Gas-News
Steigende PreiseTrotz drastisch gestiegener Preise für Gas und Öl können Mieter an den Nebenkosten sparen. Einfacher als man denkt, ist es, den Energieanbieter zu wechseln, so der Mieterschutzbund. Auch die steigenden Strompreise zum Jahreswechsel lassen sich so kompensieren.
Recklinghausen (ddp.djn/red) - Angst, plötzlich ohne Strom zu sein, müssen Kunden dabei nicht haben. "Sollte wider Erwarten etwas beim Vertragswechsel schief laufen, ist der lokale Grundversorger gesetzlich verpflichtet, sie mit Strom oder Gas zu versorgen", sagt Claus O. Deese, Geschäftsführer des Mieterschutzbundes. Kunden sollten immer mehrere Anbieter vergleichen. Dabei hilft ein kostenloser Strompreisvergleich bzw. Gasvergleich im Internet.
Der Wechsel geschieht dann unproblematisch. In der Regel müsse der Verbraucher nur den neuen Versorger kontaktieren und den Wechselwunsch mitteilen. Den Rest übernimmt der neue Energielieferant.
Zusätzlich können Verbraucher ihre Kosten reduzieren, indem sie Energie sparen. Beim Kauf von neuen Elektrogeräten ist unbedingt darauf zu achten, dass die Effizienzklasse mindestens bei "A" liegt. "A+" oder sogar "A++" sorgen für noch mehr Einsparmöglichkeiten. Elektrische Geräte sollten nicht nur auf Stand-by gestellt, sondern komplett ausgeschaltet werden. Auch scheinbare Kleinigkeiten bringen etwas. Gespart wird zum Beispiel, wenn statt der Herdplatte der Wasserkocher genutzt wird und die Brötchen auf dem Toaster aufgewärmt werden statt im Backofen.
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Die Landeskartellbehörde in Bayern hat offenbar Senkungen bei Gas- und Heizstrompreisen mehrerer bayerischer Energieversorger erreicht. Wie Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagt, schloss die Behörde Untersuchungen gegen verschiedene Energieversorger in Bayern wegen des Verdachts überhöhter Gas- und Heizstrompreise ab.
Der VEA kritisiert die Ölpreisbindung der Gasversorgungsunternehmen und fordert deren Abschaffung. Der Grund dafür sei, dass der Gaspreis an den Energiebörsen zwar in den Keller geht, Gasanbieter jedoch aufgrund der Ölpreisbindung ihre Gaspreise erhöhen. Experten sprechen sogar von einem Preisverfall bei Erdgas.
Die SPD-Fraktion rät Verbrauchern angesichts bevorstehender Strompreiserhöhungen, ihren Stromanbieter zu wechseln. Verbraucher müssten die "Wucherpreise" nicht hinnehmen und sollten ihrem Stromversorger die Rote Karte zeigen.
Da viele Gasanbieter zum Jahreswechsel steigende Gaspreise angekündigt haben, ruft der Deutsche Mieterbund (DMB) Vermieter dazu auf, ihre aktuellen Verträge zu prüfen. Denn der Vermieter habe die Pflicht, günstige Konditionen für seine Mieter zu erreichen. Dazu gehört nach Ansicht des DMB auch ein Gasanbieterwechsel.
Nach Ansicht der Bundesnetzagentur haben sich viele Stromkonzerne bei den jüngsten Preiserhöhungen zu Unrecht auf höhere Ökostrom-Kosten berufen. Behördenchef Matthias Kurth rät Verbrauchern, sich nach einem günstigeren Stromanbieter umzusehen.Gaspreise vergleichen
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