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Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

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Beitrag stromverbrauch 10000kwh | Enorm hoher Verbrauch!! Hilfe
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01.09.2009 11:49 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

@gube

Vielleicht wird es klarer, wenn Du Dir mal ein Netznutzungspreisblatt anschaust:

http://www.treuchtlingen.de/207.0.html

http://www.eon-mitte.com/index.php?parent=7781

http://www.enbw.com/content/de/netznutze...C535059F8.nbw10

Da mit der Freigabe der Messung und Messdienstleistung ein freier Markt mit günstigen Preisen auf diesem Segment entstehen sollte, ist nicht davon auszugehen, dass dieses Marktsegment reguliert werden soll.

Der Ablauf seitens der Gesetzgeber ist wie gehabt: erst Freigeben und dann die Regeln dafür aufstellen.... Daher sind einige Deiner Fragen so noch gar nicht zu beantworten.

So long

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Themenstarter Thema begonnen von gube

21.09.2009 10:07 Zum Anfang der Seite springen
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Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

hallo ein weiteres mal ;-)

ich bin auf der suche nach Informationen zum Abrechnungs- und Mahnwesen des Grundversorgers, könnte mir da jemand etwas empfehlen?

desweiteren habe ich eine Frage bzgl. des grundversorgungs/ersatzversorgungstarif, dieser soll ja zu zu allgemeinen Preisen und Bedingungen angeboten werden ist dieser tarif höher als der bei einem normalen Energieliefervertrag?

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21.09.2009 13:06 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

was brauchst Du für Infos zum Abrechnungs- und Mahnwesen?

Der Grundversorger muss auch für die Ersatzversorgung aufkommen, beispielsweise bei der Insolvenz eines Lieferanten. Der Esatzversorgungstarif darf einen anderen Preis ausweisen als der Grundversorgungstarif, er darf jedoch nicht teurer sein als dieser.

Was ist ein normaler Energieliefervertrag? Du hast entweder einen Grundversorgungsvertrag oder einen freien Liefervertrag mit einem beliebigen Anbieter. Diese Verträge bieten normalerweise günstigere Konditionen. Sonst könnten die Kunden ja gleich in der Grundversorgung bleiben Augenzwinkern

So long

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Themenstarter Thema begonnen von gube

21.09.2009 14:19 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

Hallo,
Danke schonmal für die Info.
mit dem normalen Energieliefervertrag meinte ich den freien Liefervertrag ;-) mir lag das schon so auf der Zunge.

was ich nicht verstehe ist allerdings "Der Esatzversorgungstarif darf einen anderen Preis ausweisen als der Grundversorgungstarif, er darf jedoch nicht teurer sein als dieser."

anderer Preis aber nicht teurer?

ich versuche in meiner Abschlussarbeit zunächst die ganzen generellen sachen aufzugreifen sprich den Wandel der Energiewirtschaft seit 1998 in bezug auf die Auswirkungen auf den Markt und auf Stadtwerke um dann auf die ganz neuen Marktollen msb/msd einzugehen. danach wollte ich die Integrationmöglichkeiten von msb/msd die ich mit euch erfolgreich durchgekaut habe ;-) Danke nocheinmal zu erläutern um im nachhinein dann die Prozesse zu erklären die die neuen Martkrollen mit sich bringen um schlussendlich auf die Abbildung in SAP (IS-U/CSS/EDM) mit 2 Mandanten ,1 Mandanten, 1System Modell usw. einzugehen.

mir fällt der erste teil der arbeit durch das studium als wirtschaftsinformatiker relativ schwer (hatte vor der arbeit keinerlei ahnung). Eigendlich würde ich gerne meine Arbeit mal hier reinstellen , so dass mal ein Experte drüber schauen könnte weil ich natürlich nicht irgendein Nonsens gerad in der abschlussarbeit produzieren möchte.

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22.09.2009 09:00 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

Zitat:
Der Esatzversorgungstarif darf einen anderen Preis ausweisen als der Grundversorgungstarif, er darf jedoch nicht teurer sein als dieser

Sie sind nicht zwingend an den GV-Tarif gehängt, können günstiger sein, dürfen die GV aber nicht übertreffen. Macht natürlich keiner, auch klar.

Ich würde als normalen Liefervertrag den Grundversorgungsvertrag ansehen. Da landet nämlich jeder, der einen Lichtschalter betätigt. Und zu diesem Tarif MUSS der Grundversorger JEDEN mit Strom versorgen. Das birgt zum einen ein Risiko bei der Beschaffung, weil der GV nie weiß, wieviel die GV-Kunden benötigen (in anderen Verträgen wird der Jahresverbrauch abgefragt). Außerdem kommt ein erhebliches Inkassorisiko dazu, wenn man sich die Kunden nicht raussuchen kann.

In der Grundversorgung sind also Beschaffungsrisiko und Ausfallverluste eingepreist. Damit muss dieser Preis ein höherer sein.

Will ein mündiger Verbraucher Geld sparen, sucht er sich einen Anbieter mit günstigerem Tarif. Das haben auch die Grundversorger im Angebot und ein Blick auf den regionalen Anbieter lohnt sich immer. Das sind also aktiv ausgewählte Verträge, einige nennen diese Norm-Sonderkundenverträge. Das macht schon etwas klarer, dass es kein "normaler" Vertrag ist. Und hier gilt natürlich auch der Wettbewerb und es ist nicht mehr so einfach, Risiken einzupreisen...

Zur Abrechnung und den IT-Systemen:
Die Abrechnung von Energie ist zwischenzeitlich dank der gesetzlichen Vorgaben ein hochkomplexer Vorgang. Schau mal allein die Positionen einer Rechnung, deren Ausweisung verpflichtend ist. Dann hängen dahinter Auswertungen aller Art. Natürlich müssen die betriebswirtschaftlichen Zahlen extrahiert werden können. Aber es müssen auch die Statistiken der Regulierungsbehörde, die Mengen des EEG und KWKG oder für das Hauptzollamt etc. ermittelt werden. Wenn Du aus der Wirtschaftsinformatik kommst, versuche mal die Konzessionsabgabenverordnung in eine Programmierlogik zu packen.

Wenn Du das alles in Deiner Arbeit anhand von SAP darstellen möchtest, hast Du Dir das größte und komplexeste Abrechnungssystem herausgesucht, dass in den Unternehmen völlig unterschiedlich genutzt werden kann und wird. Da kann ich nur hoffen, dass Du schon jetzt ein SAP-Freak bist. An ISU sind schon erfahrene Abrechner verzweifelt smile

Hast Du Dir schon mal die WebSites der gängigen Softwareanbieter angesehen?
www.schleupen.de/jsp/epctrl.jsp?pri=schleupen
www.wilken.de/evu.html
www.is-software.com
etc.
Bei manchen kann man die Abrechnungsstruktur ganz gut nachvollziehen.

Die ganze Arbeit hier einstellen zum drüberlesen - weiß nicht, ob sich hier jemand diese Mühe machen würde. Eher, wenn Du immer mal wieder "Häppchen" reinstellst. Das geht dann mal nebenher Augenzwinkern

Hast Du eigentlich schon mal versucht, bei einem Stadtwerk in Deiner Nähe mal mit ein paar Leuten zu sprechen, die Netzbetrieb, Datenaustausch und Abrechnung in der Praxis umsetzen? Vielleicht nimmt sich da ja mal jemand Zeit oder Du machst die Arbeit "am Beispiel der Stadtwerke XY".... Machen die vielleicht aus Marketinggründen Augenzwinkern

Hier findest Du aber sicher auch weiter Antworten zu Deinen Fragen.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 22.09.2009 09:05.

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22.09.2009 15:15 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

hallo,

danke für die ausführliche antwort jetzt hab ichs auch verstanden ;-)

das thema so hab ich mir garnet so richtig ausgesucht bin da mehr oder weniger reingedrückt worden. als SAP-Freak würde ich mich auch nicht bezeichnen schon allein aus dem grund das ich derzeit nichtmals zugriff auf ein solches system(IS-U,idex,..., oder gar ERP) habe.

ich wollte das eh nicht alles in sap abbilden wollte eher theoretisch beschreiben wie das umgesetzt ausschauen könnte sprich anhand des 2 mandantenmodells, aber da müsste ich mich auch nochmals umschauen wie man so etwas gut aufbereiten könnte.

Ja mit stadtwerken hab ich schon sehr viel telefoniert bin vorbeigegangen oder halt per mail und habe eigendlich nur die Aussage erhalten das es sich um Internes Firmenwissen handelt das nicht weitergegeben wird auch eine Anonymisierung in der Arbeit habe ich angeboten. Ich weiss auch nicht woran das liegt, könnte mir nur vorstellen das Sie teilweise selbst noch in der Umsetzung sind und wohl noch bis zum absehen der Sanktionen Oktober 2010 mein ich brauchen.

deshalb habt ihr euch auch zu meiner zentralen anlauf stelle entwickelt in diesem vielen dank

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

@ gube,
@ mix

"Zitatgroßes Grinsener Esatzversorgungstarif darf einen anderen Preis ausweisen als der Grundversorgungstarif, er darf jedoch nicht teurer sein als dieser
Sie sind nicht zwingend an den GV-Tarif gehängt, können günstiger sein, dürfen die GV aber nicht übertreffen. Macht natürlich keiner, auch klar."

das trifft nicht ganz den kern. für "haushaltskunden" ist das zutreffend. für kunden, die nicht unter die definition "haushaltskunden" nach EnWG fallen, kann der ersatzversorgungstarif schon teurer sein als der GV-Tarif. der kann sich dann z.B. an den börsenpreisen orientieren.

gruß aus meck-pomm

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

@ Gridpem
Da die Grundversorgung nur für Haushaltskunden und Gewerbekunden bis 10.000 kWh/a Gültigkeit hat, hast Du natürlich Recht. Den anderen Kunden muss ein Vertrag abgerechnet werden, den vergleichbare Kunden auch erhalten hätten. Das relativiert dann etwas die Abrechnung der Börsenpreise, denn für Gewerbekunden > 10.000 kWh/a gibt es noch genug Standartprodukte.

@ gube
kann gut sein, dass die bei den Stadtwerken mit der Umsetzung noch nicht so weit sind. Die GPKE-gerechten DV-Systeme laufen auch noch nicht alle rund und das Zwei-Mandanten-Modell steht drohend vor der Türe. Es ist aber auch möglich, dass die für solche Extraprojekte einfach keine Zeit mehr haben. Zu viele Aufgaben bei reduzierter Personaldecke....

Vielleicht hilft Dir bei der Darstellung eines der Softwarehäuser aus. Einfach mal anrufen.

So long

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23.09.2009 11:03 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

ja hab nochmal über die arbeit diskutiert und ich soll nun eher die Marktsituation und Möglichkeiten beschreiben und anschließend auf die Besonderheiten bei den verschiedenen Marktrollen eingehen.

ich würde jetzt wie folgt vorgehen:

die Integration der Marktrollen beschreiben (sprich MSB/MSD bei NB/Vertrieb/als unabhängiger Dritter) mit den vertraglichen Beziehungen sowie beschreibung wer rechnet mit wem ab.

und da insofern besonderheiten beschreiben wenn beispielweise der
Netzbereich Smart Meter einführt .
müssen diese Messstellen nach
einer Lieferanten-unabhängigen
Systematik auf intelligente
Messtechnik umgestellt werden.

Der Vertrieb einführt, agiert der
Vertrieb als eigenständiger Messstellenbetreiber
und kann auf dem Weg die intelligenten Zähler
ausschließlich für die eigenen Kunden einführen.

hättet ihr evt. ideen/verweise für sachen die ich noch aufnehmen sollte? ich hab das problem das ich mich immer in diesem riesigen thema zu verrennen drohe

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23.09.2009 16:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

mit Besonderheiten im Bereich MSD/MSB begibst Du Dich halt auf ein Terrain, dass (wie in den vorhergenenden Tags ersichtlich) noch recht ungeregelt ist... Die Beziehungen sind NB/Vertrieb sind da zwischenzeitlich viel klarer geregelt und werden praktiziert...

Im Übrigen sind die MSD/MSB-Rollen eigenständig, die im eindeutigsten Fall von eigens gegründeten Gesellschaften übernommen werden. Die einem NB oder Vertrieb zuzuweisen halte ich für kritisch.

So long

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24.09.2009 12:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

hallo,

klar ist das ein ungeklärter bereich, aber die zeit bis zur einführung durch neubauten und sanierungen rückt ja auch immer näher.

eine direkte zuordnung zum vertrieb oder zum nb wäre auch meiner ansicht nach nicht die beste lösung, aber ich bin hier nicht der pro ;-)

inwiefern hälts du das denn für kritisch?
klar der vertrieb kann nur für seine kunde und der

NB nur für anschlussnutzer in seinem netzgebiet in anspruch nehmen und angenommen yello tummelt sich noch in seinem netzgebiet, wird yellow auch seine eigens entwickelten zähler dort vermarkten und man hat diverse systeme allerdings sind aber auch die datenaustauschformate /fristen doch ähnlich der GPKE festegelegt

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

der Markt für MSB/MSD ist ja nicht freigegeben worden, um das Unbundling zu untergraben. Das hatten wir ja oben schon mal diskutiert. Also muss dieser Bereich als eigener Markt mit eigenen Marktteilnehmer betrachtet werden. Und er muß in naher Zukunft auch so geregelt werden. Insofern müssen wir das auch trennen.

Inwiefern sich Lieferanten und Netzbetreiber dieser Rolle annehmen, wird sich zeigen. Ich glaube, es gibt einen Zählertyp mit standartisierter Schnittstelle und die Daten werden den Lieferanten zur Verfügung gestellt. Die rechnen dann gemäß ihrem Zeitmodell mit den Kunden ab...

Yello hat im Übrigen kein eigenes Netzgebiet (reiner Händler). Und die haben meines Wissens auch schon Zähler außerhalb des EnBW-Netzes.

Was MSB/MSD betrifft ist noch keine GPKE-Erweiterung beschlossen. Das hatten wir weiter oben auch schon. Die Entwürfe habe ich nicht mitverfolgt. Gridpem betrachtet diese mit Skepsis.

In der Vergangenheit wurde aber immer wieder sehr viel heißer gekocht als gegessen. Kam selten so schlimm wie befürchtet. Eine funktionierende Kristallkugel haben wir alle nicht smile

An Deiner Stelle würde ich die Marktrollen der verschiedenen Teilnehmer beschreiben und dann die bereits bekannten Rollenprozesse anhand einer Softwarelösung aufarbeiten. Hierbei kannst Du dann den Unterschied zwischen Zweivertrags- und Zweimandantenmodell näher erklären und etwas darüber philisophieren, welche Beweggründe es bei der BNA für letzteres gibt und ob es nicht vielleicht doch die eindeutigere, verständlichere Lösung sein könnte.

Dann läufst Du auch nicht Gefahr, dass Dich die Entwicklungen im Bereich MSD/MSB während Deiner Arbeit überholen und der Inhalt dann nicht mehr stimmt.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 25.09.2009 10:34.

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