Günstige Konditionen

Mieterbund: Vermieter sollten Gaspreise prüfen

Da viele Gasanbieter zum Jahreswechsel steigende Gaspreise angekündigt haben, ruft der Deutsche Mieterbund (DMB) Vermieter dazu auf, ihre aktuellen Verträge zu prüfen. Denn der Vermieter habe die Pflicht, günstige Konditionen für seine Mieter zu erreichen. Dazu gehört nach Ansicht des DMB auch ein Gasanbieterwechsel.

Gaspreise© Jaap2 / iStockphoto.com

Berlin (afp/red) - Im kommenden Jahr könne die Höhe der Heizkosten von der Wahl des Gasversorgers abhängen, erklärte DMB-Präsident Franz-Georg Rips am Montag in Berlin. Vermieter müssten aber alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um günstige Konditionen bei der Bewirtschaftung des Mietobjekts zu erreichen. Rips berief sich auf den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, der im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) im Zusammenhang mit dem Betriebskosten-Recht verankert ist.

Mieter können Schadensersatz fordern

Wer als Vermieter gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot verstößt, riskiere Schadensersatzansprüche seiner Mieter bei der nächsten Heizkostenabrechnung, warnte der Mieterbund-Präsident. Entscheidend sei die Frage: "Hätte der Vermieter die Kosten auch dann verursacht, wenn er sie selbst tragen müsste und nicht auf die Mieter umlegen dürfte?"

Neue Gaspreise zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel heben rund 70 Gasanbieter in Deutschland ihre Preise an, was für Gaskunden Mehrkosten von bis zu 120 Euro bedeutet. 30 Gasversorger haben auch Preissenkungen angekündigt. Mit unserem Gasvergleich finden Sie schnell und einfach die günstigsten Tarife, denn mit einem Gasanbieterwechsel lässt sich daher oft viel Geld sparen.