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Der Stromrechner

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Beitrag Aus zwei mach' einen Stromzähler!? | Verdoppelte Abschlagszahlung
Gridpem ist offline Gridpem Gridpem ist männlich


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29.04.2008 16:37 Zum Anfang der Seite springen
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RE: unmöglich

@ Nighty

wenn Du ne Rechtsschutz hast, schalte doch vorsorglich mal einen Anwalt ein, das sollte dann zu besseren Auskünften seitend des Versorgers führen.

Ansonsten wäre der Verbraucherschutz auch nicht schlecht. Die raten Dir, wie Du Dich verhalten sollst.

Gruß aus Meck-Pomm

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AY4 ist offline AY4


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29.04.2008 22:14 Zum Anfang der Seite springen
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Kassiergerät

Hallo,

welchen Sinn soll en wohl ein Kassirgerät machen, wenn nicht zum Schuldenabbau? Der verdoppelte Arbeitspreis trägt letzendlich dazu bei, dass nach dem Verbrauch, der in der Vergangenheit angefallen ist um die Schulden aufzubauen, diese dann getilgt sind. Um sein Geld braucht sich dein Bekannter eigentlich keine Sorgen zu mahen. Es macht keinen Sinn, jetzt z.B. nichts mehr zu verbrauchen. Die Versorger können mittlerweile auch Tagespauschalen/grundreise aufbuchen. In der Abrech ung sieht es dann wie folgt aus, dass sämtliche Schlüsselladungen wie Abschlagszahlungen im Vertragskonto gesammelt werden. Am Jahresende wird zum Grundversorgungstarif abgerechnet und das Guthaben mit den Altschulden verrechnet. Wenn diese getilgt sind, wird der Versorger das Kas-Gerät wieder austauschen, es gibt ja keine Grundlage mehr.

Gruß

Ay4

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30.04.2008 10:51 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Kassiergerät

MoinMoin,

@ AY4
Das ist nicht alles richtig so. Der Kassierzähler dient als Alternative zur Vorauskasse. Diese kann der Versorger verlagen, wenn zu befürchten ist, dass er nicht an das Geld kommt - § 14 GVV. Diese Befürchtung hat der immer!

Das bedeutet aber auch, dass er den kWh-Preis eigentlich nicht ohne Zustimmung des Kunden so hoch sein darf, um ein Guthaben zur Schuldentilgung zu erzielen. Vielmehr muss wie bei den Abschlägen verfahren werden - angemessener Preis.

Er muss auch nicht ausgebaut werden, wenn die offenen Forderungen getilgt sind.

Dass es für den Kassierzähler einen eigenen Tarif ohne Grundgebühr gibt, habe ich noch nicht gehört. Da hätte ich auch meine Zweifel, ob das so in Ordnung ist.

Am Einfachsten wäre es wohl, bei der EWR mit der Sperrechnung persönlich vorbeizuschauen. Das kostet Dich auch nicht mehr Zeit als ein Termin beim Anwalt, ist aber billiger.

So long

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AY4 ist offline AY4


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30.04.2008 22:03 Zum Anfang der Seite springen
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Kassiergerät

Mix:

Da hast du einiges mißverstanden...

Das Kassiergerät ist eine Alternative u.a. zum Inkassoverfahren. Schliesslich hat ein Versorger Anspruch auf Zahlung. Ein Versorger hat i.d.R. nicht die Befürchtung, nicht an sein Geld zu kommen, wenn z.B. eine Einzugsermächtigung vorliegt.

Selbstverständlich muss der Preis höher sein als üblich, denn die Schulden sollen abgetragen werden. Wenn einem Kunden dass nicht gefällt, kann er zu Yello und Co. wechseln, und seine Schulden werden sofort fällig. Dafür gibt es dann Bankkredite, ARGE usw.

Ich habe geschrieben, dass es möglich ist, ein Kassiergerät so zu programmieren, dass jeden Tag ein Festbetrag abgebucht wird, z.B. 5,-€ um zu verhindern, dass durch Minimalverbrauch der Schlüssel zu selten nachgeladen wird.

Fazit: Wem das Kassiergerät nicht gefällt zahlt seine Schulden anderweitig und hat auch keine Probleme.

Gruß

AY4

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Nighty ist offline Nighty Nighty ist weiblich


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01.05.2008 09:12 Zum Anfang der Seite springen
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Sperrkosten

Danke für Eure Beiträge dazu. Ich habe mich heute morgen hingesetzt, weil er jetzt den Bewilligungsbescheid und Geld von der ARGE bekommen hat und die Abrechnung vond er EWR nochmal nachgerechnet. Es ist tatsächlich so, dass die EWR insgesamt 561,04 für Sperrkosten will, ich hatte eine Summe von "Sperrabrechnung" mit 338,00 nicht dazugezählt weil ich dachte, das ist schon die Summe der aufgeführten Beträge für Folgekosten der Abschaltung, Schadenersatz usw.
Mir ist ganz schlecht!

Wenn ich 80 Euro Sperrkosten drinlasse dann hat er jetzt noch 415,00 Euro zu zahlen (die ARGE hat da schon einiges an Vorkasse an EWR gezahlt) Ich würde diee 415 Euro jetzt einzahlen , meint ihr denn, er kann dann wechseln, damit er von dem Kassiergerät wegkommt?
Er hat einen Rechtschutz, aber den hat er letztes Jahr auch nicht gezahlt:-(

Den Verbraucherschutz habe ich auch angeschrieben, die meinen: Zitat" In letzter Konsequenz heißt das, dass Sie alles bezahlen müssen, also die Außenstände und die Sperrkosten. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Höhe der Kosten gerechtfertigt ist. "Folgekosten" und Schadenersatz" sind zum nach meinem Dafürhalten die gleichen Kostenstellen, denn ein evtl durch die Sperrung entstandener Schaden ist ja eine Folge der Sperrung...", Möglichkeiten 1. alles zahlen, dann ist das Geld weg, aber auch der Grund für die Sperre. 2. Außenstände und einen Teil der Sperrkosten zahlen, die nachvollziehbar sind....
das führt dann zur Auseinandersetzung - das wäre ja ok,
aber ist es dann so, dass er solange da dann verhandelt wird nicht wechseln kann??
Ich glaube es ist am besten, wenn ich nächste Woche einen Tag Urlaub nehme und mit ihm dahinfahre?
Er hat übrigens noch immer keinerlei Nachrichten, wie das Ding eingerichtet ist:-((
Ich wünsche Euch einen schönen 1. Mai und danke für Unterstützung!

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02.05.2008 09:38 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Sperrkosten

MoinMoin,

wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann haben die neben den Kosten für die Sperrung auch den bis zur Sperrung angefallenen Strom abgerechnet. Stimmt das?

Nochmal zu den Sperrkosten. Die können nach tatsächlichem Aufwand berechnet werden. Dann sollten sie diese aber nachweisen können. Oder sie werden pauschaliert in Rechnung gestellt, sind aber dann von Netzbetreiber zu veröffentlichen.

Sollten die EWR eine Rechnung über den Verbrauch bis zu Sperrung erstellt haben, hätte diese eine min. 14tägige Fälligkeit. Das bedeutet kein Recht, die Sperrung aufrecht zu erhalten. Daher wird diese Vorgehensweise eigentlich nicht praktiziert.

Wahrscheinlicher ist, dass sie alle bislang fälligen Abschläge ausgeglichen haben wollen. Die sind im Zweifel auch über das gerichtliche Mahnverfahren zu holen.

@ AY4

Da habe ich nix falsch verstanden. Du kannst in der Grundversorgung keinem Kunden zur Beitreibung der offenen Forderung einen Kassierzähler einbauen, wenn er das nicht möchte.
Du kannst das tun, wenn der Kunde einverstanden ist.

Aufzwingen kannst Du das dem Kunden nur, wenn "nach den Umständen des Einzelfalles Grund zur Annahme besteht, dass der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig nachkommt". Und das nur in der Grundversorgung oder mit Normsonderkundenverträgen, die auf die GVV abstellen.

Da die Vorauszahlungen wie die Abschläge die tatsächlichen Verhältnisse berücksichtigen müssen, also nicht überzogen sein dürfen, ist dieser Grundsatz auch auf die Programmierung des Kassierzählers anzuwenden. Soweit die Rechtslage. Kannst Du auch bei Hempel nachschlagen.

Was man mit den Dingern kann und macht, steht dann auf einem anderen Blatt. Aber bei Deiner Vorgehensweise erhält jeder Kunde, der mit sowas beim Rechtspfleger vorstellig wird problemlos eine Einstweilige Verfügung.

Auch das mit dem eigenen Tarif für die Kassierzähler sehe ich kritisch, da Su auch DIESE Kunden nicht schlechter stellen darfst als sie in der Grundversorgung dran wären.

Und Last but not least:
Wieviel Einfluss hast Du als Lieferant eingentlich auf die Einstellung des Kassierzählers, der ja vom Messstellenbetreiber (derzeit meist der Netzbetreiber) gestellt und auf Deinen Antrag hin eingebaut wird. Und wie kommst Du an das Geld, dass ja der Messtellenbetreiber für Dich kassiert? Da hat´s noch ein paar Baustellen, oder?

So long

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02.05.2008 21:20 Zum Anfang der Seite springen
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da bin ich wieder

Hallo an Euch,
also die Stromperre ist ja soweit aufgehoben. Nachdem ich ja keinen Erfolg hatte mit meiner Bitte, Ratenzahlungen zu gewähren, hat die ARGE mit der EWR ausgemacht, dsss sie, die ARGE einen Teil vorbezahlt und den Rest in Raten einbehalten wird und er eben diesen Kassierzähler bekommt. Was die genau ausgemacht haben, weiss ich nicht, er sagt nur, die hätten das miteinander ausgemacht! Also dann kam der Techniker und hat ihm diesen Zähler mit einem Guthaben von 15 euro eingebaut. Und dann hat er nach seinem Stromverbrauch und restl. Guthaben eben ausgerechnet, dass das Ding 33 Cent kostet. Und stellt Euch vor, gestern erzählte er mir, dass er nach Worms (ca 45km) gefahren ist, um den Zähler wieder aufzustocken. Als er um Überweisungsträger für die Einzahlung bat, wurde ihm gesagt, dass noch 20 andere Leute vor ihm warten, er solle sich dahin setzen! Mhh, hat er natürlich nicht gemacht!

Ja und nun würde ich ja gerne von dem Geld dass er für die letzten drei Monate von der ARGE endlich bekommen hat, auch die restlichen Stromkosten zahlen, aber doch nciht Sperrkosten von 560 euro. Davon steht auch nichts, aber garnichts in den Bestimmungen der EWR. Und Aufwand hatten sie nicht, er hat weder den Zugang verweigert noch sonst irgendwas. Sie hatten ja schon separat Wegegeld dafür berechnet, das ist ja ok!

Ich habe das denen auch geschrieben, dass er den Rest und übliche Sperrkosten von 80 Euro nun zahlen will und sie das so besätigen sollen, aber die antworten einfach nicht und erreichen tust da auch niemanden!

Ja und nun steh ich auf dem Schlauch, einerseits hat er einen teuren Zähler, seine Schulden wären gezahlt, aber die Sperrkosten stehen im Raum, wie kann er da wechseln?
Wenn die sich stur stellen, was sie ja tun, und wenn wir hinfahren würden, lassen sie uns nicht vor! Er sagt, er wurde wegen der Aufstockung schono von einem Gebäude zum anderen geschickt!

Aber vielleicht kommt ja noch was, wenn nicht, versuche ich nochmal dort jemanden telefonisch zu erreichen!
Oder wie sollte ich vorgehen?? Nach Ansicht von der EWR hätte er ja noch Schulden, also wäre für die der Kassierzähler ja berechtigt!

Und nun?

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05.05.2008 08:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: da bin ich wieder

MoinMoin,

also, die offenen Forderungen aus der Stromlieferung sind alle beglichen.

Ein Kassierzähler ist eingebaut. Damit kann auch keine Sicherheitsleistung verlangt werden.

Die Sperrung und Wiederöffnung kostet nach den Preisblättern Netzbetreiber und Grundversorger 115,00 EUR für die Sperrung/Wiederöffnung zzgl. 27,51 EUR Verwaltungspauschale Grundversorger, also 142,51 EUR. Genau den Betrag würde ich an den Grundversorger überweisen und das mit einem Schreiben begleiten. Am besten mit Rückschein.

Zum Kassierzähler. So wie das da läuft ist das nicht in Ordnung. Dein Freund befindet sich in der Grundversorgung und hat zu den veröffentlichten Konditionen versorgt zu werden. Wenn die ewr 33 Ct/kWh eingestellt haben, müssen sie auch für eine Jahresabrechnung/Schlussrechnung sorgen, in der die eingezahlten Beträge mit den Kosten gem. GV aufgerechnet werden. Etwas anderes ist ohne ausdrückliche Zustimmung nicht zulässig. Dass der Kassierzähler zu anderen Preisen abgerechnet wird, ist aus den Veröffentlichungen der ewr nicht zu erkennen. Ich denke das wäre problemlos anfechtbar.

Wenn die Vorgehensweise nicht transparent offengelegt wird, empfehle ich einen umgehenden Anbieterwechsel. Es wird sich sicher einer finden, der die Belieferung übernimmt. Und das künftig zur Fälligkeit zuverlässig gezahlt wird, sollte sich von selbst verstehen. Augenzwinkern

Der Wechsel funktioniert wie mit einem normalen Zähler. Sollten die potentiellen Lieferanten nach der Anmeldung der Lieferung abspringen, würde ich nachfragen warum. Der Netzbetreiber darf nämlich nichts von den Kassierzähler mitteilen. Das hat er mit dem alten Lieferanten zu klären - hier also dem Grundversorger ewr. Der Netzbetreiber muss ungehinderten Zugang gewähren.

Mit einem neuen Lieferanten ist deshalb der Zähler wieder gegen einen normalen ausgetauscht werden oder der Kassierzähler freigeschaltet werden. Die ewr hat dann keinen Zugriff mehr auf die Kohle Deines Freundes und muß sich überlegen, wie sie die Forderung beitreiben. Spätestens im gerichtlichen Mahnverfahren muß sie nach Widerspruch die Forderung begründen. Wenn Du dann alles ordentlich dokumentiert hast, stehen die Chancen nicht schlecht, würde ich sagen.

So long

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07.05.2008 21:33 Zum Anfang der Seite springen
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Antwort

Danke Mix, damit kann ich doch etwas anfangen. die EWR hat bis heute noch nicht auf meine vielen Anfragen nach Aufsschlüsselung der 561 Euro Sperrkosten geantwortet, einfach nichts. Ich glaube fast, die wissen nicht, was sie eigentlich dazu sagen sollen. Ich habe mir das ausgedruckt. Nächste Wcohe habe ich ein bisschen Urlaub, ich habe meinen Bekannten gebeten, einen Termin dort auszumachen, ich hoffe, ich kriege das alles so hin.
Das mit dem Kassierzähler, das muss ich mir jetzt noch ein paarmal durchlesen, dann schau ich mal, ob ich einen Anbieter finde, wo er wechseln kann. Ich denke ja auch, dass, wenn man das richtig erklärt, das doch möglich sein müsste!
Auf jeden Fall erst mal vielen Dank, ich werde dann berichten, was sich ergeben hat!

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07.05.2008 21:42 Zum Anfang der Seite springen
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noch eine Frage an MIX

Mix, was ist denn der Unterschied zwischen dem Netzbetreiber und dem Lieferanten? bzw. Grundversorger, ist das hier nicht immr die EWR? Wenn sich ein Wechsel ergibt, muss die EWR dann vorher das Kassiergerät wieder abbauen und den alten Zähler dran hängen, das hab ich noch nicht ganz verstanden. :-(
Du schreibst, "der Netzbetreiber muss ungehinderten Zuztritt gewähren" Zu was oder wohin Zutritt? Wäre dies in diesem Falle nicht der Zähler bei meinem Bekannten?
Danke nochmal: -)

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08.05.2008 09:35 Zum Anfang der Seite springen
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RE: noch eine Frage an MIX

MoinMoin,

willkommen in der wunderbaren und für den Endverbracuher transparenten Welt der Stromversorgung. Alles wird einfacher, nachvollzeihbarer und vor allem billigerTeufel

Bis 1998 gab es für Dich EINEN Stromversorger. Bei dem musstest Du Deinen Strom beziehen. Heute hast Du ein vergleichbares Verhältnis z.B. beim Wasser. Da kannst Du Dir den Lieferanten nicht wählen, Du bist bei Deinem städtischen oder Regionalen Wasserwerk Kunde.

Dann war es politischer Wille, den Markt zu öffnen und damit den Strom über den Wettbewerbsmechanismus günstiger zu machen und neue Lieferanten auf den Markt zu locken.

Die Stromleitungen gehörten den ehem. lokalen Versorgern. Die wollten eine "Maut" dafür haben, dass Strom durch ihre Leitungen geleitet wird. Das geht eigentlich ja auch in Ordnung. Nur wurden diese Entgelte so hoch angesetzt, dass Drittlieferanten nicht günstiger liefern konnte als der lokale Versorger. Also wurden Spielregeln eingeführt. Dazu gehört auch das Unbundling, also das Trennen der Geschäftsbereiche Stromverkauf und Stromnetz.

Unter dem Stichwort Energiemarkt findest Du bei Wikipedia noch nähere Infos.

So nun zu Deiner Konstellation:

Dein Bekannter ist wohl in der Grundversorgung. Das bedeutet, dass er von dem Unternehmen versorgt wird, dass in diesem Netzbereich die meisten Tarifkunden versorgt - dem Grundversorger. I. d. R. ist historisch bedingt der Grundversorger und der Netzbetreiber das selbe Unternehmen mit einer der Größe entsprechenden Unbundling-Struktur.

Der Zähler gehört dem Messstellenbetreiber und der ist in Deutschland fast immer der Netzbetreiber. Der Netzbetreiber muss JEDEM beliebigen Lieferanten den Zugang zum Kunden gewährleisten, sofern die Lieferverträge klar nachgewiesen sind (eigenes Thema) Er hat über einen Zähler die Versorgung zuzulassen und muss die geeichte Messung gewährleisten. Mehr nicht. Nach dem Datenschutz darf er nicht einmal den Zählertyp an den Lieferanten weitergeben, da dieser daraus ja Rückschlüsse über den Kunden ziehen könnte.

Das heißt, wenn Dein Bekannter einen neuen Lieferanten haben möchte, schließt er mit diesem einen Vertrag ab. Sollte er eine evtl. Solvenzprüfung bestehen, wird der neue Lieferant den bestehenden Grundversorgungsvertrag im Namen seines Kunden beim Grundversorger kündigen (Frist vier Wochen auf Monatsende) und beim Netzversorger die Belieferung anmelden. Der Netzbetreiber kann hier jetzt nicht sagen "geht nicht, Kassierzähler", sondern muss die Belieferung zulassen. Der Grundversorger ist also raus.

In Deinem Fall hat der Grundversorger beim Netz-/Messstellenbetreiber beantragt, dass ein Kassierzähler eingebaut wird. Über diessen rechnet er nun via "Vorkasse" die Belieferung ab. Die Frage, die hier auftaucht ist, wer kassiert eigentlich und wer darf die Einstellungen des Zählers vorgeben? Das Ding gehört ja dem Messtellenbetreiber und es gibt unterschiedliche Systeme zur Aufladung. Das kann ein Lieferant gar nicht vorhalten. Also muss der kassieren, dem der Zähler gehört und an den Lieferanten weiterleiten.

Die Preise der Grundversorgung müssen veröffentlich werden, u.a. auf der WebSite. Wenn der Grundversorger also für Kassierzähler einen eigenen Tarif auflegt, muss er dort zu finden sein. Sonst ist nach der normalen Grundversorgung abzurechnen - auch mit Vorkassezähler. Und Abschläge wie Vorkasse müssen laut Grundversorgungsverordnung "angemessen" sein. Also kann der Zähler kaum auf viel mehr wie 30 Ct/kWh einzustellen sein. Die kassierten Beträge sind dann in einer Jahres-/Schlussrechnung den Kosten nach dem GV-Tarif gegenüberzustellen und aufzurechnen.

Bin normalerweise ein Fan der kleinen örtlichen und regionalen Versorger. Aber die müssen sich schon auch an die Spielregeln halten und sollten ordentlichen Service bieten. In diesem Fall würde ich deshalb den Versorger wechseln. Du muss noch nicht einmal darauf hinweisen, dass dort ein Kassierzähler drin ist.

Nun gibt es ja immer auch inoffizielle Drähte. Dass mal ein Versorger kurzfristig abspringt, würde ich hinnehmen (wg. möglicher Bonitätsprüfung). Sollte das aber bei mehreren der Fall sein, kann es sein, dass der Netzbetreiber Infos weitergibt, die er für sich behalten muss, um die Grundversorgung aufrecht zu erhalten und weiter den Kassierzähler für den eignen Vertrieb verwenden zu können. Dagegen musst Du dann vorgehen.

Das war jetzt glaube ich etwas viel Text. Hoffe, es hilft ein wenig weiter.

Wenn nicht - einfach fragen.

So long

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Nighty ist offline Nighty Nighty ist weiblich


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Themenstarter Thema begonnen von Nighty

09.05.2008 18:02 Zum Anfang der Seite springen
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...wenn es nicht so traurig wäre

...danke Mix, das habe ich nun verstanden und konnte sogar richtig lachen da drüber. Herrlich! Richtig gut erklärt, vielen Dank.

So, aber nun weiter. Die EWR hat ja tatsächlich geschrieben, und eine Abrechnung angehängt und ein Preisblatt für Sperrkosten auch, deine Schätzung von ca 160? Euro waren richtig, es sind genau 172,51. Das wäre ja auch ok,

ABER
in der jetzigen Abrechnung der Stromkosten ist nichts geändert, ausser dass die Zahlung der ARGE berücksichtig ist, diese zusätzliche Position SPERRKOSTEN von 322,00 zu den schon vorher berechneten "Folgekosten der Abschaltung, 80, Schadenersatz für Abschaltung 62,61 und Wegegeld 30 Euro (= diese 172,51 Euro), Kosten für den Zutritt 50,50 plus eben diese zusätzliche Position "Sperrkosten von 338,00Euro, auf diese Postiion wird garnicht eingegangen. (Die Kosten für Zutritt sind tatsächlich angefallen, in dieser Zeit hat er bei mir wohnen kann, bis er wieder Heizung und Strom hat, hatte ich ihm so angeboten, EWR hat da den Gerichtsvollzieher hinzugezogen!!!!, warum auch immer) Dafür schreibt sie "ansonsten besteht von unserer Seite kein Klärungsbedarf betreffend der Endrechnung/SperrRechnung, diese erklärt sich von selbst, ansonsten hilft Ihnen da gerne auch unser Vertrieb und 848-122. usw usfort. Die bar eingezalten 200 Euro, die bei der letzten Abrechnung mit nur 170 Euro gutgeschrieben waren, da erscheint jetzt noch ein zus.Posten mit Gutschrift 30 euro, das stimmt dann ja so *gg

Zum Zähler schreiben sie: Der Scall-Zähler wird mit dem allgemeinen Tarif abgerechnet einen Sonder- bzw. günsterigen Tarif ist bei zeitintensiven Abnahmestellen mit Rückständen und ...nicht angedacht! Er hat aber doch nach dem ersten Aufladen ausgerechnet, dass die Kosten pro kwh sich auf 33ct belaufen!

Ja und weiter hängt ein Schreiben an das Amtsgericht vom 2.5. an, eine "Ergänzung bzw. Korrektur wie folgt:
1) den/die Beklagte zu verurteilen, einem Beauftragten der EWR...... den Zutritt zur Zähleranlage zu gewähren und die Sperrung der derzeitgen Stromzähler Nr. zu dulden!

Wenn ich die "deine Worte -transparente" Abrechnung nachzähle, Jahresabrechnung zzg. offizielle Sperrkosten abzg. Barzahlung und ARGE komme ich auf 523 Euro , EWR auf 1026 Euro, da sind auch etliche Positionen im Haben und Soll, die wohl nur Statisten sind, sie werden als einzelne Teilbeträge addiert und dann wieder als "Storno nicht bezahlter Teilbeträge" wieder abgezogen!

Ich denke, ich mache einen Termin dort aus und fahre mit meinem "Findekind" mal dahin, vielleicht kommen wir dann weiter. Argumente habe ich ja jetzt hier genug erhalten dürfen, und ärgerlich genug bin ich nun auch, Komm mir langsam echt mhhh... vor!

Dann auf jeden Fall schöne Pfingsten, ich melde mich dann wieder

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