Kürzungen

Bundesnetzagentur genehmigt weitere Gasnetzentgelte

Die Bundesnetzagentur hat im Wege der Organleihe die Entgelte für eine Reihe weiterer Gasnetzbetreiber genehmigt, dabei wurden die Forderungen der Netzbetreiber um bis zu 18 Prozent gekürzt. In eigener Zuständigkeit hat die BNetzA die Entgelte der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden genehmigt.

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Bonn (red) - In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Entgeltforderungen der Stadtwerke Wismar um 11 Prozent gekürzt. In Niedersachsen gab es Kürzungen bei den Gemeindewerken Ritterhude (12 Prozent) und den GWS Stadtwerken Hameln (18 Prozent).

In Schleswig-Holstein wurden die Entgelte der Gemeindewerke Trappenkamp (14 Prozent), der Gasversorgung Bad Bramstedt (17 Prozent), der Stadtwerke Eutin GmbH (18 Prozent) sowie der VSG Netz GmbH (9 Prozent) gekürzt. Weitere Kürzungen gab es in Thüringen, dort bei der Ohra Hörselgas (4 Prozent), bei der Stadtwerke Arnstadt Netz GmbH (12 Prozent), den Stadtwerke Jena-Pößneck (10 Prozent) sowie den Stadtwerke Meiningen (2 Prozent).

Zudem hat die Bundesnetzagentur in eigener Zuständigkeit die Gasnetzentgelte der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG genehmigt. In diesem Fall ergab sich gegenüber den beantragten Kosten eine Kürzung um sieben Prozent.

Die Absenkungen ergeben sich aus der Überprüfung der aufwandsgleichen Kosten sowie der kalkulatorischen Ansätze des Sachanlagevermögens, des Umlaufvermögens und der Kapitalkosten der Unternehmen. Die Kostenkürzungen führen in aller Regel zu einer Absenkung der Netzentgelte, die aber in den einzelnen Nutzerbereichen und je nach Nachfragestruktur der Kunden unterschiedlich hoch ausfallen.

Zu den Auswirkungen einer Netzentgeltsenkung auf die aktuellen Gaspreise können keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden, jedoch werden durch die Kürzung der Netzentgelte etwaige Erhöhung der Gaspreise zumindest dämpft.