Gas-News
PilottestE.on errichtet im brandenburgischen Falkenhagen eine Pilotanlage zur Umwandlung von Strom aus Windenergie zu Wasserstoff. Der Wasserstoff soll in das Ferngasnetz eingespeist und wie normales Erdgas genutzt werden. Die neue Technik soll es ermöglichen, den gesamten heutigen Ökostrom im Gasnetz zu speichern.
Düsseldorf (dapd/red) - Damit werde das Erdgasnetz zum Speicher für Strom aus wetterabhängigen erneuerbaren Energien, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Das Potenzial der Technik sei immens: Bereits heute könne dem Erdgas im Netz problemlos bis zu fünf Prozent Wasserstoff beigefügt werden, mittelfristig erwarteten Experten bis zu 15 Prozent, erklärte E.on. Damit könnte die gesamte heutige regenerative Stromerzeugung, also sowohl Sonnen- als auch Wasser- und Windkraft, im deutschen Erdgasnetz gespeichert werden.
Wenn Deutschland in den nächsten Jahren den Anteil fluktuierender Windkraft und Sonnenenergie an der Stromerzeugung wie geplant erhöht, wird das Angebot zeitweise den Strombedarf übersteigen und das Stromnetz an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringen. Deswegen sind Technologien zur Speicherung dieser überschüssigen Energie so wichtig.
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Die Abkehr von der Atomenergie in Deutschland hat dem Energiekonzern E.on in den ersten neun Monaten dieses Jahres Gewinneinbußen in Milliardenhöhe beschert. Unterm Strich erwirtschaftete das Unternehmen von Januar bis September 864 Millionen Euro, das sind 75 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Ungeachtet möglicher Proteste will Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Ausbau der Windkraft im Land voranbringen. "Wir wollen diese Windräder in die Landschaft stellen", sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Energieversorgers Badenova in Freiburg.
Die Hochschule Bremerhaven und die Universität Oldenburg wollen Akademiker durch ein spezielles Weiterbildungsstudium fit für die Offshore-Branche machen. Das Aufbaustudium soll Ingenieure, Juristen oder auch Betriebswirte ab dem Wintersemester 2012 zu zertifizierten Fachkräften für Offshore-Windenergie fortbilden.
Der Energiekonzern E.on erwägt einem Medienbericht zufolge den Verkauf seines 12.000 Kilometer langen Gastransportnetzes. Die EU-Kommission habe die Eigentümerrechte drastisch reduziert, sagte E.on-Vorstandschef Johannes Teyssen in einem Interview.
Der Energieriese E.on garantiert einem Zeitungsbericht zufolge den Erhalt der Standorte Düsseldorf und Essen. "Die Leitung des Konzerns bleibt in Düsseldorf", sagte Eon-Vorstand Bernhard Reutersberg der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
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