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Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. ausgeschlossen

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Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. lt. AGB ausgeschlossen

Hallo,

kennt sich jemand zu dem Thema Nachtspeicherheizung, wärmepumpe etc. aus?

Habe mal eine Frage zum Hintergrund, technischen Verständnis.

Viele Anbieter schließen in den AGBs aus, dass sie jemanden beliefern, wenn er eine Nachtspeicherheizung, Wärmepumpe, temperaturgesteuere Unterbrechung..blabla hat.

Bspw. Flexstrom oder auch Stromio.



Wer kann mir genau erklären, welchen Hintergrund das hat?

Ich sage mal, wie weit mein Kenntnisstand ist, woran es nicht liegen kann....

Wenn ich so etwas betreibe und den Srom zum normalen Haushaltstarif abnehmen möchte, weil ich unterm Strich trotzdem billiger bin, kann es dem Stromanbieter ja egal sein. Wenn jemand damit zu ihm hinwechselt, hat er im Normalfall mehr Verbrauch, was ja auch mehr Gewinn versprechen würde. => Da kann kein Grund liegen.

Zähler.....gut, manche beliefern keine Doppeltarifzähler. Vielleicht wegen Kosten, weil doppelt so hoch wie Eintarifzähler. Möglicherweise auch Konstellation mit separataen Zählern. Pauschal abzulehnen macht ja ohne Prüfung kein Sinn.
Nehmen wir mal Kosten von einem Neztbetreiber

Eintarifzähler...Messung 4,35€...Messtellenbetrieb pro Jahr 6,53€

Doppeltarifzähler...Messung 7,96€...Messstellenbetriebe pro Jahr 11,94€

Wofür wird Wandler und Schaltgerät genutzt?
Wandler 30€
Schaltgerät 11,60€ (Umschaltung bei Doppeltarifzähler?)


Die Kosten für Doppeltarifzähler können also keinen wirklichen Grund darstellen. Flexstrom beliefert auch Doppeltarifzähler. Messung heißt Ablesung durch Netzbetreiber? Fiele ja weg, wenn der Kunde selber abliest...

Unkalkulierbar für Stromlieferant von wegen Abnahmemenge?
Zumindest, wenn ich ein festes Paket abnehmen, dürfte der Grund wegfallen. Pauschalablehnung auch nciht sinnvoll, kann also auch keiun Grund sein.

Kosten Netznutzung:

Haushaltstrom: 4€pro Jahr...5,12 Cent pro kWh...
Nachtspeicher/Wärmepumpen: 2 Cent /kWh

Wenn der KUnde als Kunde mit Nchtspeicher und Wärmepumpe eingestuft ist, würde der Stromlieferant gegenüber reiner Einstufung als Haushaltstrom mehr Geld verdienen. => kann kein Grund sein.

Da hier unterm Strich eigentlich mehr Geld für den Lieferanten herausspringt, muss ja irgendwo ein anderer Grund sein, technische vorschriften etc.

Lastprofil. Kunde wird mit anderem Lastprofil als dem Standard-Haushaltsprofil eingestuft. In der Nacht ist die STromentnahme höher.

Irgendwo hier muss ja der Haken oder das Problem sein.

Hat das etwas mit der Einspeisung zu tun? Muss der Lieferant die notwendige Strommenge immer zur selben Zeit selber einspeisen gemäß dem vorgegebenen Lastrpofil des Netzbetreibers? Wäre ev. der Grund, dass jemand die technischen Möglichkeiten nicht hat oder Aufwand treiben möchte, dass er abweichend eines normalen Standardprofils seinen Strom einspeisen möchte?

Soweit meine Gedanken dazu, vielleicht bin ich aber ja auch komplett auf dem Holzweg....

Vielleicht kann mir da ja mal jemand den Hintergrund verraten...:-)

Danke.

Gruß
Snaggle

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Belieferung Nachtspeicher/Wärmepumpe

Hallo Snaggle,

das Problem liegt in der Bilanzierung bei der Umsetzumng des Lastprofilverfahrens. Die Bilanzierung im Strom erfolgt auf 1/4 Stunden Basis. Das heisst: es wird für jede 1/4 Stunde des Jahres bilanziert.

Für normale Abnahmestellen gibt es standardisierte Profile des Netzbetreibers, nach denen der Lieferant einkaufen und beliefern muss. Diese Lastprofile sind fest, werden nur auf den Jahresverbrauch skaliert und stehen für mindestens 3 Monate im Voraus fest, so dass jeder Lieferant gut prognostizieren und einkaufen kann.

Bei Nachtspeicher- und Wärmepumpenstrom kommt für jeden Tag und jede Region der Temperatureinfluss dazu. Ein bundesweiter Lieferant muss dann jeden Tag für jede Temperaturregion extra rechnen und prognostizieren. Dazu benötigt er zusätzlich vom Wetterdienst die Temperaturprognosen, die es auch nicht für umsonst gibt.

Dieser Mehraufwand rechnet sich im Massengeschäft der bundesweiten Anbieter nicht.

Ein Grundversorger rechnet nur die Abnahmestellenn die in seinem Grundversorgungsnetz liegen, das heisst es ist nur ein Netzbetreiber und in der Regel auch nur eine Temperaturmesstelle. Dazu kommt, dass der Grundversorger verpflichtet ist diese Abnahmestellen in seinem Grundversorgungsgebiet zu beliefern. In anderen Netzen muss er das auch nicht.

Ich hoffe dass Dir meine Ausführungen ein wenig weiter helfen.

Gruß aus Meck-Pomm

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Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. lt. AGB ausgeschlossen

Hallo Gridpem,

dank für die Antwort. Sorry, für die verspätete Rückmeldung. Hatte die Antwort auc hdirekt gesehen und mich noch ein wenig weiter eingelesen. Vor allem mit dem Stichwort Bilanzieurng bin ich weitergekommen und so auf Themen wie Mehr- und Mindermengenberechnung gekommen. Da gab es einiges zum Lesen.

Sehe ich das so richtig....

Die eingespeiste Menge vom Lieferanten wird im Viertelstundentakt beim Netzbetreiber gemessen.
Hat er nur SLPe, ist die zu liefernde Menge über das Jahr schnell bestimmt.....
Beispiel...nehmen wir mal ein SLP ...

http://www.eon-mitte.com/admin/userimage..._L_G_Hessen.zip

H0...

20.02.2012 17:00:00 -17:15 0,034849449

Hat er 100 Kunden in dem Gebiet, würde er das einfach mit den prognistizierten Jahresverbrauchsprognosen in der Gesamtheit skalieren.......

Beispiel...die Kunden verbrauchen im Durchschnitt 2000kwh...Profil ergibt 1000 in der Summe.....müsste also da ca. 69,70 kwh liefern...

Wenn alle 100 Kunden kumuliert genau dei prognostizierte Jahresmenge verbraucht hätten bei Ablesung, würde nix weiter passieren.......

wenn jetzt mehr oder weniger verbraucht wurde, dann wird diese Menge jeweils mit dem SLP auf die einzelen Viertelstundentakte verteilt und dafür eine Mehr- oder Mindermengenberechnung gemacht?
Mehr-/Minderverbrauch verteilt gemäß SLP -minus gelieferte Menge...

Lieferant bekommt entweder Geld zruück oder muss nohc was zahlen.

Im Falle des temperaturgesteuerten Profils müsste der Lieferant also die Mengen vorher abschätzen, die er jeden Tag einspeisen muss, wenn der die Mehr- oder Mindermengenabweichen minimieren möchte.... (abgesehen natürlcih von der ev. Ungewissheit bei der Einkaufsproblematik...)

Habe ich das so richtig wiedergegeben und einigerßemaßen verstanden?

Danke.

Gruß Snaggle

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RE: Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. lt. AGB ausgeschlossen

@ Snaggle,

von Prinzip her funktioniert das so, wie Du beschrieben hast.

Normale Lastprofile lassen sich relativ leicht prognostizieren. Die Mehr- und Mindermengen werden nur über den Ablesezeitraum gebildet und verrechnet.

Bei temperaturabhängigen Profilen (Nachtspeicherheizung/Wärmepumpen) müssen diese täglich ermittelt werden. Für einen Lieferanten bedeutet das, dass er mit jeder dieser Abnahmestellen genau so umgehen muss, wie für einen Großkunden mit 1/4 Stunden Leistungsmessung.

Dazu kommt, dass es z.B. für Nachtspeicherheizung in einem Netzgebiet verschiedene Lastprofile gibt, je nach dem, wie die Heizungsanlage gesteuert wird (vorwärtsgesteuert/rückwärstsgesteuert)

Gruß aus Meck-Pomm

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18.02.2012 16:31 Zum Anfang der Seite springen
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Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. lt. AGB ausgeschlossen

@danke Gridpem

Hallo,

alles klar. noch mal für mich. Die Mehr oder Mindermenge wird für den Lieferanten auch nicht verteilt?

Soll heißen ...Beispiel...100 Kunden, alles SLP, jeder im Durchscnitt 2000kwh, also als Gesamtmenge über das Jahr...200000 kwh.

Jetzt wird auch auf Lieferseite geschaut, wieviel er geliefert hat. Bspw. 205000 kwh. Somit hätte er eine Mehrmenge von 5000kwh.

Jetzt die Frage noch zum Verständnis. Es ist dann aber egal, wann der LIeferant die Menge eingespeist hat? (Zumindest in dem Verhältnis Netzbetreiber - Lieferant). Kann also auch sagen (rein theoretisch), jetzt habe ich noch günstig Strom , jetzt knall ich mal in den ersten drei Monaten direkt 66.000 kwh rein, dann bin ihc für das Jahr durch?

Abgesehene von Wirtschaftloichkeit, wird es ja gesetztlich wahrsceinlich kaum konform sein, das ist aber ja wieder eine andere Sache. Mich interessiert dabei nur die reine Theorie und das Verhältnis LIeferant - Netzbetreiber.

Danke.

Gruß Snaggle

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RE: Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. lt. AGB ausgeschlossen

Moin,

die Mengen werden kundenscharf bilanziert und die Mehr-/Mindermengen entsprechend sauber abgerechnet.

Und die Lieferung in das Netz muss im Zeitpunkt der Entstehung des Bedarf erfolgen. Das Netz einfach mit günstigem Strom "auffüllen" ist nicht möglich.

So long.

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RE: Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. lt. AGB ausgeschlossen

Das habe ich auch bemerkt. Alle kosten sind auf verbraucher geschoben. Sogar linien, meine Ablesung...Was interesiert mir wie bekomme ich strom!Ich ZAHLE FÜR ENDPRODUKT !!

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RE: Frage zum Hintergrund - Belieferung Nachtsp./Wärmep. lt. AGB ausgeschlossen

Moin,

ist nicht leicht dahinterzukommen, was Du da schreibst...

Selbstverständlich ist das alles auf den "Verbraucher geschoben". Wie beim Bäcker auch. Und klar zahlst Du für ein Endprodukt - Du hast ja auch einen Preis dafür.

So long

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