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Beitrag Hilfe: Ich werde angezapft! Neue Stromrechnung nicht bezahlen? Was nun? | Strom für 2 Jahre noch einmal bezahlen
Gen98 ist offline Gen98


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20.02.2013 22:00 Zum Anfang der Seite springen
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Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Im § 41 Abs 2 des Energiegesetzes steht:
Dem Haushaltskunden sind vor Vertragsschluss verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. Wird eine Vorauszahlung vereinbart, muss sich diese nach dem Verbrauch des vorhergehenden Abrechnungszeitraums oder dem durchschnittlichen Verbrauch vergleichbarer Kunden richten. Macht der Kunde glaubhaft, dass sein Verbrauch erheblich geringer ist, so ist dies angemessen zu berücksitigen. Eine Vorauszahlung wird nicht vor Beginn der Lieferung fällig.


Meine Frage - das klingt, als dürften Lieferanten keine Jahresvorauszahlung zwingend verlangen können und dem Kunden "verschiedene Zahlungsmöglichkeiten" anbieten müssen. Aber viele Lieferanten z.B. Flexstrom haben eine Vorauszahlung für das ganze Jahr im ganzen verlangt. Teilzahlungen waren nicht möglich in 2009/10. Ist das dann ein Verstoss? Oder verstehe ich diesen Absatz falsch?
Heißt dies, dass Stromlieferanten ihre Pakete auf den festgestellten Verbrauch des Vorjahres aufbauen müssen????
Wenn man bei einem Netzbetreiber im Jahr X eine Jahresrechnung erhalten hat, dann werden die Abschläge angepasst. Das kann ja mehr oder auch weniger sein. Wie ist das bei Paketen? Sind die dann auch dem Verbrauch nach anzupassen? Würde mich über eine Antwort freuen.

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desonic ist offline desonic


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21.02.2013 00:58 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Hallo Gen98,,
ohne jetzt diesen § gelesen zu haben, bitte immer unterscheiden zwischen StromGVV und AGB´s Sonderverträgen. Was in der StromGVV steht beruht auf grundversorte Kunden und ist nicht unbedingt für Sondervertragskunden anzuwenden. Du musst ja nicht zu Flexstrom!!! Der Grundversorger ist allerdings verpflichtet dich zu beliefern.
Gruß
desonic

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21.02.2013 08:26 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Moin,

bei diesen Zahlungsweisen geht es darum, dass ein Anbieter beispielsweise nicht ausschließlich eine Einzugsermächtigung als Zahlungsweise anbieten darf. Er muss noch eine weitere wie etwa die Überweisung oder die Barzahlung zulassen.

Die Zahlungsintervalle sind nirgendwo vorgeschrieben und können vertraglich frei geregelt werden.

So long

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21.02.2013 11:54 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Hallo desonic,

vielen Dank für deinen Beitrag. Das heißt also, dass Stromlieferanten mit denen man gesonderte Verträge abschließt wie z.B. Flexstrom das macht, nicht an die Energiegesetze gebunden sind? Kann man das irgendwo nachlesen? Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Herzliche Grüße

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21.02.2013 12:16 Zum Anfang der Seite springen
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traurig RE: Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Moin Mix,

danke für deinen Beitrag. Ich habe, glaube ich, gelesen dass es dabei um 1/4, 1/2 oder ganzjährige Zahlungsweisen geht. Jetzt muss ich doch nochmal nachlesen.... Mir geht es darum, dass Flexstrom ja Vorauskasse verlangt hat für das ganze Jahr. Ich habe dummerweise das Kleingedruckte nicht gelesen. Als ich online den Vertrag abgeschlossen habe, erhielt ich die Rechnung über 775,38 für das Strompaket. Den ganzen Betrag konnte ich nicht auf einmal bezahlen. Ich habe die Hotline von FS angerufen.. "Der Betrag ist auf einmal zu zahlen - Ratenzahlung nicht möglich". Flexstrom hat das dann gleich an ein Inkasso gegeben und ich hatte dann die IHD Inkasso am Hals gehabt und die haben dann Ratenzahlung mit mir vereinbart und sich dann 143 Euro dann von mir nochmal extra geholt, die ich dann auch noch bezahlen mußte.So begann meine Beziehung mit Flexstrom, habe am Anfang dann 918 Euro für ein Strompaket, welches 775 gekostet hätte, zahlen müssen. smile Daher wollte ich wissen, ob das überhaupt gerechtfertigt war, mir eine Ratenzahlung zu verweigern.

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21.02.2013 14:32 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Moin,

also wenn ich sicher auch kein Freund von Flex bin.... Wenn Du beim Abschluß nicht merkst, dass Du einen Vorkassetarif bestellst, den Du umgehend und vollständig zahlen, kann Dir keiner helfen.

Das Flex das Geld beitreib ist verständlich und nicht zu rügen. MKan kann sich vielleicht noch über die Art und das Tempo des Inkasso ärgern, mehr nicht. Und Ratenzahlungen muss niemand anbieten.

Und was macht denn Vorkasse mit einer Ratenzahlung für einen Sinn?

Also klarer Fall, das hast Du Dir selbst eingebrockt und das wirst Du auslöffeln müssen.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 21.02.2013 14:33.

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21.02.2013 21:18 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Hallo,

jetzt habe ich gerade gesehen, dass ich insgesamt 1096 an das Inkassobüro gezahlt habe d.h.312 Euro zusätzlich. Auch Verzugskosten sind dabei für eine Vorauskassezahlung? Egal, "auslöffeln" ist gut gesagt, das habe ich zu genüge gemacht. Aber darum ging es mir nicht, sondern ob es überhaupt zulässig ist -- laut den Energiegesetz, den ich oben aufgeführt habe - auch wenn man Sonderverträge hat?
Danke für die Beiträge bisher.

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22.02.2013 12:25 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Energiegesetz § 41 Absatz 2 Interpretation

Moin,

gut, das wäre ja klar beantwortet.

So long

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