Gas-News
Rund 5,2 Prozent51 Gasanbieter in Deutschland erhöhen einem Zeitungsbericht zufolge ihre Gaspreise im Januar um durchschnittlich 5,2 Prozent. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) müsse dann im Schnitt jährlich 1190 Euro zahlen. Fast genauso viele Gasversorger senken aber auch ihre Preise.
Berlin (afp/red) - Damit steige die Gasrechnung um 60 Euro gegenüber diesem Jahr. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Verbraucherportals Verivox.
Deutschlandweit bleiben die Gaspreise dem Bericht zufolge weiter uneinheitlich. Ebenfalls zum Jahreswechsel würden 48 Gasversorger ihre Tarife um durchschnittlich 5,4 Prozent senken. Da die Preisunterschiede zwischen den Gasanbietern somit weiter auseinandergehen, lohnt sich ein Gasvergleich. Denn mit einem Gaspreisvergleich und einem Wechsel des Gasanbieters können Verbraucher jedoch meist viel Geld sparen.
Der Newsletter von Strom-Magazin.de
Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden:
E.ON Ruhrgas hat sich mit der EU-Kommission in einem Wettbewerbsverfahren geeinigt. E.ON werde die bei der eigenen Gastransportgesellschaft langfristig gebuchten Kapazitäten reduzieren, die somit anderen Gasanbietern offen stehen. Die Brüsseler Behörde werde die Ermittlungen im Gegenzug einstellen.
Das Bundeskartellamt kritisiert die marktabschottende Wirkung von langfristigen Kapazitätsbuchungen großer Konzerne in den deutschen Gasfernleitungsnetzen. Auf den nachgelagerten Gasliefermärkten könnten dadurch Kapazitätsanfragen insbesondere neuer Anbieter regelmäßig nicht bedient werden.
Zahlreiche Strom- und Gasanbieter haben zum Jahreswechsel Preiserhöhungen angekündigt. E.ON will jedoch eigenen Angaben zufolge weder seine Strompreise noch seine Gaspreise zum Jahreswechsel erhöhen.
Die Berliner Verbraucherzentrale reicht eine Klage gegen den Gasanbieter Gasag ein, um die Rückzahlung überhöhter Entgelte einzufordern. Das sei die Konsequenz aus zwei gescheiterten Schlichtungsgesprächen mit Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (Linke), teilte die Verbraucherzentrale am Donnerstag in Berlin mit.
Experten halten die Strompreise sowie die Gaspreise in Deutschland für überhöht. Um später evtl. zu viel gezahlte Preise zurückfordern zu können, ist die Jahresrechnung der letzte Termin zum Widerspruch. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt daher, aktuellen Preiserhöhungen schriftlich zu widersprechen. Gaspreise vergleichen
Geben Sie einfach Postleitzahl und Gasverbrauch (kWh pro Jahr) ein und wir finden günstige Gastarife für Sie!