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Beitrag Energiedienst stoppt Strom von Teldafax | Teldafax- das Ende naht!
mohlo ist offline mohlo


Stammgast

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26.12.2010 01:35 Zum Anfang der Seite springen
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Einschreiben/Rückschein

So, das Einschreiben (mit Rückschein) ist am 22.12. an TDF rausgegangen. Ich werde über den weiteren Verlauf berichten. ;-)

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Stammgast

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27.12.2010 12:28 Zum Anfang der Seite springen
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Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Teldafax

Teldafax: Vorsicht bei Umstellung auf Überweisung
Getreu seinem Werbespruch "Wechseln is'n Klax..." hat Teldafax seinen Strom- und Gaskunden mitgeteilt, dass das verein­barte Lastschrifteinzugsverfahren beendet werde: Kunden sollen die fäl­ligen Beträge stattdessen fortan selbst überweisen. Während Teldafax die Vierteljahreszahler bei gleichen Preisen auf monatliche Zahlungsweise umstellt, gilt für Jahreszahler besonde­re Vorsicht: Wird der Jahresbetrag nämlich nicht komplett im Voraus, sondern monatlich überwiesen, ist dann eine Einstufung in einen ungünstigeren Tarif die Folge. Wer mit der Änderung nicht einverstanden ist, kann den Vertrag nach Auffassung der Verbraucherzentrale NRW kündi­gen.

Einfache Rückbuchungsmöglichkeit geht verloren
Das Verfahren beim ursprünglichen Lastschrifteinzug und der jetzt geforderten Überweisung unterscheidet sich erheblich: Haben Kunden gegenüber Teldafax einen Anspruch auf Rückzahlung – etwa aufgrund eines Widerrufs oder einer Kündigung des Vertrags – können sie per Lastschrift eingezogene Beträge bis zu sechs Wochen nach Rech­nungsabschluss von ihrer Bank kostenlos zurückbuchen lassen. Anders bei einer Überweisung: Zahlt der Anbieter nicht freiwillig zurück, muss der Kunde den Rechtsweg beschreiten.

"Bei Gaslieferverträgen mit jährlicher Vorkasse haben wir immer schon zur Vorsicht gemahnt", erklärt Energie-Jurist Jürgen Schröder von der Verbraucherzentrale NRW, "denn geht der Anbieter pleite, ist das Geld in der Regel weg. Wenn dann auch noch die Zahlungsweise von Last­schriftverfahren auf Überweisung umgestellt ist, hat der Kunde nicht einmal mehr die Möglichkeit, unberechtigte Abbuchungen über seine Bank korrigieren zu lassen."

Kunden mit vereinbarter Jahres-Vorauszahlung sollten daher genau prüfen, ob sie sich auf das geforderte Überweisungsverfahren einlassen und den Jahresbetrag im Voraus überweisen. "Wer das nicht will, muss auf das Schreiben von Teldafax nicht reagieren", erklärt die Verbrau­cherzentrale NRW. Denn Teldafax sei ohne Zustimmung der Kunden nicht berechtigt, den Vertrag einseitig zu ändern.

Entscheidung liegt beim Kunden
"Nicht Teldafax hat das Recht, das Lastschriftverfahren einzustellen, sondern allenfalls der Kunde kann seine Entscheidung ändern", moniert Jürgen Schröder das Vorgehen, "denn er hat den Anbieter jederzeit widerruflich ermächtigt, fällige Beträge aus dem Vertragsverhältnis von seinem Konto im Lastschriftverfahren einzuziehen." Wer mit der Ände­rung der Zahlungsweise nicht einverstanden ist, kann den Vertrag zumindest zum Ablauf der Jahres-Grundlaufzeit ordentlich kündigen. Dabei ist die vereinbarte Kündigungsfrist zu beachten. "Stromkunden sollten ohnehin mindestens jährlich prüfen, ob sich ein Anbieterwechsel lohnt. Denn abhängig vom Verbrauch kann man dadurch kräftig sparen", empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
http://www.vz-nrw.de/UNIQ129344562621085/link823571A.html

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mohlo ist offline mohlo


Stammgast

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27.12.2010 14:00 Zum Anfang der Seite springen
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TelDaFax änder AGB zum 13.12.2010

Mir ist soeben aufgefallen, dass TDF seine AGB (Gas und Strom) zum 13.12.2010 geändert hat.

Bei den AGB, die bei meinem Vertrag zugrunde liegen (Stand: Januar 2010) steht unter 7.3
Der Kunde ist berechtigt, eine andere Zahlungsart als das bei
TelDaFax übliche Bankeinzugsverfahren
zu wählen. In diesem Fall
berechnet TelDaFax einen Aufschlag in Höhe von 8 Prozent auf den
vereinbarten Preis, der für den Zeitraum ab Fälligkeit der nächsten
Zahlung zu entrichten ist. Dem Kunden steht es offen nachzuweisen,
dass TelDaFax tatsächlich kein oder nur ein wesentlich (mindestens 10
Prozent) geringerer Aufwand entstanden ist.


In den neuen AGB wird das LSV nicht mehr erwähnt:
Gerät der Kunde im Falle von Tarifen, bei denen im Hinblick auf die im Voraus zu leistende jährliche Abschlagszahlung der Kilowattstundenpreis gesenkt wurde, mit einem Betrag in Höhe von mindestens einem Zwölftel des voraussichtlichen Jahrespreises für mehr als 14 Tage in Zahlungsverzug, so kann TelDaFax ab dem Zeitpunkt des Zahlungsverzugs für dessen Dauer den Kilowattstundenpreis für die monatliche Zahlungsweise als pauschalierten Verzugsschaden berechnen. Dem Kunden steht es offen nachzuweisen, dass TelDaFax tatsächlich kein oder nur ein wesentlich (mindestens 10 Prozent) geringerer Schaden entstanden ist.

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boecki ist offline boecki


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27.12.2010 15:34 Zum Anfang der Seite springen
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bitte um Ratschlag in meinem Fall

Hallo,

wie soll ich mich in meinem Fall weiter verhalten?

Bin seit 1.12.2007 bei TDF mit jährlicher Vorrauszahlung und 200 Euro "Sonderabschlag". Alles soweit OK (das Theater um TDF war mir bekannt und ich wußte ja ungefähr, was auf mich zukommt). Hier der zeitliche Ablauf:

18.November 2010 - Brief "Vertrauenssache", [...viel bla-bla...] "Kunden mit Jahres-Vorrauskasse-Tarif haben 2 Möglichkeiten, entweder ÜBERWEISUNG (dick geschrieben) des jährlichen Abschlagbetrages oder "können Sie in einen Tarif mit monatlichem Zahlungsrhythmus wechseln...bla-bla" Bei Interesse bitte email an vertrauenssache(ät)teldafax.de

19.November 2010 - normaler Brief mit Hinweis, ich soll meinen Zählerstand zum 30.11.2010 übermitteln (habe ich am 30.11. online im Portal eingegeben)

30.November 2010 - Mail von mir an vertrauenssache(ät) (siehe oben):

Betreff: Kd.-Nummer 24xxxx - Änderung auf monatlichen Zahlungsrhytmus

Kundennummer 24xxxx - Ihr Schreiben vom 18. November 2010 Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit beauftrage ich Sie meinen Vertrag ab sofort auf einen monatlichen Zahlungsrhytmus umzustellen (anstatt wie bisher Tarif mit jährlicher Vorauskasse). Die fälligen Beiträge können Sie per Lastschrift von dem ihnen bekannten Konto abbuchen. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang der email schriftlich. Mit freundlichen Grüßen


Dann passierte erst mal nichts...

20.Dezember 2010 - Anruf auf meinem AB, Nummer war eine 0152 (wurde hier auch schon berichtet), Herr Ulrich B....a fordert mich auf, die 385 Euro zu überweisen, weil "es wurde ein Mehrverbrauch festgestellt" (Anmerkung von mir: wenn überhaupt fehlte der Jahresabschlag und nicht ein Mehrverbrauch). Wieder viel bla-bla usw.

24.Dezember 2010 (hl. Abend Augenzwinkern ) um 7.55 Uhr folgende Mail von TDF bekommen:

Sehr geehrter Herr XXXXX, für die verspätete Beantwortung Ihres Anliegens möchten wir uns entschuldigen. Hiermit bestätigen wir Ihnen den Tarifwechsel in den Vertrauenstarif 1517 rückwirkend ab dem 01.12.2010. Eine Auftragsbestätigung erhalten Sie zeitnah auf dem Postweg. Bezüglich der Umstellung von Rechnung auf Lastschrift, möchten wir Ihnen mitteilen das wir dies an unsere zuständige Serviceabteilung weitergeleitet haben. Die Klärung Ihres Anliegens kann einige Tage in Anspruch nehmen. Selbstverständlich erhalten Sie von uns schnellstmöglich eine Antwort. Bis dahin danken wir Ihnen für Ihre Geduld. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gern unter der Rufnummer 0180 4000 563* zur Verfügung. Wir wünschen Ihnen stimmungsvolle und erholsame Festtage. Mit freundlichen Grüßen TelDaFax SERVICES GmbH Mottmannstr. 2 53842 Troisdorf....(dann Signatur)

Über die Feiertage war ich verreist, komme heute wieder und finde eine Zahlungserinnerung vom 22. Dezember 2010 im Postkasten:

Zahlungserinnerung: bla-bla...Wir beenden nunmehr das mit ihnen vereinbarte Lastschrifteinzugsverfahren ordentlich und fristgerecht zum 27.12.2010, hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunlt. Bankeinzüge von Ihrem Konto werden von uns nicht mehr durchgeführt. Desweiteren bitten wir sie nochmals um ÜBERWEISUNG ihres jährlichen Abschlagbetrages i.H.v. 385 UNVERZÜGLICH, spätesten jedoch bis zum 27.12.2010. Sonst Inkasso bla-bla usw.


Heute logge ich mich ins Portal ein und sehe anscheinend einen Tarifwechsel:

Tarifcode 1519 (wurde mir oben nicht was von "Vertrauenstarif 1517" gemailt?)
Zahlungsrhythmus monatlich
Abschlagszahlung 33 Euro
Sonderabschlag 200 Euro
------------

meine Fragen:

- anscheinend weigern die sich ja einzuziehen, daher habe ich gerade einmal 2 x 33 Euro von Hand überwiesen (Dezember und Januar) um die Inkasso-Geschichte zu vermeiden (habe keine RSV). War das richtig?

Wie soll ich weitermachen? Wenn TDF insolvent wird, verliere ich ja auch wohl meine 200 Euro Sonderabschlag, oder? Kann man das verhindern? Direkt jetzt erst mal schriftlich und ordentlich zum nächstmöglichen Termin kündigen (wäre ja bei mir wohl Ende November 2011, oder?)?

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mohlo ist offline mohlo


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27.12.2010 16:11 Zum Anfang der Seite springen
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Änderung der AGB = Grund für wichtige Kündigung gem §313/314 BGB

Mein Tipp: Gegen die Kündigung der Lastschriftvereinbarung schriftlich Widerspruch bei TDF einlegen oder noch besser (so werde ich nun weiter vorgehen), aufgrund der geänderten AGB vom 13.12.2010 das Vertragsverhältnis gem. §313/314 BGB aus wichtigem Grund (kurzfristig) kündigen und darauf hinweisen, dass noch offen stehende Beiträge bis zur Wirksamkeit der Kündigung mit der vorab einbehaltenen Kaution (200 EUR) zu verrechnen sind.

In den neuen AGB steht unter 1.3:
Diese AGB gelten für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen
Gaslieferverträge. Das gilt auch, wenn bei künftigen Verhandlungen der
Kunde nicht nochmals ausdrücklich von TelDaFax auf die Anwendung
dieser AGB hingewiesen wird.


Immerhin ist es ein Frechheit, dass TDF scheinbar keinen Ihrer Kunden über die AGB-Änderung informiert hat und somit stillschweigend das LSV auch für Bestandskunden gestrichen hat, welches vorher Bestandteil der AGB war (7. 3)

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von mohlo am 27.12.2010 16:19.

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mohlo ist offline mohlo


Stammgast

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29.12.2010 09:47 Zum Anfang der Seite springen
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Einschreiben

Gestern ist der Rückschein meines Einschreiben eingetroffen. Jetzt warte ich mal die Reaktion von TDF ab.

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gsgotti ist offline gsgotti


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03.01.2011 20:32 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Kündigung

Hallo,

wenn Teldafax kein Lastschriftverfahren mehr anwendet, und eine überweisung oder Dauerauftrag fordert, kann mir das doch bloß recht sein.
Die Überweisung erfolgt nicht als Vorauszahlung sondern immer zum Monatsende. Ich würde Teldafax mitteilen, daß ich die Überweisung zwischen dem 20. und 25. Tag eines Monates ausführen werden. Sollte dann etwas schiefgehen, dann habe ich vielleicht für 10 Tage zuviel bezahlt, aber mehr nicht. Das kann man notfalls noch verschmerzen.

gsgotti

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MeyerLansky ist offline MeyerLansky


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03.01.2011 21:06 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Kündigung

Zitat:
Original von gsgotti
Hallo,

wenn Teldafax kein Lastschriftverfahren mehr anwendet, und eine überweisung oder Dauerauftrag fordert, kann mir das doch bloß recht sein...



Sie haben Recht, wenn monatliche Zahlungsweise vereinbart ist. Aber auch nur dann. Bei jährlicher Vorauszahlung sieht das schon ganz anders aus ;-)

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Pexx ist offline Pexx


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03.01.2011 22:52 Zum Anfang der Seite springen
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Umstellung der Zahlungsweise

Meine Schwiegermutter legte mir heute die Nachricht von teldafax vor, dass das LEV beendet wird, mit der Bitte an mich, morgen nen Dauerauftrag bei der Bank einzurichten.
Weil mir das ganze "spanisch" vorkam, hab ich gehofft, im Internet einen Kommentar über die Vorgehensweise zu finden.. und ich fand Hunderte !! geschockt
Manno, bisher war ich komplett uninformiert..
An dieser Stelle einen herzlichen Dank für die vielen Ratschläge und Hilfestellungen!
Ich werde gleich morgen einen Widerspruch verfassen und diesen per Fax und Einschreiben an teldafax senden.

Vielen Dank. großes Grinsen

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klaus136 ist offline klaus136


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04.01.2011 13:02 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 5 Juristen - 10 Meinungen

In dieser Situation würde ich mir die Frage stellen, ob tf einen wichtigen Grund zur Änderungskündigung hat, der durch AGB oder aus gesetzlichen Gründen anerkannt ist. Ferner würde ich mich fragen, ob tf diese "Notfallgründe" gegenüber ihren Kunden jeweils offen legen muss, wofür m.E. rechtlich vieles spricht.

Mehr zum Thema TelDaFax kündigt Lastschrifteinzugsermächtigung - TelDaFax Energy - Infos beim Strom-Magazin.de auf www.strom-magazin.de

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MeyerLansky ist offline MeyerLansky


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04.01.2011 19:13 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 5 Juristen - 10 Meinungen

Solange tf aber diese Notlage nicht offen legt, besteht m.E. auch kein Sonderkündigungsrecht. Selbst wenn man ein solches für tf annähme, müsste man dann m.E. auch dem Kunden ein solches Sonderkündigungsrecht einräumen. Als Kunde würde ich daher momentan der einseitigen Kündigung durch tf widersprechen und tf drauf hinweisen, dass die Lastschriftabrede nur durch einvernehmliche Vertragsänderung abbedungen werden kann und dazu kein Einverständnis erteilt wird.

Wenn man bei tf bleiben möchte: Kombinieren könnte man das ggf. mit dem Angebot, der Änderung der Lastschriftabrede zuzustimmen, wenn tf im Gegenzug bereit ist, auf monatliche Zahlung umzustellen und nach wie vor "der Preis stimmt" (konkrete Preisvorstellung angeben). Denn bei monatlicher Zahlweise kann man normalerweise das Insolvenzrisiko verkraften und tf bekommt weiterhin was in die Kasse.

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mohlo ist offline mohlo


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05.01.2011 10:54 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 5 Juristen - 10 Meinungen

Kleiner Zwischenbericht:

Vor ein paar Tagen erreichte uns das Kündigungsschreiben zum Lastschriftverfahren (LSV) unseres Stromvertrages. Im November teilte man uns hierzu noch mit, dass TeldaFax (TDF) unsere 1/4 Zahlungsweise (ZW) auf eine monatliche ZW zu gleichen Konditionen – sprich der 1/4-Jahres-Betrag geteilt durch drei – umstellt und den nächst fälligen Betrag Anfang Januar abbuchen würde. Zu diesem Zeitpunkt hatten allerdings schon etliche Kunden Kündigungen zu ihrem LSV erhalten. Unter anderem auch wir zu unserem Gasvertrag, der wir mit Einschreiben/Rückschein Ende Dezember 2010 widersprochen haben.

Wir haben uns nun für die folgende Strategie entschlossen:

Gasvertrag:
Erinnerungsschreiben Mitte Januar per Einschreiben/Rückschein + Fax mit dem Hinweis auf den bereits erfolgten Widerspruch zum LSV. Sollte dann immer noch keine Reaktion erfolgen, werden wir den Vertrag außerordentlich mit einer Frist von 6 Wochen kündigen und TDF mitteilen, dass die bereits abgebuchte Abschlagszahlung von 200 EUR mit dem Verbrauchswert zum Vertragsende zu verrechnen ist und wir nach Vorlage der Schlussrechnung eine Zahlung leisten werden.

Stromvertrag
Widerspruch Einschreiben/Rückschein + Fax zum LSV-Kündigung. Notfalls werden wir auch auf die Forderungen von TDF eingehen und jeweils frühestens immer zum 15. den Monatsbeitrag überweisen. Bei einer möglichen Insolvenz verlieren wir schlimmstenfalls die Abschlagszahlung in Höhe von 50 EUR sowie einen halben Monatsbeitrag von ca. 30 EUR.

Letztendlich werden wir aber alle beiden Verträge in diesem Jahr kündigen und uns für einen neuen Strom- und Gasanbieter entscheiden.

Fazit:
Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass es sich beim dem nachfolgenden Text um meine persönliche Meinung handelt. Es handelt sich hierbei um Erfahrungen, die wir als Kunde von TDF gemacht haben. Diese können wir allerdings lückenlos durch div. Schreiben seitens TDF, Schreiben unsererseits sowie Telefonnotizen nachweisen.
Nach meiner Erfahrung geht es bei TDF drunter und drüber. Scheinbar ist man im Unternehmen TDF sich nicht einig, wie, wann und worüber man seine Kunden zeitnah informiert. Zuerst die negativen Pressemitteilungen im Handelsblatt und auf div. Verbraucherschutzportalen. Dann die monatelangen Verzögerungen bei der Erstattung unseres alten Stromvertrages (aufgrund eines Umzuges mussten wir bei TDF einen neuen Vertrag abschließen). Zahlreiche Schreiben mit undurchsichtigen Argumenten, die ZW umzustellen sowie die Kündigung des LSV.

Für mich lässt sich daraus nur eine Schlussfolgerung ziehen: TDF hat arge finanzielle Probleme. Möglicherweise wurde seitens der Hausbank von TDF das LSV aufgekündigt. Nun versucht man die Kunden durch zurückhaltende Pressemitteilungen, Änderungen der Tarife und AGB (dort ist keine Rede mehr von der Möglichkeit per LSV zu zahlen) und Schreiben mit dem Betreff „Vertrauenssache“ dazu zu bewegen, die Zahlungen per Überweisung zu tätigen. Das hat für den Kunden den entscheidenden Nachteil, dass bei einer Insolvenz des Unternehmens Vorauszahlungen unwiederbringlich verloren gehen. Bei einem LSV hat der Kunde die Möglichkeit das Geld 6 Wochen noch Rechnungsabschluss bzw. bis zu 13 Monaten ohne Angabe von Gründen zurückzubuchen. All das erweckt bei mir den Eindruck, dass die Geschäftsleitung nicht Herr der Lage ist und langsam die Kontrolle verliert. Im Moment sitzt der Großteil der Kunden am längeren Hebel, sofern diese ihre Rechte wahrnehmen und auf Vertragserfüllung bestehen. Und das bedeutet schlichtweg: Abbuchung der Beträge per Lastschrift! Alles andere ist inakzeptabel. Es bleibt also abzuwarten, wie es mit dem Unternehmen TDF weitergeht und ich hoffe auf eine lückenlose Aufklärung seitens der Staatsanwaltschaft in Sachen Ermittlungsverfahren hinsichtlich einer möglichen Insolvenzverschleppung. Ich war gerne Kunde bei TDF und bin es bis zum heutigen Tage auch noch. Nur leider hat mein Vertrauen gegenüber TDF sehr stark gelitten. Auslöser waren nicht die negativen Nachrichten der letzten Monate, sondern einzig und allein das Verhalten von TDF gegenüber mir als treuen solventen Kunden, der gerne noch viele Jahre Kunde bei TDF geblieben wäre.

Ach ja, wo ist eigentlich der russische Investor, der bei TDF einen zweistelligen Millionenbetrag als Kapitalerhöhung einbringen wollte?

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von mohlo am 05.01.2011 21:36.

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