Gas-News
Ab JuliDer Gasversorger Gasag senkt zum 1. Juli die Preise um rund 0,36 Cent pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Berliner Haushalt in einer Wohnung mit einem Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunden bedeute dies eine jährliche Ersparnis von rund 43 Euro.
Berlin (ddp-bln/red) - Bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden, der etwa in einem durchschnittlichen Einfamilien-Reihenhaus anfalle, seien es etwa 72 Euro im Jahr.
Das Unternehmen gibt damit die sinkenden Beschaffungskosten nach eigenen Angaben "unverzüglich" an die Kunden weiter. Die GASAG habe ihre Preise seit Beginn des Jahres um rund 17 Prozent reduziert. Eine weitere Preissenkung kündigte das Unternehmen bei einer entsprechenden Entwicklung der Großhandelspreise für Erdgas zum Beginn der nächsten Heizperiode an.
Viele Gasanbieter haben seit Jahresbeginn ihre Preise gesenkt. Einer Studie des Verbraucherportals Verivox zufolge haben die neuen Anbieter auf dem Strom- und Gasmarkt ihre Preise im Schnitt stärker gesenkt haben als die örtlichen Versorger. Verbraucher sollten daher mit einem Gasrechner Preise vergleichen, um den günstigsten Anbieter zu finden.
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Die Gaspreise in Deutschland sinken einer Studie zufolge derzeit viel zu langsam. Die Gasversorger würden ihre Tarife nur halb so stark senken, wie angesichts des stark gefallenen Ölpreises eigentlich möglich wäre. Ein Durchschnittshaushalte zahle daher rund 150 Euro Jahr zu viel für sein Gas.
Zahlreiche Gaskunden in Deutschland können noch während der Heizperiode mit sinkenden Preisen rechnen. Insgesamt 145 Versorger senken zum 1. Februar oder 1. März ihre Preise um durchschnittlich
7,2 Prozent, wie das unabhängige Verbraucherportal Verivox am Mittwoch mitteilte. Wegen des derzeit niedrigen Ölpreises geht Verivox von weiteren Senkungen aus.
Der Bundesgerichtshof hat die Position von Kunden von Gasversorgern gestärkt. Der Kartellsenat des BGH entschied gestern, dass ein örtlicher Gasversorger in seinem angestammten Versorgungsgebiet eine marktbeherrschende Stellung hat und daher bei der Gestaltung seiner Endverbraucherpreise der Missbrauchsaufsicht der Kartellbehörden unterliegt.
Mit einer landesweiten Abfrage überprüft die Landeskartellbehörde derzeit die Gaspreise der 140 Versorger in Nordrhein Westfalen. Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) forderte die Verbraucher auf, sich "so preiskritisch wie möglich" zu verhalten.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat die 27 Gasversorger, die ihren Kunden Geld erstatten müssen, zu schnellen Rückzahlungen aufgefordert. Der VZBV-Energieexperte Holger Krawinkel verlangte in der "Bild"-Zeitung, das Geld müsse bei der nächsten Abschlagszahlung erstattet werden. Gaspreise vergleichen
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