Gas-News
HeizkostenEine Heizung, die nicht optimal eingestellt ist, lässt den Energieverbrauch und die Heizkosten nach oben schnellen. In Deutschland trifft das einem Bericht zufolge auf etwa neunzig Prozent der Anlagen zu. Abhilfe schafft etwa der vielfach empfohlene hydraulische Abgleich.
Berlin (red) - Die gemeinnützige co2online GmbH rät Hauseigentümern dazu, nach der Heizsaison die Heizungsanlage richtig einstellen zu lassen und sich so für die kommende Heizsaison zu wappnen. Im Frühjahr und Sommer seien viele Arbeiten an der Heizung einfacher vorzunehmen, weil das zeitweise Abschalten der Anlage leichter möglich ist.
Mit einem hydraulischen Abgleich können Hauseigentümer ihre Heizung fit für den nächsten Winter machen und dabei Heizkosten sparen: 110 Euro lassen sich laut co2online in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus pro Jahr sparen. Wird dazu auch eine effiziente Heizungspumpe eingebaut, können zusätzlich Stromkosten zwischen 75 und 100 Euro jährlich vermieden werden.
Ein hydraulischer Abgleich vom Fachmann sorgt dafür, dass jede Heizfläche mit der erforderlichen Warmwassermenge versorgt wird. Dadurch werden alle Räume gleichmäßig warm, lästige Strömungsgeräusche verschwinden. Das erhöht den Wohnkomfort, reduziert die CO2-Emissionen und senkt den Energieverbrauch. Nach dreieinhalb bis sechs Jahren habe sich ein hydraulischer Abgleich im Schnitt amortisiert.
Laut Bundesweitem Heizspiegel sind die Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche von 2006 bis 2010 im Schnitt um 238 Euro gestiegen. Mit einem hydraulischen Abgleich hätten im selben Zeitraum rund 520 Euro Heizkosten gespart werden können. Im optimalen Fall kostet ein hydraulischer Abgleich für ein Einfamilienhaus zwischen 300 und 500 Euro. Der genaue Preis ist abhängig von Zustand und Aufbau der Heizanlage.
Noch weiter lassen sich die Heizkosten reduzieren, wenn man, beispielsweise bei einer Gasheizung, den Energieanbieter wechselt. Hierbei hilft unser Tarifrechner.
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Gute Nachricht für einen Teil der Berliner Hartz-IV-Empfänger: Der Berliner Senat will ihnen ab Mai einen höheren Mietzuschuss gewähren. Der Hintergrund sind vor allem die immens gestiegenen Heizkosten. Problematisch ist das nicht zuletzt deshalb, weil Bedürftigen ein Wechsel des Versorgers erschwert wird.
Mit einem so genannten hydraulischen Abgleich werden Heizungsanlagen so eingestellt, dass sie die Wärme effizienter im Haus verteilen und weniger Energie verbrauchen. Einer Umfrage zufolge wird eine solche Maßnahme zur Heizungsoptimierung aber bisher nur selten durchgeführt - obwohl damit die Heizkosten deutlich gesenkt werden könnten.
Das dürfte viele Mieter freuen: Pauschale Abrechnungen von Heizkosten auf Basis von Vorauszahlungen sind nicht zulässig, urteilte nun der Bundesgerichtshof (BGH). Mieter haben demnach ein Recht darauf, dass ihnen nur der tatsächliche Verbrauch zugrunde gelegt wird.
Der Winter hat eine Weile auf sich warten lassen und nun doch noch richtig zugeschlagen. Bei Temperaturen zum Teil deutlich unter null Grad muss so mancher die Heizung ordentlich aufdrehen, um nicht zu frieren. Energie sparen kann man dennoch - und auch lüften sollte man, wenn es auch noch so unangenehm ist. Der Energiedienstleister Techem gibt Tipps.
Auch in 2012 werden steigende Nebenkosten in Sachsen erwartet. Laut dem Mieterbund Sachsen führen ein höherer Energieverbrauch und steigende Gebühren durch die Kommunen zur Erhöhung der Betriebskosten. Einsparungen bei den Kosten seien auf lange Sicht nur durch eine Gebäudesanierung möglich.Gaspreise vergleichen
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