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Beitrag Preiserhöhung | Widerspruch
Snaggle ist offline Snaggle


Freak

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07.02.2013 16:56 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 14 Tage Zeit Zum Kãœndigen!!

Hallo,

bisher sind mir nur Meinungen und auch Rechtsrat (Juristin Verbraucherzentrale) bekannt, dass Preiserhöhung unwirksam ist...

- Frage Form (E-Mail wirksam?)
- Höhe der Preissteigerung (weil bei extremer Preissteigerung nicht nur Steuern sondern auch Beschaffungspreis enthalten sein muss)
- zufällig immer Preiserhöhung nach wenigen Monaten
etc. etc.

Wenn Preiserhöhung unwirksma ist, würde sich auch der Vertrag im zweiten Jahr zu denselben Konditionen verlängern. Somit würde m.E. eine direkte Sonderkündigung noch die Kündiguhng zum Ende der Mindestvertragslaufzeit Sinn machen. Wenn LZ dich niht mehr zu den günstigen Konditionen beliefern möchte, können sich dich ja kündigen.

Wenn man also die Auseinandersetzung nicht scheut, würde man wohl der Preissterigung widersprechen und dann wäre LZ am Zuge, dass sie die Wirksamkeit gerichtlich bestätgigen lassen und ansonsten den Vertrag solange laufen lassen...

Wer hier liest, sollte sich auch unbedingt diesen Thread durchlesen. Dort steht auch direkt die Einschätzung einer Juristin:
http://www.strom-magazin.de/forum/board-...501-page-1.html


Gruß Snaggle

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omg ist offline omg


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07.02.2013 17:10 Zum Anfang der Seite springen
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smile Yippie, ich bin nicht allein

Hab heute auch die Preiserhöhung für Gas bekommen. Wirklich ärgerlich. Hier gibt es noch das:

http://www.strom-magazin.de/forum/board-...501-page-1.html

Wenn ich es richtig verstehe, dann ist die Preiserhöhung unwirksam, weil Preiserhöhung nach "billigem Ermessen" in den AGB nur für Gewerbekunden vorgesehen ist. Außerdem ist die Mail nicht explizit als Preiserhöhung ausgewiesen und auf das Sonderkündigungsrecht wurde auch nicht explizit verwiesen, lediglich ein Hinweis auf § 41 Abs. 3 EnWG (was nicht ausreicht, da auch keine Frist für das Sonderkündigungsrecht benannt ist).

Na, was bin ich gespannt Augenzwinkern.

Edit: Sorry, da war wohl jemand schneller Augenzwinkern.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von omg am 07.02.2013 17:11.

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Snaggle ist offline Snaggle


Freak

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07.02.2013 17:43 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Yippie, ich bin nicht allein

Hallo,

so würde ich das sehen. Gestiegene eigene Kosten...Beschaffung, Verwaltung, Gewinnmarge etc. dürfen m.E. nur über 10.2 angehoben werden. Die gilt nur für gewerbliche.
Andere Unterhmen haben neben 10.1 diese 10.2 auch für Privatleute. Wenn sie also sehenm, dass ihre Beschaffung oder Produktion teurer wird, würde darüber der Preis angehoben. Das fehlt in dem Vertrag bei LZ m.E. komplett, so dass sie die Preis auch nur um die in 10.1 genannten Komponenten anheben kann...und die liegen ja wohl kaum von Vertragsschluss bis zur Preiserhöhung bei so hohen Cent-Beträgen.

Gruß Snaggle

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immo2012 ist offline immo2012


Gelegenheits-User

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Themenstarter Thema begonnen von immo2012

07.02.2013 18:46 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Yippie, ich bin nicht allein

nach agb 10.2 muss die erhöhung ja schriftlich kommen da kann ich die mail ja eh in die tonne treten

10.1. betrifft aber eh nur teruerungen nach Umsatzsteuer oder Stromsteuer
eine Fantasieerhöhnung ist da ja auch nicht abgedeckt

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Mythentor ist offline Mythentor


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07.02.2013 19:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 14 Tage Zeit Zum K�ndigen!!

Zitat:
Original von christiandll

2. ZÄHLERSTAND ZUM 31.3 ABLESEN
(und an Löwenzahn übermitteln)


Achtung: Zählerstand an Löwenzahn und Netzbetreiber!!!
Zudem Beweise der Zählerstandsübermittlung gerichtsverwertbar sichern!

Gruß
Mythentor

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fotuwww ist offline fotuwww


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07.02.2013 20:53 Zum Anfang der Seite springen
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Ebenfalls die Mail erhalten...

Hallo,

habe auch die tolle Email erhalten - ca. 100% Aufschlag bei mir ...

Folgende Situation bei mir.
Habe am 28.10.2012 den Vertrag bei denen geschaltet - 12 Monate Laufzeit.
Bezahlt habe ich halbjährlich (also bis zu, 31.4.13 ist alles bezahlt).

Jetzt will ich natürlich weg da. Klappt es, dass ich zum 1.4.13 kündige (auf den einen bereits bezahlten Monat verzichte ich) und das [Sonder]Kündigungsrecht wahrnehme?

Wie einer vor mir Schrieb: Kündigung zum 1.4, am 31.3 nochmal alles ablesen und zu Löwenzahn und dem Netzbetreiber schicken? Noch irgendwas? Habe hauptsächlich Sorge, dass ich bei den horenden Preisen ein weiteres halbes Jahr bleiben und zahlen muss!

Danke für alle Tipps im Voraus!

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Hurrikan ist offline Hurrikan


Gelegenheits-User

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07.02.2013 21:40 Zum Anfang der Seite springen
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ich auch

Mein Vertrag 01.08.12 bis 31.07.13 mit Bonus 900 kwh.

8 Monate billiger Strom und 4 Monate teurer Strom, bei Kündigung verliere ich den Bonus und komme beim neuen Anbieter nur 6 Cent günstiger weg. Lohnt sich also nicht wirklich für mich, außer ich gehe wieder zu FlexStrom die mir noch Geld schulden.
verwirrt

Fazit: Energie wird teurer egal wohin man wechselt, weil es Absicht ist.

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omg ist offline omg


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Beiträge: 3
07.02.2013 21:56 Zum Anfang der Seite springen
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@fotuwww

Naja, was heißt Tipps? Im Vertrag (zumindest in meinem) wird § 41 Abs. 3 EnWG nicht ausgeschlossen (geht vermutlich auch gar nicht). Und da heißt es

Zitat:
(3) Lieferanten haben Letztverbraucher rechtzeitig, in jedem Fall jedoch vor Ablauf der normalen Abrechnungsperiode und auf transparente und verständliche Weise über eine beabsichtigte Änderung der Vertragsbedingungen und über ihre Rücktrittsrechte zu unterrichten. Ändert der Lieferant die Vertragsbedingungen einseitig, kann der Letztverbraucher den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen.

D.h. im Klartext, Du hast ein Recht auf Rücktritt vom Vertrag und ich frage mich ernsthaft, warum Du auf die Erstattung des einen Monats verzichten willst?

Ich werde wahrscheinlich eine andere Strategie fahren. Nachdem ich LZ heute schon gemailt hatte, dass ich kündigen wolle, werde ich letztlich doch einfach der Preiserhöhung widersprechen und warten, was LZ dazu sagt. Sollte das vollkommen verquer laufen, denke ich darüber nach, Strafanzeige zu erstatten. Denn wie ich mitbekommen habe, [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]

Zitat:
§263 StGB (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Bei mir steht in der Begründung für die Preiserhöhung nämlich Ausbau des Gasnetzes. Glaube nicht, dass das der Job von LZ ist oder die da schon jemals einen Cent investiert haben.

Was ich auch witzig finde, auf der Website wird immernoch mit dem alten Preis geworben. Also aus Versehen passiert das alles wohl nicht.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von omg am 07.02.2013 22:08.

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lechNichtflüßig ist offline lechNichtflüßig


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07.02.2013 22:57 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Loöwenzahn Preiserhöhung via Mail 1.4.2013 Runde!!

Ich habe auch heute so einen Brief erhalten. Und hier meine Antwort, verschickt per E-mail und Brief-Einschreiben mit Rückschein :

"An

Löwenzahn-Energie



Danke für Ihr Info (Pressemitteilung? alles nicht neu in diesem unseren Lande) mit Nachrichten die seit Monaten allgemein bekannt sind.
Allerdings ich widerspreche der Preiserhöhung über die Sie in Ihrem Brief vom 30.01.2013 (also vor 6 Tagen) noch kein Wort verloren haben.
Mein Widerspruch schicke Ihnen auch per Post und Telefax."

per Telefax konnte ich nicht verschicken weil der schlaue Löwenzahn keine Fax-Nummer publik macht.
Übrigens bei mir wurde jährliche Voraus-Zahlung vereinbart - 868 Euro. Jetz aber will Löwenzahn von mir 2100 Euro !. Fast 300% mehr als verträglich versprochen.

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Physio ist offline Physio


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08.02.2013 00:05 Zum Anfang der Seite springen
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Angemessene Reaktion auf die Trhöhung?

Hallo liebe Forengemeinde,
ich bin neu hier und dazugestoßen, weil ich heute ebenfalls diese Erhöhung bekommen habe und ich mir durch die Art und Schnelligkeit von LZ dachte, das dies evtl. recht fraglich ist.
Kunde bin ich seit 01.02.2013, also gerade einmal 7 Tage.
Bei mir sind es gewerblich knapp 5900,-€ die am 01.08. fällig werden sollen
statt der bisher 3200,-€ (diesen Betrag habe ich zum 01.02. schon gezahlt)
Jetzt meine Fragen mit der Bitte eines guten Rat:
1. Wiedersprechen in schriftlicher Form (eher meine Reaktion, noch keine Frage)
2. Zu welchem Datum kündigen? In meinem Schreiben ist keine Frist gesetzt, sondern nur der Hinweis auf § 41 Abs. 3 EnWG
3. Wenn zum 01.04. dann müsste es doch wasserdicht sein, damit ich meinen Abschlag zurückfordern kann, also welche Form ist zu beachten?

Diese Art der Preiserhöhung ist nicht als gutes Geschäftsbenehmen zu werten und scheint eine sehr gängige Form zu sein. Dies habe ich heute auch so gegenüber Löwenzahn formuliert, deswegen steht für mich außer Frage, mich von solch einem Anbieter zu trennen, die Frage ist nur eben: wie am Besten?

Vielen Dank für eine Reaktion,

Udo

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Snaggle ist offline Snaggle


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08.02.2013 15:00 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Angemessene Reaktion auf die Trhöhung?

Hallo,

na ja....wer überlegt, einfach zu kündigen, sollte sich UNBEDINGT überlegen, ob er sich nciht vorher einen Rechtsrat einholt, wenn er die Möglichkeit hat. Vor allem die, die eine Rechtsschutzversicherung haben. Bei Privatkunden besthet auch immer noch die Möglihckeit, dass man sich beim Unternehmen beschwert und nach nicht erfolgter Lösung man sich zur Klärung an die Schlichtungsstelle Energie wendet.
(Zumal sich auch immer wieder zegit, dass viele uach nach Monaten niht ihr Guthaben zurückbekommen haben; traut man sich das mit dem gerichtlichen Mahnbescheid ncht selber zu, würde man dann eh einen Anwalt beauftragen müssen. Dann kann man auch vohrer schon mit ihm sprechen und das sinnvolle Vorgehen abstimmen).

In der AGB heißt es für Gewerbekunden:

"....während der Vertragslaufzeit die Kosten für die Strombeschaffung oder eine oder mehrere der maßgeblichen Kalkulationsgrundlagen ändern. ...."

Das bedeutet aber auch, dass der Preis sich nur in dem Umfang ändern darf, wie sich auch die Daten von Vertragsschluss bis jetzt geändert haben. Bei einer Preiserhöhung nach sieben Tagen laufenden Vertrags haben sich also die Daten so geändert, dass eine Preiserhöhung um 80% notwendig ist?
Und das scheinbar "zufällig" bei ALLEN Verträgen, die keine Preisgarantie bezahlt haben? Denn "zufällig" bekommt ja jeder scheinbar nach drei Monaten eine Erhöhung...

Mit der Kündigung ist zwar man selber raus, aber mit anderen werden die Spielchen weiter betrieben.

Wenn man sich von denen verarscht fühlt, dann wäre doch so ein Szenario viel schöner. Man wehrt sich, bleibt bei dem alten Preis und kann das dann noch öffentlich machen. M.E. müssten die sich mit so einer absurden Preissteigerung erst einmal vor Gericht wagen, da kann ich mir schon gar nicht vorstellen, dass die das überhaupt wagen würden. Von den Preissteigerungen nach drei Monaten hängt eine großer Teil ihres Geschäftsmodells ab. Was würde passieren, wenn jemand mal posten würde, dass man vor Gericht war und der Richter vor Lachen tot umgefallen ist? Das wäre vernichtend. Daher könnte ich mir mehr als gut vorstellen, dass die einen Rückzieher machen.

Und für Privatkunden dürften die Karten ja noch mal besser sein, da m.E. überhaupt keine Preisanpassungsklause existiert...nicht für das laufende Jahr, nicht für das neue Vertragsjahr. Und sich an die Schlichtungsstselle Energie zu wenden ist dann ihr gutes Recht, wenn man sich veräppelt fühlt und das Unternehmen keine vernünftige Aufschlüsselung für die Preiserhöhung gibt.

Zudem bleibe ich immer noch dabei, dass ich meine Bedenken hätte, dass wir noch im Zivilrecht sind.

Annahme:
Unternehmen schließt einen Jahresvertrag mit einem günstigen Preis. weiß aber da schon, dass es nur ein Lockpreis ist und nach kurzer Zeit einen "neuen" Preis mitteilen wird. Strafrechtlich relevant? Irrtum wird erzeugt, dass man einen Arbeitspreis über ein ganzes Jahr schließen möchte....durch den höheren Preis hat der Kunde, der dabei bleibt, einen Vermögensschaden...da wäre ich der Meinung, dass man über iene Anfangsverdacht zumindest nachdenken müsste...
Annahme Ende.

Natürlich muss man alle Entscheidungen noch vor dem Hintergrund treffen, dass die Frage ist, wie lange der Laden überhaupt ncoh Strom liefern kann....Anwalt Frh. v. Hirschberg vertritt lt. eigener Aussage fast 40 Stadtwerke, die noch Kohle bekommen. Wenn kein Geld, dann Netzabschaltung ....dann sind die Lichter alle aus.

Gruß Snaggle

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christa080 ist offline christa080 christa080 ist weiblich


Fachmann

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08.02.2013 15:49 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Angemessene Reaktion auf die Trhöhung?

Hallo,
der vollständige Satz in den AGB lautet:

10.2. Bei Gewerbekundenverträgen ist Löwenzahn darüber hinaus berechtigt, Preisanpassungen nach billigem
Ermessen vorzunehmen, wenn sich während der Vertragslaufzeit die Kosten für die Strombeschaffung oder eine
oder mehrere der maßgeblichen Kalkulationsgrundlagen ändern.
---------------------

Den Satz lege ich so aus , das auch nach 6 Tage eine Preiserhöhung möglich ist.
Die entscheidenden Worte sind - billigem Ermessen -.
Den Nachweis das sich Kosten oder Kalkulationsgrundlagen nicht geändet haben
müsste vor Gericht mit unbekannten Ausgang durchgesetzt werden.
Das ist der Entscheidende Unterschied zwischen einem Gewerbevertrag und einem
Privatvertrag.

mfg

christa080
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