Gas-News
Preise vergleichenVerivox.de hat die aktuellen Gaspreisentwicklungen im Nordosten der Bundesrepublik untersucht. Gaskunden von E.ON Hanse müssen ab Dezember rund zehn Prozent mehr zahlen. Doch ein Preisvergleich lohnt sich: Je nach Liefergebiet kann ein Haushalt mit 20.000 kWh Verbrauch bei Anbieterwechsel bis zu 460 Euro sparen.
Heidelberg (red) - Von einer Preiserhöhung zum 1. Dezember sind die Liefergebiete der E.ON Hanse in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg betroffen. Ein Musterhalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh und einer Leistung von 15 KW (4-Personen-Haushalt) wird ab Dezember pro Jahr 154,70 Euro mehr bezahlen, was einer Erhöhung von zehn Prozent entspricht.
Wer jedoch zu einem Alternativanbieter wechselt, kann seine Haushaltskasse enorm entlasten. In Niedersachsen beispielsweise kann man bei einem Wechsel 164 Euro sparen. Ein ähnliches Einsparpotenzial findet sich in Mecklenburg-Vorpommern mit 167 Euro weniger Belastung. Wenn man in Brandenburg einen Wechsel vornimmt, wird der Geldbeutel um 222 Euro entlastet. Entscheidet man sich in Hamburg für einen anderen Anbieter, spart man 335 Euro. Spitzenreiter bei den günstigsten Alternativanbietern ist Schleswig-Holstein, wo eine Ersparnis bis zu 460 Euro möglich ist.
(Foto / Abb.: Fotolia.de / photoGrapHie)"Obwohl der Ölpreis zwischenzeitlich wieder gesunken ist, ist für diese Heizperiode trotzdem nicht von sinkenden Gaspreisen auszugehen", schätzt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.de. Die Experten des unabhängigen Verbraucherportals raten daher zum Preisvergleich. Oft lassen sich durch einen Wechsel des Tarifs oder des Gasanbieters mehrere hundert Euro jährlich einsparen.
Die Sorge, bei einem Anbieterwechsel zwischenzeitlich ohne Gas dazustehen, ist vollkommen unbegründet. "Der Wechsel des Strom- und des Gasanbieters ist einfach und völlig risikofrei. Da die Belieferung gesetzlich geregelt ist, kann es bei einem Anbieterwechsel niemals zu einer Unterbrechung der Versorgung kommen", so Reese.
Mit dem Gasrechner, den Strom-Magazin.de in Zusammenarbeit mit Verivox anbietet, können Verbraucher schnell und einfach den für sie günstigsten Anbieter ermitteln.
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Erdgaskunden bei E.ON Mitte und E.ON Bayern müssen sich auf einen kräftigen Preisanstieg einstellen. Zum 1. Dezember heben die Versorger die Preise um rund zwölf Prozent an. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies monatliche Mehrkosten von 15,27 Euro.
Mehrere regionale Gasversorger des Energieriesen E.ON zahlen ihren Kunden Geld zurück.
Im Streit mit dem Bundeskartellamt um überhöhte Preise habe der Konzern nun finanzielle Zusagen gemacht. So wird die geplante Preiserhöhung um zwei Monate verschoben und Kunden erhalten auf der nächsten Rechnung eine Gutschrift.
Der Energiedienstleister "Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen", kurz AVU, erhöht zum 1. November die Preise für Erdgas in der Grundversorgung. Das Unternehmen rechtfertigte die Preiserhöhung mit den Rohstoffpreisen beim Erdgaseinkauf.
Der Tarifrechner von Verivox, der auch auf Strom-Magazin.de zum Einsatz kommt, hat in einem Test der Stiftung Warentest die Note "Sehr gut" erhalten und ist damit der beste der getesteten Stromtarifrechner. Einige andere Rechner würden kaum einen der günstigsten Tarife finden, so die Tester.
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