Initiative

E-wie-Erdgas bringt Gaswettbewerb zu Großverbrauchern

Die Initiative E-wie-Erdgas will den Gaspreis für Großkunden um mindestens 0,12 Cent pro Kilowattstunde senken. Dabei werden die Nachfragevolumina verschiedener Unternehmen gebündelt, um so bessere Konditionen zu bekommen. Nur wenn ein günstigeres Angebot gefunden wird, entstehen kosten für die Preisanalyse.

Gaspreise© Jaap2 / iStockphoto.com

Mülheim/Meschede (red) - Mit E-wie-Erdgas wollen ECOTEC und Energieberatung Dimnik GmbH die Gaspreise für Unternehmen senken. Mit der Initiative soll die Gasrechnung unabhängig vom Ölpreisverlauf künftig um mindestens 0,12 Cent pro Kilowattstunde niedriger ausfallen. E-wie-Erdgas verkauft dabei das Gas nicht direkt an die Unternehmen, sondern realisiert kostengünstigere Beschaffungslösungen. Daneben bündelt E-wie-Erdgas die Gasmengen einzelner Unternehmen zu großen Nachfragevolumina, um so bei den Gasanbietern bessere Konditionen zu erzielen. Für den Kunden bestehe kein Risiko, denn Kosten entstehen nur im Erfolgsfall, also wenn tatsächlich ein günstigerer Vertrag zustande kommt.

"Mit unserer Kostensenkungsinitiative E-wie-Erdgas treiben wir den Wettbewerb im Gasmarkt ein gutes Stück voran", meint Thorsten Dimnik, einer der Initiatoren. Dabei nutzt E-wie-Erdgas sämtliche Möglichkeiten, die der Erdgasmarkt derzeit bietet. "Natürlich kontaktieren wir immer auch den örtlichen Versorger, um ihm die Chance zu geben, den Kunden zu halten", so Markus Schnier, Inhaber der ECOTEC-Ingenieure. "Grundsätzlich gilt jedoch das Ziel, das maximale Einsparpotenzial für den Kunden zu realisieren. Das bedeutet, dass wir die Anbieter finden, mit denen wir dieses Ziel erreichen."

Die Einsparungspotenziale für das einzelne Unternehmen werden im Rahmen einer so genannten Zielpreisanalyse ermittelt. Liegt das Einsparungspotenzial nach dieser Analyse bei mehr als 0,12 Cent pro Kilowattstunde, wird E-wie-Erdgas aktiv. Liegt es darunter, habe das untersuchte Unternehmen die Gewissheit, dass es bereits einen der besten Erdgaspreise hat. Kosten entstehen für die Zielpreisanalyse nicht, kommt am Ende ein günstigerer Liefervertrag zustande, berechnet E-wie-Erdgas einen Teil der Einsparung. Berechnungsbasis ist dabei nur das erste Jahr der Vertragslaufzeit.

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