Gas-News
PreiserhöhungDie Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH MITGAS erhöht zum 1. März die Erdgaspreise. Während der Grundpreis unverändert bleibe, steige der Arbeitspreis pro Kilowattstunde um 0,73 Cent. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh müssen Gaskunden demnach rund 140 Euro mehr pro Jahr zahlen.
Gröbers (ddp-lbg/red) - Das Unternehmen begründete den Anstieg mit erhöhten Nutzungsentgelten vorgelagerter Netzbetreiber seit Jahresbeginn und veränderten Gasbezugskosten. MITGAS-Geschäftsführer Andreas Auerbach sagte: "Seit Juli vergangenen Jahres und auch über den Winter 2009/2010 konnten wir die Preise jedoch auf einem niedrigen Niveau stabil halten." Die Anpassung der Preise erfolge nun zum Ende der Heizperiode.
MITGAS ist nach eigenen Angaben der größte regionale Gasversorger der neuen Bundesländer. In Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, aber auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern versorgt das Unternehmen rund 181.000 Kunden mit Erd-, Bioerdgas, Flüssiggas und Wärme. Darüber hinaus ist das Unternehmen Vorlieferant für Stadtwerke in der Region.
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In einem Rechtsstreit um Gaspreiserhöhungen hat der Gasanbieter E.ON Hanse erneut eine Niederlage gegen die eigenen Kunden einstecken müssen. Aufgrund einer unzulässigen Preisklausel sei die Erhöhung der Gaspreise in 2004 und 2005 nicht rechtens gewesen, urteilte das Amtsgericht.
Angesichts der anhaltend strengen Winterkälte appellierten in Berlin Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher und Sozialsenatorin Carola Bluhm (beide Linke) an die Versorgungsunternehmen, Energieabschaltungen zu unterlassen. Ein Unternehmen hat bereits mitgeteilt, den Gashahn nicht zuzudrehen.
Mitten in der Heizperiode steigen die Gaspreise für rund zwei Millionen Haushaltskunden. Doch während sich einige Gasanbieter auf die Ölpreisbindung berufen, kaufen andere ihr Gas billig an den Spotmärkten ein und können so ihre Gaspreise senken. Für Verbraucher heißt es daher: Gaspreise vergleichen!
51 Gasanbieter in Deutschland erhöhen einem Zeitungsbericht zufolge ihre Gaspreise im Januar um durchschnittlich 5,2 Prozent. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) müsse dann im Schnitt jährlich 1190 Euro zahlen. Fast genauso viele Gasversorger senken aber auch ihre Preise.
Zahlreiche Strom- und Gasanbieter haben zum Jahreswechsel Preiserhöhungen angekündigt. E.ON will jedoch eigenen Angaben zufolge weder seine Strompreise noch seine Gaspreise zum Jahreswechsel erhöhen. Gaspreise vergleichen
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