Gas-News
Günstige KonditionenDa viele Gasanbieter zum Jahreswechsel steigende Gaspreise angekündigt haben, ruft der Deutsche Mieterbund (DMB) Vermieter dazu auf, ihre aktuellen Verträge zu prüfen. Denn der Vermieter habe die Pflicht, günstige Konditionen für seine Mieter zu erreichen. Dazu gehört nach Ansicht des DMB auch ein Gasanbieterwechsel.
Berlin (afp/red) - Im kommenden Jahr könne die Höhe der Heizkosten von der Wahl des Gasversorgers abhängen, erklärte DMB-Präsident Franz-Georg Rips am Montag in Berlin. Vermieter müssten aber alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um günstige Konditionen bei der Bewirtschaftung des Mietobjekts zu erreichen. Rips berief sich auf den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, der im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) im Zusammenhang mit dem Betriebskosten-Recht verankert ist.
Wer als Vermieter gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot verstößt, riskiere Schadensersatzansprüche seiner Mieter bei der nächsten Heizkostenabrechnung, warnte der Mieterbund-Präsident. Entscheidend sei die Frage: "Hätte der Vermieter die Kosten auch dann verursacht, wenn er sie selbst tragen müsste und nicht auf die Mieter umlegen dürfte?"
Zum Jahreswechsel heben rund 70 Gasanbieter in Deutschland ihre Preise an, was für Gaskunden Mehrkosten von bis zu 120 Euro bedeutet. 30 Gasversorger haben auch Preissenkungen angekündigt. Mit unserem Gasvergleich finden Sie schnell und einfach die günstigsten Tarife, denn mit einem Gasanbieterwechsel lässt sich daher oft viel Geld sparen.
Der Newsletter von Strom-Magazin.de
Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden:
Nicht nur bei den Strompreisen langen die Energieversorger zum Jahreswechsel zu. Auch Gaskunden müssen teilweise mit höheren Preisen rechnen. Nach wiederholten Preissenkungen steigen die Gaspreise ab 2010 bei über 70 Gasversorgern. Mit einem Wechsel des Gasanbieters können Kunden den Preiserhöhungen entgehen
Der Energieversorger E.ON Hanse hat Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg im Verfahren über die Sammelklage von 54 Gaskunden eingelegt. Die Gaskunden hatten sich mit der Sammelklage gegen eine unrechtmäßige Klausel zur Erhöhung der Gaspreise durchgesetzt.
Der Bundesgerichtshof prüft erstmals, ob Energieversorger eine Erhöhung des Gaspreises an die Preisentwicklung beim Heizöl koppeln dürfen. Der 8. Zivilsenat des BGH in Karlsruhe verhandelte am Mittwoch in zwei Verfahren darüber, ob entsprechende Preisanpassungsklauseln in Erdgassonderverträgen zulässig sind.
Die Berliner Verbraucherzentrale will mit einer Sammelklage gegen unzulässige Preiserhöhungen des Gasversorgers Gasag vorgehen. Der Gasanbieter weigere sich weiterhin, die unrechtmäßig erhöhten Gaspreise zurückzuzahlen. Gaskunden sollten die im Jahr 2005 zu viel gezahlten Gaspreise bald zurückfordern, da sonst Verjährung droht.
Der Energiekonzern RWE will seine Strompreise und Gaspreise vorerst stabil halten. Es gebe noch keine Entscheidung über Preissenkungen oder Preiserhöhungen. Gleichzeitig verwies der Konzern aber auch auf die Gestiegenen Kosten durch erneuerbare Energien, die sich negativ auf den Strompreis auswirken könnten.Gaspreise vergleichen
Geben Sie einfach Postleitzahl und Gasverbrauch (kWh pro Jahr) ein und wir finden günstige Gastarife für Sie!