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Beitrag TelDaFax | Bei welchem Anbieter soll man in Berlin Gas und Strom einkaufen ???
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17.07.2010 16:36 Zum Anfang der Seite springen
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Einfach nur entsetzlich

Hallo,
aufgrund der unfassbaren Erfahrungen mit Teldafax wollte ich im Forum meine Leidensgeschichte veröffentlichen, vielleicht hilft es Interessenten sich nicht mehr vom vermeintlich günstigen Preis blenden zu lassen.
Zuerst ist einmal festzustellen, dass Teldafax in vielen Bundesländern die mit Abstand günstigsten Preise anbietet. Die mir bekannten Nachteile, nämlich eine 200 Euro Kaution und die Vorabüberweisung eines ganzen Jahresbetrages habe ich in Kauf genommen und bin zum 01.Dezember 2009 als Gaskunde zu Teldafax gewechselt. Fairnesshalber sei auch noch erwähnt, dass ich als Stromkunde bei Teldafax mit damals dreijähriger Preisgarantie keine derart schlechten Erfahrungen machen mußte.
Als Kalkulation für meinen Jahresvetrag sollte der Verbrauch der letzten zwei Jahre bei meinem Vorversorger herangezogen werden.
Dieser lag bei 12 und 14T kwh. Wie überrascht war ich, als ich mit meinem Begrüßungsschreiben mitgeteilt bekam, dass Teldafax 18.000 kwh zugrunde legen würde und dementsprechend der Einziehungsbetrag etliche hundert Euro zuviel war. Als ich mich am nächsten Tag mit Teldafax in Verbindung setzte, war der viel zu hohe Betrag bereits abgebucht.
Regel 1 bei Teldafax: Einziehen tun wir innerhalb von 24 Stunden,
Auszahlen tun wir gar nicht, bzw. nur auf massiven Druck durch Anwälte
oder negative Publicity.
Mehrere Monate mußte ich darum kämpfen, bis ich eine schriftliche korrekte Anpassung des Jahresverbrauchs mit einem Schreiben, dass Guthaben von ein paar hundert Euro wird in den nächsten Tagen ihrem Kundenkonto gutgeschrieben, erhielt.
Ein tatsächlicher Geldeingang fand trotz mehrerer Mahnungen nicht statt. Nach swage und schreibe 5 Monaten und einem bitterbösen Brief an den Pressechef mit der Androhung nun per Internet massiv Druck auszuüben, konnte der leidige Vorfall ad acta gelegt werden.

Zeit zum entspannen, der Jahresbeitrag ist bezahlt bis November 2010.
Nein, nicht mit den Sportsfreunden von Teldafax.
Zu meiner großen Verwunderung geht nun ein Brief ein, mit einer Abrechnung von Dezember bis März. Teldafax nimmt den Verbrauch der vier kältesten Monate, multipliziert diesen mit drei und hat nun einen neuen Jahresverbrauch. Dass dies absolut illegal und vertragswidrig ist, dass ist mein Pech. Dass es für Hochrechnungen von Heizperiode und nicht Heizperiode zwei lizenzierte Verfahren gibt, davon will Teldafax auch nichts wissen.
Ich widerrufe verzweifelt meine Einzugsermächtigung. Von meinem Nachbarn weiß ich inzwischen, dass er mit genau demselben Problem zu kämpfen hat. Hier flattern bereits die Mahnungen ins Haus.
Widerrufene Einzugsermächtigung, kein Problem für das Horrorunternehmen aus TRoisdorf. Selbverständlich wird der Betrag trotzdem eingezogen. Ich schreibe eine bitterböse Mail an die Presseabteilung. Die aus dem Manager Magazin berühmte Blitzableiterin
Frau Tausendfreund ( sie selbst bezeichnet sich als PR Beraterin) meldet sich, sie verstünden meine Verärgerung. Sie wollen noch intern etwas klären und würden sich melden. Ein Tag später klingelt tatsächlich das Telefon,
Ein unfähiger "Servicemitarbeiter" erzählt mir, dass es mein persönliches Pech sei, im Winter geheizt zu haben. Von Vertragsinhalten hat er nicht die Spur einer Ahnung. Ich gebe entnervt auf und werfe den Hörer auf die Gabel.
Als nächstes gebe ich bei meiner Bank eine Rücklastschrift in Auftrag.

Die Fortsetzung dieses Trauerspiels wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Wer den Bericht nicht kennt, ich rate jedem dringend unter Teldafax und Manager Magazin zu googeln.

Mein Fazit, so günstig kann ein Unternehmen gar nicht sein um sich diesen Ärger anzutun. Ich will auch dringend darauf hinweisen, dass Teldafax nur für Neukunden wirklich günstig ist und auch nur dann, wenn der Kunde bereit ist, am besten einen ganzen Jahresbeitrag vorab zu überweisen. Aus heutiger Sicht würde ich das bei Teldafax nie mehr machen. Auch hier rate ich, unter Teldafax und Liquidität, bzw. Insolvenzverschleppung zu googeln.
Meines Ermessens steht Teldafax das Wasser so zum Hals, dass sie ohne ihre illegalen Einnahmequellen Insolvenz anmelden müßten.

Erstaunlich für mich ist, dass obwohl es Tausende (das ist nicht übertrieben) ähnliche Postings im Internet gibt, diese Firma immer noch durchkommt. Um dies zu ändern, habe ich neben Postings in diversen Foren nun bereits das Ministerium für Verbraucherschutz angeschrieben, den Geschätsführer der Bayer Leverkusen Marketing AG, mit der Frage, ob sich Werbung für dieses Unternehmen mit ihren GRundsätzen in Einklang bringen läßt und ich werde auch nicht zögern,
weitere drastische Maßnahmen gegen dieses Unternehmen zu ergreifen.
Vielleicht können mit jedem solchen Posting wenigstens einige potentielle Interessenten abgeschreckt werden.

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25.07.2010 18:01 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Einfach nur entsetzlich

Danke für Dein Statement. Das hilft Interessierten sicher, sich genauer zu informieren, bevor sie mit Teldafax einen Vertrag schließen - oder auch nicht. Außerdem finde ich es gut, dass Du einen Anwalt eingeschaltet hast, der offenbar nicht nur über zivil-, sondern auch über strafrechtliche Schritte nachdenkt. Das ist genau die Sprache, die diese Firma versteht. Halte uns bitte auf dem laufenden über Deine Bemühungen. Einen schönen Sonntag noch.

Gruß
ML

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Themenstarter Thema begonnen von chrwe

27.07.2010 18:54 Zum Anfang der Seite springen
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Einfach nur entsetzlich

Meine Geduld mit Teldafax ist am Ende. Recherchen haben ergeben,
dass Teldafax nicht berechtigt ist, überhaupt Zwischenabrechnungen zu stellen. Im eigenen Kundenbereich führt Teldafax aus, dass die erste Rechnung nur informatorischen Charakter hat und keine Zahlung nach sich zieht.
Die Berliner Energieagentur hat die Rechnung von Teldafax auch dem Verbrauch nach völlig ad absurdum geführt.

Insofern habe ich Teldafax nun strafrechtliche Konsequenzen in Ausicht gestellt, falls sie diesen Irrsinn weiterführen möchten.

Teldafax hatte , man glaubt es kaum, nochmals auf der Rechtmäßigkeit ihrer absurden Rechnung beharrt. Hier ein Auszug von Frau Tausendfreunds Mail:

Bezüglich Ihrer Verbrauchsabrechnung müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass diese ordnungsgemäß erstellt wurde. Wir weisen Sie erneut auf die Tatsache hin, dass wir Ihnen zu dem Zeitpunkt eine erste Rechnung erstellen, zu dem wir vom Netzbetreiber die abgelesenen Daten zum ersten Mal bekommen. Das kann zum Beispiel nach drei, fünf oder sieben Monaten der Fall sein. Auf diesen Zeitpunkt haben wir keinerlei Einfluss und daher kann dies auch einmal direkt nach der Heizperiode sein. Der geforderte Betrag besteht zu Recht. Hierzu verweisen wir auf die Inhalte der vorangegangenen E-Mails und erlauben uns zusätzlich folgenden Hinweis: Zwar trifft es zu, dass zunächst lediglich die Wintermonate abgerechnet wurden, wo naturgemäß ein höherer Gasverbrauch erzielt wird, jedoch wurde die Nachberechnung für das laufende Vertragsjahr korrekt gemäß DIN 4713 durchgeführt, wobei die Temperaturunterschiede innerhalb eines Jahres berücksichtigt werden.



Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen den von Ihnen geforderten Betrag nicht zurückerstatten. Im Falle einer durch Sie veranlassten Rückbuchung sähen wir uns gezwungen, den entsprechenden Mahnlauf einzuleiten, was mit deutlich höheren Kosten für Sie verbunden wäre.



Eine Kündigung Ihrer Verträge steht Ihnen natürlich frei, auch wenn wir dies bedauern würden.



Mit freundlichen Grüßen



Judith Tausendfreund

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit



Anbei meine heutige Mail:


Sehr geehrte Frau Tausendfreund,

nachdem ich einige Aussagen Ihrer Mail extern habe überprüfen lassen, möchte ich Ihrer Mail vom 19. Juli abschließend antworten.

1. Sie betonen die Rechtmäßigkeit Ihrer Rechnung. Ich habe mir erlaubt, ihre angeblich korrekte Rechnung nach DIN4713 durch die Berliner Energieagentur überprüfen zu lassen.

Das Ergebnis erhalten Sie im Anhang als PDF Dokument. Ich kommentiere das jetzt einfach nicht weiter.

Viel schlimmer ist doch, dass auch ohne dieses Dokument und ohne Mathematikstudium sonnenklar ist, dass der von Ihnen in Rechnung gestellte Betrag Unsinn ist.

Sie haben einen Verbrauch für die Monate Dezember – März 2010 von knapp 8.500 kWh in Rechnung gestellt.

Ihnen liegt ein schriftliches Dokument vor, dass ich von April 2009- November 2009 4.500 kWh verbraucht habe. Und 14.000 kWh habe ich als Jahresverbrauch vorab überwiesen.

Mit anderen Worten wenn ich von April 2010- November 2010 20% mehr Gas verbrauchen würde als im Vorjahr, hätten Sie immer noch keinen Anspruch auf eine Nachzahlung.

8.500 und 4.500 kann man doch auch ohne Mathematikstudium addieren.

2. Laut Ihren eigenen AGBs ist für unseren Vertrag eine jährliche Zahlung vereinbart. Auch dies habe ich mir erlaubt, durch einen Juristen prüfen zu lassen.

Es gibt nicht die geringste juristische Rechtfertigung für Zwischenabrechnungen aufgrund der Zählerablesung des Netzbetreibers.



Insofern habe ich mir erlaubt, wie bereits angekündigt, den ungerechtfertigt abgebuchten Betrag zurück zu holen.



Wenn Sie der Meinung sind, mir nun eine ähnlich freundliche Mahnung, wie meinem Nachbarn mit Androhung eines Inkassounternehmens zustellen zu müssen,

können Sie dies natürlich gerne tun. Ich weise Sie darauf hin, dass ich in diesem Fall nicht zivilrechtlich (weil Sie sowieso nicht die geringste Aussicht haben, an dieses Geld heran zu kommen) gegen Sie vorgehen werde, sondern strafrechtlich.


Mit freundlichen Grüßen

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