» Zum Gasrechner

Der Stromrechner

Postleitzahl Kilowattstunden pro Jahr
Strom-Magazin - MeinungsforumSTROMANBIETEREhemalige & insolvente StromanbieterTelDaFax Energy

Ist die Ignoranz der Überweisungsaufforderung von TelDaFax sinnvoll?

Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu
Beitrag Einschreiben sind rechtlich wertlos! Zugangsbeweis per Fax-Sendeprotokoll ! | Liebes Handelsblatt, Teldafax ist DOCH ein Schneeballsystem
klaus136 ist offline klaus136


Starter

Dabei seit: 02.01.2011
Beiträge: 3
02.01.2011 11:35 Zum Anfang der Seite springen
Nehmen Sie klaus136 in Ihre Freundesliste auf Email an klaus136 senden Beiträge von klaus136 suchen
Ist die Ignoranz der Überweisungsaufforderung von TelDaFax sinnvoll?

Hallo,

TelDaFax kündigt die Einzugsermächtigungen.
Dass es mit dieser Ankündigung zu größeren Beunruhigungen der Gas- u. Stromkunden kommt, ist verständlich.
Wie sollte man sich verhalten? Ich meine, für Kunden mit bisheriger Quartals- oder jährl. Vorauszahlung, ergibt sich im Rahmen der Neu-Regelung durchaus ein Vorteil.
Die oft angeführte, mögliche Rückforderung des abgebuchten Betrages innerhalb von 6 Wochen geht bei Selbsteinzahlung natürlich verloren. Aber was passiert mit dem bereits abgebuchten Betrag, wenn die Insolvenz nach 6 Wochen u. einen Tag verkündet wird???
Mein Fazit: Mit der Neuregelung entsteht mir schlimmstenfalls der Verlust von einem Monatsbeitrag.
Abschließend ist mir eines natürlich klar: Durch diese Regelung wird eine anstehende Insolvenz beschleunigt, ja regelrecht provoziert. Denn schon jetzt wird verstärkt zur Zahlungszurückhaltung aufgefordert. Die Folgen für das Unternehmen TelDaFax sind daher absehbar!
Klaus

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
MeyerLansky ist offline MeyerLansky


Fachmann

Dabei seit: 14.11.2009
Beiträge: 168
02.01.2011 14:13 Zum Anfang der Seite springen
Nehmen Sie MeyerLansky in Ihre Freundesliste auf Email an MeyerLansky senden Beiträge von MeyerLansky suchen
RE: Ist die Ignoranz der Überweisungsaufforderung von TelDaFax sinnvoll?

Zitat:
Original von klaus136
... Ich meine, für Kunden mit bisheriger Quartals- oder jährl. Vorauszahlung, ergibt sich im Rahmen der Neu-Regelung durchaus ein Vorteil.
...
Mein Fazit: Mit der Neuregelung entsteht mir schlimmstenfalls der Verlust von einem Monatsbeitrag...



Ihre Logik will sich mir nicht erschließen. Worin soll der Vorteil der Neuregelung bestehen?

Wieso droht Ihnen schlimmstenfall der Verlust eines Monatsbeitrages?

Wenn Sie sich die Threads hier aufmerksam durchlesen, greift die 6-Wochen-Regelung erst ab Rechnungslegung durch Ihre Bank. Für alle Abbuchungen ab dem 1. Oktober 2010 beginnt die 6-Wochen-Frist somit erst am 1. Januar 2011. Wenn Sie selbst am 1. Oktober 2010 auf Ihre Rückbuchungsmöglichkeit verzichten, ist Ihr Geld gleich futsch. Sonst haben Sie bis Mitte Februar 2011 die Möglichkeit, das Geld von Ihrer Bank zurückzuverlangen. Und ich bin mir überdies nicht so sicher, dass das nicht gilt, wenn Teldafax pleite geht. Denn sonst wären die Banken nicht so wild dahinter her, tf das Lastschriftabkommen zu kündigen. Die Banken haben große Angst, im Fall der Pleite von tf die Rückbuchungsschäden selbst tragen zu müssen. Also vernünftig ist im Gegensatz zu Ihren Überlegungen nur eins: Auf Lastschriftabkommen bestehen. Einseitig kündigen kann tf das nicht!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von MeyerLansky am 03.01.2011 07:34.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
MeyerLansky ist offline MeyerLansky


Fachmann

Dabei seit: 14.11.2009
Beiträge: 168
04.01.2011 20:04 Zum Anfang der Seite springen
Nehmen Sie MeyerLansky in Ihre Freundesliste auf Email an MeyerLansky senden Beiträge von MeyerLansky suchen
Die Angst der Banken vor einer TF-Insolvenz

Ich habe gestern mit dem Vorstand (oberster Boss) einer Bank gesprochen, der mir unmissverständlich erklärt hat, dass die Geschäftsbank von tf (also dort, wo tf sein Konto hat) innerhalb der 6-wöchigen Rückbuchungsfrist, die - wie wir wissen - manchmal 4,5 Monate dauern kann, das volle Insolvenzrisiko trägt. Fordert der Stromkunde im Falle der Insolvenz sein Geld zurück, muss die Geschäftsbank von tf zahlen und das Geld zurückbuchen, obwohl dann bei tf nichts mehr zu holen wäre. Das ist höchstwahrscheinlich der Grund, warum die Geschäftsbank von tf die Firma nicht mehr am Lastschriftverfahren teilnehmen lassen will. Denn nicht der Kunde, sondern die Bank trägt dann innerhalb der o.g. Frist das volle Insolvenzrisiko. Und da gehört es m.E. auch hin ;-) Also ja nicht ohne weiteres einer Überweisung zustimmen, wenn im Vertrag Lastschrifteinzug vorgesehen ist.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von MeyerLansky am 04.01.2011 20:05.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
Neues Thema erstellen Antwort erstellen