Gas-News
400 Euro sparenAb dem 1. Juni kann der Energieversorger LichtBlick auch thüringische Verbraucher zwischen Eisenach und Gera mit seinem umweltfreundlichen Erdgas-Biogas-Produkt versorgen. Vorausgegangen war ein Rechtsstreit mit dem regionalen Gasnetzbetreiber Ohra Hörselgas (OHG).
Hamburg (red) - Der thüringische Gasversorger habe LichtBlick seit Oktober 2008 den Zugang zum regionalen Gasnetz verweigert. Das Hamburger Unternehmen hatte daraufhin zunächst vor dem Landesgericht Erfurt geklagt. Bevor es in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Jena zur mündlichen Verhandlung kam, lenkte die Ohra Hörselgas jedoch ein, informiert LichtBlick.
Der Grund für die bisherige Wettbewerbsblockade ist nach Ansicht von LichtBlick offensichtlich: Ein thüringischer Haushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden kann durch den Wechsel von der Grundversorgung durch die OHG zu LichtBlick je nach Ausgangstarif etwa 410 Euro pro Jahr einsparen. Zusätzlich ist LichtBlick-Gas aufgrund seines CO2-freien Biogasanteils klimafreundlicher als das reine Erdgasprodukt der OHG.
"Wir haben einen wichtigen Erfolg für den Wettbewerb und die Verbraucher in Thüringen errungen", freut sich LichtBlick-Geschäftsführer Christian Friege. Das Einlenken der OHG sei auch ein deutliches Signal an alle Gasnetzbetreiber, die noch immer glaubten, sie könnten den Wettbewerb behindern. Laut LichtBlick gibt es immer wieder Versuche regionaler Netzbetreiber, neue Gasanbieter mit unlauteren Mitteln am Markteintritt zu hindern.
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