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Beitrag Insolvenz | Insolvenz! Ersatzversorgung! Nun kündigen?
obo ist offline obo


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11.12.2012 14:06 Zum Anfang der Seite springen
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Achtung Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Ich habe bei zwei Verträgen auch nach wenigen Wochen die Preiserhöhung über rund 100 % erhalten. [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]

Den einen Vertrag hatte ich sofort gekündigt. Daraufhin kam - wie originell - eine "nachträgliche Preisanpassung" rückwirkend zum Vertragsbeginn (!!!) mit der Begründung, ich würde mehr Strom verbrauchen als im Vertrag angegeben. Allerdings wurden keine Zahlen genannt, wie auch, denn Löwenzahn hatte überhaupt keine Information über meinen aktuellen Stromverbrauch.

Eine Juristin der Verbraucherberatung hat sich in das Thema "Preiserhöhung bei Löwenzahn" eingearbeitet und mir dann folgende Auskunft gegeben:

Es ist nicht nötig, nach einem solchen Pseudobrief mit versteckter Preiserhöhung von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Die Preiserhöhung ist ungültig, der günstige Vertrag mit Löwenzahn gilt weiter.
Sie gab folgende Gründe an:
1. Es gibt keine Preiserhöhungsklausel in den AGB der Löwenzahn GmbH (STAND Nov.2012) folglich ist JEDE Preiserhöhung derzeit ungültig.
2. Die Preiserhöhung ist in dem Schreiben nicht - wie vorgeschrieben - deutlich als solche ausgewiesen worden, zum Beispiel im Betreff des Briefes.
3. Es ist nicht - wie vorgeschrieben - zusammen mit der Preiserhöhung auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen worden einschließlich der Frist, die man für die Sonderkündigung hat.
Aus diesen Gründen gilt mein ursprünglicher Vertrag uneingeschränkt weiter.

Nach dieser Auskunft habe ich einen entsprechenden Brief an die Löwenzahn GmbH geschrieben. Das Ergebnis: Die Preiserhöhung wurde "kulanterweise" zurück genommen.

obo
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obo ist offline obo


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Themenstarter Thema begonnen von obo

11.12.2012 14:42 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Ich kann jeden nur ermuntern, den Löwenzahn-Vertrag nicht überstürzt zu kündigen. Schließlich haben wir diesen Lieferanten gewählt, weil die Konditionen sehr günstig waren.

[vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]
Dem können wir nur begegnen, wenn WIR NICHT dazu gehören. Wir können einen fairen Wettbewerb auf dem Strommarkt nur erreichen, wenn wir die schwarzen Schafe - [gelöscht] - dazu zwingen, sich an Recht und Gesetz zu halten.

Es sollte aber jeder für sich noch einmal sorgfältig überprüfen, ob die oben angegebenen Gründe auch für ihn zutreffen. Aber: Eine Klausel für Preiserhöhungen in die AGB zu schreiben - womit absehbar zu rechnen ist - genügt nicht. Es müssen alle Vorschriften erfüllt sein:
- Die Preiserhöhungs-Ankündigung muss deutlich als solche erkennbar sein. Sie kann nicht an einen vermeintlichen Werbe- oder Infobrief angehängt werden, wie es Löwenzahn derzeit praktiziert.
- Mit JEDER Preiserhöhung muss der Kunde auf sein Sonderkündigungsrecht hingewiesen werden
- Es muss die Frist für die Sonderkündigung angegeben werden.
Auch ein Schreiben, in dem man informiert wird, dass die nächste Abschlagszahlung höher (heißt bei Löwenzahn: doppelt so hoch) ausfällt, ist als Ankündigung einer Preiserhöhung gedacht und nur dann wirksam, wenn die o.g. Bedingungen erfüllt sind. Laßt Euch nicht davon beeindrucken, dass eine Liste der "Region" angehängt wird, die suggeriert, dass alle soviel zahlen müssen. Diese "Liste" hat keinen Einfluß auf Euren gültigen Vertrag.

obo
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vopo ist offline vopo


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12.12.2012 12:56 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Wichtige Information von dir! Allerdings gibt es sehr wohl eine Preiserhöhungsklausel (AGB Punkt 10, Stand 30.1.12). Richtig ist jedoch, dass lt. Punkt 10.2 die Berechtigung zu "Preisanpassungen nach billigem Ermessen" auf "Gewerbekundenverträge" eingeschränkt wird.

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Stromsucher62 ist offline Stromsucher62


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16.12.2012 17:43 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Zitat:
Original von obo
Den einen Vertrag hatte ich sofort gekündigt. Daraufhin kam - wie originell - eine "nachträgliche Preisanpassung" rückwirkend zum Vertragsbeginn (!!!) mit der Begründung, ich würde mehr Strom verbrauchen als im Vertrag angegeben.

Eine Juristin der Verbraucherberatung hat sich in das Thema "Preiserhöhung bei Löwenzahn" eingearbeitet und mir dann folgende Auskunft gegeben:

Es ist nicht nötig, nach einem solchen Pseudobrief mit versteckter Preiserhöhung von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Die Preiserhöhung ist ungültig, der günstige Vertrag mit Löwenzahn gilt weiter.
Sie gab folgende Gründe an:
1. Es gibt keine Preiserhöhungsklausel in den AGB der Löwenzahn GmbH (STAND Nov.2012) folglich ist JEDE Preiserhöhung derzeit ungültig.
2. Die Preiserhöhung ist in dem Schreiben nicht - wie vorgeschrieben - deutlich als solche ausgewiesen worden, zum Beispiel im Betreff des Briefes.
3. Es ist nicht - wie vorgeschrieben - zusammen mit der Preiserhöhung auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen worden einschließlich der Frist, die man für die Sonderkündigung hat.
Aus diesen Gründen gilt mein ursprünglicher Vertrag uneingeschränkt weiter.

Nach dieser Auskunft habe ich einen entsprechenden Brief an die Löwenzahn GmbH geschrieben. Das Ergebnis: Die Preiserhöhung wurde "kulanterweise" zurück genommen.


Ich bekam genau so einen "tollen" Brief, nachdem ich gekündigt hatte.
Und die in dem Zeitraum der "Mitgliedschaft" verbrauchten kwh wurden frecherweise mit den erst nach Vertragsende gültigen Preisen (doppelt so hoch) berechnet. Ich solle noch etwas nachzahlen, obwohl ich eigentlich laut ursprünglicher Vertragsdaten Geld zurück bekommen müßte.

Ich habe nicht gezahlt und LZ darauf hingewiesen, dass sie mir eine korrekte Rechnung schicken sollen.
Leider gab es darauf (wie zu erwarten) noch keine Antwort und die Zahlungsfrist läuft morgen ab.
Was tun?
In dem Schreiben wird ja mit Inkasso gedroht, falls man nicht zahlt.

Unter Vorbehalt zahlen? Ich befürchte allerdings, das man das Geld nie wiedersieht.

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Snaggle ist offline Snaggle


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16.12.2012 20:04 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Hallo,

wenn du der Meinung bist, dass du geld zurückbekommst und LZ meint, dass sie Geld bekommen, dann müssen sie klagen. Ganz einfach.

Auf GAR KEINEN Fall Geld zahlen unter Vorbehalt und unter irgendeiner Möchtegernsachalage von LZ...

Den Widerspruch solltest du beweisen können, dann ist die Drohung mit de Weitergabe an Inkasso witzlos...
Inkasso NUR bei unstrittigen Forderungen, ansonsten haben die KEINE Handhabe.......also nicht einschüchtern lassen.

Jedoch wirst du wohl für das Geld, was du noch bekommst, auch nur mit Anwalt weiterkommen können.

Verstehe ich den Sachverhalt richtig? Während der einjährigen Laufzeit verbrauchte Mehr-kWh werden zum Preis des zweiten Jahres abgerechnet? [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]
LZ hat ja interessanterweise keine Angabe für einen Mehrverbrauchspreis... da ist abzuwaretn, ob man versucht, [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe]....Man wird sehen, wenn Leute sich melden. Jedoch ist stark davon ausgzugehen, dass das unwirksam ist und sie sih auch für den Mehrverbrauch den Arbeitspreis heranziehen müssen.
Gerade dieses Thema Vorauszahlung für eine bestimmte Menge kWh, was jedoch kein Pakettarif ist, und dann Mehrverbrauch....das war vorauszusehehn, dass es höchstspannend wird und man muss kein Prophet sein, wie die Rechnung da aufgestellt wird....
Ebenso interessant Minderverbrauch und Thema Erstattung...
Natürlich darf uns LZ von ihrer Seriösität überzeugen....hihi...

Gruß Snaggle

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christa080 ist offline christa080 christa080 ist weiblich


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16.12.2012 21:46 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Hallo Stromsucher62,

verstehe ich das richtig, das ihr Vertrag unterjährig beendet wurde. Haben Sie
wegen Preiserhöhung gekündigt?
Und das obwohl sie die Vorauszahlung bis zum Ende des ersten Jahres bezahlt haben?
Ich schreibs gerne nochmal: Nach meinen Infos hat LZ am 01.12.2011 die Geschäftstätigkeit begonnen. Daher kann frühestens am 31.12.2012 das erste Versorgungsjahr rum sein.

Es gibt keinen Mehrverbrauchspreis bei LZ, der Verbrauch wird nach dem
Tarif laut Vertrag abgerechnet. (bei gültiger Preiserhöhung natürlich ab dem genannten Termin z.B. 01.01.2013).Den Zählerstand sollten sie mitteilen,
sonst wird das Rechenprogramm in Gang gesetzt. Und ob das richtig rechnen kann,
wer weis.

Was nun eine nachträgliche Preisanpassung ab Vertragsbeginn angeht, so denke ich
das ist der Wunsch nach mehr für LZ. Es gilt was vertraglich vereinbart wurde.
Die Prüfung der Verbrauchsprognose und des daraufhin zu zahlenden Jahres- oder
Halbjahresbeitrags hat LZ bei Vertragsbeginn bereits geprüft und erst dann
die Rechnung erstellt. Die Verbrauchsprognose ist auch für die Zahlung der Netzentgelte erforderlich. Darauf achten schon die Netzbetreiber, es ist das Geld
was ihnen monatlich zusteht. Und der Netzbetreiber ist es auch der die Verbrauchsprognose
erstellt. Dafür wird er bezahlt. Genaueres ist in der Messzugangsverordnung nach zu lesen.

Sie kennen ihrer Zählerstände und ihren Vertrag? Dann ist es doch gar kein Problem
eine eigene Rechnung aufzumachen.
Also Widerspruch schreiben, Termin für eine korrekte Rechnung nennen, und eigene
Rechnung präsentieren.
Und dann warten bis sich vielleicht das Inkasso meldet. Die bekommen dann eine Mail
mit Widerspruch -widerspreche der Forderung vollumfänglich -
Sollten die dann nicht reagieren bleibt immer noch Zeit, sollte dann mal ein Mahnbescheid eintreffen, was aber eher unwahrscheinlich ist.
[vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]

In meinem Vertrag vom Januar 2012 stehen 13,14 Cent/kWh und 35,88 EUR Grundgebühr/Jahr. Die Preise wurden mir von LZ angeboten und das Angebot hab ich durch Vertrag angenommen.
Ob ich LZ nach der Schlussrechnung auch noch liebe, wir werden sehen.

mfg

christa080

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von christa080 am 16.12.2012 22:08.

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Snaggle ist offline Snaggle


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16.12.2012 22:48 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Hallo,

so wird es rechtlich wohl sein...

Ist aber immer die Frage, ob nicht mancher Scherzkeks, für so manhen in diesem Fall der Gegenüber als Vertragspartner mit anderer Belustigung aufwarten kann...

Ich darf mal zitieren...hoffe niht, dass jemand mit einem Lachkrampf tot zusammenbricht.

Auf die Interessente-Frage, was ich denn wohl bezahle, wenn ich mehr verbrauche als die avisierten Verbrauchsdaten, bekam ich folgende Antwort:

"Wenn Sie einen verbrauchgenauen Tarif wählen und viel weniger oder mehr verbrauchen und somit dann in eine niedrigere oder höhere Tarifstufe rutschen, passt sich der Arbeitspreis, die Grundgebühr der Bonus / Frei kWh und die Preisgarantie dementsprechend an, weil nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet wird."

Angeblich solle man eine Auflistung der Tarifstufen mit der Auftragsbestätigung bekommen. Passend zum Vertragschluss kann man die wohl nicht präsentieren...hihi....man kann aber im Tarifrechner höhere oder niedrigere Zahlen eingeben.....*hust*...

Ich persönlich, LZ möge mich natürlcih anders überraschen, erwarte bei dem Thema Mehr/Minderverbräuche äußersten Unterhaltungswert....

Gruß Snaggle

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obo ist offline obo


Starter

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Themenstarter Thema begonnen von obo

16.12.2012 23:09 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Nochmal die Vorgehensweise:

Wenn die Preiserhöhung nach den oben genannten Gründen rechtlich unwirksam ist, nicht kündigen, sondern der Preiserhöhung widersprechen. Der Widerspruch sollte nachweisbar sein (Fax mit Faxprotokoll oder per Einschreiben). Nicht kündigen, denn der günstige Vertrag gilt weiter. Von weiteren Mahnungen nicht beeindrucken lassen. Das Einschalten eines Inkassobüros ist rechtswidrig, wenn Sie der Preiserhöhung widersprochen haben.

Dies ist keine Rechtsberatung, denn ich bin nicht Anwalt. Aber diese Vorgehensweise wurde mir von der Rechtsanwältin der Verbraucherberatung empfohlen. Ich habe auch das Schreiben des Inkassobüros erhalten, denen ich noch einmal mitgeteilt habe, dass ich der unwirksamen Preiserhöhung widersprochen habe. Das Inkassobüro hat mich dann informiert, dass die Preiserhöhung "kulanterweise" zurückgenommen wurde.

obo
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nichtswisser ist offline nichtswisser


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17.12.2012 00:27 Zum Anfang der Seite springen
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.

Hallo,
ich brauche euren Rat bzw. eure Hilfe.
Ich hatte auch diesen Brief irgendwann im November bekommen und ihn als Werbebrief gesehen den ich entsorgt habe.
Für mich und meine Frau sah das nicht nach einer Preiserhöhung aus, sondern nach einem Info bzw. Werbebrief. Wir haben den Brief so gelesen, dass wenn wir diesen Ökostrom haben möchten, um was für die Umwelt zu tun, dann sollten wir bei der nächsten Abschlagszahlung den höheren Betrag zahlen.
Da dies nicht für uns in Frage kam, haben wir den Brief in die Ablage "P" verbannt.
Jetzt bekomme ich die Mahnung dass ich die horrende Abschlagszahlung leisten soll. Auf dieses Schreiben jetzt von LZ mit der hohen Abschlagszahlung, habe ich denen einen Brief geschrieben, dass es sich hier fälschlicher weise um einen Fehler von LZ handeln muss da unsere Abschlagszahlung 300,- statt 500€ ist. Jetzt habe ich am Freitag eine Email bekommen worauf sie sich auf eine Preiserhöhung nach §10.1 der AGB verweisen.

Was soll ich jetzt am besten tun bzw. denen schreiben.

mfg
Nichtswisser

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christa080 ist offline christa080 christa080 ist weiblich


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17.12.2012 09:20 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Hallo snaggle,

Zitat:
Angeblich solle man eine Auflistung der Tarifstufen mit der Auftragsbestätigung bekommen. Passend zum Vertragschluss kann man die wohl nicht präsentieren...hihi....man kann aber im Tarifrechner höhere oder niedrigere Zahlen eingeben
-----------------------------------------
Ich habe solch eine Auflistung auf der Rückseite der Vertragsbestätigung Anfang Januar bekommen.
Daraus mal 3 Tarife meines PLZ Bereiches
ab 1500kWh/Jahr 0,1444 EUR je kWh 2,99 EUR Grundgebühr/Monat
ab 2000 0,1314 2,99
ab 2400 0,1234 2,99

die Fussnote 2 sagt dazu:
Die angebotenen Tarife bezeichnen den Stromverbrauch innerhalb von 12 Monaten
(Mindestvertragslaufzeit) und sind nur für die Postleitzahlen der genannten Region verfügbar. Die für Sie gültige Region entnehmen Sie dem umseitigen Schreiben.
Die Jahresverbrauchsabrechnung bzw. Schlussrechnung efolgt anhand Ihres tatsächlichen Stromverbrauchs.
-----------------
Das würde für mich bedeuten, verbrauche ich weniger als die 2000 kWh Verbrauchsprognose müsste ich 0,1444 EUR/kWh ab Vertragsbeginn bezahlen. Von so was steht nichts in den AGBs und ob das überhaupt rechtlich sauber ist, da hab ich so meine Zweifel.
Das ist aber für mich nur Theorie, ich werde im Rahmen von 2000-2399 bleiben.

Zur Preiserhöhung nach § 10.1:
Wird nur ein höherer Preis genannt würde ich die Preiserhöhung zurückweisen.
Dann könnte es eine Erhöhung nach billigen Ermessen sein die nur für Gewerbekunden
zulässig ist. Ich bitte das genau zu prüfen und auch den Beitrag von obo nachzulesen.

mfg

christa080
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Snaggle ist offline Snaggle


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17.12.2012 13:48 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

Hallo,

jetzt muss ich gestehen, dass sogar diese Tarifstufen auch auch meiner Rückseite draufstanden...hihi....
Was man so alles findet, wenn man noch mal schaut....:-)

Aber, wie du schon sagst...rechtlich natürlich Blödsinn, da es mit der Auftragsbestätigugn nicht mehr Bestandteil des Vertrages werden kann. Und in der AGB steht es auch nicht drin (wie du ja auch bestätigst und aus meiner Erinnerung, ohne jetz noch mal zu stöbern).

Also alles Blödsinn...

@nichtswisser

Widersprechen....
- Flyer => bei FS schon gerichltich als unwirksame Preismitteilung bestätigt.
- Preiserhöhung gemäß AGB 10.1? Nur EEG-Umlagen etc. gemäß AGB ...mehr als 3 Cent? Blödsinn...
- steht im Flyer was von Sonderkündigungsrecht? Wahrscheinlich auch nicht...dann müssten sie dich ev. auch erst darauf aufmerksman machen und dann hättest du imer noch zwei Wochen Zeit zu kündigen....die Frage ist, ob es ausreicht, wenn es nur in der AGB drinsteht. Die Anwältin oben hat es verneint, wäre ich mir aber niht sicher.

Es sind mindestens zwei Punkte, die momentan wohl für dich laufen....Inkassobüro Druck machen, dass du widersprochen hast...

Wie schreiben...Flyer => keien wirksame Preismitteilung. fehlende Sonderkündigung => weiterer Formmangel, Preiseröhung unwirksma, da nicht anzunehmen, dasss konform gemäß AGB 10.1 nur vereinbarte Anteile. Man möchte dir die Preiserhöhung aufschlüsseln. Vertragsschluss und Änderung ....bspw. EEG Vertragssschluss 4,3 Cent....Änderung zum 1.1. 6,3 Cent...etc. etc.
Das dürfte in der Summe max. 3,3 Cent brutto sein...
Als Abschlag würde ich nur den normalen Betrag zahlen und die Erhöhung als strittig zurückweisen. Wenn überhaupt etwas zahlen. Vielleicht kann man auch die ganze Summe zurückhalten...hihi...

Meine Meinung ist nur meine Meinung, was ich machen würde und ersetzt keine Rechtsberatung.

Gruß Snaggle

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17.12.2012 14:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Richtig reagieren auf Löwenzahn-Preiserhöhung

@Snaggle,

ich hatte heute erst mal dort angerufen und die darauf hin gewiesen, dass sie mir in ihrer Email doch geschrieben bzw. auf ihr AGB hingewiesen haben.

In diesen steht eine Preiserhöhung ist nur für staatliche Fällen zulässig. Sie will dies jetzt der entsprechenden Stelle weiter leiten und die Antworten mir angeblich.
[vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion], die schicken mir in der Email vom Freitag den Auszug 10.1 und 10.3 und 10.2 lassen die [gelöscht] weg.
Ich glaube die wollen sich jetzt darauf berufen, dass ich nicht gegen die Preiserhöhung Wiederspruch eingelegt habe aber für mich war das keine Preiserhöhung. Deshalb bleibe ich bei meinem Stand das ich keine Preiserhöhung bekommen habe.
Sie meinte auch immer das ich keine Preisgarantie habe und deshalb sei das Zulässig, aber ich sagte ihr, wie kann man von einer erweiterten Preisgarantie sprechen wenn es nicht eine einfach gibt?!? Für mich ist bei diesem Ausdruck eine Preisgarantie gewährleistet.
Was meinst du, soll ich auf das Gespräch mit den Punkten auch noch ein Schreiben aufsetzen oder erst mal abwarten was die mir jetzt antworten.

mfg Nichtswisser

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