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haben die ersten Verbraucher schon Schlussrechnung erhalten ?

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Beitrag Sonderkündigungsrecht zur Vertragsverlängerung? | Flexstrom stellt Lieferung ein
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30.12.2012 12:39 Zum Anfang der Seite springen
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Re: .

Die schriftliche Kündigungsbestätigung habe ich am 24.12.2012 datiert vom 17.12.2012 erhalten.


Ich frage mich immer wieder, wie die Genehmigungsbehörden derartige Tarife überhaupt genehmigen können. Was die AGB´s betrifft, warum sind diese nicht im Sinne der Verbraucher die selten die Inhalte auf Rechtmäßigkeit überprüfen können?

Auch wenn die Anbieter Lockangebote machen und man vorher schon negative Erfahrungen gesammelt hat, ist eine Preiserhöhung jenseits von 100 % vorher nicht erkennbar und auch im sonstigen Wettbewerb unüblich. Bonusse habe ich bei Löwenzahn nicht abgeschlossen. Mit der jetzt angekündigten Erhöhung wäre selbst der Grundversorger E.ON im teuersten Tarif über 300,- € billiger.

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30.12.2012 12:43 Zum Anfang der Seite springen
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smile Re: .

Ach so, dass Einschreiben habe ich am 13.12.2012 bei der Post aufgegeben.

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Snaggle ist offline Snaggle


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30.12.2012 12:47 Zum Anfang der Seite springen
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Re: .

..

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30.12.2012 12:57 Zum Anfang der Seite springen
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Re: .

Hallo claudius400,

gratuliere, dann ist ja alles Bestens.
Sicher haben Sie ihren Vertrag auch im Januar 12 abgeschlossen.
Dann haben sie sicher wie ich kein Preiserhöhungsschreiben zum 01.01.13
bekommen.
In diesem Zeitraum (Dez. 11/Januar 12)wurde eine eingeschränkte Preisgarantie mit angeboten.
Die gilt dann bei mir bis 28.02.2013. Ab 01.03.2013 bin ich aber nicht mehr bei LZ.
Mal sehen was dann die Schlussrechnung für Überraschungen bringt.
Im Internet sind meist nur Neukundentarife ersichtlich. Wer Lust auf Streit hat kann ja auf
Grundlage der AGB gegen die mitgeteilten Preise ab dem 2. Vertragsjahr vorgehen.

mfg

christa080

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30.12.2012 14:34 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Lz

Zitat:
...geschätzten Jahresverbrauch von ca. 5686 kWh ..

Jetzt habe ich zum 05.12.2012 eine Mitteilung erhalten, daß ich ab dem 01.03.2013 jeweils halbjährlich 922,85 € überweisen solle, also 1.845,70 € statt wie bislang 817,40 €. Der Arbeitspreis ist jetzt angeben mit 0,30352 €/kWh zuvor 0,1374 €, die mtl. Grundgebühr 9,99 € zuvor 2,99 €.


Lassen wir mal die Kirche im Dorf im Bezug Unseriös/Kriminell:
LZ Grundgebühr in 2 Jahren = 155,76 €
LZ Stromkosten in 2 Jahren = 2662,84 €
LZ Gesamtkosten in 2 Jahren = 2818,60 €

LZ Berechnete KWh Preis in 2 Jahren = 0,248 €/KWh
LZ Berechnete Grundgebühr in 2 Jahren = 6,49 €/Monat

-------------------------------------------------

Gegenrechnung meines Netzbetreiber LEW in 87719:
LEW Strom Pur online - Stromkosten in 2 Jahren = 3255,08 € Grundgebühr = 0 €
LEW Grundversorgung - Stromkosten in 2 Jahren = 3192,12 € Grundgebühren = 238,00 €
Gesamtkosten in 2 Jahren = 3255,80 bzw. 3430,12 €

Berechnete KWh Preis in 2 Jahren = 0,286 €/KWh bzw. 0,302 €/KWh
Berechnete Grundgebühr in 2 Jahren = 0 bzw. 9,92 €/Monat

Gruß
Mythentor

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Snaggle ist offline Snaggle


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30.12.2012 17:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Lz

Hallo,

da war ich im falchen Film...dachte, er hätte eine innerjährige Preiserhöhung bekommen. Da habe ich meinen thematisch nicht passenden Beitrag rausgenommen.

Die 30 Cent sind wohl an sich nicht unlauter....da FS keine Marktmacht hat, dürften der Verkauf im ersten Jahr unter Einstandspreis nciht verboten sein.

Aber wer mit einem günstigen Preis lockt und die Schnäppchenjäger holt, so schnell sind sie auch wieder weg...:-)

Wobei es rechtlich vielleicht doch auch interessant wäre, die Wirksamkeit zu überprüfen. Es ist ja kein Neuvertrag, oder? Also geht man in eine Vertragsverlängerung um 12 Monate mit dem ursprünglich geschlossenen Vertrag........denn weder du noch FS hat gekündigt....es ist eine reine Preiserhöhung....lt. AGB können sie aber nur für gesetzlcihe Umlagen etc. die Preise erhöhen....was bei einem sprung von 12 auf 30 Cent einsehbar unsinnig sein dürfte...

Für mich wäre die interessante Frage, ob der Verbraucher nicht auch in das zweite Vertragsjahr mit dem ursprünglich vereinbarten Preis geht?

Gruß Snaggle

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30.12.2012 19:24 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Lz

Bei meinen Vergleichen beziehe ich mich natürlich nur auf meine Region. Innerhalb Deutschlands gibt es da wohl erhebliche Unterschiede.

Wenn aber ein Anbieter mit gewissen Konditionen an den Markt geht und wir von einem Jahresvertrag sprechen kann ich nicht als Vergleich 2 Jahre als Grundlage sehen. Mein Vertrag begann am 01.03.2012 und läuft bis zum 28.02.2013! Die jetzt am 05.12.2012 angebotenen Konditionen von Löwenzahn übersteigen die vorherigen Konditionen mehr als das doppelte. Da brauche ich nicht andere Versorger zum vergleichen heran ziehen.

Beispiel: Ich kaufe mir einen Hyundai für zum Beispiel 12.000,- €, ein VW würde wahrscheinlich erheblich teurer sein. Das weiss ich aber vorher. Wenn der gleiche Hyundai ein Jahr später dann 25.000,- € kostet, nehme ich dieses Fahrzeug garantiert nicht und der Händler bleibt darauf sitzen. In einem solchen Fall gehe ich gleich nach VW auch wegen der besseren Qualität . Deshalb kann ich einen Vergleich mit VW nicht heranziehen geschweige denn damit rechnen, dass sich die Kosten so überproportional erhöhen.

Einer Erhöhung,begründet durch das EEG und durch Veränderung von Beschaffungskosten von 10 bis max. 20 % wäre ärgerlich aber immer noch akzeptabel gewesen. Es steht aber auch im Kleingedruckten von Löwenzahn nichts darüber, dass dies nur ein Einstandspreis ist und der Verbraucher im zweiten Jahr eine mehr als Verdoppelung der Kosten zu erwarten hätte.

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30.12.2012 21:41 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Lz

Hallo,

na ja, gut, man weiß ja im Vorfeld, dass die Preise im zweiten Jahr extrem steigen und das erste Jahr kaum kostendeckend sein kann. Daher kann einen der Preis zum zweiten Jahr wohl kaum überraschen. Also bleibt man auch nur ein Jahr dort.

Unlauter ist es nicht, wenn es quasi ein Neuvertrag ist.

Die wesentlichen und sehr interssanten fragen bleiben aber. Wenn das zweite Jahr nur eine Preiserhöhung auf Grundlage des geschlossenen Vertrages aus dem ersten Jahr ist, dann wird es natürlich interessant. Da mir bisher keine Meinungen bekannt sind, die auch nur ansatzweise von eienr Wirksamkeit der (innerjährigen) Preiserhöhung ausgehen, kann es für die zum zweiten Jahr auch nicht sein.
Und da gehe ich mal so ad hoc stark von aus.

Andere Frage ist natürlich, wasi ch im gelöschten Beitrag bereits sagte. Wenn ich einen Jahresvertrag schließe, mit dem Vorsatz nach drei Monaten eine Preiserhöhung zu schicken. Mal abgesehen von den ganzen "fehlerhaften" Abbuchungen etc. etc. Da wird es natürlcih interessant...da hast du recht....da wäre für mich aber die Frage, ob man noch mit unlauter auskommt oder ob wir uns bereits über das Zivilrecht hinausbewegen...

Gruß Snaggle

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30.12.2012 22:48 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Lz

Zitat:
Original von claudius400
Bei meinen Vergleichen beziehe ich mich natürlich nur auf meine Region. Innerhalb Deutschlands gibt es da wohl erhebliche Unterschiede.
Mein Vertrag begann am 01.03.2012 und läuft bis zum 28.02.2013!



In welchem PLZ-Gebiet wohnst du denn?

Trotzdem könnte LZ dann insgesamt immer noch billiger sein wie dein örtlicher Netzbetreiber in zwei Jahren seiner Lieferung - siehe mein Beispiel.

Da du LZ nach einem Jahr Lieferzeit gekündigst hast, warum regt dich die Preiserhöhung für das zweite Belieferungsjahr den noch auf? Wir haben freie Marktwirtschaft!

Als Schnäppchenjäger mußt du dich leider auf neue Suche machen, mehr net Augenzwinkern

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31.12.2012 00:55 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Lz

Als Schnäppchenjäger möchte ich mich nicht bezeichnen. Immerhin bin ich jahrzehntelang bei ein und dem gleichen Stromversorger (E.ON) geblieben obwohl dieser nicht der günstigste war. Teldafax ist während der Bezugszeit pleite gegangen und E wie Einfach ist ein Ableger von der E.ON.

Das ich für den Strom nicht mehr ausgeben möchte als unbedingt nötig ist sicherlich auch nicht verwerflich. Wären die Anbieter einigermaßen konstant in ihrer Preisgestaltung, hätte ich wenig Anlass zu wechseln. Leider ist dem nicht so und daher werde ich wieder einmal wechseln.

Meine Frage nach "unlauter" bezog sich mehr auf die Preiserhöhung als sogenannter Bestandskunde gegenüber den Angeboten in den Vergleichsportalen die ja deutlich niedriger sind. Das andere Unternehmen auch teurer sein können bestreite ich ja nicht. Es ist wie bei den Versicherungen, will ich mehr Service bezahle ich auch dafür. Verzichte ich auf diverse Serviceleistungen kann ich die gleiche Versicherungsleistung billiger bekommen. Aber ich habe noch nie gehört, dass Versicherungskunden von einem Jahr auf das andere bei gleichen Bedingungen mehr als das doppelte bezahlen sollen.

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Was ist an einem Schnäppchenjäger verwerflich?

Zitat:
Original von claudius400Als Schnäppchenjäger möchte ich mich nicht bezeichnen.

Als was dann?

Was ist an einem Schnäppchenjäger verwerflich? Ich kämpfe mit meinen mir zur Verfügung stehende Bandagen, ja ich bin ein Schnäppchenjäger, na und.
Machen wir bei Schnäppchem im Laden genau so, kaufen nur die Angebote und gehen.

Als kleiner Rentner (kein Pensionär!) bleibt uns och nix anderes übrig, heuer erstmalig nach vielen Jahren Rentenerhöhung von schlappen 2,26 Prozent.

Im Juni 2013 bin ich von FS weg und such mir frühzeitig einen neuen Schnäppchen-Anbieter. Könnte ja von FS zu LZ wechseln, aber Harakiri hab ich net vor. Vorher informiere ich mich eingehend über die "Fallstricke" des neuen Anbieter - und wie lange der evtl. noch durchhalten kann, ohne das ich einer der "letzten Hunde" bin.

Wenn ich schon mal ein Teldafax-Debakel mitgemacht hätte, dann würde ich die Finger in Zukunft von sowas lassen.

Wir benötigen bei 2 Personen nur 2400 KWh im Jahr, davon sind ca. 400-500 KWh alleine für die Warmwasserversorgung mittels Durchlauferhitzer.

Fazit: "Schnäppchenjägern" fängt bereits viel früher bei effizienten Strom- Geräten/Verbrauch/Verhalten/Sparen an.

Zitat:
Wären die Anbieter einigermaßen konstant in ihrer Preisgestaltung, hätte ich wenig Anlass zu wechseln.


Gibt es doch dein Netzbetreiber E.ON zum Beispiel, aber net zum "Dauertiefpreis" von 0,13 €/KWh.

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31.12.2012 14:04 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Was ist an einem Schnäppchenjäger verwerflich?

Hallo,

da wir natürlcih Vertragsfreiheit haben, dürfte das wohl nciht unlauter sein, dass es unterschiedliche Preise gibt. also der Bestandskunde ev. einen anderen Preis hat oder bekommen soll, als man gegenüber einem Neukunden anpreist.

Wenn ich jedoch eine Preiskonstanz haben möchte, kann ich das natürlcih kaum von jemanden verlangen, der einen Preis hat mit einem negativen Deckungsbeitrag.....
Sprich jemand mit einem Geschäfstmodell, der im ersten Jahr Verlust einplant und darauf hofft, dass ich ab dem zweiten Jahr umso mehr zulange....

Bei jedem Geschäftsmodell soll ja letztenldich Sinn und Zweck sein, dass ich Gewinn erwirtschafte.
Natürlcih ist bei so einem Geschäftsmodell (erstes Jahr Verlust, später umso kräftiger zulangen) der Grat schmal. Wenn ich feststelle, dass x Prozent der Kunden nach dem einen Jahr wieder weg sind und ich mit den anderen, die bleiben, diese Verluste nicht decken kann und ich nur überlebe, weil ich immer neue anlocke, die frisches Geld reinspülen, dann bin ich bei einem Schneeballsystem. Und eine Geschäftsführung weiß spätestens nach ein paar Jahren ganz genau, was für ein Geschäftsmodell sie betreibt. Ausreden gibt es nach ein paar Jahren nicht mehr....

Es erscheint mir aber daher auch unsinnig, wenn ich zu jemanden wechsel, der mir Strom zuerst unter Preis verkauft, dass ich erwarte, dass er in den folgenden Jahren auch noch eine Preiskonstanz anbietet....
Das wird ja wohl kaum dein ernst sein können.

Und wo du bei Beispielen mit dem Auto warst........nehmen wir mal den Druckerbereich....lässt du dir den Drucker von Lexmark schenken, sollte auch klar sein, dass die das nciht aus Nächstenliebe machen.....benötigst du dann Verbrauchsmaterial, wird dann richtig kräftig zugelangt...

Gruß Snaggle

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