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17.000 kw Nachstromspeicherverbrauch in 5-6 Monaten ?? Ist doch technisch gesehen unmöglich ?

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Beitrag nachforderung | RWE Zwischenabrechnung Stromkosten
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31.05.2009 22:19 Zum Anfang der Seite springen
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17.000 kw Nachstromspeicherverbrauch in 5-6 Monaten ?? Ist doch technisch gesehen unmöglich ?

Hallo liebes Forum.

Hier mal die Vorgeschichte zu unserem Problem :

Wir haben letztes Jahr im August ein etwas älters Haus erworben(ist in 2 Doppelhaushälften aufgeteilt).

Die Hausübergabe und der Umzug war dank meiner "Scheiss Arbeitssstelle" dir mir keinen Urlaub gewährt hat entsprechend hektisch.

So weit lief alles gut und wir wohnten bis dato erstmal in Haus 1 was das Flächenmässig das grössere gewesen war.(105 m2 + Nutfläche).

Mitte November war es dann soweit das die ganzen Umzugswehen vorbei ware und meine Bekannte in Haus 2 umziehen konnte(habe es ihr für kleines Geld vermietet).

Dort stellten wir dann fest das von 5 Nachtspeicheröfen nur 3 funktionierten.

Da ich zum damaligen Zeitpunkt etwas finanziell angeschlagen war dauerte es bis Mitte/Ende Januar und so kam der Elektriker und reparierte die 2 funktionslosen Nachtspeicheröfen(die Gradzahl war wohl zu hoch eingestellt und deshalb ist dort etwas durchgeschmort)und baute den Sicherungskasten komplett neu ein(weils halt ein etwas älterer Kasten war).

Soweit so gut.

Nun kam gestern eine Nachzahlungsaufforderung.

Diese fiel beim normalen Strom mit 54,- insgesamt für beide Haushälften bei ca. 10 Monaten Wohndauer human und plausibel aus(zumal wir am Anfang Stromkostentechnisch zu tief eingestuft wurden).

Nur traf mich bei der Nachtstromspeicherabrechnung fast der Schlag,17.000 kw/h verbraucht und Nachzahlung von ca. 3600,- Euro wurden da gefordert und der Monatliche Abschlag wird auf fast 400 Euro raufgesetzt.

Die ganze Zeit bin ich am grübeln was da schiefgelaufen sein könnte ?

Ok das beim RWE nur Beamte sitzen die das "Denken verweigern" das ist mir ja klar.

Aber entweder hat das Elektrounternehmen einen Bock geschossen,oder wir haben uns damals zu 3 Mann beim Zählerstand ablesen verguckt(komisch ist dann nur das die normalen Stromstände für beide Haushälften passen,sind ja 2 verschiedene Stromkästen).

Denn bei einer Wohnfläche von ca. 70 m2 die erst ca. 6 Monate bewohnt sind,und davon nur ca. 4 Monate alle Nachstromspeicheröfen(die übrigens erst 2-3 Jahre alt sind)liefen kann das doch technisch nicht möglich sein mit normalen Mitteln soviel Strom zu verbraten.

Da kann doch etwas nicht stimmen.

Und wie ich das RWE kenne werden die wieder entgegen des gesunden Menschenverstandes blocken und mauern.

Das Haus war vorher ca. 8-10 Monate unbewohnt,dort wohnen alte Leute die mit Sicherheit bei RWE angemeldet waren,da könnte das RWE ja mal in die Unterlagen reinschauen und herausfinden was damals der letzte Zählerstand im bewohnten Zustand war.

Nur wird es am Willen und Wollen von RWE sicherlich scheitern !!
Denn wenn der letzte feststellbare Zählerstand evtl. 10.000 kw/h über den im September gemeldeten lag und wir uns zu dritt wirklich verlesen hätten,und das RWE davon Kenntnis hätte läge ja ein Betrugsversuch des Betreibers nahe.


Also mit sowas hätte ich nicht gerechnet,alle Zählerstände passen 100 % überein,da kann ich mir kaum vorstellen das wir uns dort verguckt haben.


Evtl. sollte ich mich mal an die Medien melden ala :

Vermieter mir Herz kommt wegen armer Dame und seltsamen Geschäftsgebahren des Energiekonzerns in Teufels Küche !!

Die Bekannte von mir ist bei mir untergekommen weil sie woanders keine Chance auf ein gescheites Leben hätte !!

Sie ist mit der Scheidung Arbeitslos geworden(und rennt dem Ex-Mann wegen dem Geld hinterher),war 2 Tage davor auf der Strasse zu landen,und ist Jobtechnisch gesehen nicht mehr vermittelbar(überqualifiziert und über 50 Jahre alt).

Dieser Frau kann ich die Rechnung nicht aufs Auge drücken !!
Die hat 1.) nicht soviel Geld und 2.) werf ich keinen guten Menschen wegen Geld auf die Strasse !!

Wie würdet ihr in diesem Falle vorgehen ?

Ich habe mir schonmal gedacht einen anderen Elektriker zu Rate zu ziehen der mal den Stromverbrauch genau unter die Lupe nimmt.

Aber was mache ich wenn das Elektrounternehmen einen Bock geschossen hat ? Dann geht der Stress erst richtig los mit Gutachten,Gegengutachten und co.

mfg

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02.06.2009 08:54 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 17.000 kw Nachstromspeicherverbrauch in 5-6 Monaten ?? Ist doch technisch gesehen unmöglich ?

MoinMoin,

zunächst mal: der Verbrauch ist mit Nachtspeicheröfen ohne weiteres zu erreichen. Das heizen mit den Dingern will nämlich schon gelernt sein. Wird bei kaltem Wetter nicht ausreichend geladen, reicht die Wärme nicht und es wird über das Gebläse zugeheizt....

Wie kannst Du den Haushaltsstrom von den Nachtspeicherheizungen unterscheiden? Hast Du für jede Wohneinheit einen Zähler für den Haushaltsstrom und einen Zähler für die Nachtspeicherheizungen, also insgesamt vier Zähler in Deinem Haus? Oder kann es sein, dass ein Zähler den Heizstrom von beiden Einheiten mißt? Wie sieht es denn mit dem Warmwasser aus? Auf welchen Zähler läuft das? Sind beim Einbau des neuen Sicherungskastens auch die Stromkreisläufe sauber aufgeteilt worden?

Stimmen die abgerechneten End-Zählerstände denn mit den abgelesenen überein? Wenn Ihr dann sicher seid, dass die Anfangsstände passen, ist an der Rechnung an sich wohl nichts auszusetzen.

Was die RWE betrifft.... Die Verantwortung des Netzbetreibers endet spätestens beim Zähler. Die Installation der Anlage ist immer Sache des Eigentümers. Das gilt auch für den Verbrauch. Oder machst Du Deinen Tankwart dafür verantwortlich, wenn Dein Auto zu viel Sprit verbraucht?

So long

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Themenstarter Thema begonnen von Yumalein

02.06.2009 12:42 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 17.000 kw Nachstromspeicherverbrauch in 5-6 Monaten ?? Ist doch technisch gesehen unmöglich ?

Zitat:
Original von Mix
MoinMoin,

zunächst mal: der Verbrauch ist mit Nachtspeicheröfen ohne weiteres zu erreichen. Das heizen mit den Dingern will nämlich schon gelernt sein. Wird bei kaltem Wetter nicht ausreichend geladen, reicht die Wärme nicht und es wird über das Gebläse zugeheizt....

Wie kannst Du den Haushaltsstrom von den Nachtspeicherheizungen unterscheiden? Hast Du für jede Wohneinheit einen Zähler für den Haushaltsstrom und einen Zähler für die Nachtspeicherheizungen, also insgesamt vier Zähler in Deinem Haus? Oder kann es sein, dass ein Zähler den Heizstrom von beiden Einheiten mißt? Wie sieht es denn mit dem Warmwasser aus? Auf welchen Zähler läuft das? Sind beim Einbau des neuen Sicherungskastens auch die Stromkreisläufe sauber aufgeteilt worden?

Stimmen die abgerechneten End-Zählerstände denn mit den abgelesenen überein? Wenn Ihr dann sicher seid, dass die Anfangsstände passen, ist an der Rechnung an sich wohl nichts auszusetzen.

Was die RWE betrifft.... Die Verantwortung des Netzbetreibers endet spätestens beim Zähler. Die Installation der Anlage ist immer Sache des Eigentümers. Das gilt auch für den Verbrauch. Oder machst Du Deinen Tankwart dafür verantwortlich, wenn Dein Auto zu viel Sprit verbraucht?

So long


Yep die Haushälfte in der per Nachtstromspeicher geheizt wird hat einen eigenen Nachstromzähler.

Das komische an der Rechnung ist zudem folgendes :

Nachtstromspeicherstrom ist doch billiger weil die Ladezeit ausserhalb des Hauptbetriebs durchgeführt wird.

Aber wieso wird diese kw Zahl genauso berechnet wie normaler Strom ??

Wenn ich im Kopf überschlage was man beim normalen Strom bezahlt und das auf die Nachtstromspeichernachzahlung umlege komme ich auf eine gleiche Summe ??

Tja das mit dem Anfangsbestand ist so eine Sache,aufklären kann das nur die RWE(wenn sie will)denn in deren Unterlagen ist das genau aufgelistet.

Aber wie gesagt,schon seltsam,65-70 m2 Wohnfläche,meist nur 3-4 von den 5 Öfen in Betrieb,und dann in ca. 5 Monaten Nutzungsdauer so eine KW Zahl ? Das gäbe ja aufs Jahr umgerechnet einen Theoretischen Wert von über 30.000kw ??

mfg

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02.06.2009 14:26 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 17.000 kw Nachstromspeicherverbrauch in 5-6 Monaten ?? Ist doch technisch gesehen unmöglich ?

MoinMoin,

Zitat:
Nachtstromspeicherstrom ist doch billiger weil die Ladezeit ausserhalb des Hauptbetriebs durchgeführt wird.

Aber wieso wird diese kw Zahl genauso berechnet wie normaler Strom ??

Wenn ich im Kopf überschlage was man beim normalen Strom bezahlt und das auf die Nachtstromspeichernachzahlung umlege komme ich auf eine gleiche Summe ??



Normalerweise gibt es für Nachspeicheröfen einen besonderen Vertrag mit günstigeren Preisen. Ist dieser nicht abgeschlossen worden, gelten die Preise der Grundversorgung oder die aus einem anderen abgeschlossenen Versorgungsvertrag. Der Grundversorgungstarif hat sicher einen günstigeren NT-Preis, jedoch immer noch teurer als der Heizstrompreis. Ist ein Vertrag mit einem Lieferanten abgeschlossen, der nur EINEN Preis je kWh hat, wird der fällig.

Und wie schon gesagt... ist denn wirklich vernünftig geladen worden oder hat man die Dinger wie Heizlüfter genutzt?

Nebenbei - es ist kein Versorger verpflichtet, einen Sondertarif für Heizstrom anzubieten.


Zitat:
Tja das mit dem Anfangsbestand ist so eine Sache,aufklären kann das nur die RWE(wenn sie will)denn in deren Unterlagen ist das genau aufgelistet.


Verstehe ich nicht. Du musst doch von der Hausübergabe her die Stände haben. Und nach dem Einzug der Mieterin ist sicher mit Dir abgerechnet worden. Ist das nicht so? Wozu brauchst Du die RWE?

Die Daten der Vorbesitzer unterliegen übrigens dem Datenschutz. Das darf Dir die RWE gar nicht geben. Die machen sich sonst strafbar. Du bekommst nur Daten, die mit Deinen Lieferverträgen zusammenhängen. Aber die müßtest Du ohnehin haben.


Zitat:
Aber wie gesagt,schon seltsam,65-70 m2 Wohnfläche,meist nur 3-4 von den 5 Öfen in Betrieb,und dann in ca. 5 Monaten Nutzungsdauer so eine KW Zahl ? Das gäbe ja aufs Jahr umgerechnet einen Theoretischen Wert von über 30.000kw ??


Du hast in den Wintermonaten einen Verbrauch an Heizenergie, der mit den Abschlägen nicht ausgegleichen wird. Diese Lücke schließt sich dann erst mit den "Überzahlungen" in den Sommermonaten.

Ebensowenig darfst Du nun den Verbrauch aus den Heizmonaten einfach linear über das Jahr verteilen. Du heizt ja nur 5-6 Monate im Jahr. Also werden da vielleicht 20.000 kWh anfallen. Und das ist ein hoher aber erreichbarer Wert.

So long

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02.06.2009 15:15 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 17.000 kw Nachstromspeicherverbrauch in 5-6 Monaten ?? Ist doch technisch gesehen unmöglich ?

Aloha he Augenzwinkern

Normalerweise gibt es für Nachspeicheröfen einen besonderen Vertrag mit günstigeren Preisen. Ist dieser nicht abgeschlossen worden, gelten die Preise der Grundversorgung oder die aus einem anderen abgeschlossenen Versorgungsvertrag. Der Grundversorgungstarif hat sicher einen günstigeren NT-Preis, jedoch immer noch teurer als der Heizstrompreis. Ist ein Vertrag mit einem Lieferanten abgeschlossen, der nur EINEN Preis je kWh hat, wird der fällig.

Und wie schon gesagt... ist denn wirklich vernünftig geladen worden oder hat man die Dinger wie Heizlüfter genutzt?

Nebenbei - es ist kein Versorger verpflichtet, einen Sondertarif für Heizstrom anzubieten.



Uns wurden aber 2 Strompreise bei Vertragsabschluss genannt,70 Euro für normalen Strom inkl. Grundgebühr,und 45 Euro NT inkl. Grundgebühr.

Und da sollte man von ausgehen das die uns den richtigen Tarif gegeben haben.

Wenn man KW und den Preis vergleicht sollte eine deutliche Differenz entstehen mit dem "normalen Strom".




Verstehe ich nicht. Du musst doch von der Hausübergabe her die Stände haben. Und nach dem Einzug der Mieterin ist sicher mit Dir abgerechnet worden. Ist das nicht so? Wozu brauchst Du die RWE?

Die Daten der Vorbesitzer unterliegen übrigens dem Datenschutz. Das darf Dir die RWE gar nicht geben. Die machen sich sonst strafbar. Du bekommst nur Daten, die mit Deinen Lieferverträgen zusammenhängen. Aber die müßtest Du ohnehin haben.



Yep wir haben die Stände aufgeschrieben,aber ich habe wirklich das saublöde gefühl das wir uns damals verlesen haben und evtl. 329.000 anstatt 339.000 aufgeschrieben haben.(bzw. ich habe den Stand nicht aufgeschrieben das war ein Verwandter der Vorbesitzer,wir haben zwar auch drauf geschaut,aber bei den vielen Zahlen und in Hektik könnte natürlich ein Fehler unterlaufen sein der zum jetzt abgerechneten passen würde).

Das wäre natürlich eine saublöde Geschichte.

Nur wäre die Sache so :
Was ist wenn die Firma RWE in ihren Unterlagen stehen hat das der Vorbesitzer schon 338.000 stehen hatte ?

Dies dann mitzuteilen und abzurechnen und mitzuteilen würde ich als Kundenservice ansehen(zumal die Vorbesitzerin mit ihren 99 Jahren mit einem Bein im Grab steht).

Andererseits könnte aus einem Missverständniss/Lesefehler schnell eine Geschichte mit vorsätzlichem Betrug werden,wenn vor Gericht eine Herausgabe angeordnet wird,und falls dies dann der Fall sein sollte wird das von mir persönlich gross an die Glocke gehangen.(bei der Summe fühlt man sich halt abgezockt und diese Summe wäre es auch wert vor Gericht damit zu gehen und alle Mittel und Hebel in Bewegung zu setzen,wir reden ja nicht über 500 Euro.)

Von daher wäre ein Entgegenkommen bzw. eine Überprüfung innerhalb des Konzerns eine Kundenfreundliche Geschichte,man muss mir ja nicht alles sagen,nur mitteilen ob das im Rahmen der Möglichkeiten ist ob wir uns verschaut haben oder nicht.


Wenn ich so vorgehen würde wie ein Grossteils des RWE Konzerns dann würde ich mir auf der Arbeit die Beine in den Bauch stehen weil ich alle Kunden vergrault hätte.

Von daher wäre mal etwas entgegenkommen,und ein Gegenchecken der Daten bzw. die Anpassung der KW an den richtigen Tarif eine halbwegs erträgliche Geschichte.

Und nicht stur wie die Eisenbahn sein,denn sowas würde bei mir nur bewirken das ich notfalls bis zur letzten Gerichtsinstanz durchklage egal was es kostet und wielange es dauert !!(wäre mal Zeit das dies einer macht !!)


Zitat:
Aber wie gesagt,schon seltsam,65-70 m2 Wohnfläche,meist nur 3-4 von den 5 Öfen in Betrieb,und dann in ca. 5 Monaten Nutzungsdauer so eine KW Zahl ? Das gäbe ja aufs Jahr umgerechnet einen Theoretischen Wert von über 30.000kw ??


Du hast in den Wintermonaten einen Verbrauch an Heizenergie, der mit den Abschlägen nicht ausgegleichen wird. Diese Lücke schließt sich dann erst mit den "Überzahlungen" in den Sommermonaten.

Ebensowenig darfst Du nun den Verbrauch aus den Heizmonaten einfach linear über das Jahr verteilen. Du heizt ja nur 5-6 Monate im Jahr. Also werden da vielleicht 20.000 kWh anfallen. Und das ist ein hoher aber erreichbarer Wert.

So long[/quote]

Das war ja nur ein Theoretisch ausgerechneter Wert,geblasen haben die Öfen nur wenig da meist sowieso nur 3-4 Räume beheizt waren,man muss ja bedenken das die andere Hausseite mit Öl beheizt wird/wurde und oben im Haus eine meist offene Verbindungstüre besteht und etwas Wärme zumindest ins Obergeschoss der anderen Haushälfte mit eingeflossen ist.

Aber ich sehs schon kommen,wenig Chancen auf eine gütliche Einigung wird es geben,evtl. kann man den zu hoch abgerechneten KW Preis etwas abmildern.

Ansonsten gibts leider nur eins :

Stromanbieter wechseln,auf der Nachtspeicherstromseite einen Aussenkamin mit 2 kleinen Öfen reinziehen und gut ist.

Denn der Preis der Nachzahlung allein würde letzte Maßnahme sinnvoll machen.

Viel teurer wird das nicht sein einen Aussenkamin inkl. 2 kleiner Holzöfen einzubauen.

mfg und danke für die Hilfe und die Infos Augenzwinkern

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03.06.2009 15:16 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 17.000 kw Nachstromspeicherverbrauch in 5-6 Monaten ?? Ist doch technisch gesehen unmöglich ?

MoinMoin,

also so kann ich das nicht stehen lassen. Und es tut mir in der Seele weh, hier die RWE zu verteidigen...

Bei Deinem Ruf nach Service übersiehst Du, dass das Stromnetz und der Stromlieferant zwei strikt getrennte Bereiche sind. Im Falle der RWE sogar gesellschaftsrechtlich. Den Service, den Du vom Vertrieb verlangst kann der nicht erbringen, weil es Aufgaben des Netzbereiches sind.

Der Händler bekommt die Zählerwerte vom Meßstellenbetreiber (in den meisten Fällen noch der Netzbetreiber). Wenn ihr bei der Übergabe einen Stand aufschreibt und meldet - wie kommst Du darauf, dass die RWE noch weitere, möglicherweise abweichende Stände hat? Der von Euch gemeldete Stand wird für die Schlußrechnung des Vorbesitzers verwendet und als Anfangsstand für Deinen Vertrag genommen. Was soll die RWE denn da noch aufklären können - der Stand kommt doch von Euch, was anderes haben die gar nicht.

Zitat:
Uns wurden aber 2 Strompreise bei Vertragsabschluss genannt,70 Euro für normalen Strom inkl. Grundgebühr,und 45 Euro NT inkl. Grundgebühr.

Und da sollte man von ausgehen das die uns den richtigen Tarif gegeben haben.

Wenn man KW und den Preis vergleicht sollte eine deutliche Differenz entstehen mit dem "normalen Strom".

Ich kenne das so, dass man als PREIS einen Arbeitspreis je kWh und einen Grundpreis je Monat oder Jahr genannt bekommt. Und mit dem wird abgerechnet. Was sollen die 70 bzw. 45 EUR denn sein? Der Abschlag? Wenn Du in Deine Verträge nicht reinschaust und die Preise prüfst, die Du zahlen sollst, kannst Du hinterher nicht andere dafür verantwortlich machen.

Zitat:
Andererseits könnte aus einem Missverständniss/Lesefehler schnell eine Geschichte mit vorsätzlichem Betrug werden,wenn vor Gericht eine Herausgabe angeordnet wird,und falls dies dann der Fall sein sollte wird das von mir persönlich gross an die Glocke gehangen

Wie willst Du denn diese Behauptung vor Gericht zu einem Fakt machen, geschweige denn einen Betrug daraus machen? Da ist ja noch nicht mal ein Fehler passiert - außer vielleicht, dass ihr (evtl.) gemeinsam nicht in der Lage wart, den Zähler abzulesen! Laß´ Dich da mal nicht auslachen.

Zitat:
zumal die Vorbesitzerin mit ihren 99 Jahren mit einem Bein im Grab steht

He! Selbst Tote genießen Datenschutz. Was ist das denn für eine Denke? DICH möchte ich hören, wenn jemand Daten über Deinen Verbrauch oder irgendwas anderes an Unbefugte rausgibt. Du willst ja schon mit unbegründeten Sachlagen einen Prozeß anfangen.

Zitat:
Das war ja nur ein Theoretisch ausgerechneter Wert,geblasen haben die Öfen nur wenig

Mit diesem theoretischen Wert argumentierst Du hier, also mußt Du damit leben, dass er bewertet wird. Und eine Aussage, ob die Öfen auch korrekt geladen wurden fehlt immer noch.

Ich sehe keinen Grund für eine Einigung. Du hast noch nicht erklären können, warum der abgerechnete Preis zu hoch ist. Wenn Du freudlich bist schaffst Du es vielleicht, dass Dir rückwirkend ein Heizstrom-Sonderabkommen angeboten wird. Aber wenn Du keinen Vertrag schließt, musst Du mit dem gesetzlich vorgegebenen Verfahren, also Grundversorgung, leben.

Mit Strom heizen war übrigens schon immer sehr teuer. Die Idee mit den Öfen ist sicher nicht verkehrt. Oder eine Anbindung an Deine Öl-Zentralheizung.

Also bevor man lauthals schimpft, sollten die Fakten mal wirklich angeschaut werden. Aber wer nicht verstehen will, wird auch nicht verstehen. Und schreien war schon immer einfacher als denken.

In diesem Sinne

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Purposemaker ist offline Purposemaker


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10.01.2010 17:30 Zum Anfang der Seite springen
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Fragezeichen Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT)

Hallo zusammen.

Ich habe 4 Nachtspeicherheizungen in der Wohnung.
In der Rechnung wird HT und NT getrennt aufgeführt.

Bei HT heißt der Tarif "RWE private classic Grundversorgung" und wird mit
dem "Drehstromzähler" gemessen.

Bei NT heißt der Tarif "RWE Wärmespeicherstrom SP 2N" und wird mit dem
"Drehstromzweitarifzähler" gemessen.

Die Bezeichnungen zwischen den Anführungszeichen habe ich aus der Rechnung.
Die Stromzähler von HT und NT haben verschiedene Nummern.

Meine Frage ist jetzt, ob NT nur für die Nachtspeicherheizungen gilt oder
für alle Geräte, die zwischen 21 und 6 Uhr betrieben werden.
Ich habe irgendwo gelesen, man soll z. B. Wasch- und Spülmaschine nachts
anmachen, um den günstigeren NT zu zahlen. Deswegen meine Frage. Denn wenn
NT für alle Geräte gilt, wäre das ja eine einfache Möglichkeit, Stromkosten
zu sparen.

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Mix ist offline Mix


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11.01.2010 13:40 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT)

MoinMoin,

mir scheint, Du hast zwei Zähler. Der eine Zähler hat nur ein Zählwerk und auf diesen wird Dein Haushaltsstrom abgerechnet.

Der zweite Zähler dient der Messung und Steuerung der Nachtspeicherheizung. Er hat zwei Zählwerke - je eines für HT (Tag) und NT (Nacht).

Wenn das so ist, zahlst Du vermutlich auch zweimal Grundgebühr, für einen der Zähler evtl. nur einen Meßpreis.

Falls ich damit richtig liege, dann hast Du für Deinen Haushaltsverbrauch wie Kühlschrank, Wasch- und Spülmaschine etc. KEINEN vergünstigten Nachtstrom. Und für den Heizungszähler hast Du ein Sonderabkommen, dass nochmal ein wenig günsitger ist als der NT-Preis Deines Anbieters (falls er überhaupt einen anbietet).

Was man noch wissen sollte: die Zweitarifzähler sind in der Grundgebühr etwas teurer. Diesen Aufpreis muß man erst mal durch den verbilligten Nachtstrom wieder reinholen, bevor sich sowas rechnet.

Sparen kannst Du aber trotzdem. Laß Dir mal für den Eintarifzähler einen anderen Tarif anbieten. Die RWE hat da sicher noch etwas günstigeres im Portfolio.

Oder Du suchst Dir einen ganz anderen, günsitgeren Anbieter für den Haushaltsstrom. Dann mußt Du Dir aber erst das Wärmeabkommen genau durchlesen. Manchmal ändert sich in diesem Fall der Grundpreis für den Heizungszähler (voller Grundpreis statt nur Meßpreis). In diesem Fall heißt es wieder rechnen....

Und mal nur so am Rande: Wenn Deine Waschmaschine 1,5 kWh je Waschgang braucht und die Differenz HT zu NT 6 Ct. betragen sollte, dann sparst Du Dir im Jahr 16,47 EUR. Wenn ich mal von 4000 kWh ausgehe, kannst Du Dir mit einem günstigeren Tarif zwischen schätzungsweise 80 bis 130 EUR im Jahr einsparen....

So long

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Purposemaker ist offline Purposemaker


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RE: Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT)

Hallo Mix und danke für die ausführliche Antwort.
Ich habe mittlerweile festgestellt, dass der NT nur für die Nachtspeicherheizung
gilt.

Zitat:
Sparen kannst Du aber trotzdem. Laß Dir mal für den Eintarifzähler einen anderen Tarif anbieten. Die RWE hat da sicher noch etwas günstigeres im Portfolio.

Ich versuche, aus dem Altbau hier spätestens nächstes Jahr auszuziehen.
Die Kombination aus schlechter Isolierung und Nachtspeicherheizung hier ist
verheerend. Da besteht neben einem günstigeren Anbieter das größte
Einsparpotenzial.

Meine Frage gestern habe ich auf die Gefahr hin, dass das Forum hier tot ist, noch
in einem anderen Forum gestellt. Ich verlinke die Threads gegenseitig, weil alle
Antworten sehr hilfreich waren.
http://www.onlinekosten.de/forum/showthr...?t=97193&page=4

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Purposemaker am 12.01.2010 14:15.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Purposemaker am 12.01.2010 14:16.

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sparfuchs_1 ist offline sparfuchs_1 sparfuchs_1 ist weiblich


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War bestimmt ein Fehler, imho unmöglich.

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Aquad ist offline Aquad


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20.10.2010 08:39 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT)

Hi, habe gerade den Eintrag über die hohe Stromrechnung bei Nachtstrom gelesen. Da steht drin, dass es beim RWE "Beamte" gibt.
Sind das nicht "Angestellte"?
Ich frage deshalb, weil ich auch beim RWE Nachtstrom habe und weil ich "Beamte" in staatlichen Institutionen vermute. Ist denn das RWE auch eine staatliche Einrichtung?
Dann könnten wir Stromkunden doch anders damit umgehen, oder?
Danke für eine erhellende Antwort
Aquad

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