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Der Stromrechner

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Beitrag Flexstrompleite: darf ich Bonus mit Schlußrechnung verrechnen? | Flexstrom vorbei?
Mix ist offline Mix


Super-User

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14.06.2012 08:32 Zum Anfang der Seite springen
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FS beruft sich auf andere AGB's

Moin,

KCH hat das korrekt ausgeführt.

Ich würde also schriftlich (vorab per Fax - Sendeprotokoll nicht vergessen - und zusätzlich als Einschreiben) auf die mit Vertragsabschluß vereinbarten AGB´s hinweisen und ausdrücklich erklären, dass ich niemals Änderungen der AGB´s zugestimmt haben. Das ganze verbunden mit der Aufforderung zur Stellung einer korrekten Rechnung unter Abzug des Bonus. Terminsetzung muss natürlich auch sein, zwei Wochen hielte ich für angemessen.

Sollte darauf wie zu erwarten keine Reaktion erfolgen bleibt eigentlich nur der Antrag auf das gerichtliche Mahnverfahren bzw. der Gang zur Verbraucherzentrale oder einem Rechtsanwalt.

So long

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Ailton ist offline Ailton Ailton ist männlich


Routinier

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14.06.2012 21:01 Zum Anfang der Seite springen
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Klage...

Die Klageschrift ist verfasst und dem Gericht zugestellt worden. Nun heißt es erstmal wieder warten und Daumen drücken. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Ohne diesen "flexiblen Strom" wäre alles schön! Augenzwinkern
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schrauber ist offline schrauber


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15.06.2012 16:17 Zum Anfang der Seite springen
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Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Hallo,
ich habe das Forum intensiv gelesen, aber die neue Situation nicht gefunden. Meine Geschichte:
-Stromkunde von 1.11.10-31.10.11 (alte AGB)
-nach Vertragsende: Schlussrechnung und Bonus eingefordert mit Schreiben an FS
-FS verweigert Bonuszahlung
-Mahnverfahren eingeleitet
-Bezug auf Urteil AG Tiergarten 2010
-FS legte Widerspruch ein wegen Urteil AG Tiergarten 13.1.2012 Az 56 S 58/11(die Revision)
-AG schlägt Vergleich vor: keine Zahlungen
-FS ist nicht einverstanden mit dem Vergleich

Was passiert jetzt? Gerichtsverfahren von FS angestrengt? Weitere Zahlungen?

Über einen Rat und Info über mögliche Kosten für mich wäre ich dankbar!
Grüße

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KCH ist offline KCH KCH ist männlich


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15.06.2012 19:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Hallo schrauber,

Zitat:
Original von schrauber
Hallo,
ich habe das Forum intensiv gelesen, aber die neue Situation nicht gefunden. Meine Geschichte:
-Stromkunde von 1.11.10-31.10.11 (alte AGB)
-nach Vertragsende: Schlussrechnung und Bonus eingefordert mit Schreiben an FS
-FS verweigert Bonuszahlung
-Mahnverfahren eingeleitet
-Bezug auf Urteil AG Tiergarten 2010
-FS legte Widerspruch ein wegen Urteil AG Tiergarten 13.1.2012 Az 56 S 58/11(die Revision)
-AG schlägt Vergleich vor: keine Zahlungen
[quote]Original von schrauber

Was passiert jetzt? Gerichtsverfahren von FS angestrengt? Weitere Zahlungen?

Über einen Rat und Info über mögliche Kosten für mich wäre ich dankbar!
Grüße


So ganz verstehe ich das nicht:
Zitat:
Original von schrauber
-Mahnverfahren eingeleitet
-Bezug auf Urteil AG Tiergarten 2010


Heißt das, Mahnverfahren eingeleitet unter Bezug auf...?
Wieso denn das?

Zitat:
Original von schrauber
-FS legte Widerspruch ein wegen Urteil AG Tiergarten 13.1.2012 Az 56 S 58/11(die Revision)


Bitte präziser!

Zitat:
Original von schrauber
-AG schlägt Vergleich vor: keine Zahlungen


Beim Mahnverfahren gibt es keine Einflußnahmemöglichkeiten seitens der (Amts-) Gerichte. Und was bedeutet "keine Zahlungen"?

Zitat:
Original von schrauber
-FS ist nicht einverstanden mit dem Vergleich


Wie das? Dass sie nicht zahlen müssen, sollte sie doch freuen,oder?

Bitte das Ganze mal etwas genauer formulieren, dann sehen wir weiter:

Gruß
KCH



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schrauber ist offline schrauber


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16.06.2012 21:38 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

@ KCH,
danke für die Antwort. Ich will versuchen im Text zu antworten mit ->

Zitat:
Original von KCH
Hallo schrauber,
Zitat:
Original von schrauber
Hallo,
ich habe das Forum intensiv gelesen, aber die neue Situation nicht gefunden. Meine Geschichte:
-Stromkunde von 1.11.10-31.10.11 (alte AGB)
-nach Vertragsende: Schlussrechnung und Bonus eingefordert mit Schreiben an FS
-FS verweigert Bonuszahlung
-Mahnverfahren eingeleitet
-Bezug auf Urteil AG Tiergarten 2010
-FS legte Widerspruch ein wegen Urteil AG Tiergarten 13.1.2012 Az 56 S 58/11(die Revision)
-AG schlägt Vergleich vor: keine Zahlungen
[quote]Original von schrauber

Was passiert jetzt? Gerichtsverfahren von FS angestrengt? Weitere Zahlungen?

Über einen Rat und Info über mögliche Kosten für mich wäre ich dankbar!
Grüße


So ganz verstehe ich das nicht:
Zitat:
Original von schrauber
-Mahnverfahren eingeleitet
-Bezug auf Urteil AG Tiergarten 2010


Heißt das, Mahnverfahren eingeleitet unter Bezug auf...?
Wieso denn das?
-> Wenn ich mich recht erinnere, war das auf dem Formular erfragt. Vielleicht kam das Urteil auch anderweitig in Spiel.

Zitat:
Original von schrauber
-FS legte Widerspruch ein wegen Urteil AG Tiergarten 13.1.2012 Az 56 S 58/11(die Revision)


Bitte präziser!
-> Gegen das 1. Urteil von AG Tiergarten vom 17.8.2011 603 C 422/11 wurde Berufung eingelegt (dort wurde der Bonusanspruch bestätigt) und am 13.1.2012 neu entschieden G Tiergarten 13.1.2012 Az 56 S 58/11: diesmal gegen die Bonuszahlung bei Kündigung vor/ innerhalb eines Bezugsjahres.
Darauf berufen sich die von FS eingesetzten Anwälte Höly/ Rauch und Partner, Jägerstraße 32, 10117 Berlin.

Zitat:
Original von schrauber
-AG schlägt Vergleich vor: keine Zahlungen


Beim Mahnverfahren gibt es keine Einflußnahmemöglichkeiten seitens der (Amts-) Gerichte. Und was bedeutet "keine Zahlungen"?
-> Das Amtsgericht sagt, dass es dem Urteil des LG Berlin in dem Urteil vom 13.01.2012 - 56 S 58/11 (juris) "vertretenen Rechtsauffassung zuneigt, dass nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten die Bonuszahlung nur bei einer Vertragslaufzeit von mehr als einem Jahr in Betracht kommt. Die Klage dürfte damit unbegründet sein, denn der Kläger wurde von der Beklagen nur für die Dauer eines Jahres beliefert."
Somit schlägt das Gericht einen Vergleich vor:
a. dass keine Zahlungen an den Kläger erfolgen und dass der Rechtsstreit erledigt ist
b. dass die Kosten des Rechtsstreits und des Vergleichs gegeneinander aufgehoben werden

Zitat:
Original von schrauber
-FS ist nicht einverstanden mit dem Vergleich


Wie das? Dass sie nicht zahlen müssen, sollte sie doch freuen,oder?

-> Sie wollen anscheinend mehr - z. B. ihre Rechtskosten...???

Bitte das Ganze mal etwas genauer formulieren, dann sehen wir weiter:

Gruß
KCH

-> Kurzum sieht es für mich so aus:
.bei mir hat der Mahnbescheid nichts gebracht
.das Amtsgericht hat sich an ein Urteil gegen die Bonuszahlung angelehnt
.jetzt geht es bei mir um Schadensbegrenzung: Kann mich FS nun verklagen?

Danke für alle Hilfe smile


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KCH ist offline KCH KCH ist männlich


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16.06.2012 21:58 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Hallo schrauber,
Danke für die Antwort, nur: das alles kann so nicht stimmen! Bei Ihrem Verfahren kann es sich nicht um ein Mahnverfahren handeln, denn hier halten sich die Mahngerichte erstmal aus der Auseinandersetzung heraus. Da schlägt kein Richter einen Vergleich o. ä. vor.

"Das Amtsgericht sagt, dass es dem Urteil des LG Berlin in dem Urteil vom 13.01.2012 - 56 S 58/11 (juris) "vertretenen Rechtsauffassung zuneigt, dass nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten die Bonuszahlung nur bei einer Vertragslaufzeit von mehr als einem Jahr in Betracht kommt. Die Klage dürfte damit unbegründet sein, denn der Kläger wurde von der Beklagen nur für die Dauer eines Jahres beliefert."
Somit schlägt das Gericht einen Vergleich vor:
a. dass keine Zahlungen an den Kläger erfolgen und dass der Rechtsstreit erledigt ist
b. dass die Kosten des Rechtsstreits und des Vergleichs gegeneinander aufgehoben werden"
Wurde Ihnen dies in irgendeiner Form mitgeteilt oder woher stammt das?

Etwas ominös, Ihre Schilderung des Verlaufes der Auseinandersetzung.

Gruß
KCH

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Costinesti-98 ist offline Costinesti-98


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17.06.2012 02:40 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Zitat:
...
-nach Vertragsende: Schlussrechnung und Bonus eingefordert mit Schreiben an FS
-FS verweigert Bonuszahlung
-Mahnverfahren eingeleitet


Ich schätze hier fehlt:
- Flexstrom hat Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingelegt
- Das streitige Verfahren ist automatisch in Gang gesetzt worden mit der Aufforderung an schrauber, a) die Gerichtsgebühren einzuzahlen und b) seinen Anspruch zu begründen

Zitat:

-Bezug auf Urteil AG Tiergarten 2010
-FS legte Widerspruch ein wegen Urteil AG Tiergarten 13.1.2012 Az 56 S 58/11(die Revision)


Wenn ich richtig liege: Dann wäre "Widerspruch" wohl nicht korrekt, sondern vielmehr "in Erwiderung auf die Klage schreibt Flexstrom an das Gericht mit Bezug auf die Revision"

Zitat:


-AG schlägt Vergleich vor: keine Zahlungen
-FS ist nicht einverstanden mit dem Vergleich

Was passiert jetzt? Gerichtsverfahren von FS angestrengt? Weitere Zahlungen? ...



Wenn es also so war, sehe ich drei Möglichkeiten:

1) schrauber sucht sich schnell einen Anwalt, der versuchen soll, das Blatt zu wenden, oder
2) schrauber lässt die Sache laufen, dann gibt es den Vergleichsvorschlag als Urteil, ggf. mit der Änderung, dass schrauber die Anwälte von Flexstrom zahlen muss, oder
3) schrauber zieht die Klage zurück.

Wie es bei Option 3 noch weitergehen würde, wissen andere besser.

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schrauber ist offline schrauber


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17.06.2012 17:04 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Danke für die Antworten, sehr nett.

Ja, das Mahnverfahren 23 Euro ist dann in die nächste Stufe gegangen (+59 Euro oder so). Da wurde dann eine Begründung des Urteils eingefordert. Ich habe Begründungen mit verschiedenen Urteilen zugunsten der Bonusregelung angegeben.

Flexstrom hat seinerseits auf eine Liste von (den bekannten) Urteilen verwiesen, u.a. dem revidierten Urteil vom AG Berlin Tiergarten.

Das Amtsgericht hat daraufhin seine Neigung mitgeteilt und den Vergleich vorgeschlagen.

Habe mal recherchiert: wenn ich die Anwaltskosten des Gegners tragen müsste, wären das 140 Euro.

Da ich bis zum 21.6. eine Frist zum Reagieren habe, erwäge ich, auf weitere Urteile hinzuweisen, die auch relevant sind (für die Auszahlung der Bonuszahlungen).

Macht das Sinn?

Ich muss fragen: was würde das Zurückziehen der Klage bedeuten?

Danke nochmals.

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Costinesti-98 ist offline Costinesti-98


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17.06.2012 20:50 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Zitat:
Original von schrauber
Da ich bis zum 21.6. eine Frist zum Reagieren habe, erwäge ich, auf weitere Urteile hinzuweisen, die auch relevant sind (für die Auszahlung der Bonuszahlungen).


Flexstrom kann mehr Urteile in ihrem Sinne aufbieten, daher ist das wohl kaum hilfreich. Wenn schon, würde ich auf die Schlichtungsempfehlung vom 30.12.11 hinweisen, die Flexstrom allerdings nicht anerkannt hat. Die Kompetenz des Ombudsmannes wird jedenfalls kein Gericht ernsthaft bestreiten können.

Besser denke ich ist auf jeden Fall die Beauftragung eines Anwalts (ggf. die Frist verlängern lassen?), wenn du das Verfahren weiter betreiben willst. Aufgefallen ist mir beim Stöbern durch die Foren, dass eine Kanzlei aus Regensburg schon mindestens zwei Prozesse in Sachen Flexstrom erfolgreich abgeschlossen hat, siehe:
http://www.ciao.de/FlexStrom_GmbH__Test_8728842/SortOrder/2
http://www.vz-nrw.de/UNIQ133995791512570/link1004461A.html (dort: AG Dachau)

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schrauber ist offline schrauber


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17.06.2012 23:01 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Danke für die hilfreichen Antworten - echt super!

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17.06.2012 23:19 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Mahnbescheid nicht erfolgreich, Vergleich abgelehnt -was nun???

Hallo schrauber,

Zitat:
Original von schrauber
Danke für die Antworten, sehr nett.

Ja, das Mahnverfahren 23 Euro ist dann in die nächste Stufe gegangen (+59 Euro oder so). Da wurde dann eine Begründung des Urteils eingefordert. Ich habe Begründungen mit verschiedenen Urteilen zugunsten der Bonusregelung angegeben.

Flexstrom hat seinerseits auf eine Liste von (den bekannten) Urteilen verwiesen, u.a. dem revidierten Urteil vom AG Berlin Tiergarten.

Das Amtsgericht hat daraufhin seine Neigung mitgeteilt und den Vergleich vorgeschlagen.

Habe mal recherchiert: wenn ich die Anwaltskosten des Gegners tragen müsste, wären das 140 Euro.

Da ich bis zum 21.6. eine Frist zum Reagieren habe, erwäge ich, auf weitere Urteile hinzuweisen, die auch relevant sind (für die Auszahlung der Bonuszahlungen).

Macht das Sinn?

Ich muss fragen: was würde das Zurückziehen der Klage bedeuten?

Danke nochmals.


Informativ und motivierend ist Ihre Art der Kommunikation nicht gerade. So langsam aber kommen wir der Sache näher.
Sie können die Klage zurückziehen, wenn FS damit einverstanden ist, was ich nicht glaube. Dann haben Sie keinen Bonus, die Gerichts(verminderte)- und Anwaltskosten kommen auf Sie zu.

Sie können Ihre Klage aber auch weiterhin aufrecht erhalten. Wie die Entscheidung dann aussehen wird, hat Ihnen das Gericht ja schon angedeutet. Und das "Zubombadieren" mit weiteren Urteilen bringt nichts, da kein Richter dies lesen will und wird und nur leicht verärgert reagiert, wenn man ihm Urteile von Kollegen vorlegt, die seinem bereits gefassten widersprechen.

Am sinnvollsten in dieser nun verfahrenen Situation würde ich den Wink des Gerichtes mit dem Zaunpfahl annehmen. So ein Richter spart sich bei einem Vergleich eine Menge Arbeit und sammelt Pluspunkte in seiner Personalakte, weil er ja die beiden Parteien zu einer gütlichen Lösung bringen konnte. Und es wird einem Richter garnicht gefallen, wenn eine Partei, hier FS, dem nicht zustimmt. Evtl. könnte er sogar ein Urteil zuungunsten FS fällen. Finanziell sähe es so aus, dass jede Partei ihre Kosten trägt, was für Sie der günstigste Fall wäre.

Nichtsdestotrotz empfehle ich nochmals die Konsultation eines örtlichen(!)Anwaltes, da Sie ohne ausreichende Kenntnisse, wie bewiesen, nur noch Schadensbegrenzung betreiben können .

Gruß
KCH

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Gerry1000 ist offline Gerry1000 Gerry1000 ist männlich


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18.06.2012 17:14 Zum Anfang der Seite springen
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verrückt was tun in meinem Fall - FS will Bonus nicht zahlen

Hallo FS-Geschädigte,

auch ich habe Probleme meinen Bonus von 200 EUR zu bekommen.

Kurz zu den Fakten:

habe im November 2010 einen Stromliefervertrag (2400er Paket)bei Flexstrom mit Laufzeit ab 01.03.2011 abgeschlossen. Am 11.11.2011 habe ich diesen schriftlich mit folgenden Worten gekündigt:

"Hiermit kündige ich meinen Stromliefervertrag Vertragsnummer xxxxxxxxx zum Ende der 12-monatigen Mindestvertragslaufzeit zum 29.02.2012"

Die Frage an Euch ist nun - steht mir aufgrund dieser Kündigung der Bonus zu ? Oder hätte ich zum 01.03.2012 kündigen müssen ? ??

Ich bin der Meinung, dass mir der Bonus zusteht, da ich 12 Monate mit Strom beliefert wurde und meine Kündigung erst zum Ende der Mindestlaufzeit von 1 Jahr wirksam wurde. Vorher hätte ich m.E. auch gar nicht raus gekonnt wg. Mindestvertragslaufzeit von 1 Jahr.

Wie stehen die Chancen an den Bonus zu kommen ? Lese hier, dass FS wohl neue Wege geht und bei einem online Mahnverfahren wohl neuerdings Widerspricht ?
Dann müsste man wohl klagen - was ohne Anwalt wohl aussichtslos ist. Wenn man keine Rechtschutz hat, hat man hier wohl das Risiko den Anwalt selbst zu zahlen - und den von FS evtl. wohl auch.

Also, was schlagt Ihr in meinem Fall vor ?


Danke für Eure Hilfe !!!!!!!!!

Gerry

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