Statistik

Erdgasimporte im Juni 2007 weitgehend stabil

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Juni 2007 mit 238.384 Terajoule um 0,3 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats, damals waren es 237.586 Terajoule.

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Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Juni 2007 mit 5.231,30 Euro (dieses entspricht ca. 1,88 Cent pro Kilowattstunde) um 0,1 Prozent unter dem Preis im Mai 2007 (5.239,09 Euro). Gegenüber Juni 2006 (5.919,09 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 11,6 Prozent gesunken.

Im Berichtszeitraum Juli 2006 bis Juni 2007 lagen die Erdgasimporte mit 3.067.488 Terajoule um 15,4 Prozent unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode Juli 2005 bis Juni 2006 (3.627.476 Terajoule).

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.296.883 Terajoule), Norwegen (996.632 Terajoule) und Niederlande (642.992 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Juli 2006 bis Juni 2007 17,786 Milliarden Euro im Vergleich zu 19,625 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 7,2 Prozent von 5.410,15 Euro auf 5.798,33 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen. Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.