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29.06.2011, 10:52 Uhr

Gas-News

Vergleich

Die günstigsten Gasanbieter mit und ohne Vorkasse

Das Beratungunternehmen ene't hat berechnet, wie viel Verbraucher sparen können, wenn Sie aus der Grundversorgung zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln. Außerdem wurde ermittelt, welche Gasanbieter in besonders vielen Postleitzahlengebieten die günstigsten sind.

Hückelhoven (red) - Die größte Ersparnis ergab sich demnach für einen Musterhaushalt in Eisenberg (Thürigen) mit rund 1000 Euro zwischen dem günstigsten und dem teuersten Tarif, der bundesweite Durchschnitt liegt laut ene't bei 365 Euro. Innerhalb der Großstädte können Verbraucher in Leipzig durchschnittlich am meisten sparen, wenn sie ihren Tarif wechseln. Ebenfalls ein großes Einsparpotenzial haben Gaskunden in Köln, Dortmund, Düsseldorf, Bremen, Berlin und Frankfurt.

Diese Gasanbieter sind besonders günstig

Besonders der Versorger gas.de hat dabei in vielen Postleitzahlengebieten preismäßig die Nase vorn: Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen führt in zwei Dritteln aller Gebiete die Preisliste für Tarife ohne Vorkasse an. Weitere günstige Gasanbieter sind LogoEnergie und Hitgas mit jeweils 14 Prozent. Nimmt man die Vorkassemodelle hinzu, ist allerdings Flexstrom nahezu bundesweit der günstigste Gasanbieter. Das Vorkassemodell ist jedoch nicht unumstritten, da oft für ein ganzes Jahr im Voraus gezahlt wird. Im Falle einer Insolvenz kann das Geld dann weg sein.

Kunden haben die Qual der Wahl

Auch die Anzahl der Wettbewerber im Gasmarkt steigt. Es gibt laut ene't mittlerweile schon über 300 alternative Anbieter, die den Grundversorgern Konkurrenz machen. Die meisten davon seien ihrerseits Stadtwerke und Regionalversorger, die außerhalb der eigenen Netze Gas anbieten. Durchschnittlich können Kunden an einem Lieferort unter gut 50 Gaslieferanten wählen - mit steigender Tendenz.

Bei dieser Vielzahl an Wahlmöglichkeiten hilft ein Gaspreisvergleich, sich für einen Anbieter und einen Tarif zu entscheiden.

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