Befürchtungen

Brüderle schwört Verbraucher auf hohe Nachzahlungen ein

Der harte Winter wird für die Verbraucher teuer. Vor allem auf die Mieter kämen hohe Nachzahlungen bei den Energiekosten zu, warnte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Montag in einem Interview mit "Bild.de". Der Hintergrund seien die massiv gestiegenen Heizölpreise.

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Berlin (dapd/red) - Neben der Ankündigung höherer Heizkosten für die Verbraucher verlautbarte der Minister außerdem, Deutschland werde vor allem bei der Gasversorgung künftig enger mit Staaten wie Aserbaidschan und Kasachstan zusammenarbeiten.

Brüderle wies darauf hin, dass die Preise für leichtes Heizöl, an denen sich die Gaspreise orientieren, im Dezember fast 30 Prozent über Vorjahresniveau gelegen hätten. Dies zeige, wie wichtig es sei, den Energieverbrauch zurückzufahren, um etwa die Heizkosten senken zu können. Gleichzeitig betonte der Minister die Notwendigkeit, vor allem die Versorgung mit Gas durch neue Kooperationen langfristig zu sichern. Es gehe darum, die Lieferantenbasis zu verbreitern und die Energieversorgung auf eine breite Grundlage zu stellen.

Zu der überschaubaren Zahl der Lieferländer mit ausreichend großen Gasvorkommen gehörten Turkmenistan, Kasachstan und Aserbaidschan, sagte Brüderle. Deren Bedeutung werde zunehmen. Diese Staaten müssten allerdings massiv investieren, um ihre Wirtschaft zu modernisieren. Dies wiederum biete deutschen Unternehmen mit ihren hervorragenden Investitionsgütern beste Chancen.

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