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Gasheizung als Alternative zur Ölheizung

Gasheizung werden alle Heizanlagen genannt, die mit Gas betrieben werden. Die Wärme wird dabei aus der Verbrennung des Gases gewonnen. Meist wird eine Gasheizung mit Erdgas betrieben, es gibt jedoch auch Flüssiggase (wie Propan und Butan) und Biogas. Die Gasheizung findet meist in Mehrfamilienhäusern Verwendung und ist eine beliebte Alternative zur Ölheizung.

Welche Formen der Gasheizung gibt es?

Es gibt verschiedene Arten der Gasheizung. Bei der Umlaufwasserheizung wird die erzeugte Wärme nur für die Heizung verwendet. Soll gleichzeitig Warmwasser erzeugt werden, gibt es die Kombitherme, die bei Bedarf mittels eines Durchlauferhitzers von Heizungsbetrieb auf Wassererhitzung umstellt. Dann gibt es noch eine dritte Variante der Gasheizung, bei der die Therme den Wasserspeicher mit erwärmt. Diese Art der Gasheizung ist wird auch Wärmezentrum genannt. Die modernste Form der Gasheizung ist der Brennwertkessel bzw. die Gasbrennwert Heizung, der die Energie besonders effizient nutzt.

GAS Die Gasheizung ist das meistgenutzte Heizsysstem in Deutschland. (Foto / Abb.: C. Barhorst / Fotolia.com)

Vorteile und Nachteile einer Gasheizung

Eine Gasheizung ist in der Anschaffung relativ günstig, im Vergleich zur Ölheizung fallen weniger Schadstoffe an. Die CO2-Emissionen sind geringer, aber im Vergleich zu anderen Heizsystemen immer noch hoch. Von Nachteil ist auch, dass auf lange Sicht die Erdaspreise tendenziell wahrscheinlich steigen werden. Erdgas steht nicht in unendlicher Menge zur Verfügung, weswegen langfristig der Umstieg auf erneuerbare Energien überlegt werden sollte. Immerhin kann man seit der Liberalisierung des Energiemarktes seinen Gasanbieter wechseln und hat so Einfluss auf den Preis, den man für den Betrieb seiner Gasheizung zahlt.

Gasheizung mit Biogas betreiben

Biogas für die Gasheizung wird aus der Vergärung von Biomasse gewonnen. Ausgangsstoffe dafür sind zum Beispiel Klärschlamm, Bioabfall, Mist und Pflanzenreste. Das entstandene Gas wird in Blockheizkraftwerken zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Ein Biogasmotor treibt einen Generator an, der Strom erzeugt, der ins Netz eingespeist wird. Überschüssige Wärme des Motors kann dann zum Heizen verwendet werden. Bei der Nutzung von Biogas in der Gasheizung werden nachwachsende Energien statt dem endlichen Rohstoff Erdgas verbraucht.

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