Gas-News
Zahlungsschwierigkeiten in KiewErst im Januar hatte ein Streit zwischen Moskau und Kiew zum wochenlangen Stopp der russischen Gaslieferungen in das Transitland Ukraine und damit auch nach Europa geführt. Nun droht im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine nach russischen Angaben eine "neue Krise".
Moskau (afp/red) - Mit diesen Worten zitierten russische Medien einen Begleiter von Ministerpräsident Wladimir Putin, der sich am Donnerstag zu einem Besuch in Kasachstan aufhielt.
Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz rechnet Russland mit Zahlungsschwierigkeiten. Putin sollte bei dem Treffen der Ministerpräsidenten der ehemaligen Sowjetrepubliken in Astana auch mit seiner ukrainischen Kollegin Julia Timoschenko zusammenkommen.
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Computerhacker aus China und Russland sind einem Medienbericht zufolge letztes Jahr mehrfach in Stromnetze der USA eingedrungen. Es seien Programme installiert worden, mit denen die Netze gestört, im schlimmsten Fall sogar Kraftwerke sowie die Stromversorgung lahmgelegt werden könnten.
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) unterstützt den Bau einer Schutzhülle für das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl. Die EBWE und die Regierung in Kiew unterzeichneten am Montag ein Abkommen über Finanzhilfen in Höhe von 135 Millionen Euro.
Die Ukraine will das erst letzte Woche geschlossene Gas-Abkommen mit Russland nachverhandeln. Im Sommer sollten Gazprom Vorschläge zur Änderung des Abkommens unterbreitet werden, hieß es. Das Abkommen wurde geschlossen, nachdem ein mehrtägiges Lieferstopp für Gasengpässe in Europa gesorgt hatte.
Russland will seine Gaslieferungen nach Europa nach EU-Angaben am Dienstagmorgen wieder aufnehmen. Bis das Gas jedoch in der bayerischen Verdichtungsstelle Waidhaus ankommt, können laut E.ON Ruhrgas drei bis fünf Tage vergehen.
Angesichts des akutellen Gasstreits fordert eine Mehrheit der Deutschen eine größere Unabhängigkeit der deutschen Energieversorgung von Gasimporten aus Russland. Dafür sprachen sich 83 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage von TNS-Emnid für die Zeitung "Bild am Sonntag" aus.Gaspreise vergleichen
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