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Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

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Beitrag stromverbrauch 10000kwh | Enorm hoher Verbrauch!! Hilfe
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07.08.2009 19:03 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

@ Mix

Zitat:
Inwiefern? Da stehe ich jetzt wohl auf der Leitung... Das war als der Meßstellenbetrieb noch nicht freigegeben war auch nicht der Fall.

z.B. goßes Stadtwerk, darf Kunden, die durch andere Lieferanten versorgt werden nicht mit den eigenen Stromprodukten bewerben. Als MSB des Stadtwerkes -der keiner Regulierung unterworfen ist- kann das Stadtwerk aber auch diesen Kunden Leistungen über Smart-Metering anbieten. z.B. im Online-Portal des MSB zum elektronischen Zähler "bei Ihrem jetzigem Verbrauch können wir Ihnen diesen Tarif des Stadtwerkes empfehlen. Mit diesem Tarif senken Sie gleichzeitig die Kosten Ihres Zählers um 50%"
Wer macht die Empfehlung ? - der MSB, dem das nicht untersagt ist


Zitat:
Ist es nicht vielmehr so, dass der Strom-Vertrieb die Messung mit anbietet?

Bisher ist das nicht so, der Netzbetreiber bietet die Messung und ist auch der Ersatz-Messstellenbetreiber.
In allen bisher vorgesehenen Regelungen gibt es dazu keine Vorgaben. Die Messung soll ja freier Markt werden.

Zitat:
Nur ist kein Netzbetreiber mehr auf Stromvertrieb mehr ausgerichtet

Mal ehrlich, wieviel unbundelte Unternehmen gibt es denn? Gerade in der Stadtwerkelandschaft sind meistens alle vier Rollen innerhalb eines Unternehmens vertreten. Dazu kommt, dass die Stadtwerke immer mehr darauf angewiesen sind, so wenig Kunden wie möglich zu verlieren und die verlorenen Kunden zurück zu holen. Und da werden die Stadtwerke alle Mittel und Wege suchen und finden, um auf die Kunden zuzugehen, die sie bisher verloren haben. Als Lieferant und Netzbetreiber dürfen sie das nicht, als MSB/MSD sind sie aber keiner Regulierung unterworfen und haben freie Hand.


Das Problem was freie Stromlieferanten haben, liegt darin, dass es bei den bisherigen Festlegungen keinerlei Regelungen zum Verhältnis zwischen MSB/MSD und Lieferant gibt.
Wie soll ein Lieferant an die Messwerte des MSB herankommen?
Bisher vorgesehen: bilaterale Verträge.
Was passiert, wenn ein MSB einen Vertrag mit einem Lieferant verweigert?
Dann über den Weg des VNB. Das ist zusätzlicher Aufwand für den VNB, den der sich sicherlich auch bezahlen läßt. Die Kunden des eigenen Lieferanten sind dann im Vorteil, denn dem Lieferanten im eigenen Haus wird man einen solchen Vertrag nicht verweigern.

Möglich sind auch Bündelprodukte des MSB z.B. Metering-Vergünstigung gekoppelt mit Stromtarif des Stadtwerkes. Solch eine Metering Vergünstigung wird man einem anderen fremden Lieferanten wohl nicht anbieten.

Wie Du siehst ein weites Feld, um die bisherigen Erfolge des Unbundlings auf legalem Wege wieder zurück zu drehen.

Gruß aus Meck-Pomm

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11.08.2009 10:04 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

also wenn ich mir die Praxis von Yello und EnBW anschaue, ist es momentan schon so, dass der Lieferant sich die Rolle des MSB/MSD sichert. Bislang ist von Seiten der Netzbetreiber/MSB/MSD noch keiner in die andere Richtung gegangen. Oder kennst Du da schon Fälle?

Denkbar wäre das aber schon. Nur ob das in einem Klageverfahren vom Gericht nicht als Umgehung des Unbundling gewertet wird und somit für unzulässig erklärt wird, da bin ich mir nicht sicher. Hier ist es wie so oft im Zusammenhang mit der Regulierung - man ist solange auf dünnem Eis, bis diese Urteile gesprochen sind.

Was den Datenfluß betrifft, sind wirklich die Regelungen der GPKE abzuwarten.

Sollte der Netzbetreiber eine Gebühr für das Weitergeben der Meßdaten verlangen, wäre das sicher ein Entgelt, dass von der Regulierungsbehörde genehmigt werden müßte....

Man kann das natürlich alles so sehen, wie Du das aufzeigst. Die Vergangenheit lehrt aber. dass es meist viel weniger Probleme gibt als im vornherein immer argumentiert wurde.

An diesem Aufbauschen sind meist findige Juristen Schuld, die ihre Vertragsentwürfe und ihr coaching gut verkaufen wollen.

So long

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

@ Mix

Zitat:
Original von Mix
Was den Datenfluß betrifft, sind wirklich die Regelungen der GPKE abzuwarten.



welche Regelungen sind denn noch abzuwarten ? Das Konsultationsverfahren dazu ist doch von der BNetzA eröffnet worden. Frist läuft noch bis 17.08.2009 und war mit 4 Wochen "sehr lange" und das noch mitten im Sommer, wo die Hälfte der Marktteilnehmer im "Urlaub" ist.

Ich glaube nicht das da noch was nachkommt. Das "beste" ist, das es zu den vertraglichen regelungen ein gesondertes Konsultationsverfahren geben soll. Wozu denn, wenn schon alle Prozesse festgeschrieben sind ?

Hier hat sich mal wieder klammheimlich die Lobby der alten Energieversorger stark gemacht. Ob das alles im Sinne einer durch den Endkunden zu beinflussenden effizienten Energieverwendung führt steht hierbei sicherlich noch in den Sternen.

Gruß aus Meck Pomm

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

@ gridpem

ich warte immer gern, bis das Ergebnis feststeht.... Muß aber zugeben, dass ich das Verfahren um die GPKE nicht intensiv verfolgt habe.

Dass die Lobbyarbeit gut funktioniert, ist doch nichts Neues. Und dass die zuständigen Regierungsstellen nichts aus alten Fehlern lernen, hat auch Tradition.

Nur - sollten sich hier Schlupflöcher ergeben, welche die kleinen Unternehmen nutzen können, würde ich das irgendwie als fair empfinden Augenzwinkern

Aber ich glaube wirklich, dass die Rolle des MSB/MSD eher über den Vertrieb kommt als umgekehrt. Dafür spricht für mich vor allem, dass die Lieferanten künftig einen "Zeittarif" anbieten müssen.

Oder es pendelt sich auf einheitliche Zähler mit einheitlichen Schnittstellen ein, damit nicht in ganz Deutschland mit Anbieter- oder Tarifwechseln Zählertrupps zum Wechseln losziehen müssen. Für mich die sinnvollste Lösung.

Und dann wird die Beratung zur Verbrauchsstruktur eine Dienstleistung. Die kann der Vertrieb auf den Strompreis umlegen. Der MSD wird sie dem Verbraucher in Rechnung stellen müssen, was wiederum keiner bezahlen wird. Außer er tritt als Makler auf. Dann ist es aber wie bei Versicherungen oder Telefonverträgen - nicht ganz objektive Beratung ist sicher möglich.

Es bleibt spannend Augenzwinkern

So long

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

@ Mix

Zitat:
Original von Mix
Aber ich glaube wirklich, dass die Rolle des MSB/MSD eher über den Vertrieb kommt als umgekehrt. Dafür spricht für mich vor allem, dass die Lieferanten künftig einen "Zeittarif" anbieten müssen.


aber mit der Ergänzung "soweit technisch machbar und wirtschaftlich zumutbar"

Bei der jetzigen Systematik des Standardlastprofilverfahrens für Kunden bis 100.000 kWh Jahresverbrauch ist das für keinen Lieferanten wirtschaftlich zumutbar. Da muss sich dann auch grundlegend was ändern.
Es kann sich kein Lieferant auf Dauer und mit großer Menge leisten die Elektroenergie an siene Kunden anders zu verkaufen, wie er ins Netz nach Lastprofilverfahren einspeisen muss.
Alle Kunden zu RLM machen -fraglich- wer soll die Datenmengen noch verarbeiten. Es scheint wirklich mal wieder richtig spannend in der Energieversorgung zu werden.

Zitat:
Original von Mix
Nur - sollten sich hier Schlupflöcher ergeben, welche die kleinen Unternehmen nutzen können, würde ich das irgendwie als fair empfinden

Das Problem dabei, dass bei den meisten "kleinen Unternehmen" die Großen beteiligt sind, was dann wieder unfair wäre

Gruß aus Meck-Pomm

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13.08.2009 07:26 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

MoinMoin,

@ Gridpem

Ein Doppeltarifzähler herkömmlicher Bauart macht schon seit Jahrzehnten möglich, tageszeitlich unterschiedliche Tarife anzubieten. DAS ist sicher jedem zuzumuten. Wer spricht denn zwingend von einem elektronischen Zähler?

Außerdem gibt es bereits Konzepte. EnBW und Yello machen es vor. Vielleicht solltest Du Dir das mal anschauen: http://www.enbw.com/stromzaehler/?WT.mc_id=10_23&WT.ac=10_23
Das ist jetzt der Einstieg für die verspielten Technik-Freaks. Aber das wird sich ausweiten. Und ich glaube wirklich, dass es über die Stromvertriebsschiene kommt. Und die zu verarbeitenden Datenmengen sind heute doch kein Thema mehr. Eher die nötige Infrastruktur. Aber die kann man ja zur Voraussetzung machen.

Ich kennen übrigens jede Menge kleiner unabhängiger Unternehmen. Und ich kenne Stadtwerke, an denen die großen zwar beteiligt sind, die sich aber nicht hineinregieren lassen. Denn die Beteiligungen, die Du ansprichst sind oft genug Minderheitsbeteiligungen ohne großes Stimmrecht. Augenzwinkern

So long

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

Hallo, ein weiteres mal

ich hab mal wieder eine Frage ;-)
hoffe ihr seid noch nicht genervt.

Muss wenn der MSB/MSD bei dem NB angesiedelt ist also der Netzbetreiber die Rolle des MSB/MSD einnimmt der Datenaustausch zwischen den Rollen gemäß GPKE erfolgen?

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17.08.2009 19:17 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

@ gube,

warum sollten wir genervt sein? Wer nichts fragt, der nichts kennt und unwissende Klugscheisser haben wir sicherlich noch viel zu viele.

Nun zu deiner Frage.

Meiner Meinung nach ja, denn der Netzbtreiber ist Monpolist und steht im reguliertem Verhältnis. Also muss alles, was mit dem Netzbetreiber passiert diesen Regularien folgen.

In der Praxis sieht es derzeit so aus, dass gerade dieses Verhältnis in der Diskussion ist und durch den Regulierer (die BNetzA)erst festgeschrieben werden muss.

Gruß aus Meck Pomm

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20.08.2009 11:39 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

hi und Danke für die viele Hilfe.

so ich hab mal wieder ne Frage die sich aus unterschiedlichen Informationen ergeben hat.

Ich hab jetzt schonmal in paar Quellen gelesen dass, das Messwesen auch diversen Entflechtungsvorschriften unterliegt so im Gesetz hab ich allerdings nichts dazu gefunden hab ich da was übersehn/überlesen?

vielleicht könnt ihr mir wieder weiterhelfen vielen dank schoneinmal

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20.08.2009 18:25 Zum Anfang der Seite springen
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Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

@ gube,

das was ich kenne ist die Messzugangsverordnung

http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/messzv/gesamt.pdf

die Verordnung zum Erlass von Regelungen über Messeinrichtungen

http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl108s2006.pdf

und dann die Veröffentlichungen bei der Bundesnetzagentur, die ich schon in einem vohergehendem Beitrag erwähnt habe.

Mehr ist mir zur Zeit dazu nicht bekannt.

Gruß aus Meck-Pomm

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27.08.2009 09:34 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

Hallo,
ein weiteres mal ;-)

Ging mir gerade durch den Kopf, also:

die Netznutzungsentgelte unterliegen ja der Anreizregulierung diese werden alle 5 Jahre durch die Regulierungsbehörde über vergleiche festgelegt. In den Netznutzungsentgelten umfassen wiederum unteranderem die Kosten für den MSB/MSD.

a)Wenn ein Netzbetreiber die Rolle des MSB/MSD wahrnimmt/wahrnehmen muss, beinhaltet die Netznutzungskosten die Kosten des MSB/MSD. Das Netznutzungsentgelt besteht also aus den Kosten der Netznutzung inkl. der des MSB/MSD.

b)Wenn ein Netzbetreiber nicht die Rolle des MSB/MSD wahrnimmt wahrnehmen muss, werden die Netznutzungskosten um die Kosten für den MSB/MSD gekürtzt. Das Netznutzungsentgelt besteht also nur aus den Kosten der Netznutzung.

bei a) fallen nun die Kosten höher an als in b), in bezug auf die in der Anreizregulierung festgelegten Obergrenzen das Ergebnis für Fall a) würde schlechter ausfallen als bei b).
Wo b) vielleicht noch Gewinne (durch die Anreizwirkung) weil er sich unterhalb der Obergrenze bewegt erzielt würde a) evt. schon Verluste machen da er sich durch seine Kosten über der Obergrenze bewegt.

Ich glaube selbst nicht das es so richtig ist und das ich da Sachen zusammen schmeiße aber ich finde gerade auch nicht Regelungen bzgl dessen.

Bestimmt könnt ihr mir wieder weiterhelfen ;-) ,
Danke dafür schonmal

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RE: Frage bzgl. Rechnungsstellung/Verträge MSB/MSD

@ gube,

"Wenn ein Netzbetreiber die Rolle des MSB/MSD wahrnimmt/wahrnehmen muss, beinhaltet die Netznutzungskosten die Kosten des MSB/MSD. Das Netznutzungsentgelt besteht also aus den Kosten der Netznutzung inkl. der des MSB/MSD."

Das ist nicht ganz korrekt. Netznutzungskosten (Entgelte) wurden schon immer getrennt von den Kosten (Entgelten) des MSB/MSD kalkuliert und genehmigt.

Die Anreizregulierung betrifft nach meiner Meinung nur die Netzentgelte und nicht die Entgelte für Messung (MSB) und Ablesung (MSD).

Da der MSB/MSD keiner Regulierung unterworfen sind, werden sich hier Marktpreise einstellen müssen. Da der Netzbetreiber einen MSB/MSD in seinem netzgebiet nicht ablehnen kann, wäre der Netzbetreiber in der Rolle des MSB/MSD schlecht beraten, etwas Anderes zu nehmen, als Marktpreise. Dann wäre er ganz schnell alle Messstellen los.

Gruß aus Meck-Pomm

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