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11.02.2010 12:08 Zum Anfang der Seite springen
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Abschlussrechung erhalten

Hallo auch, ich mal wieder mit neuen Infos.

Vor einiger Zeit hatte ich vorsorglich beim alten Anbieter die Einzugsermächtigung gekündigt (warum, dazu komme ich noch). Vor zwei Wochen kam dann ein Brief vom alten Anbieter wegen der noch ausstehenden Abschlagszahlung für den Januar (den letzten Monat bei diesem Anbieter, ab Feb. bin ich beim neuen).

Ich teilte dem alten Anbieter daraufhin am 1. Feb. den Zählerstand vom 31. Jan. 10 mit, bat um die Abschlussrechnung und wies ihm vorsorglich darauf hin, dass er mir wegen der fristgerechten Kündigung für den Jan. den Strom noch zum alten Preis berechnen müsste, da mir als Kunde wegen der Wechselfristen durch die Belieferung über den neuen Anbieter erst ab Feb. kein Nachteil entstehen dürfte.

Gestern habe ich wie gewünscht die Abschlussrechnung vom alten Anbieter erhalten. Natürlich wurde der Strom für den Januar mit dem neuen höheren Preis berechnet. Der Preisunterschied macht für den Jan. rund 10 Euro aus. Weil ich aber die Einzugsermächtigung gekündigt hatte und der Abschlag vom Jan. noch nicht gezahlt wurde, kommt es auf der Rechnung zu einer Nachzahlung von rund 30 Euro. Sonst hätte ich eine Überzahlung gehabt und somit Geld vom Anbieter zurückbekommen. Es ist sicher einfacher dem Versorger die zehn Euro zu verweigern, als sie von ihm zurückzubekommen, wenn man vorher zu viel gezahlt hat.

Ich habe jetzt vor, den Rechnungsbetrag um diese 10 Euro Preisunterschied zu kürzen und wollte mal um eure Meinung fragen. Was wird daraufhin folgen? Mahnungen ohne Ende?

Cu

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04.03.2010 19:30 Zum Anfang der Seite springen
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Die Zahlungserinnerung ist da

Hallo

die genaue Nachrechung meinerseits ergab einen um 15 Euro zu hohen Rechnungsbetrag seitens des alten Versorgers. Diese 15 Euro habe ich von der Abschlussrechnung abgezogen. Den Rest bezahlt.

Obwohl ich dem alten Versorger nunmehr zweimal mitgeteilt habe, das ich aus meiner Sicht den neuen höheren Preis ab Jan. 10 wegen der fristgerechten Kündigung bis zum Vertragsende Ablauf Jan. 10 nicht zu zahlen brauche (nach den Infos in den Beiträgen hier zuvor), kam jetzt die Zahlungserinnerung. Auf meine beiden Schreiben zuvor wurde nicht eingegangen.

Was mache ich nun?
Ein drittes mal die Begründung schreiben?
Mitteilen, dass ich diese 15 Euro NIEMALS zahlen werden?
Gar nicht mehr reagieren?

LG felix

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Wechsler ist offline Wechsler


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05.03.2010 00:21 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Die Zahlungserinnerung ist da

Zitat:
Original von felix2000
...
Was mache ich nun?
Ein drittes mal die Begründung schreiben?
Mitteilen, dass ich diese 15 Euro NIEMALS zahlen werden?
Gar nicht mehr reagieren?

LG felix


Die Antwort auf diese Frage interessiert mich auch.
Sicher kann Mix seine Aussage (wörtl. Zitat)
"Das Dir die alten Preise bis zum Vertragsende abgerechnet werden müssen, ergibt sich aus der Regelung zur Preisänderungsklausel. Wäre dem nicht so, würde Dir ein höherer Preis aufgezwungen, ohne dass Du die Möglichkeit hättest, das zu verhindern. Das läßt sich vor keinem Gericht durchsetzen"
Dir und uns noch einmal genauer erläutern.

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Mix ist offline Mix


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05.03.2010 08:32 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Die Zahlungserinnerung ist da

MoinMoin,

Du hast die Rechnung gekürzt, den korrekten Betrag gezahlt und das schriftlich begründet?

Dann kannst Du nicht mehr tun. Jede weitere Reaktion wird auch nichts bringen. Sollte allerdings ein Mahnbescheid eintrudeln (was ich nicht glaube), dann Widerspruch einlegen.

So long

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05.03.2010 15:44 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Die Zahlungserinnerung ist da

Zitat:
Original von Mix
MoinMoin,

Du hast die Rechnung gekürzt, den korrekten Betrag gezahlt und das schriftlich begründet?


Jepp, habe ich und hoffe exakt gerechnet zu haben.
Thanx.

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25.03.2010 20:48 Zum Anfang der Seite springen
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nächster Akt

Hallo

Der alte Versorger hat mir eine "außergerichtliche" Mahnung geschickt. Zusätzlich zum bisher geforderten Betrag von 15 Euro kommen jetzt noch 11 Euro Mahngebühren. Und der Versorger droht mit unverzüglichem gerichtlichem Mahnverfahren, wenn wir die jetzt 26 Euro nicht bis zum 6.4. bezahlen.

Ich habe der Mahnung widersprochen:
Ihrer Mahnung über einen noch zu zahlenden Betrag von inzwischen 26,16 Euro widerspreche ich vollinhaltlich. Wie ich Ihnen bereits zweimal mitgeteilt habe sind diese Forderungen Ihrerseits unberechtigt.
Wir haben fristgerecht gekündigt und somit darf uns wegen einer Preiserhöhung bis zur Übernahme der Vorsorgung durch einen neuen Anbieter kein Nachteil entstehen. Der Kunde darf durch die Wechselfristen nicht gezwungen sein, den höheren Preis akzeptieren zu müssen. Der höhere Preis war ja gerade der Grund zur Sonderkündigung. Das habe ich Ihnen bereits vor Erstellung der Abschlussrechnung mitgeteilt. Ebenso teilte ich es Ihnen nochmals mit, als ich deswegen um einen korrigierte Abschlussrechnung gebeten habe.
Deswegen habe ich auch Ihre Abschlussrechung um die Summe von 14,60 Euro gekürzt. Ich sehe deshalb keine Veranlassung Ihre Restforderung von 14,60 Euro, die inzwischen angefallenen Mahngebühren von 11 Euro und alle deswegen vielleicht noch folgenden Kosten zu bezahlen.


Wie weit kann man des jetzt ohne Anwalt treiben, falls die immer weitere Kosten draufschlagen? Ich habe keinen Bock in den Fall Kosten zu investieren. Ich habe aber auch keinen Bock nachzugeben. Schon aus Prinzip nicht, wenn ich im Recht bin.

Gruß

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26.03.2010 08:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: nächster Akt

MoinMoin,

das kommt darauf an, wieviel Du Dir zutraust.

Sollten die trotz des niedrigen tatsächlich ein gerichtliches Mahnverfahren beantragen, bekommst Du eine Benachrichtigung. Du kannst dem Antrag dann innerhalb einer Frist widersprechen und mußt das nicht einmal begründen. Dann muß das EVU die Gerichtsgebühren zahlen und es geht ins Klageverfahren. In diesem Zusammenhang ist das EVU gefordert, seinen Anspruch schriftlich zu begünden und Du nimmst dazu Stellung. Das Gericht prüft dann die Standpunkte rechtlich und fragt bei Unklarheiten nach. Ziehen weder Kläger noch Beklagter zurück, wird das Urteil gefällt. Die Kosten trägt der Verlierer.

Im Klageverfahren kommt es auf schlüssige Argumentation und gute Nachweise der Fakten an. Wenn Du Dir das zutraust, kannst Du das auch ohne RA durchführen. An den Amtsgerichten gibt es keine Anwaltspflicht.

Nach meiner Meinung dürfte es dem EVU kaum gelingen, den Anspruch durchzusetzen. Es würde mich sogar wundern, wenn die bei den geringen Betrag überhaupt ins gerichtliche Mahnverfahren gehen. Übrigens: Das Gericht erkennt Mahnkosten bis höchstens 2,50 EUR an. Höhere Mahnkosten müßten mit Dir zweifelsfrei vereinbart sein (z.B. AGB´s oder dirket im Vertrag) Augenzwinkern.

Die Entscheidung liegt bei Dir. Du kannst natürlich auch zahlen und hast Deine Ruhe.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 26.03.2010 08:13.

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30.03.2010 15:30 Zum Anfang der Seite springen
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Es gibt Neues zu berichten.

Der alte Versorger scheint Ernst machen zu wollen.

Habe von ihm einen Anruf bekommen. Frage, ob ich die Mahnung bekommen habe und was mein Problem sei. Dann stellte der alte Versorger seine Sicht der Dinge dar.

Laut dem gibt es lt. Vertrag zu Kündigungen folgende Regelungen.
„Die Mindestlaufzeit ist 12 Monate. Der Vertrag verlängert sich jeweils um 1 Jahr wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird….. Bei einer einseitigen Preiserhöhung ist DER KUNDE berechtigt den Vertrag mit einer Frist von einem Monat auf das Ende des Kalendermonats zu kündigen, wobei die Kündigung innerhalb eines Monats nach öffentlicher Bekanntgabe zu erklären ist.“

Nach Sicht des Versorgers habe ich von meinem Sonderkündigungsrecht keinen Gebrauch gemacht, da NICHT ICH als Kunde gekündigt habe, sondern den neuen Versorger beauftragt habe die Kündigung zu erledigen. Da diese aber erst am 17. Dezember beim alten Versorger eingegangen ist, war das nicht mehr rechtzeitig, da der alte Versorger seine Preiserhöung am 15. November veröffentlicht hat. Das die gesetzliche Sonderkündigungsfrist sechs Wochen beträgt wird im Vertrag außer Acht gelassen.

Hier ist jetzt irgendwie alles widersprüchlich. Wenn ich also lt. altem Versorger nicht sondergekündigt habe und die Kündigung vom neuen Versorger zu spät einging, hätte der alte Versorger ja die Kündigung gar nicht mehr annehmen dürfen, da sie ja dann bis Ende November eingegangen sein müsste. Was das Gezerre um die Termine jetzt mit mit der Streitsumme zu tun hat, hat sich mir dabei nicht erschlossen. Soll es darauf hinauslaufen, dass ich wegen "Terminverzug" keinen Anspruch auf den alten Preis bis Vertragsende mehr habe?

Laut altem Versorger ist es mein Problem, rechtzeitig dafür zu sorgen vom neuen Versorger bereits zum ersten Januar beliefert zu werden. Wenn das nicht klappt, solle doch der neue Versorger die Mehrkosten übernehmen.
Anmerkung: Genau diese Problem hatte ich ja schon vor zwei Jahren. Damals - Ende 2007 - hatte ich selbst zum Jahresende gekündigt. Dann klappte der Wechsel zweimal nicht und ich konnte erst mit Wirkung April 2008 wechseln. In der Zwischenzeit drei Monate Ersatzbelieferung. Der Versorger mit dem ich mich jetzt hier rumstreite hat diese Mehrkosten damals auf meine Bitte hin auch nicht übernommen, mit der Begründung, ich hätte nicht selbst, sondern über ihn die Kündigung aussprechen lassen sollen. Dann wäre es nicht zu der Ersatzbelieferung gekommen.

Die Dame am Telefon hat nach 20 Minuten entnervt und hörbar genervt aufgegeben. Sie äußerte, sie habe jetzt alles versucht und mich aufgeklärt, mehr kann sie jetzt nicht tun. Sie hätte ihrer Pflicht genüge getan.
Anmerkung: Es schien mir dass das Telefonat etwas war, was die sozugagen als Belehrung machen müssen, bevor sie weitere Maßnahmen ergreifen.

Nachtrag: Mir ist eben noch was eingefallen. Spielt es für den Anspruch auf den alten Preis denn eine Rolle, was der neue Anbieter dem alten Anbieter wegen der Kündigung schreibt? Ich hatte dem Neuen zwar mitgeteilt, dass ich über ihn wegen der Preiserhöhung von der Sonderkündiugung Gebrauch machen möchte, aber ich weiß gar nicht was der dem Alten dazu geschrieben hat. Was wenn der neue den Vertrag erst zum Ende Januar bei alten gekündigt hat? Muss ja eigentlich so gewesen sein, denn wenn der neue Anbieter die Kündigung zum Jahresende wirksam werden lässt, aber erst zum 1. Feb. liefern kann, hänge ich ja einen Monat an der Ersatzbelieferung.

Gruß, Felix

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von felix2000 am 30.03.2010 21:53.

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01.04.2010 08:21 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Es gibt Neues zu berichten.

MoinMoin,

also zunächst ist klar, dass die Fristen gewahrt werden müssen. Das hatten wir weiter oben ja schon besprochen. Auch, dass eine Zweiwochenfrist oder eine Vierwochenfrist wohl vor Gericht kaum standhalten dürfte (sh. Rechtsprechung zur Preisänderungsklausel)

WER kündigt, ist egal. Wenn der neue Versorger mit Vollmacht in Deinem Namen kündigt, so hat diese Kündigung durchaus ihre Gültigkeit. Es muss allerdings schon klar sein, dass die Kündigung aufgrund des Sonderkündigungsrechts erfolgt. Hier kann etwas scheif gehen, wenn Deine Kündigung in die "normalen" Prozesse beim neuen Versorger reinläuft. Daher weiter oben auch meine Empfehlung, bei Sonderkündigungen immer zusätzlich auch selbst zu kündigen. Dann ist sichergestellt, dass die Frist gewahrt bleibt und es auch eine SONDERkündigung ist.

Wenn der alte Versorger nun aber behauptet, die Sonderkündigung wäre nicht korrekt erfolgt frage ich mich, wieso er dann schlußrechnet. Demnach hättest Du ja mit ihm noch einen bestehenden Vertrag.

Einzige Ausnahme (und danach klingt mir das nach Deinem Telefonat fast): Die Kündigung Deines neuen Versorgers lief zufällig auf das Ende der Vertragslaufzeit und der gesamte Vorgang wurde als normale fristgerechte Kündigung behandelt. Dann greift auch nicht, dass die neuen Preise nicht verrechnet werden dürfen.

Kannst Du belegen, dass Du das SONDERKÜNDIGUNGSRECHT aufgrund der Preiserhöhung zur Vertragsbeendigung gewählt hast? Oder ist die Kündigung ausschließlich über den neuen Anbieter erfolgt?

Für den Fall, dass der neue Anbieter in Deinem Namen gekündigt hat (also Du nicht zusätzlich selbst), Du diesen ausdrücklich auf die Sonderkündigung aufgrund der Preisänderung hingewiesen hast und er das bei der Kündigung nicht berücksichtigt hat, läge der Fehler bei Deinem neuen Anbieter und der alte Versorger wäre u.U. im Recht. Dann würde ich mich auch mal an den neuen wenden und fragen, ob er denn nicht die Notwendigkeit sähe, die entstandenen Mehrkosten zu tragen.

Also nochmal als Fazit:
Lief die Kündigung fristgerecht und als Sonderkündigung und Du kannst das auch belegen, würde ich an Deiner Stelle die Zahlung weiter verweigern.
Ist der Vorgang aber als fristgerechte normale Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit gelaufen, ist Dein alter Versorger im Recht und Du mußt zahlen.

So long

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01.04.2010 10:47 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Es gibt Neues zu berichten.

Moin

Separat beim alten Versorger habe ich nicht gekündigt. Das habe ich dem neuen überlassen. Ich hätte auch nicht gewusst, zu welchem Termin ich beim alten sonderkündigen sollte. Weil ich ja nicht weiß, wenn es mit dem neuen klappt – Jan. – Feb. oder noch später. Dann laufe ich nämlich wieder in die Gefahr ersatzbeliefert zu werden, wenn es sich verzögert mit dem Neuen.

Aber ich kann nachweisen (schriftlich auf den Vertragsunterlagen des neuen) dass ich sonderkündigen will, wegen Preiserhöhung zum ersten Jan.

Laut Auskunft des neuen Versorgers wurde die Kündigung über ihn laut Standardverfahren abgewickelt. Es gibt beim neuen keinen Unterschied in der Kündigung in Hinsicht auf eine normale Kündigung und einer Sonderkündiung.

Fazit: Die Kündigung lief aus meiner Sicht fristgerecht als Sonderkündigung, was ich auch belegen kann. Der neue Versorger macht im Kündiungsverfahren keine Unterschiede. Der alte Versoger sagt ich hätte nicht sondergekündigt.

Dann stellte sich die Frage, wie nehme ich fristgerecht eine Sonderkündigung war und erreiche einen nahtlosen Überganz zwischen den beiden Versorgern ohne Ersatzbelieferung , egal ob der neue zum Jan. – Feb. oder sonst wann erst liefern kann. Soll ich dazu dem alten Versorger mitteilen:
„ Ich nehme mein Sonderkündigungsrecht wahr, aber kann ihnen keinen Termin dafür mitteilen, den nennt ihnen der neue Versorger. Also wenn der Neue eine Kündigung in meinem Namen abgibt, handelt es sich in jedem Fall um eine Sonderkündigung."
Wäre dies der sicherste Weg?

Beste Grüße
felix

Nachtrag:
Nochmals beim alten Versorger angerufen. Wieder eine andere Auskunft bekommen bzl. der öffentlichen Bekanntgabe der Preiserhöhung. Dieser Kundenberater meinte jetzt, die öffentliche Bekanngabe der Preiserhöhung erfolgte bereits zum 1. Nov. 09. Womit der 17. Dez. als Kündigungstermin selbst für eine Sonderkündigung zu spät gewesen wäre. (*Sarkasmusmodus* Warum teilt man den Kunden eigentlich schriftlich die Preiserhöhung nicht erst nach acht Wochen der Veröffentlichung mit, dann hat man mit Sicherheit alle Fristen umschifft. Augen rollen , oder sollte es wirklich Kunden geben, die wöchentlich die Homepage des EVU besuchen, um Preiserhöhungen mit zu bekommen - oder meint jemand in Brandenburg bspw. bekommt ein Kunde mit, wenn im Raum Dortmund in den dortigen Printmedien eine Preiserhöung veröffentlicht wird)
Er meinte mein Vertrag wäre mit der mitgeteilten Kündigung durch den Neuen am 17. Dez. nicht mehr fristgerecht gekündigt gewesen, aber aus Kulanzgründen wäre die Kündigung anerkannt worden. Das Unternehmen wolle „zufriedene Kunden“. Normalerweise wäre der Vertrag erst wieder zum Ende Jan. 2011 kündbar gewesen.

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01.04.2010 18:55 Zum Anfang der Seite springen
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Und noch einen weil ich gerade so schön drin bin

Das schöne an Telefonhotlines ist, man bekommt mit Sicherheit immer eine andere Auskunft. Was heißt, man muss solange telefonieren, bis das Ergebnis passt, hehe.

Nochmals ein Telefonat mit dem alten Anbieter geführt, weil mir noch was eingefallen ist. Diesmal habe ich etwas hinterhältig gefragt und mit dem Berater das Gespräch in die von MIR gewollte Richtung laufen lassen.

Ich hatte bereits Ende Nov. – Anfang Dez. ein Gespräch mit dem Alten, wie mir jetzt wieder in den Sinn kam. Wusste heute nur nicht mehr wann. Dieses Gespräch hat mir der jetzige Berater bestätigt, er nannte mir dafür den dritten Dezember. Inhalt des damaligen Gesprächs waren auf mein Nachfragen die Kündigungsfristen. Am dritten Dez. letzten Jahres wurde auch bereits beim Alten vermerkt, dass ich sonderkündigen will. Dann habe ich gefragt ob auch sondergekündigt wurden und durch wen. Die Sonderkündigung wurde bestätigt und nach einigem Wühlen im Datenbestand durch den Berater, kam er auch zum richtigen Ergebnis und er nannte mir den neuen Abieter als Kündigenden in meinem Namen. Ich fragte nochmals nach, ob diese Kündigung durch den anderen Anbieter vom alten Anbieter als Sonderkündigung gesehen wurde, was durch den Servicemitarbeiter bejaht wurde. Er nannte mir als Wecheltermin den 31. Jan. Und er nannte mir (zu meiner diebischen Freude) ganz von selbst auch die Sache mit den weiterhin gültigen alten Preisen für meinen Vertrag bis Ende Jan.

Darauf hin fragte ich, warum dann in der Abschlussrechnung die höheren Preise angesetzt wurden. Er meinte das sei falsch. Die Rechnung müsse selbstverständlich korrigiert werden. Dann fragte ich, warum ich dann eine kostenpflichtige Mahnung bekommen habe, weil ich die Rechnung eigenständig gekürzt habe. Er meinte, auch die Mahnung sei dann falsch.

Den Namen vom Servicemitarbeiter habe ich mir dann noch nennen lassen.

Mal sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt. Habe wieder Hoffnung. Freude

Gruß

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06.04.2010 07:36 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Und noch einen weil ich gerade so schön drin bin

MoinMoin,

da sieht man wieder einmal, wie sehr die Qualität des Services vom jeweiligen Mitarbeiter abhängt, den man erwischt. UND dass man nicht immer gleich Kleinbei geben muß, sich Beharrlichkeit auszahlt.

Mit dem zweiten Anruf hast Du offensichtlich einen guten Riecher gehabt. Schön, dass Du alles bestätigt bekommen hast. Jetzt sollte der Rest eigentlich eine Kleinigkeit sein. Bin gespannt, wie es weitergeht.

So long

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