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Aufteilung der Gasteillieferungen wenn keine Zählerablesung

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Beitrag SWM München -> energieGUT | Komplikation mit 4-wöchiger und 1-monatiger Kündigungsfrist
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15.01.2010 20:05 Zum Anfang der Seite springen
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Aufteilung der Gasteillieferungen wenn keine Zählerablesung

Mich würde mal interessieren wie die Aufteilung des Gases stattfindet wenn der Zähler nicht abgelesen wurde.

Mir ist nämlich aufgefallen, daß mein Gaslieferant nicht mitgeteilt hat am 31.12. den Zähler abzulesen (31.12. war bei mir Anbieterwechsel).

Nun frage ich mich wie die Aufteilung der Gesamtgasmenge geschehen soll.

Ich denke da an 2 Möglichkeiten.
1. Aufteilung nach Gradtagszahlen nach DIN (bei Herausrechnung eines jährlichen konstanten Anteils für Warmwasser (wäre ca. 18%)).
2. Ermittlung des Tatsächlichen Kältesverlaufs durch den Versorger selbst und Berechnung nach dem klimatischen Daten für das Lieferungsintervall.

Vereinfacht gefragt:
Teilt der Versorger das nach definierten Gradtagszahlen auf (wobei die Gradtagszahlen z.B. aus der VDI 2067 hervorgehen) oder nutzt der Gasanbieter die Gunst des kalten Winters um nach tatsächlichen Temperaturverlauf zu berechnen.

Das der Gaszähler nicht abgelesen wurde kommt mir nämlich relativ seltsam vor zumal sich derselbe Versorger bei der Stromablesung ziemlich pingelig anstellt (was ich bei einem Jahresstromverbrauch von 880 KWh/Jahr schon als übertrieben empfinde, beim Gas=27.000KWh/Jahr ist derselbe Versorger äußerst schlacksig).

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15.01.2010 20:16 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Aufteilung der Gasteillieferungen wenn keine Zählerablesung

Reguläre Jahresablesung ist bei mir immer so in der ersten oder zweiten Aprilwoche. So gesehen würde der 31.12. schon ziemlich in der Mitte des Lieferintervalls liegen. Eine Nichtablesung fände ich gerechtfertigt wenn der Wechseltermin terminlich ohnehin sehr dicht zum Wechsel der Jahreslieferungsperioden liegt.
Das ist bei mir aber keineswegs der Fall.

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18.01.2010 09:18 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Aufteilung der Gasteillieferungen wenn keine Zählerablesung

MoinMoin,

wieso sollte Dein Gasversorger den Zähler zum 31.12. denn ablesen, wenn Du Deine reguläre Jahresabrechnung auf Ende April gestellt bekommst?

Das Gas wird nach m³ gemessen und mit einem regionalen Faktor auf kWh umgerechnet. Sollte mal ein Zählerstand nicht eingehen, wird der Verbrauch auf Basis der vorhergehenden Abrechnungszeiträume geschätzt und anhand einer Gewichtungstabelle auf die jeweiligen Monate verteilt.

Warum man bei der Gasversorgung einen Kostenanteil für Warmwasser herausrechnen soll, leuchtet mir nicht ein.

Bist Du evtl. bei der Fernwärmeabrechnung oder der Nebenkostenabrechnung durch den Vermieter/Verwalter?

So long

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21.01.2010 19:08 Zum Anfang der Seite springen
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Aufteilung der Gasteillieferungen wenn keine Zählerablesung

Ich dachte, daß ich mich in meinen Fragenkomplex zielorientierter ausgedrückt habe.

Da Du ja die nachträgliche Aufteilung (ohne Zwischenzählerablesung) für O.K. empfindest wäre uu fragen wäre ob die Aufteilung nach Gradtagszahlen gemäß VDI 2067 stattfindet und wenn ja welcher Konstantanteil (für Wasser und Kochen) angenommen wird.
Es wäre natürlich auch eine nachträgliche Aufteilung nach tatsächlichen Gradtagszahlen möglich, d.h. der Versorger erhält die Gradtagszahlen für den Ort vom Wetterdienst (die Tatsächlichen Gradtagszahlen werden ja vom Wetterdienst für die einzelnen Stationen ermittelt).

Dann wäre zu fragen wie der Versorger den Konstantanteil (für WW und Kochen) und den Heizbedarf aufteilt. Dieser Anteil wird gewiß unter 18% (18% ist der allgemeine WW-Anteil aus der z.B. Heizkostenverordnung wenn der exakte WW-Anteil nicht meßtechnisch ermittelt werden kann) liegen, da der Versorger ja nicht welcher spezieller Kunde sein WW über Gas erzeugt. Dieser Konstantanteil wird meiner Einschätzung nach bei 10...12 Prozent liegen.

Also Fragen über Fragen, die schon ins Detail gehen.

Etwas verkomplizieren tut sich die Sache natürlich, daß das Gas in seinem Heizwert schwankt und permanent vom Eichamt gemessen werden muß (bei mir sind die Jahresschwankungen bei >10%).

Trotzdem empfinde ich es als merkwürdig, daß der Zählerstand nicht angefordert wird (es doch grundsätzlich genauer nach vielen Zählerständen zu gehen als den Verbrauch statistisch zu bestimmen.

Aber Mix wenn Du schon so schlau bist dann erkläre mir doch folgendes:

Ich sehe hier jetzt überhaupt keine Logik mehr warum der Termin 28.02.2010 (und nicht der tatsächliche Wechseltermin oder das Ende des vollen Abrechnungsintervalls des Altversorgers).

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21.01.2010 19:15 Zum Anfang der Seite springen
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Schlecht ausgedrückt

Sorry war schlecht ausgdrückt:

Ich habe heute einen Brief vom neuen Versorger (BS-Energy) bekommen (Brief liegt jetzt ganz frisch vor) dieser fordert mich auf den Verbrauch zum 28.02. mitzuteilen.

Das der Vertrag ab 01.01.2010 (also seit 3 Wochen besteht) wurde mir von BS-Energy nochmal bestätigt.

Der 28.02. ist aber weder Wechseltermin (was ja anfang dieses Jahres war) noch Abrechnungsintervall des Altversorgers.

Und so wie ich Dich verstanden habe Mix ist das Abrechnungsintervall des Altversorgers ausschlaggebend (also Ende April).

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