Gas-News
PreiserhöhungenDie Gaspreise in Deutschland erhöhen sich vielerorts weiter. Zum 1. November haben 70 Versorger einen höheren Gaspreis angekündigt, rund 30 weitere Gasversorger erhöhen ihre Preise zum 1. Dezember, wie das Verbraucherportal Verivox mitteilt.
Heidelberg (AFP/sm) - Einzig die Gasanstalt Kaiserslautern und die Stadtwerke im sachsen-anhaltinischen Merseburg planen demnach leichte Preissenkungen. Bereits zum Beginn der Heizperiode Anfang Oktober hatten 329 der insgesamt rund 750 Gasversorger ihre Preise um durchschnittlich 15 Prozent erhöht.
Nun erhöhen sich bei den insgesamt hundert betreffenden Versorgern die Gaspreise weiter - laut Verivox um durchschnittlich 10,9 Prozent. Das bedeute für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden und einer Heizleistung von 15 Kilowatt gut 150 Euro Mehrkosten im Jahr.
Bei mehreren Versorgern steigen die Preise dabei allerdings gleich um mehr als 20 Prozent, zum Beispiel bei der Gasversorgung Zirndorf (Bayern), der Gas- und Wasserversorgung in Fulda sowie in Osthessen, den Stadtwerken Torgau (Sachsen), Geesthacht (Schleswig-Holstein) oder Mühlacker (Baden-Württemberg).
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Zu Beginn der Heizsaison in Baden-Württemberg haben 82 Gasversorgungsunternehmen ihre Preise um durchschnittlich elf Prozent erhöht. Das geht aus einer aktuellen Gaspreisübersicht hervor, die das Landeswirtschaftsministerium am Dienstag in Stuttgart veröffentlichte.
Verivox.de hat die aktuellen Gaspreisentwicklungen im Nordosten der Bundesrepublik untersucht. Gaskunden von E.ON Hanse müssen ab Dezember rund zehn Prozent mehr zahlen. Doch ein Preisvergleich lohnt sich: Je nach Liefergebiet kann ein Haushalt mit 20.000 kWh Verbrauch bei Anbieterwechsel bis zu 460 Euro sparen.
Erdgaskunden bei E.ON Mitte und E.ON Bayern müssen sich auf einen kräftigen Preisanstieg einstellen. Zum 1. Dezember heben die Versorger die Preise um rund zwölf Prozent an. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies monatliche Mehrkosten von 15,27 Euro.
Mehrere regionale Gasversorger des Energieriesen E.ON zahlen ihren Kunden Geld zurück.
Im Streit mit dem Bundeskartellamt um überhöhte Preise habe der Konzern nun finanzielle Zusagen gemacht. So wird die geplante Preiserhöhung um zwei Monate verschoben und Kunden erhalten auf der nächsten Rechnung eine Gutschrift.
Der Energiedienstleister "Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen", kurz AVU, erhöht zum 1. November die Preise für Erdgas in der Grundversorgung. Das Unternehmen rechtfertigte die Preiserhöhung mit den Rohstoffpreisen beim Erdgaseinkauf. Gaspreise vergleichen
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