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übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

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richardb ist offline richardb


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02.02.2013 06:03 Zum Anfang der Seite springen
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übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

Hallo,

ist das irgendwo geregelt, ob der Netzbetreiber den Vorjahresverbrauch an einen neuen Stromanbieter übermittelt, und wenn ja wo ist das geregelt?

Und was übermittelt der Netzbetreiber, wenn ich z.B. bis zum 31.03. eines Jahres ein Jahr lang beliefert wurde, dann jeweils 1 Monat von zwei weiteren Anbietern beliefert wurde (waren Anbieter ohne MVLZ), und dann zu einem Anbieter wechsle, bei dem ich mich wieder für 1 Jahr fest binde.

Was wird der Netzbetreiber dann übermitteln?
Es gibt ja dann keinen genau abgegrenzten Jahreszeitraum vor der Belieferung durch den neuen Anbieter, wo man genau weiß, wieviel in den 12 Monaten davor verbraucht wurde.

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RE: übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

moin,

bei der Anmeldung bekommt der Händler vom Netzbetreiber einen Prognosewert übermittelt. Der basiert normalerweise auf dem vorhergehenden Abrechnungszeitraum. Sollte der Händler aber von anderen Verbräuchen wissen, kann er das mit dem Netzbetreiber abklären und den Prognosewert anpassen.

Das Ganze wird eletronisch abgewickelt. Diese Prozesse sind in der GPKE geregelt:

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/DieBu...publicationFile

Mit dem Wissen von Verbräuche in die Zukunft ist das ohnehin so eine Sache. Das kann keiner wirklich sagen...

So long

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richardb ist offline richardb


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03.02.2013 02:55 Zum Anfang der Seite springen
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RE: übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

Zitat:
Original von Mix
Der basiert normalerweise auf dem vorhergehenden Abrechnungszeitraum. Sollte der Händler aber von anderen Verbräuchen wissen, kann er das mit dem Netzbetreiber abklären und den Prognosewert anpassen.



genau das meinte ich mit meiner Frage. Eine Prognose bezieht sich ja vermutlich immer auf ein ganzes Jahr.
Nun gibt es ja keine konkreten Werte für die 12 Monate vor der neuen Belieferung.
Vor der Belieferung gab es ja zwar zwei Monate jeweils mit gemeldeten Zählerständen. Aber die restlichen 10 Monte stammen ja aus einem Teil eines Zeitraumes mit Zählerständen. Wird dann hier einfach geschätzt?

Was meinst Du mit "sollte der Händler von anderen Verbräuchen wissen"? Wo soll dieses Wissen herkommen (mal abgesehen davon dass der Kunde angibt was er schätzt was er verbrauchen wird)?

Das verlinkte PDF ist sehr interessant.

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03.02.2013 12:46 Zum Anfang der Seite springen
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RE: übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

Moin,

sind überhaupt keine vorhergehenden Werte vorhanden, so bleibt nur das Schätzen. Der Netzbetreiber schaut sich den Anschlußwert an, was für eine Art von Anschluß (z.B. Gewerbe oder Haushalt mit Nachtspeicheröfen), sucht sich evtl. einen vergleichbaren Kunden und schätzt dann den Verbrauch anhand dieser Infos.

Sobald Messwerte vorhanden sind, kann der Verbrauch anhand von Standartlastprofilen (SLP) hochgerechnet werden. Diese Lasprofile legen fest, zu welchem Zeitpunkt welcher Teil des Gesamtverbrauches typischerweise entnommen wird. Das passt erstaunlich gut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Standardlastprofil

So long

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richardb ist offline richardb


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03.02.2013 18:14 Zum Anfang der Seite springen
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RE: übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

nun ja, aber es gibt ja nicht nur den einen Haushalt.

Woher will der denn der Netzbetreiber wissen, wie groß ein Haus/eine Wohnung ist, in der der Zähler hängt.
Und ob da ein Single wohnt oder eine 10-köpfige Familie.
Oder ob ich meinen Wäschetrockner stillgelegt habe oder ob meine schwangere Freundin eingezogen ist und die Waschmaschine/Trockner nun rund um die Uhr läuft.

Ich frage deshalb, da es ja durchaus Sinn machen kann, eine andere Strommenge zu bestellen als man tatsächlich verbrauchen wird.
Wenn ich z.B. 3000 kWh brauchen werde, ich aber nur 1000 kWh als Sollverbrauch angebe, dann wird das vermutlich zu einer Nichtannahme des Vertrages führen.
Anders herum gibt es ja auch Fälle, bei denen man gleich 5000 kWh bestellt, obwohl man wohl nur 3000 kWh verbrauchen wird.
Daher habe ich eigentlich wenig Interesse daran, dass hier Verbrauchsdaten ausgetauscht werden.

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RE: übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

Moin,

die individuellen Umstände kann man sicher nicht vollständig wissen. Man kann aber beurteilen, ob es sich um ein Mehrfamilienhaus oder ein Einfamilienhaus handelt, wieviele Wohneinheiten im Objekt sind etc. Daraus lassen sich zusätzlich zur beantragten Anschlussleistung schon ein paar Infos herausholen. Außerdem kann man beim Eigentümer/Bauherrn mal nachhaken, wenn überhaupt kein Anhaltspunkt vorliegt.

Aber es liegt nunmal in der Natur einer Schätzung, dass sie nicht dem tatsächlichen Verbrauch entspricht.

Zitat:
Wenn ich z.B. 3000 kWh brauchen werde, ich aber nur 1000 kWh als Sollverbrauch angebe, dann wird das vermutlich zu einer Nichtannahme des Vertrages führen. Anders herum gibt es ja auch Fälle, bei denen man gleich 5000 kWh bestellt, obwohl man wohl nur 3000 kWh verbrauchen wird. Daher habe ich eigentlich wenig Interesse daran, dass hier Verbrauchsdaten ausgetauscht werden.

So recht verstehe ich Dein Problem nicht. Was zwischen dem Händler und dem Netzbetreiber läuft, braucht Dich doch nicht zu interessieren. Wenn Du der Meinung bist, Du brauchst mehr, lässt Du einfach Deinen Abschlag bei Deinem Händler anpassen. Und wenn Du glaubst weniger zu brauchen als veranschlagt, dann teile Deinem Händler Deine Argumente mit und er wird den Abschlag senken müssen.

Dazu die GVV:
§ 13 Abschlagszahlungen
(1)Wird der Verbrauch für mehrere Monate abgerechnet, so kann der Grundversorger für die nach der letzten Abrechnung verbrauchte Elektrizität eine Abschlagszahlung verlangen.
Diese ist anteilig für den Zeitraum der Abschlagszahlung entsprechend dem Verbrauch im zuletzt abgerechneten Zeitraum zu berechnen. Ist eine solche Berechnung nicht möglich, so
bemisst sich die Abschlagszahlung nach dem durchschnittlichen Verbrauch vergleichbarer Kunden. Macht der Kunde glaubhaft, dass sein Verbrauch erheblich geringer ist, so ist dies
angemessen zu berücksichtigen.

So long

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FlorianD ist offline FlorianD


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04.02.2013 17:44 Zum Anfang der Seite springen
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RE: übermittelt der Netzbetreiber einem neuen Anbieter den Vorjahresverbrauch

Ja, es ist wirklich so, dass der vorherige Netzbetreiber einen Schätzwert an den neuen Betreiber übermittelt - hätte ich früher auch nicht gedacht. Dieser kann aber ohne Probleme angepasst werden, was ich auch bereits gemacht habe.
Erwartet man z.B. aufgrund eines sparsameren Gefrierschranks (unser ist jetzt A+++) oder anderer großer Verbraucher einen deutlich geringeren Jahresverbrauch, so lohnt es sich auf jeden Fall, auch die monatlichen Abschläge anpassen zu lassen. Dieses machen die Anbieter i.d.R. auch problemlos.

--
Mein Tipp zum Energie sparen: www.gruenspar.de

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von FlorianD am 04.02.2013 17:45.

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