Senkung der CO2-Emissionen

ASUE informiert: Erdgas erschließt erneuerbare Energien

Erdgas hat den höchsten Wasserstoffgehalt aller fossilen Energieträger und weist deshalb bei der Verbrennung die günstigste CO2-Bilanz auf, zudem lässt es sich gut mit erneuerbaren Energien kombinieren. Die ASUE informiert, wie man Erdgas gemeinsam mit Solarenergie oder mit Umweltwärme nutzen kann.

Gasherd© ArtmannWitte / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Es gibt zwei Wege, den energiebedingten CO2-Ausstoß wirksam zu reduzieren: Der eine Weg ist die Senkung des Energieverbrauchs und die Steigerung der Energieeffizienz, der andere ist es, CO2-reiche Energieträger durch CO2-arme Alternativen zu ersetzen, informiert die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. Erdgas ist der umweltfreundlichste der fossilen Energieträger und lässt sich gut mit dem Einsatz erneuerbarer Energien kombinieren.

Dabei bietet sich vor allem die Nutzung von Solarenergie für die Warmwasserbereitung an, so die ASUE. Eine Solaranlage mit 4 bis 6 Quadratmeter Kollektorfläche kann über das Jahr den Warmwasserbedarf eines vierköpfigen Haushalts bis zu 60 Prozent abdecken. Die Gasheizung stellt in dieser Kombination die Grundversorgung sicher. Sie verursacht deutlich weniger klimabelastende CO2-Emissionen als andere Nachheizsysteme.

Kostenlose erneuerbare Umweltwärme kann durch Gaswärmepumpen genutzt werden. So lassen sich sehr hohe Nutzungsgrade und bedeutende Einsparungen von Primärenergie erreichen. Gaswärmepumpen bestehen aus vier Grundbauteilen: Kondensator, Verdampfer, Druckreduzierventil und Kompressor. Der Kompressor wird von einem Gasmotor angetrieben. Somit kann die anfallende Motorwärme ebenfalls genutzt werden. Bei den so genannten Absorptionswärmepumpen wird der Kompressor thermisch – zum Beispiel mit Erdgas oder Abwärme - angetrieben. Derzeit setzt man Gaswärmepumpen insbesondere zum Heizen und Kühlen im gewerblich genutzten Gebäudebereich ein.

Biogas lässt sich mit einer entsprechenden Aufbereitung auf Erdgasqualität veredeln und in die vorhandenen Erdgasnetze einspeisen. Bei der Verbrennung der Bioanteile wird dann nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die zu ihrer Herstellung genutzte Biomasse zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Viele Gasversorgungsunternehmen arbeiten derzeit Hand in Hand mit den Landwirten, um Bioanteile in das deutsche Erdgasnetz einzuspeisen, informiert die ASUE. Weitere Informationen zu den genannten Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer Energien sind kostenfrei bei der ASUE erhältlich.

Weiterführende Links