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Beitrag Umfrage für meine Masterthesis - Online-Stromtarife | EnBW und Wärmestrom
JoBe ist offline JoBe


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23.02.2012 12:29 Zum Anfang der Seite springen
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Willkür beim Gas Lieferbeginn, was ist zu tun?

Hallo werte Mitverbraucher,

ich habe am 2.9.11 einen Auftrag zur Lieferung eines 35000KWH zum Festpreis an die Hellenstein erteilt. Vorher habe ich mich bei meinem jetzigen Anbieter nach den Kündigungsfristen erkundigt und dieser teilte mir mit, dass diese 1 Monat beträgt. Die Kündigung erfolgte durch den neuen Anbieter. Als Lieferbeginn habe ich den 1.11.2011 angegeben. Nachdem ich am 8.9.2011 eine Eingangsbestätigung erhalten habe, war grosses Schweigen angesagt. Nach mehrmaligen Telefonaten sagte man mir, das es noch Probleme bei der Umstellung mit dem derzeitigen Versorger gäbe. Am 21.2.2012 erhielt ich dann eine Vertragsbestätigung mit Vertragsbeginn 01.03.2012.

Wie ist den nun die rechtliche Situation? Mein neuer Versorger teilte mir mit, das ich ja Widersprechen können und der Vertrag dann zum 31.3.2012 erlischt. Laut den AGBs können mir dann aber Kosten in Rechnung gestellt werden, welche sich derzeit nicht beziffern lassen. Wie ist denn dann die Situation im Hinblick auf den alten Versorger?

Kann ich ggf. rechtlich gegen diese Praxis vorgehen und Schadensersatz für die Mehrkosten welche mir seit dem 1.11.2011 entstanden sind einfordern?

Generell ist diese Paket lukrativ, aber der Winter neigt sich dem Ende zu und durch eine bevorstehende Modernisierung wird der Gasverbrauch für das kommende Jahr deutlich geringer liegen, lässt sich jetzt aber noch nicht beziffern. Zumindest meine Planung ist jetzt komplett über den Haufen geworfen.

Danke schonmal im Voraus für Eure Tips

Gruß

JoBe

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Mix ist offline Mix


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23.02.2012 14:59 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Willkür beim Gas Lieferbeginn, was ist zu tun?

Moin,

Zitat:
Die Kündigung erfolgte durch den neuen Anbieter. Als Lieferbeginn habe ich den 1.11.2011 angegeben. Nachdem ich am 8.9.2011 eine Eingangsbestätigung erhalten habe, war grosses Schweigen angesagt. Nach mehrmaligen Telefonaten sagte man mir, das es noch Probleme bei der Umstellung mit dem derzeitigen Versorger gäbe. Am 21.2.2012 erhielt ich dann eine Vertragsbestätigung mit Vertragsbeginn 01.03.2012.


Das ist mir noch etwas zu ungenau? Wann genau wurde durch Deinen neuen Anbeiter auf welches Datum gekündigt? Was wurde Dir auf der Eingangsbestätigung mitgeteilt? Welche Probleme hatte der neue Anbieter genau - mit dem alten Lieferanten oder mit dem Netzbetreiber?

Zunächst must Du erst einmal versuchen herauszubekommen, wer da einen Bock geschossen hat.

Und um den entstandenen Schaden festzustellen empfehle ich Dir im Augenblick den Zählerstand vorläufig mal wöchentlich zum selben Zeitpunkt zu notieren.

So long

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JoBe ist offline JoBe


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Themenstarter Thema begonnen von JoBe

23.02.2012 19:52 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Willkür beim Gas Lieferbeginn, was ist zu tun?

Wann durch meine neuen Anbieter und auf welches Datum gekündigt wurde entzieht sich meiner Kenntnis. Welche Probleme er genau mit der Kommunikation hatte ist nich bekannt, nur in Telefonate wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass nur schleppende Bearbeitung von dort erfolgt. Sind aber sicherlich legitime Fragestellungen an diesen.

In der Auftragsbestätigung vom 8.9.11 stand drin:

Wir freuen uns...Sie als Kunden... blabla

Sobald uns von Ihrem örtlichen Netzbetreiber die Netzanmeldung bezüglich der oben genannten Verbrauchsstelle bestätigt wurde, informieren wir Sie über den konkreten Vertragsbeginn. Bis es soweit ist, bitte wir Sie um etwas Geduld.

Wir versorgen Sie gerne.. blabla

Bei Fragen...

Ihre Stadtwerke (keine Widerrufsbelehrung)

Die Unterlagen für den Vertragsabschluss finden sich hier:

http://www.hellensteinenergie.de/uploads...en_paket_01.pdf

Wie bereits erwähnt, unter Punkt 2 habe ich den 1.11.11 angegeben.

Ich denke ich werde nochmals diese Fragen fromulieren um herauszufinden, wer hier gepatzt hat.

Sicherlich habe ich es versäumt, schriftlich auf Lieferung zu pochen. Aber "nobody is perfect"

Danke für Die schnelle Rückmeldung

Gruß

JoBe

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Mix ist offline Mix


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RE: Willkür beim Gas Lieferbeginn, was ist zu tun?

Moin,

das schriftliche Pochen hätte Dir auch nicht weitergeholfen. Und der von Dir vorgegebene Termin ist ein Wunschtermin, mehr nicht.

Die erste Frage ist immer, ob der alte Vertrag fristgerecht gekündigt wurde. Also rufst Du einfach mal bei Deinem alten Anbieter an und fragst nach wann auf welches Datum der Vertrag gekündigt wurde.

Wenn das alles zeitnah zu Deinem Vertragsabschluss erfolgte ist der nächste Schritt die Anmeldung der Versorgung beim Netzbetreiber. Wann hat der neue Versorger die Lieferung angemeldet? Hat er es verschleppt? Oder hat er bei seinen Anmeldungsversuchen fehlerhafte Daten weitergegeben?

Natürlich kann die Verzögerung auch auf Seiten des Netzbetreibers erfolgt sein. Dann wirst Du aber vermutlich dort keine ehrliche Antwort bekommen.

Wenn die Kündigungsfrage geklärt ist und hier kein Versäumnis vorliegt würde ich den Netzbetreiber und den neuen Lieferanten parallel anschreiben und um eine Begründung für die große Verzögerung bitten. Terminsetzung auf zwei Wochen. Und ich würde beiden erklären, dass Du den Vorgang an die Bundesnetzagentur weitergibst, falls keine zufriedenstellende Antwort kommt und nicht geregelt ist, wie und vom wem die Dir entstandenen Mehrkosten abgegolten werden.

Nach der Meldung an die BNA gehen die her und fordern Stellungnahmen und dazugehörende Dokumente bei allen Beteiligten an. Das ist dann eine recht unangenehme Sache, weil aufgrund der vorgeschriebenen Dokumentation der Vorgang sehr gut nachvollzogen werden kann. Die also dann auf alle Fälle machen. Bei Gas geht es in der Heizperiopde schließlich ordendlich um Geld....

So long

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JoBe ist offline JoBe


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24.02.2012 17:36 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Willkür beim Gas Lieferbeginn, was ist zu tun?

Vielen Dank, hört sich an wie ein (Kampf)Plan!!!

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Gasrebell

Hallo, meistens ist es so, dass der alte Lieferant (oft gleichzeitig auch der Netzbetreiber) die Ummeldung künstlich hinauszögert. Fakt ist aber auch, dass man im ersten Moment keinen Rechtsanspruch auf Einhaltung des angestrebten Liefertermins hat. Natürlich ist der Altversorger verpflichtet, die Umstellung schnellstmöglich durchzuführen, die Praxis sieht leider etwas anders aus. Oftmals kann man mit Anrufen, Mails und Briefen nur wenig Konstruktives erreichen. In der Tat ist es meistens hilfreicher und effektiver, die Vorschläge meiner Vorschreiber umzusetzen. Zunächst die Vertragsdaten ALT und NEU genau lesen, danch eine angemessene Frist zur Klärung setzen (sieben bis zehn Tage reichen völlig aus) und danach, wenn kein befriedigendes Ergebnis vorliegt, die Bundesnetzagentur bzw. die Schlichtungsstelle Gas aufzurufen und zu bemühen. Wenn man dies bereits bei der Fristsetzung erwähnt, öffnen sich oftmals unvorhersehbare Türen, weil die Schlichtung für das oder die Gasversorgungsunternehmen nicht kostenlos arbeitet...!
Viel Glück beim Wechsel!

Ohne diesen "flexiblen Strom" wäre alles schön! Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Ailton am 24.02.2012 17:51.

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Mix ist offline Mix


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RE: Gasrebell

Moin,

die Schlichtungsstelle gibt es, das ist richtig. Hilft aber nicht zwingend weiter, weil der Schlichterspruch keinerlei bindende Wirkung hat.

Also in dem Fall direkt zur BNA

So long

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Ailton ist offline Ailton Ailton ist männlich


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Schlichtungsstelle

Die Schlichtungsstelle ist zwar keine Gerichtsbarkeit, arbeitet jedoch für und berichtet der Bundesnetzagentur. Ich hatte gerade das zweifelhafte Vergnügen, auf die Dienste der Schlichtungsstelle zurückgreifen zu müssen. Und es hat wirklich gut funktioniert.

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Mix ist offline Mix


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RE: Schlichtungsstelle

Moin,

freut mich, wenn es in Deinem Fall funktioniert hat. Dann ist dieses Organ wenigstens nicht völlig nutzlos, wenn sich ein EVU der Schlichtung unterordnet.

Es ist allerdings nicht richtig, dass die Schlichtungsstelle für die Bundesnetzagentur arbeitet und dieser Bericht erstattet. Sie ist vielmehr eine unabhängige Einrichtung, deren Träger das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist.

Und es gibt einfach ein paar Sachverhalte, die bei der BNetzA besser liegen. Die Beschwerde kostet den Verbraucher auch dort nichts und die BNetzA kann z.B. Strafen verhängen. Es ist also für das EVU unangenehmer.

So long

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JoBe ist offline JoBe


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27.02.2012 15:07 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Willkür beim Gas Lieferbeginn, was ist zu tun?

So, jetzt gibt es weitere Informationen.

Nach Rücksprache mit meinem jetzigen Anbieter Stadtwerke Lünen, hat dieser mich an den Netzbetreiber verwiesen, Stadtwerke Lünen Netze. Laut diesem ist die Kündigung erst zum 29.12.11 in das elektronische Systme eingesellt worden zum 1. Februar 2012. Diesem wurde am 8.2.2012 aufgrund der Fristsetzung zum 29.2 2012 zugestimmt.

Nach Rücksprache mit dem neuen Anbieter wurde am 15.9.2011 gekündigt. Dieses hat aber der alte Anbieter nicht bestätigt. Weiterhin hat der neue Anbieter von Schwierigkeiten bei der elektronischen Übertragung gesprochen und das es noch keine gültigen Rahmenvertrag mit dem jetzigen Netzbetreiber gegeben hätte.

Meine Vermutung, hier liegt der Hase im Pfeffer!

Ich werde jetzt beide Anbieter mit der Bitte um Aufklärung des Sachverhalts anschreiben und mit Fristsetzung um Stellungnahme bitten.

Halte Euch auf dem Laufenden

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RE: Willkür beim Gas Lieferbeginn, was ist zu tun?

Moin,

danke für die Info.

Jetzt kann es sein, dass der neue Anbieter verscuht hat anzumelden, in seinen Mails aber wesentliche Daten nicht oder nicht korrekt vorhanden waren. Dann wird die Anmeldung vom Netzbetreiber abgelehnt - möglicherweise zurecht.

Wenn sich da keiner freiwillig dazu bekennt und Schadenersatz anbietet wird Dir der Gang zur BNetzA nicht erspart bleiben. Die können Einsicht in den Datenaustausch nehmen und das genau nachvollziehen.

So long

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