» Zum Gasrechner

Der Stromrechner

Postleitzahl Kilowattstunden pro Jahr
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu
Beitrag Ist der Anbieter SWT zu empfehlen? | Exakte Einstellungen bei Tarifsuche
Atoll116 ist offline Atoll116 Atoll116 ist männlich


Starter

Dabei seit: 13.08.2015
Beiträge: 1
13.08.2015 19:25 Zum Anfang der Seite springen
Nehmen Sie Atoll116 in Ihre Freundesliste auf Email an Atoll116 senden Beiträge von Atoll116 suchen
Sonderkündigungsrecht?

Ich bin im Februar nach Schleswig Holstein gezogen. Hier bezog ich ein Haus. Der Vermieter hat die Strom und Gasversorgung bei E-On Hanse angemeldett, was zur Folge hatte, dass sich ein Mitarbeiter bei mir meldete und mich über die Strom- und Gaslieferung "beriet". Monatsabschlag für Gas= 50 Euro, Strom= 40.-Euro, so seine" Ermittlungen. Auf der Basis schloss ich den Vertrag. Im Juni die Stunde der Wahrheit!!!! Nachzahlung Strom 450 Euro, Gas 220.- Euro. Neue Abschlagseinstufung Gas:81 Euro, Strom 170.-Euro. Ich habe gekündigt.
Der E-On Rückgewinnungsmitarbeiter..." falsche Beratung, unrealistische Verbrauchswerte, so hätte man nicht rangehen dürfen... Eine Kündigung wäre aber dennoch erst zum 31.12. möglich.
Frage: Begründet sich aus der erheblichen Anhebung der monatlichen Abschlagsraten nicht ein Sonderkündigungsrecht?

Freundliche Grüße

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
REWE47 ist offline REWE47 REWE47 ist männlich


Top-User

Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 542
Herkunft: PLZ 27***
14.08.2015 14:36 Zum Anfang der Seite springen
Nehmen Sie REWE47 in Ihre Freundesliste auf Email an REWE47 senden Beiträge von REWE47 suchen
RE: Sonderkündigungsrecht?

Zitat:
Original von Atoll116
Frage: Begründet sich aus der erheblichen Anhebung der monatlichen Abschlagsraten nicht ein Sonderkündigungsrecht?

NEIN, ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht gibt es gemäß § 41 Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz ("enwg" googeln!) bei Preiserhöhungen; Ihre Abschlagserhöhungen resultieren hingegen aus höheren Verbräuchen !

Zur Kündigung sollten Sie Ihre Vertragsunterlagen prüfen:
Falls Sie mit (teuren!) Verträgen der Grundversorgung beliefert werden, dann beträgt die Kündigungsfrist 14 Tage zu jedem beliebigen Termin (in dem Fall -und besser nur dann- die Kündigung dem/den neuen Versorger/n überlassen).
Wenn Sie sogen. Sonderverträge (oftmals laufen die ein Jahr und verlängern sich ohne Kündigung entsprechend) abgeschlossen haben, dann ist die einzuhaltende Form und Kündigungsfrist (Zugang beim Versorger maßgeblich!) sowie der mögliche Kündigungszeitpunkt aus dem Antrag/Auftrag bzw. der AGB ersichtlich.

Brauchbare Anregungen für die Auswahl eines SERIÖSEN günstigen Gas- oder Stromversorgers und für verschiedene Wechselkonzepte (optimal: mit Bonus bei jährlichem Wechsel oder alternativ: ohne Bonus für längeren Verbleib) findet man bspw. hier www.bezahlbare-energie.de ! Bei den ansonsten nützlichen Vergleichsportale wie VERIVOX kann man leicht auf einen fragwürdigen Anbieter "hereinfallen" !!!

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von REWE47 am 14.08.2015 14:46.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
REWE47 ist offline REWE47 REWE47 ist männlich


Top-User

Dabei seit: 09.03.2012
Beiträge: 542
Herkunft: PLZ 27***
14.08.2015 15:47 Zum Anfang der Seite springen
Nehmen Sie REWE47 in Ihre Freundesliste auf Email an REWE47 senden Beiträge von REWE47 suchen
RE: Verbrauch/Zählerstände

@Atoll116,

noch eine Ergänzung: Ich würde auch prüfen, ob die bei Übernahme des Hauses im Februar (hoffentlich) gemeinsam abgelesenen sowie im Übergabeprotokoll festgehaltenen und anschließend vom Vermieter dem Versorger (korrekt ?) mitgeteilten Anfangs-Zählerstände von E.ON richtig in die Abrechnungen übernommen wurden !?

Im Übrigen ist es wichtig, dass man (auch unaufgefordert) Zählerstände zu vertragsrelevanten Terminen (Umzug, Versorgerwechsel, Ende eines vertraglichen Lieferjahres etc.) selbst abliest und dem Versorger sowie insbesondere dem zuständigen Netzbetreiber mitteilt (Letzterer ändert sich bei Wechsel des Versorgers NICHT). Begründung: Der Zeitpunkt eines abzurechnenden Lieferjahres stimmt selten mit dem jährl. turnusmäßigen Ablesetermin des Netzbetreibers überein und ohne eigene Ablesung/Meldung kommt es in Abrechnungen dann zu (manchmal nachteiligen) Verbrauchsschätzungen.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden
Neues Thema erstellen Antwort erstellen