Gas-News
Klimafreundlich naschenVielen Verbrauchern ist beim süßen Konsum nicht bewusst, dass bei der Herstellung von Schokolade jede Menge Kohlendioxid anfällt. Die Zutaten müssen über weite Strecken transportiert und anschließend verarbeitet werden. Ein Berliner Schokoladenhersteller hat sich seit einigen Jahren der nachhaltigen Herstellung verschrieben und bietet CO2-neutrale Schokolade an.
Berlin (red) - Deutschlandweit verschuldet die Schokoindustrie nach Angaben von chocri über 3,7 Millionen Tonnen des schädlichen Treibhausgases pro Jahr. Dies entspreche dem CO2-Ausstoß eines 380 PS starken Porsche Cayenne, der 50mal die Strecke zwischen Erde und Mars zurücklegt. Der Verzehr von Schokolade verursache zwischen 210 und 410 Gramm CO2 pro Tafel, wobei dunkle Schokolade etwas besser abschneidet als weiße. Hochgerechnet auf den jährlichen Konsum von elf Kilogramm Schokolade, käme eine Ausstoßmenge von 45 Kilogramm CO2 pro Kopf zusammen.
Die großen Mengen an Kakao werden meist aus Westafrika oder Mittelamerika in gekühlten Containerschiffen transportiert. Auch die Weiterverarbeitung zu Schokolade in heimischen Produktionsanlagen, die Verpackung und der Transport zum Händler verursachen einen enormen Schadstoffausstoß. Generell gilt: Je weiter ein Produkt reisen muss, desto schlechter wird seine Ökobilanz. So verursacht beispielsweise "Flugobst" auch deutlich mehr Emissionen als Obst aus heimischem Anbau.
Seit dem Jahr 2008 setzt das Berliner Unternehmen chocri in verschiedenen Bereichen auf nachhaltiges Handeln und Wirtschaften. Waren werden über den GoGreen-Versandservice der DHL versendet, für die Produktion wird Ökostrom bezogen. Außerdem unterstützt chocri das Klimaschutzprojekt "CO2OL Tropical Mix Reforestation" der ForestFinance-Gruppe. 162 Tonnen CO2, die jährlich in der Produktion des Start-Ups entstehen, werden durch Aufforstungsprojekte in Panama kompensiert.
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Der schwedische Energieriese gibt seine milliardenschweren Pläne für ein Demonstrations-Kraftwerk für die umstrittene Kohlenstoffdioxid-Speicherung auf. Die Pläne für das Projekt im brandenburgischen Jänschwalde werden nun doch nicht umgesetzt, wie Vattenfall am Montag in Cottbus mitteilte.
Die Menge der Treibhausgase, die 2010 die Luft verschmutzten, ist so hoch wie nie zuvor. Laut einer neuen Studie sind die CO2- und Methanwerte in der Atmosphäre auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Der Report der World Metereological Organization (WMO) besagt zudem, dass die Zunahme immer schneller vonstatten gehe.
Die CO2-Emissionen der 20 führenden Wirtschaftsnationen (G-20) sind erstmals seit zehn Jahren wieder stärker als deren Wirtschaftsleistung gestiegen. Sie legten 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent zu, während die Wirtschaftsleistung der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer um 5,1 Prozent anstieg.
Laut Berechnungen des US-Energieministeriums ist der CO2-Ausstoß im Jahr 2010 erneut rasant gestiegen. Damit wurden selbst die düstersten Prognosen der letzten Jahre weit übertroffen. Hauptverursacher von Treibhausgasen ist China, gefolgt von den USA und Indien.
Vollsanierte Gebäude mit Solarwärmenutzung verbrauchen 52 Prozent weniger Heizenergie als vergleichbare unsanierte Altbauten. Dies ergaben Auswertungen von rund einer Million Gebäudedaten der gemeinnützigen co2online GmbH. Die Sanierung des Wohngebäudebestands gilt als entscheidender Bestandteil der Energiewende.Gaspreise vergleichen
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