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01.03.2008 20:46 Zum Anfang der Seite springen
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Teldafax - Ein Erfahrungsbericht...

Teldafax - Elend ohne Ende.

Ich habe schon darüber nachgedacht, über diesen Verein ein Buch zu verfassen, aber ich versuche, es kurz zu halten.
Es begab sich im Jahre 2007, dass ich Umzugspläne schmiedete. Natürlich schaut man sich dann auch nach einem günstigen Stromanbieter um, und die Teldafax-Angebote schienen mir angenehm.
Ich klickte mich also fröhlich durch die Angebotsseiten der Stromtarife auf der Website, immer darauf achtend, dass ich einen Tarif wähle, der monatlich bezahlt wird, da ich als Student eine jährlich Abschlagszahlung nur schwerlich aufbringen werde. Tarif gefunden, Tarif angeklickt, es wurde eine PDF-Datei generiert, die ich nur noch unterschreiben und ausfüllen musste.
Erstes Problem: Auf diesem Auftrag erschien nur ein Tarifcode, also eine vierstellige, dem Laien nichtssagende Zahl.
In der Annahme, dass das schon so stimme wurde das Ding eingetütet und losgeschickt. Zuvor noch bei Teldafax angerufen und erkundigt, ob das kurzfristig geht, tat es, alles klar. Das war am 10.07.2007.

Der Umzug war am 17.07.2007. Gehört hatte ich von Teldafax bis dato noch nichts. Was auch über einen Monat lang so blieb.
Am 20.08.2007 kam dann die erste Rechnung, man wollte mir knapp 500 Euro abbuchen, einen Jahresabschlag. Drei Tage später (!) kam auch das Willkommensschreiben, ebenfalls mit einem jährlich zu zahlenden Tarif.
Okay, dachte ich mir, Fehler passieren. Protokoll des Folgenden:

21.08.2007 Abbuchung der Geldes. Damit Zerschießen meines Dispo. Beim Geldabbuchen war also noch Tempo drin.
Am selben Tag Rückbuchung und Telefonat mit Teldafax. Erläuterung des Sachverhaltes und bitte an den Hotline-Menschen, den Tarif umzustellen.

22.08. Das selbe nochmal per Brief gesandt.

29.08.2007 Mahnung von Teldafax. Am selben Tag Anruf bei der Hotline. Der Mitarbeiter sagte, er hätte Vermerk in der Kundendatei, dass ein Tarifwechsel nicht mehr möglich wäre. Den (übrigens sehr freundlichen, wenngleich hilflosen) Hotlinemenschen gebeten, das Problem nochmal weiter zu leiten (ich kanns nicht bezahlen, bin aber mitnichten per se zahlungsunwillig, bitte nur um anderen Vertrag) und das ganze ebenfalls nochmal per Brief geschickt.

Reaktion: Zweite Mahnung am 04.09.. Bei Teldafax angerufen, vom Hotlinemenschen sagen lassen, ein Tarifwechsel wäre nicht möglich. Er werde das aber nochmal weiterleiten.

Nach einer weiteren Woche nochmal angerufen (PS: damals war die Hotline noch eine 0180er Nummer, also kostete das teuer Geld). Selbe Aussage, und der Hotlinemensch sprach mir sein Mitgefühl über die sture Firma aus, die ihn beschäftigt (mein voller Ernst!)

18.09.2007 3. Mahnung. (Inkassoandrohung) Dann war's mir zu doof. Ich schrieb per Einschreiben an Teldafax, dass ich den Vertrag wegen Irrtums gem. $119 BGB und andauernder Sturheit und Unfähigkeit, den Kunden zu halten als nichtig betrachte und alles weitere hinfällig sei.

Reaktion: Null. Drei Monate lang. Oktober schrieb ich nochmal eine Mail, was denn nun sei, da die den Stadtwerken noch nix geschrieben hatten und ich ja keinen Vertrag mit den Stadtwerken abschließen kann,wenn ich offiziell noch woanders bin.
Antwort war, dass Anfragen derzeit nur mit Verzögerung zu beantworten wären, weil hohes Kundenaufkommen wegen neuer Geschäftssparte (was interessiert mich das?)

Am 27.12. (!) kam - nein, keine Bestätigung der Vertragsauflösung, sondern eine Kündigungsbestätigung. Natürlich erst zum Ende der Vertragslaufzeit.
Ich also Tedafax wieder 'ne Mail geschickt, gefragt, ob sie mich auf den Arm nehmen wollten. Als Reaktion darauf kam dann etwas, was einfach nur goldig war: Ein neues Willkommensschreiben.
Mit einem monatlich zahlbaren Tarif.
Mit der ersten Abbuchung 2 Tage nach Aufsetzen dieses Schreibens. Natürlich wollten die dann den bis dato aufgelaufenen Betrag abbuchen.

Und dann hab ich einen Fehler gemacht: Ich hab angerufen und denen gesagt, dass die das mit dem Abbuchen sein lassen sollen, schließlich habe ich meinen Widerruf zur Lastschriftabbuchung schon ausdrücklich im Annullierungsschreiben im September mitgesandt.
Und irgendwer war clever genug, schnell zu schalten und den Abbuchungsvorgang zu stoppen. Ich hätte diese Firma so schön verklagen können...
Ich habe dem Hotlinemitarbeiter auch den Sachverhalt erklärt und er versprach, sich drum zu kümmern.
Außerdem nochmal eine Mail geschrieben und angekündigt, jedwede Rechnung, Mahnung etc. ab sofort geflissentlich zu ignorieren.

Reaktion: (Man ahnt es fast) - Die erste Mahnung am 07.02.08.
Und die zweite am 21.02.

Fortsetzung folgt.

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