Kosten sparen

Bei der Zeitumstellung Heizung und Rollläden nicht vergessen

In der Nacht zum 27. Oktober müssen nicht nur der Wecker und die Armbanduhr umgestellt werden, sondern auch die Zeitschaltuhr an der Heizung. Wer vergisst, sie umzustellen, der verschwendet Energie. Nicht jede Anlage wechselt automatisch von Sommer- auf Winterzeit. Zusätzliche Kosten entstehen, wenn die Heizung morgens eine Stunde früher als nötig angeht.

Zeitumstellung© WoGi / Fotolia.com

Herten (red) - Am Sonntag, dem 27. Oktober, wird die Uhr um 3 Uhr nachts eine Stunde zurückgestellt. Die Zeitumstellung sei ein guter Anlass, Lampen und Heizkörper auf ihren Energieverbrauch zu prüfen, so der Hinweis der Hertener Stadtwerke. Nicht vergessen sollte man auch Rollläden, die mit einer Zeitschaltuhr versehen sind, denn die heruntergelassenen Rollos halten die Kälte wirksam draußen. Sobald die Zeitschaltuhr auf Winterbetrieb umgestellt wird, bietet es sich außerdem an, die gesamte Heizung zu überprüfen. Bleibt der Heizkörper an einigen Stellen kalt, stimmt der Wasserdruck im Heizkreislauf nicht. Dann muss die Heizung entlüftet und mit Wasser aufgefüllt werden.

Energieverbrauch mal generell überprüfen

Beim jährlichen Herbst-Check sollten Verbraucher generell ihren Energieverbrauch überprüfen. Ein wichtiger Bereich dabei ist die Beleuchtung. In der dunklen Jahreszeit werden Lampen entsprechend häufiger angemacht. Obwohl das Licht nach Angaben des Branchenverbands BDEW nur rund ein Prozent des gesamten Energieverbrauchs ausmacht, können durch einfache Maßnahmen Verbrauch und Kosten gesenkt werden. Eine davon ist zum Beispiel, die Lampen in der Wohnung durch LED (lichtemittierende Dioden) auszutauschen. Dadurch werden nicht nur die Energiekosten nachhaltig gesenkt, sondern auch der CO2-Ausstoß reduziert. Ein weiterer großer Vorteil von LED ist ihre hohe Lebensdauer. Sie können bis 100.000 Stunden leuchten. So amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten schnell.