Gas-News
VergleichDas Beratungunternehmen ene't hat berechnet, wie viel Verbraucher sparen können, wenn Sie aus der Grundversorgung zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln. Außerdem wurde ermittelt, welche Gasanbieter in besonders vielen Postleitzahlengebieten die günstigsten sind.
Hückelhoven (red) - Die größte Ersparnis ergab sich demnach für einen Musterhaushalt in Eisenberg (Thürigen) mit rund 1000 Euro zwischen dem günstigsten und dem teuersten Tarif, der bundesweite Durchschnitt liegt laut ene't bei 365 Euro. Innerhalb der Großstädte können Verbraucher in Leipzig durchschnittlich am meisten sparen, wenn sie ihren Tarif wechseln. Ebenfalls ein großes Einsparpotenzial haben Gaskunden in Köln, Dortmund, Düsseldorf, Bremen, Berlin und Frankfurt.
Besonders der Versorger gas.de hat dabei in vielen Postleitzahlengebieten preismäßig die Nase vorn: Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen führt in zwei Dritteln aller Gebiete die Preisliste für Tarife ohne Vorkasse an. Weitere günstige Gasanbieter sind LogoEnergie und Hitgas mit jeweils 14 Prozent. Nimmt man die Vorkassemodelle hinzu, ist allerdings Flexstrom nahezu bundesweit der günstigste Gasanbieter. Das Vorkassemodell ist jedoch nicht unumstritten, da oft für ein ganzes Jahr im Voraus gezahlt wird. Im Falle einer Insolvenz kann das Geld dann weg sein.
Auch die Anzahl der Wettbewerber im Gasmarkt steigt. Es gibt laut ene't mittlerweile schon über 300 alternative Anbieter, die den Grundversorgern Konkurrenz machen. Die meisten davon seien ihrerseits Stadtwerke und Regionalversorger, die außerhalb der eigenen Netze Gas anbieten. Durchschnittlich können Kunden an einem Lieferort unter gut 50 Gaslieferanten wählen - mit steigender Tendenz.
Bei dieser Vielzahl an Wahlmöglichkeiten hilft ein Gaspreisvergleich, sich für einen Anbieter und einen Tarif zu entscheiden.
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Den deutschen Gaskunden stehen erneut Preiserhöhungen bevor. Im Juli und August würden zunächst rund 70 Grundversorger ihre Gaspreise anheben, was jedoch offenbar nur die "Vorhut" darstellt. Das Verbraucherportal Verivox erwartet, dass mit Beginn der Heizperiode insgesamt gut 100 Versorger an der Preisschraube drehen werden.
Der Energiekonzern EnBW erhöht zum 1. August seine Gaspreise. Konkret steigt in der Grundversorgung (Tarif "EnBW ErdgasPlus") der Arbeitspreis für die Kilowattstunde um 0,64 Cent, wie das Unternehmen am Dienstag in Stuttgart mitteilte.
Die Gaspreise sind schon wieder gestiegen, zumindest in Sachsen. Andere Anbieter werden vermutlich bald nachziehen. Wie hoch die Erhöung ist, hängt vom jeweiligen Gasversorger ab. Als Grund nennen die Energieunternehmen den gestiegenen Ölpreis.
Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat Gaspreiserhöhungen auf Grundlage des Tarifs "Erdgas Classic" von E.ON Avacon für unwirksam erklärt. Dem Gericht zufolge benachteiligt eine Klausel die Verbraucher in "unzumutbarer" Weise. Sie knüpft das Recht auf eine Preiserhöhung allein an die Entwicklung der Heizölpreise.
Im seit Jahren schwelenden Streit um zu hohe Gaspreise hat der Oldenburger Energieversorger EWE seinen Kunden ein umfassendes Rückzahlungsangebot gemacht. Die seit April 2007 vorgenommenen Preiserhöhungen sollen in vollem Umfang erstattet werden.Gaspreise vergleichen
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