Explorationsrechte

Bayerngas erweitert seine Upstream-Aktivitäten in Norwegen

Bayerngas Norge hat bei seiner ersten Teilnahme an einer APA-Runde den angestrebten Zuschlag für eine Explorationslizenz auf dem norwegischen Kontinentalschelf erhalten. Die Explorationsrechte teilt sich Bayerngas dort mit Centrica.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

München (red) - Nach dem Erwerb von Lizenzen mit bereits nachgewiesenen Gasfunden über den Sekundärmarkt hat die Bayerngas Norge jetzt den Zuschlag für eine Explorationslizenz auf dem norwegischen Kontinentalschelf direkt vom Staat erhalten. Die Vergabe erfolgte durch das norwegische Ministerium für Öl und Energie im Rahmen der jährlichen APA-Runden (Awards in Predefined Areas). Damit hat die Bayerngas zusammen mit den Stadtwerken München, der Swissgas und der TIGAS ihre Upstream-Aktivitäten ausgedehnt.

Die Lizenz PL470 mit dem Haupt-Prospekt "Cearus" liegt in der Norwegischen See nördlich von Kristiansund. Bayerngas Norge teilt sich die Explorationsrechte mit Centrica (Betriebsführer) zu gleichen Teilen. Die Unternehmen haben damit das Recht und die Pflicht, den definierten Sektor auf Gas- bzw. Ölfunde hin zu untersuchen. Statistisch betrachtet ist im weltweiten Durchschnitt jede vierte Explorationsbohrung fündig.

Die Bayerngas Norge hat sich erstmals an einer APA-Runde beteiligt. Dass sie bereits bei der ersten Teilnahme und darüber hinaus noch für die angestrebte Lizenz einen Zuschlag erhielt, betont das Unternehmen besonders. Bayerngas will sich eigenen Angaben zufolge auch an zukünftigen Lizenz-Runden beteiligen, mit dem Ziel, mittelfristig über ein breites Portfolio aus Explorationslizenzen, Gasfunden und Gasfeldern zu verfügen.