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Beitrag Wechsel bei 2 Stromzählern (NT / HT) | Grundversorger verweigert Wechsel des Anbieters
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22.06.2011 05:58 Zum Anfang der Seite springen
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Wechsel mit schätzung - doppelt zahlen?

Ich habe letztes Jahr mit meinem Ex zusammen eine hohe STromrechnung bekommen. Wir waren zu dem Zeitpunkt bei den Stadtwerken. Nach längerem hin und her habe ich mich für Stromio entschieden.

Plötzlich die Mitteilung über die Abschläge: viel höher angesetzt, als die, die wir schon gezahlt haben! Habe in den AGB von Stromio gelesen, und noch vor Lieferbeginn Widerrufen. Keine Reaktion per Mail, keine Reaktion per Brief, Hotline nicht erreichbar.

Der Liefertermin rückte näher, und den Stadtwerken war das egal. Es sei mein Problem, und solange Stromio nicht meldet, dass der Widerruf wirksam sei, tue sich gar nichts.

Dann: Brief von Stromio, Widerruf werde zum 31.03. wirksam. Zum 01.04. zogen wir aus der betreffenden Wohnung aus.

Stromio schickte eine Schlussrechnung mit geschätztem Zählerstand von 21.053 KWh. Habe ich bezahlt.

Da wir nur noch einen Monat in der Wohnung waren, sind die Stadtwerke als Grundversorger eingesprungen. Die haben jetzt für den einen Monat eine Abrechnung geschickt. Endstand 21.014 KWh. Nochmal 90€!

Den Endstand Stadtwerke hatten wir mitgeteilt (komischerweise hatten die unser Fax auch bekommen, aber erst auf telefonische Nachfrage den Zählerstand von diesem Fax ablesen können).

Gestern habe ich mit den Stadtwerken telefoniert, und gesagt, dass ich schon für einen Zählerstand von 21.053 KWh bei Stromio gezahlt habe.

Die Stadtwerke meinten, dass sei nicht deren Problem, die hätten den Anfangsstand (für den einen Monat Grundversorgung) auch geschätzt.

Jetzt meine Frage:

Muss ich den selben Strom für die selben KWh NOCHMAL zahlen??

Müssen die sich nicht untereinander die Stände melden, die die abgerechnet haben?

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22.06.2011 07:17 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Wechsel mit schätzung - doppelt zahlen?

Moin,

eigentlich ist das ganz klar. Der Messdienstleister ist für die Ermittlung der Zählerwerte zuständig und der Netzbetreiber hat sie an die zuständigen Lieferanten weiterzugeben. Diese widerrum haben dann mit diesen Ständen Ihre Lieferrechnungen an ihre Kunden zu stellen.

In Deinem Fall bedeutet es, dass Dein Stadtwerk vermutlich auch der Netzbetreiber ist und als solcher die Stände ermittelt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast Du denen ja den Endstand mitgeteilt und an dem gibt es keinen Zweifel.

Wenn dieser Endstand dann niedriger ist als der von Stromio abgerechnete Stand muss Stromio eigentlich seine Rechnung entsprechend korrigieren.

Wieso mussten die den Stand zum Vertragsende schätzen? War es Euch nicht möglich, den zu diesem Zeitpunkt abzulesen? Es wird nämlich jetzt wieder ein Stand geschätzt werden müssen: der zum Übergang Stromio-Grundversorger.

Frag´ doch einfach mal bei Deinem NEtzbetreiber nach, welcher Stand denn zum Vertragsende an Stromio gemeldet wurde und fordere die dann auf, ihre Abrechnung entsprechend zu korrigieren. Die zahlen nämlich die Netznutzung auch nur nach den vom Netzbetreiber festgelegten Ständen - in Deinem Fall also klar weniger als sie Dir über den All-inklusiv-Preis dafür abknöpfen und auf der Rechnung ausweisen Augenzwinkern

So long

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22.06.2011 10:47 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Wechsel mit schätzung - doppelt zahlen?

Das Problem in dem Haus war, dass der Zähler unter Verschluss ist, d.h. in einem nicht frei zugänglichen Raum, der abgeschlossen ist. Schlüssel hat nur der Vermieter und eine Mietpartei. Vermieter wohnt in Bochum, unsere Wohnung war in Dortmund. Ich dachte, dass es reicht den Endstand zum Auszug mitzuteilen, der ja unmittelbar bevorstand.

Ich habe gedacht, da es nur ein Monat ist, um den es geht (der Auszug war fest geplant, und mit Stromio war das so eine Hatz vorher), zahle ich einfach die Rechnung von Stromio, dann können die Stadtwerke nicht nochmal fordern.

Ich will auf jeden Fall schriftlich Einspruch gegen die Abrechnung einlegen, es geht mir auch nicht um die zu viel gezahlten KWh an Stromio. Es kann aber m.E. nicht sein, dass die Stadtwerke als Grundversorger einspringen und noch nicht mal der genaue Verbrauchswert ermittelt werden kann. Die haben den Anfangswert (also für den letzten Monat in dieser Wohnung, als Grundversorger) geschätzt. Der Stand hätte auch da schon der Endstand sein können, und die wüssten das nicht.

Ich will den Betrag nur nicht doppelt zahlen, weil ich das was die Satdtwerke haben wollen schon an Stromio gezahlt habe.

Das Problem ist halt, dass erst Stadtwerke geliefert haben, dann 2 Monate Stromio (mit der geschätzten Endrechnung) und dann ein Monat wieder Stadtwerke als Grundversorger. Dann kam der Auszug.

Und Stromio und Stadtwerke wollen jetzt für den selben Zählerstand beide Geld haben.

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