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Beitrag TelDaFax kündigt Lastschrifteinzugsermächtigung | Bundesnetzagentur: Verfahren eingeleitet
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23.12.2010 16:12 Zum Anfang der Seite springen
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Teldafax- das Ende naht!

Neuester Zeitungsbericht- ich denke es geht jetzt zu Ende!


Teldafax: Steht der Gasversorger kurz vor der Insolvenz?
Immer noch gilt Teldafax als einer der günstigsten Gasversorger in Deutschland. Doch ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und ein Betrugs-Verfahren gegen Teldafax-Gründer M. Josten nähren Zweifel an der Seriosität des Unternehmens.

"Teldafax-Einheizwochen" - mit diesem Slogan wirbt der Energiekonzern derzeit für seine Billigangebote. Doch "eingeheizt" wird Teldafax derzeit nicht nur von verschiedenen Medien sowie der Staatsanwaltschaft Bonn sondern auch von vielen unzufriedenen Kunden.

Gibt man bei Google "Teldafax" und "Erfahrungen" ein, so stößt man auf unzählige Erfahrungsberichte, die von schlechten Erfahrungen mit dem Gasversorger berichten. So wurden Kunden auch Monate nach dem Versorgerwechsel nicht über ihren aktuellen Status informiert, viel zu hohe Vergleichswerte vom früheren Anbieter übernommen (was teilweise zu höheren Kosten als beim eigentlichen teureren Konkurrenten führte). Des weiteren berichten Teldafax-Kunden davon, dass sie immer wieder ihre Jahresabrechnungen anmahnen mussten, keine Antwort vom Kundencenter bekamen oder überzahlte Jahresraten nicht zurückgezahlt wurden. ...Soweit nur ein Ausschnitt aus den Erfahrungsberichten, die im Netz zu finden sind. ... zum Beispiel hier

Zudem hat die Staatsanwaltschaft Bonn vor kurzem gegen den Strom- und Gasanbieter ein formelles Ermittlungsverfahren wegen Insolvenzverschleppung eingeleitet. Noch gibt es allerdings vom zuständigen Staatsanwalt keine Aussage über Ermittlungsergebnisse. Darauf werden die Kunden wohl mindestens bis Mitte/Ende Januar warten müssen. Aber soviel ist sicher: nach einer Vorprüfung der Vorwürfe hat die Staatsanwaltschaft inzwischen ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet. Teldafax hat derweil Gerüchte um eine bevorstehende Insolvenz dementiert, 2011 werde man das erste Mal schwarze Zahlen schreiben, wurde ein Konzernmanager in Medien zitiert.

Sollte Teldafax tatsächlich Insolvenz anmelden müssen, so könnten alle Kunden, die sich auf die besonders günstige jährliche Vorauszahlung eingelassen haben, ihr Geld verlieren. Ob und in welcher Höhe die bereits gezahlten Kundengelder angerechnet bzw. zurückgezahlt werden - das wird wohl erst in einem eventuellen Insolvenzverfahren geklärt werden können. Angesichts der nach Informationen des Handelsblatts "nahezu eineinhalb Jahre dauernden Überschuldung" von Teldafax sehen die Aussichten für die Kunden allerdings eher schlecht aus.

Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: Lastschrift-Umstellung ignorieren
Aktuell fiel Teldafax damit auf, dass sie ihren Kunden mitteilte, dass der Konzern Lastschriftermächtigungen nicht mehr benutzen wird. Die Kunden sollen ihre Abschläge per Überweisung an Teldafax schicken.

Die Verbraucherzentrale Baden-Würtemberg sieht darin die Kunden von TelDaFax benachteiligt. Die Umstellung von Lastschrift auf Überweisung sei eine Schlechterstellung, kritisiert der Verband. "Bei der Umstellung der Zahlweise auf Vorauskasse haben die Kunden nun nicht mehr die Möglichkeit, einmal abgebuchtes Geld bis zu sechs Wochen nach Wertstellung von der Bank unbürokratisch zurückbuchen zu lassen, sollte es Unstimmigkeiten mit TelDaFax geben", so die Verbraucherzentrale Baden-Würtemberg. Sie rät dementsprechend davon ab, die Strom- oder Gasrechnung per Überweisung zu begleichen, sondern schlägt vor, die Möglichkeit der Lastschriftzahlung wahrzunehmen und die in ihren Augen unnötige Umstellung zu ignorieren.

Unterdessen hat die Geschäftsführung von Teldafax nach einem Bericht des Handelsblatt ihre Verbindungen zu Schweizer Schwestergesellschaften, bei denen der wegen Betrugs inhaftierte Teldafax-Gründer Michael Josten Verwaltungsrat ist, gekappt. Nach Angaben des Wirtschaftsmagazins habe dies zwar operative Gründe, doch in den vergangenen Wochen hatte vor allem das Handelsblatt diverse enge Verknüpfungen zwischen den Schweizer Gesellschaften und Teldafax aufgedeckt und damit immer mehr Zweifel an der Seriosität des Unternehmens genährt.

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23.12.2010 17:28 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Teldafax- das Ende naht!

Es wäre schön, wenn Sie uns jetzt noch mitteilen könnten, wo dieser Zeitungsbericht steht. Eine Quellenangabe habe ich Ihren Ausführungen nicht entnehmen können. Oder ist das im Text auftauchende Handelsblatt der Urheber?

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von MeyerLansky am 23.12.2010 17:29.

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23.12.2010 19:10 Zum Anfang der Seite springen
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Teldafax- das Ende naht!

Nein, das Handelsblatt ist diesmal unschuldig. Da ich immer noch mit meinem Stromvertrag bei Teldafax festhänge, verfolge ich das ganze Desaster. Seit Wochen keine Antwort auf E-Mails mehr, und selbst die gute Frau Tausendfreund scheint wie vom Erdboden verschwunden. Da braucht man leider nur noch zwei und zwei zusammenzählen.

Anbei die Quelle:

http://wendland-net.de/index.php/artikel...insolvenz-38699

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24.12.2010 13:34 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Teldafax- das Ende naht!

Hallo chrwe,

ich bin auch betroffen von der vielleicht bevorstehenden Tel Da Fax Pleite!

Ich hänge mit rund 1000€ drin.

Ich danke Ihnen für die Informationen und möchte Sie bitten am Ball zu bleiben und falls es Neuigkeiten gibt, sie hier ins Board zu schreiben.

Ich hoffe die Firma überlebt noch 1 Jahr und ich erhalte Gegenleistung für mein investiertes Geld...

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04.01.2011 08:22 Zum Anfang der Seite springen
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Teldafax- das Ende naht!

Pressemitteilung von Teldafax

Hoffen wir, dass sie noch eine zeitlang durchhalten.
Mal ehrlich, wer will in der jetzigen Situation noch einen Jahresbeitrag im Voraus zahlen. Also das ist sicherlich nicht freiwillig, aber immerhin.


TelDaFax verschlankt Tarifsystem: Verzicht auf Vorkasse und Jahrestarife - Abschläge erst zum Ende eines Bezugsmonats fällig
Troisdorf (ots) - Pünktlich zum Jahresbeginn 2011 führt TelDaFax ein neues einfacheres Tarifsystem ein. Ab sofort werden jeweils vier Strom- und vier Gastarife mit monatlicher Zahlweise angeboten, das Jahrestarifangebot entfällt. Grundsätzlich verzichtet TelDaFax mit dem neuen Tarifsystem auf so genannte Vorkasse-Tarife.

Bereits heute nutzen mehr als 80 Prozent aller TelDaFax Kunden die Angebote mit monatlicher Abschlagszahlung. "Die jetzt eingeführten Tarife kommen diesem Kundenbedürfnis entgegen", erklärt Klaus Bath, Vorstandsvorsitzender der TelDaFax Holding AG, die Umstellung. "Gleichzeitig verzichten wir künftig auf die immer wieder kritisierten Vorkasse-Modelle." Man geht sogar noch einen Schritt weiter: "Der monatliche Abschlag wird jeweils erst zum Ende eines Bezugsmonats für Strom oder Gas fällig." Damit haben TelDaFax-Neukunden die freie Wahl, an welchem Tag in einem Monat sie für die Energielieferung von TelDaFax bezahlen. Künftig kann der Kunde neben einem Basistarif drei Premiumtarife wählen, die je nach Sonderabschlag Rabatte bis zu 4 Cent pro kWh gewähren. Rabattiert wird auf den allgemeinen Tarif des örtlichen Grundversorgers. Gewerbekunden liegen grundsätzlich einen Cent darunter. Auch im Gasbereich bleibt die Rabattierung gleich: Zwischen 0,6 Cent und 1,5 Cent brutto pro Kilowattstunde, Gewerbekunden zahlen 0,595 Cent weniger. "Wir sind sicher, dass wir mit unseren neuen Tarifen, Kunden den Wechsel zu einem alternativen Energieanbieter erleichtern werden", so Bath.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Bundesnetzagentur den Anbieterwechsel empfohlen. Grundsätzlich gestaltet sich ein solcher Wechselprozess einfach und unkompliziert: Der Verbraucher beauftragt die Versorgung bei seinem neuen Anbieter und muss sich danach um nichts mehr kümmern, denn die Wechselformalitäten übernimmt sein neuer, zukünftiger Energieversorger. Eine Unterbrechung der Strom- oder Gasversorgung ist dabei ausgeschlossen.

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21.02.2011 19:43 Zum Anfang der Seite springen
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großes Grinsen TelDaFax das ENDE naht

TelDaFax gerettet?

Hier der Link zum Bericht...





http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/en...lacks-1.1055141

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02.03.2011 13:28 Zum Anfang der Seite springen
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Handelsblatt von heute

Abschaltung droht
:
Alarm bei Teldafax
von Jürgen Flauger, Sönke Iwersen
Kaum eine Woche vergeht, ohne dass Geschäftspartner von Teldafax zum Brecheisen der Strombranche greifen: Sie drohen mit Abschaltung. Interner Schriftverkehr des Billiganbieters offenbart einen Abgrund.

DüsseldorfDer Billigstromanbieter Teldafax hat die nächsten Notfälle in seiner Buchhaltung. Der Dortmunder Netzbetreiber DEW 21 hat Teldafax wegen ausstehender Rechnungen vom Netz genommen. Das bestätigte ein Sprecher von DEW 21 auf Anfrage des Handelsblatts. Mehr als tausend Teldafax-Kunden sind damit in die für sie teurere Grundversorgung zurück gefallen. Zugleich hat der badische Netzbetreiber Energiedienst angekündigt, Teldafax am kommenden Montag vom Netz zu nehmen. In Baden sind 1900 Teldafax-Kunden betroffen.

"Aufgrund der schlechten Zahlungsmoral von Teldafax blieb uns keine andere Wahl", erklärte Jürgen Wagner, Geschäftsführer der Energiedienst Netze GmbH. "Bereits seit mehr als drei Jahren kommen die Zahlungen nur schleppend. Nun blieben sie trotz Mahnungen ganz aus."

Ein Teldafax-Sprecher sagte gestern auf Anfrage, das Geld sei angewiesen. Einen Grund für die ausstehenden Zahlungen nannte er nicht.

Die Lage des Unternehmens spitzt sich immer mehr zu. Erst vor wenigen Tagen hatten die Pfalzwerke nach mehreren erfolglosen Mahnungen mit der Sperrung des Netzzugangs gedroht - Teldafax zahlte in letzter Minute. Zuvor hatte der Netzbetreiber Enervie seine Probleme mit Teldafax öffentlich gemacht - auch hier zahlte das Unternehmen erst weit nach Ablauf der Fristen. Bei mehreren Stadtwerken handelte Teldafax ähnlich.

Während der Stromdiscounter im aktuellen Fall gar keine Erklärung für seine Zahlungsmoral lieferte, nannte er in der Vergangenheit verschiedene Gründe - von Problemen mit der Buchhaltungssoftware bis zu genereller Überlastung. Eine grundlegende finanzielle Schieflage aber wurde dementiert - es handele sich stets um Einzelfälle, hieß es.

Interner Schriftverkehr aber belegt, dass bei Teldafax schon seit fast zwei Jahren eine systematische Vertröstung der Kunden stattfindet. Dem Handelsblatt liegt ein Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden Klaus Bath vor. Darin liefert der zuständige Mitarbeiter "wie besprochen eine Auflistung von Netzbetreibern, die in jüngster Vergangenheit Sicherheitsleistung/Vorauszahlung gefordert und die Kündigung des Lieferantenrahmenvertrags bzw. Netzzugangsverweigerung angedroht haben". Es folgt eine Aufstellung von mehr als 70 Unternehmen. In dem Schreiben ist von einem "drohenden Dominoeffekt" die Rede.

Teldafax konnte 2009 nur durch eine Kapitalerhöhung weiter arbeiten. Nun klagen sowohl Geschäftspartner als auch Kunden, die Guthaben bei Teldafax haben, sie bekämen weder ihr Geld noch eine Antwort auf ihre Fragen. Die Bundesnetzagentur prüft als zuständige Aufsichtsbehörde derzeit die Geschäftspraktiken von Teldafax. Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt derzeit gegen das Management wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung.

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pinki123 ist offline pinki123


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02.03.2011 15:24 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Handelsblatt von heute

Mir ist es absolut schleierhaft, dass solch ein Geschäftsgebaren weiterhin in Deutschland möglich ist.

Kunden und Lieferanten werden mit albernen "Hinhaltetaktiken" vertröstet. Man ist ständig bestrebt die wenigen liquiden Mittel zurückzuhalten.
Es gibt seit Jahren keine Bilanz, Steuerschulden in ungeahnter Höhe, staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, seit Monaten ohne Ergebnis.

Selbst eine Kreditkarte kann so ein Laden ohne Probleme in Deutschland auf den Markt bringen, vermutlich nur um wieder Geldmittel zu erhalten.
Russische Geldgeber sind weiterhin nur fiktiv vorhanden.

Ich frage mich wirklich, wer deckt den Laden und seinen dubiosen Vorstand weiterhin ?

Das ganze stinkt doch zum Himmel !!!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von pinki123 am 02.03.2011 15:26.

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