Auch wenn man zur Miete wohnt, kann man seinen Gasanbieter wechseln. Wie der Wechsel für Mieter abläuft, ist davon abhängig, ob die Mietwohnung einen eigenen Gaszähler hat, oder ob ein Gaszähler das gesamte Mehrparteienhaus abdeckt und die Heizkosten am Ende auf die Mieter umgelegt werden.
Wenn Sie zu denjenigen gehören, die einen eigenen Gaszähler für Ihre Mietwohnung haben und schon selber einen Vertrag mit einem Gasanbieter abgeschlossen haben, können Sie den Gasanbieter ohne Probleme wechseln. Wenn Sie einen eigenen Vertrag haben, bekommen Sie Ihre Gasrechnung direkt vom Gasanbieter, dort ist auch die Zählernummer vermerkt. In diesem Fall können Sie einfach einen kostenlosen Gastarifvergleich machen und zum gewünschten Anbieter wechseln. Auch in einer Mietwohnung kann man so seine Gasrechnung spürbar senken und die Haushaltskasse entlasten.
Mit einem Gasanbieterwechsel kann man auch in der Mietwohnung seine Heizkosten senken
(Foto / Abb.: Fotolia.de / Gourmeca)
Beachten Sie, dass sich der Gaszähler sich nicht zwangsläufig direkt in der Mietwohnung befindet. Möglicherweise hängt dieser im Keller oder im Treppenhaus des Gebäudes, auch dann ist der Wechsel natürlich problemlos möglich. Sie sind übrigens nicht dazu verpflichtet Ihren Vermieter beziehungsweise die Hausverwaltung über den Wechsel zu informieren.
Wenn es für Ihre Mietwohnung keinen eigenen Gaszähler gibt und die Kosten für Gas über die Nebenkosten abgerechnet werden, ist der direkte Gasanbieterwechsel leider nicht möglich. Jedoch können Sie in diesem Fall Ihren Vermieter auf die Möglichkeit des Wechsels und das Sparpotenzial ansprechen und ihn bitten, den Anbieter zu wechseln. Dafür können Sie schon vorab Gastarife mit dem Gasrechner vergleichen und Ihrem Vermieter günstige Angebote vorlegen, denn in der Regel lassen sich Vermieter gerne von attraktiven Angeboten überzeugen.
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