Gas-News
BilligerDer vorläufige Durchschnittserlös für Gas lag im Jahr 2010 bei 3,74 Cent je Kilowattstunde. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sind das 10,5 Prozent weniger als noch 2009. Bei der Abgabe an die Privathaushalte erlösten die Versorger 2010 im Schnitt 4,92 Cent je Kilowattstunde und damit 12,9 Prozent weniger.
Wiesbaden (dapd/red) - Der Durchschnittserlös aus der Gasabgabe an die Industrie belief sich 2010 auf 2,93 Cent je Kilowattstunde. Das ist ein Minus von 7,0 Prozent gegenüber 2009.
Der vorläufige Durchschnittserlös oder Grenzpreis ist der Durchschnittserlös je Kilowattstunde aus den Lieferungen von Gas an alle Letztverbraucher und wird ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Der Grenzpreis dient den Energieversorgungsunternehmen zudem als Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgaben.
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Zum Dezember und Januar haben 62 Stromanbieter Preiserhöhungen von durchschnittlich drei Prozent angekündigt. Im Gasbereich haben 53 Versorger Preiserhöhungen von rund acht Prozent bekannt gegeben, wie das Verbraucherportal Verivox berichtet. Beim Strom sind höhere Einkaufspreise und höhere Netzentgelte Gründe für den Preisanstieg.
Wären die Gaspreise in Deutschland nicht an den Ölpreis gekoppelt, könnten Verbraucher von sehr viel niedrigeren Preisen profitieren. Das ist das Resultat einer am Dienstag vorgestellten Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Derzeit koste Flüssiggas im freien Handel die Hälfte weniger als Gas aus an den Ölpreis gekoppelten Importverträgen.
Pünktlich zum Beginn der Heizsaison erhöhen über 200 weitere Gasversorger ihre Preise: Fast zehn Millionen Haushalte müssen ab Herbst mehr fürs Heizen oder Kochen zahlen, wie das Verbraucherportal Verivox am Donnerstag in Heidelberg mitteilte.
Zum dritten Mal in diesem Jahr hat die Inflationsrate trotz gesunkener Benzinpreise das Jahreshoch erreicht: Im August stiegen die Verbraucherpreise wie schon im Juli und im April um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.
Die vier großen deutschen Energiekonzerne - RWE, E.on, EnBW und Vattenfall - verlieren auf dem Energiemarkt in der Bundesrepublik allmählich an Macht. Nach Berechnungen der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochsausgabe) könnte der Anteil der großen Vier an den installierten Kraftwerkskapazitäten in diesem Jahr erstmals auf unter 50 Prozent rutschen.Gaspreise vergleichen
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