Gas-News
Vertragsgestaltung und die ServiceDer liberalisierte Gasmarkt bietet eine Fülle unterschiedlicher Gastarife. Verbrauchern fällt es oft schwer, das "Kleingedruckte" der angebotenen Tarife zu bewerten. Verivox hat nun 100 Gasanbieter in Bezug auf Vertragsgestaltung und Servicequalität getestet.
Heidelberg (ddp/red) - Die Studie bewertet die Vertragsgestaltung und die Servicequalität der 100 bedeutendsten Gasanbieter in Deutschland. Bei der Vertragsgestaltung bekamen die Gastarife von Mainova, Mitgas, NUON und den Siegener Versorgungsbetrieben die Bestnote. Bei der Servicequalität schnitten Entega, N-Ergie, Gasag, die Stadtwerke Düsseldorf und Yello am besten ab. Einbezogen wurden dabei Merkmale wie die Vertragslaufzeit, die Kündigungsfrist, die Zahlungsweise und die Hotline-Kosten. Darüber hinaus wurde auch die Qualität der Hotlines mit verdeckten Anrufen ermittelt.
(Foto / Abb.: C. Barhorst / Fotolia)
Die Studie zeigte den Angaben zufolge auch, dass es wirkliche "schwarze Schafe" auf dem deutschen Gasmarkt nicht gibt. Nur in einem Fall sei bezogen auf ein Merkmal ein "ungenügend" vergeben worden. Der große Teil der Anbieter habe ein "gut" oder "befriedigend" erzielt. Der Verbraucher sollte bei der Bewertung grundsätzlich beachten, dass besonders preisgünstige Tarife, etwa Online-Angebote, automatisch Abstriche beim Service mit sich bringen würden.
Mit seiner Gasmarktstudie will das Verbraucherportal Verivox den Kunden das Sparpotenzial beim Gaspreisen aufzeigen. Wie ein Gasvergleich zeigt, können pro Haushalt und Jahr 170 Euro eingespart werden, sagte der Leiter der Energiewirtschaft von Verivox, Peter Reese. Pro Postleitzahl gebe es im Schnitt neun Anbieter, also genügend Wechselmöglichkeiten. Jetzt komme es auf den Verbrauher an, diese zu nutzen.
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Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Gaskunden gestärkt: Preisanpassungsklauseln in Gas-Sonderverträgen sind unwirksam, wenn sie zwar das Recht zur Preiserhöhung, nicht aber die Pflicht zur Senkung des Preises beinhalten, wie der BGH in einem am Mittwoch verkündeten Urteil entschied.
20 Aktivisten von Greenpeace haben am Mittwochmorgen die Einfahrtstore zum AKW Krümmel zugeschweißt. Die Umweltschützer fordern die schleswig-holsteinische Atomaufsicht auf, dem Pannen-Meiler die Betriebsgenehmigung zu entziehen.
Eine deutsche Firma will die Stromversorgung einer ganzen Insel im Atlantik komplett auf erneuerbare Energien umstellen. Die Energieerzeugung basiere vor allem auf Wind- und Sonnenenergie, mit speziellen Hochleistungsbatterien könne der Strom bei geringer Nachfrage auch gespeichert werden.
Eine Greenpeace-Aktion hat am Mittwoch in Berlin für einen Polizeieinsatz gesorgt. Mit einem Fass Erde "aus dem Umfeld von Tschernobyl" hat die Umweltschutzorganisation vor einem Kongress des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gegen den Wiedereinstieg in die Atomenenergie protestiert.
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