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Beitrag Flexstrompleite: darf ich Bonus mit Schlußrechnung verrechnen? | Flexstrom vorbei?
gotti ist offline gotti gotti ist männlich


Routinier

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06.06.2012 17:36 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Tarif oder Paket

Hallo Kaiko1968,

Du hast einen bestimmten Betrag als Vorkasse geleistet. Das heißt, Du hast damit eine bestimmte Anzahl an kw/h gekauft. Ich nehme an 1200.
Wenn Du keine bestimmte Anzahl an kw/h gekauft hast, dann kannst Du auch keinen Minderverbrauch haben bzw. dann hast Du nur einen Mehrverbrauch. Für was hast Du dann die Vorkasse geleistet?

Ob Du nun 1200 kw/h oder eine Paket gekauft hast, ist im Prinzip egal. FS weist immer darauf hin, daß ein Mehrverbrauch mit .... Ct je kw/h nachverrechnet und Minderverbrauch nicht erstattet wird. Du müßtest ja auch einen Vertrag haben, bzw. verlange doch von FS eine Kopie des Vertrages und eine Kopie der AGB's von damals.

Ich habe bei FS noch keinen Tarif gesehen, wo ein Minderverbrauch vergütet wird.

gotti

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regina ist offline regina regina ist weiblich


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07.06.2012 11:53 Zum Anfang der Seite springen
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Bonus ... und andere Märchen

Ich bin auch eine FS-Kundin (bis 31.07.12.), denn zwischenzeitlich habe ich gekündigt.

Irgendwie verstehe ich das alles nicht.

Im 1. Vertragsjahr habe ich 384,48 € (voraus)gezahlt, im 2. Vertragsjahr hätte ich nun 818,69 € zahlen sollen. Daraufhin habe ich eine detaillierte Rechnung angefordert und eine schriftliche Kündigung (wurde bereits bestätigt) eingereicht.

Es handelte sich um einen Paketpreis über 2.400 kWh.

Mit der Kündigung habe ich FS "gebeten", den mir zustehenden Bonus entsprechend zu überweisen und bekam folgende Antwort:

Für Ihren FlexStrom-Vertrag gilt die folgende Bonus-Regelung:
Ihr Bonus wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der
ersten Jahresrechnung verrechnet. Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des
ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des
ersten Belieferungsjahres wirksam. Das heißt es wird kein Bonus gewährt, wenn
der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird.

Diese Regelung haben Sie mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
auch bereits in Textform vorliegen.

Hätte ich erst nach Ablauf des 1. Vertragsjahres gekündigt, wäre ich ja voll in das 2. (wesentlich teurere!!!) Vertragsjahr reingeschliddert, denn schließlich sind ja 8 Wochen Kündigungsfrist VOR Ablauf eines Vertragsjahres zu berücksichtigen.

Ich bin ehrlich gesagt mit diesem ganzen Mist überfordert!!!
Habe ich nun Anspruch auf meinen Bonus oder nicht???

So viele verärgerte Kunden mit FS. Wieso gibts denn nicht mal eine offizielle Warnstelle vor solchem Geschäftsgebahren?

mannomann, es gibt eben immer noch Menschen, die sparen müssen und auf den Preis schauen. Und wie hinterhältig ist es, dann die Kunden über den Tisch zu ziehen!!

Wem kann man denn heute überhaupt noch vertrauen? Welcher Stromlieferant wird denn morgen meine Unwissenheit ausnutzen?

ohje ohje

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07.06.2012 13:10 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Tarif oder Paket

Hallo mix,

Zitat:
Original von Mix
die Antwort auf diese Frage wird Dir der Mahnbescheid nicht geben.


Doch, wenn FS den Mahnbescheid in vollem Umfang zurückweist.

Zitat:
Original von Mix
Die von KCH verlinkten AGB´s (ein Doc konnte ich nicht finden) gehen auf diesen Punkt nicht weiter ein, haben lediglich Hinweise drin für den Fall, dass ein Pakettarif gewählt wurde...


Er fragte doch nach den AGB`s aus 2010. Natürlich steht da nichts explizit drin, sondern, wie ich schrieb, in der Beschreibung des Tarifes, die er sich hoffentlich vor Vertragsabschluß durchgelesen hat.

Gruß
KCH

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07.06.2012 15:17 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Bonus ... und andere Märchen

Hallo regina,

Zitat:
Original von regina
Ich bin auch eine FS-Kundin (bis 31.07.12.), denn zwischenzeitlich habe ich gekündigt.

Sehr vernünftig!

Zitat:
Original von regina
Im 1. Vertragsjahr habe ich 384,48 € (voraus)gezahlt, im 2. Vertragsjahr hätte ich nun 818,69 € zahlen sollen.

Nun ja, altbekanntes Prozedere!

Zitat:
Original von regina
Mit der Kündigung habe ich FS "gebeten", den mir zustehenden Bonus entsprechend zu überweisen und bekam folgende Antwort:

Für Ihren FlexStrom-Vertrag gilt die folgende Bonus-Regelung:
Ihr Bonus wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der
ersten Jahresrechnung verrechnet. Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des
ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des
ersten Belieferungsjahres wirksam. Das heißt es wird kein Bonus gewährt, wenn
der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird.

Diese Regelung haben Sie mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
auch bereits in Textform vorliegen.

Hätte ich erst nach Ablauf des 1. Vertragsjahres gekündigt, wäre ich ja voll in das 2. (wesentlich teurere!!!) Vertragsjahr reingeschliddert, denn schließlich sind ja 8 Wochen Kündigungsfrist VOR Ablauf eines Vertragsjahres zu berücksichtigen.

Ich bin ehrlich gesagt mit diesem ganzen Mist überfordert!!!
Habe ich nun Anspruch auf meinen Bonus oder nicht???

Es hat in der Vergangenheit bzgl. der AGB`s § 7.3 stets gewisse „Interpretations-schwierigkeiten“ gegeben. FS verstand den Bonus als Treubonus, um Kunden für ein zweites zu binden. Viele Juristen betrachteten ihn aber als Neukundenbonus, um eben neue Kunden zu gewinnen.

Aufgrund dieser Klausel in den AGB`s hat der Bundesverband Verbraucherzentrale FS abgemahnt und FS hat am 29.06.2011 eine Unterlassungserklärung abgegeben:

Wortlaut:
Unterlassungserklärung der Flexstrom AG, abgegeben am 29. Juni 2011 gegenüber dem Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin,

wonach die Flexstrom AG sich verpflichtet,

1."die Verwendung der folgenden oder einer inhaltsgleichen Klausel in allgemeinen
Geschäftsbedingungen, ausgenommen gegenüber einem Unternehmer, ab dem
13. Juli 2011 in Bezug auf Verträge über die Belieferung mit elektrischer Energie
unterlassen wird:

"7,3. Falls Ihnen FlexStrom einmalig einen Bonus als Neukunde gewährt, wird dieser
nach 12 Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der 1. Jahresrechnung
verrechnet. Neukunde ist, wer in den letzten 6 Monaten vor Vertragsschluss an
seinem Stromanschluss nicht von FlexStrom beliefert wurde. Der Bonus entfällt bei
Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird
erst nach Ablauf des 1. Belieferungsjahres wirksam.", es sei denn, die Klausel wird um eine Formulierung ergänzt, der zufolge kein Bonus gewährt wird, wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird,

2.sich verpflichtet, im Falle der Zuwiderhandlung die betroffenen Vertragspartner so zu stellen, als sei die Klausel unwirksam,

3.für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine an die Verbraucherzentrale
Bundesverband e.V. oder – nach dessen Wahl – an eine andere gemeinnützige
Institution zu zahlende Vertragsstrafe i.H.v. EUR 3.500,- übernimmt".

Daraufhin wurde diese Klausel in neueren Verträgen umformuliert:

Seit einigen Monaten setzt der Versorger FlexStrom bereits auf Stromtarife mit 24 Monaten Vertragslaufzeit und einer ebenso langen Preissicherheit für den Kunden. Ergänzend wurde auch die Aktualisierung der FlexStrom-AGB um einen entsprechenden Halbsatz veranlasst, die seit dem 24. Juni 2011 umgesetzt ist. Der Text lautet nun: "Falls Ihnen FlexStrom einmalig einen Bonus als Neukunde gewährt, wird dieser nach 12 Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der 1. Jahresrechnung verrechnet. Neukunde ist, wer in den letzten 6 Monaten vor Vertragsschluss an seinem Stromanschluss nicht von FlexStrom beliefert wurde. Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des 1. Belieferungsjahres wirksam, d.h. es wird kein Bonus gewährt, wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird."
Quelle: http://www.flexstrom-blog.de/2011/06/28/...reiben-mahnung/

Steht also genau dieser Passus in Ihren AGB`s, dann gibt`s keinen Bonus. Das ist jetzt unmißverständlich formuliert.
Ist aber die von Ihnen zitierte Regelung in Ihren dem Vertrag zugrunde liegenden AGB`s existent, betehen gute Chancen, den Bonus zu erhalten, denn genau diese Regelung wurde ja in der Vergangenheit kritisiert und von vielen Gerichten verworfen.

Zitat:
Original von regina
Wieso gibts denn nicht mal eine offizielle Warnstelle vor solchem Geschäftsgebahren?


Gibt`s doch, nämlich hier!

Zitat:
Original von regina
Und wie hinterhältig ist es, dann die Kunden über den Tisch zu ziehen!!

Diese Aussage läßt sich von zwei Seiten betrachten, aber die Diskussion über "Geiz-ist-geil-Mentalität" und anschließendem Katzenjammer hatten wir schon mal.

Zitat:
Original von regina
Wem kann man denn heute überhaupt noch vertrauen? Welcher Stromlieferant wird denn morgen meine Unwissenheit ausnutzen?
ohje ohje


Das liegt ganz allein an Ihnen!

Gruß
KCH

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dat_paulinsche ist offline dat_paulinsche


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08.06.2012 20:15 Zum Anfang der Seite springen
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Frage zum WS

Folgender Fall:
Kunde stellt Antrag auf Mahnbescheid, Bescheid wird zugestellt, FS widerspricht.
(Im Antrag wurde "im Falle eines WS beantrage ich die Durchführung des streitigen Verfahrens bejaht")
Was passiert nun? Wird das Verfahren automatisch an das zuständige Gericht abgegeben und wie ein normales Verfahren behandelt? Gibt es auch die Möglichkeit -ob nun sinnvoll oder nicht, das sei jetzt ein mal dahingestellt- die Streitigkeit seitens des Antragsstellers für erledigt zu erklären? Soweit ich weiß, muss man doch als Antragsteller erst Gerichtskosten zahlen, bevor der WS in ein streitiges Verfahren übergeht oder liege ich da falsch? Was passiert denn in den (seltenen) Fällen, in denen sich die Parteien zwischenzeitlich geeinigt haben, obwohl der WS schon eingelegt wurde? Wo ist sowas geregelt, in der ZPO?

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KCH ist offline KCH KCH ist männlich


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08.06.2012 20:50 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage zum WS

Hallo dat_paulinsche

Zitat:
Original von dat_paulinsche
Folgender Fall:
Kunde stellt Antrag auf Mahnbescheid, Bescheid wird zugestellt, FS widerspricht.
(Im Antrag wurde "im Falle eines WS beantrage ich die Durchführung des streitigen Verfahrens bejaht")
Was passiert nun? Wird das Verfahren automatisch an das zuständige Gericht abgegeben und wie ein normales Verfahren behandelt? Gibt es auch die Möglichkeit -ob nun sinnvoll oder nicht, das sei jetzt ein mal dahingestellt- die Streitigkeit seitens des Antragsstellers für erledigt zu erklären? Soweit ich weiß, muss man doch als Antragsteller erst Gerichtskosten zahlen, bevor der WS in ein streitiges Verfahren übergeht oder liege ich da falsch? Was passiert denn in den (seltenen) Fällen, in denen sich die Parteien zwischenzeitlich geeinigt haben, obwohl der WS schon eingelegt wurde? Wo ist sowas geregelt, in der ZPO?


Auch das ist hier im Forum schon längst beantwortet worden:
http://www.strom-magazin.de/forum/board-...220-page-5.html
Unter dem 16.03.2012 (paulinche).

Aber Sie haben vollkommen Recht: wenn nicht eine der beiden Parteien jetzt aktiv wird, "passiert" garnichts. Das Mahnverfahren ist ja abgeschlossen und wenn keiner Lust hat, vor Gericht zu ziehen, ist die Sache erledigt. Die Kosten für den Mahnbescheid und evtl. auch die eingeforderte Summe darf sich der Antragsteller "an`s Bein binden".

Darf ich aus Ihren Äußerungen schließen, dass Sie betroffen sind?

Gruß
KCH

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Ailton ist offline Ailton Ailton ist männlich


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11.06.2012 14:05 Zum Anfang der Seite springen
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Gerichtsverfahren

Meine Eltern sind vom FlexStrom-Widerspruch gegen den MB betroffen. Gerichtlich wurden sie nun dazu aufgefordert, die Klageschrift zu verfassen und den vermeintlichen Anspruch zu begründen. Ich werde Euch also berichten, wie das AG Berlin Mitte in dieser Angelegenheit weiter verfahren und danach entscheiden wird.
Drückt sämtliche Daumen!

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dat_paulinsche ist offline dat_paulinsche


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11.06.2012 19:47 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Gerichtsverfahren

Hallo Ailton,
auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder mal etwas überlesen habe ... magst Du ein paar Details mitteilen? Wann waren Deine Eltern Kunden und geht es nur um den Bonus oder auch um die versteckte Preiserhöhung?
Ich drück ganz fest die Daumen!!

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musebrod ist offline musebrod musebrod ist männlich


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12.06.2012 00:40 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Gerichtsverfahren

Hallo,
wenn sich meine durch FS entstandenen Magengeschwüre nicht irren, dann ändert FS sein Strickmuster.
Mahnbescheide haben die mir vor zig Monaten auch zugestellt, nach meinem Widerspruch war Ruhe. So wird es in Zukunft vermehrt vorkommen, Klagen müsst ihr. Der Laie, also wir, kennt die Vorgehensweise nicht, bedeutet also nachfragen, googeln oder Anwalt. Kostet Zeit und Geld, von dem haben die aber noch genug, wir nicht.
Was machen, guter Rat ist teuer, es gibt kein Geheimrezept.
Selbst wenn ich meine Berufung vor dem Landgericht gewinne werden die weitermachen, aber eure Position wird besser. Verliere ich, dann sind wir alle beschissen dran, dass gibt dann einen gewaltigen Auftrieb für die. Dann steht im FS Blogg in dicken Buchstaben: wir haben gewonnen. Zig AG Urteile gegen FS gehen den Bach runter.
Leute ich bin alleine gegen die, von euch keine Unterstützung, eigentlich beschämend, aber so kenne ich es. Kopf oder Zahl, ich wähle immer den Rand. Dickschädel, ich weis, aber manchmal auch hilfreich.

Gruß aus de Palz.

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Ailton ist offline Ailton Ailton ist männlich


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12.06.2012 06:38 Zum Anfang der Seite springen
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Bonus

@ dat_paulinsche:
Lieferzeitraum war bei meinen Eltern der 01.02.11 bis 31.01.12. Es galten die "alten" AGB, Vertragsabschluss war 10/2010. Und es geht ausschließlich um den Neukundenbonus, den ich zum Beispiel - für meinen eigenen Vertrag - nach dem Erlass des Mahnbescheides gegen FS erhalten habe (gleichtägiger Vertragsabschluss, nur der Belieferungszeitraum war bei mir der 01.01.11 bis 31.12.11).

@ musebrod: Letztlich sind wir doch alle "Einzelkämpfer", die sich in diesem Forum untereinander austauschen. Oder anders: Welche Unterstützung erwartest Du denn von uns Usern?

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rechtsstaat ist offline rechtsstaat


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13.06.2012 11:26 Zum Anfang der Seite springen
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FS beruft sich auf andere AGB's

Hallo zusammen!

bei mir liegt folgender Fall vor:

In meinen AGB's steht:

"7.3. Falls Ihnen FlexStrom bei den Tarifen „Spezialpaket“ oder „Classic“ einmalig einen Bonus als Neukunde gewährt, wird
dieser nach 12 Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der 1. Jahresrechnung verrechnet. Neukunde ist, wer in den
letzten 6 Monaten vor Vertragsschluss an seinem Stromanschluss nicht von FlexStrom beliefert wurde. Der Bonus entfällt im
Fall der Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst mit oder nach Ablauf des
1. Belieferungsjahres wirksam. Dies bedeutet, dass Ihnen FlexStrom den Bonus gewährt, wenn Sie 12 Monate lang beliefert werden





Flexstrom antwortet nun zum zweiten Mal :


"Für Ihren FlexStrom-Vertrag gilt die folgende Bonus-Regelung:
Ihr Bonus wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens
mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.
Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres,
es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des ersten
Belieferungsjahres wirksam, das heißt es wird kein Bonus gewährt,
wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird.

Diese Regelung haben Sie mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
auch bereits in Textform vorliegen.Für Ihren FlexStrom-Vertrag gilt die folgende Bonus-Regelung:
Ihr Bonus wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens
mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.
Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres,
es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des ersten
Belieferungsjahres wirksam, das heißt es wird kein Bonus gewährt,
wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird.

Diese Regelung haben Sie mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
auch bereits in Textform vorliegen.
"

Flexstrom bezieht sich einfach auf komplett andere AGB's!!!!

Welche Vorgehensweise wäre sinnvoll für mich?

Vielen, vielen Dank!

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KCH ist offline KCH KCH ist männlich


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Dabei seit: 10.11.2007
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13.06.2012 20:52 Zum Anfang der Seite springen
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RE: FS beruft sich auf andere AGB's

Hallo rechtsstaat,

Zitat:
Original von rechtsstaat
Hallo zusammen!

bei mir liegt folgender Fall vor:

In meinen AGB's steht:

"7.3. Falls Ihnen FlexStrom bei den Tarifen „Spezialpaket“ oder „Classic“ einmalig einen Bonus als Neukunde gewährt, wird
dieser nach 12 Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der 1. Jahresrechnung verrechnet. Neukunde ist, wer in den
letzten 6 Monaten vor Vertragsschluss an seinem Stromanschluss nicht von FlexStrom beliefert wurde. Der Bonus entfällt im
Fall der Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst mit oder nach Ablauf des
1. Belieferungsjahres wirksam. Dies bedeutet, dass Ihnen FlexStrom den Bonus gewährt, wenn Sie 12 Monate lang beliefert werden





Flexstrom antwortet nun zum zweiten Mal :


"Für Ihren FlexStrom-Vertrag gilt die folgende Bonus-Regelung:
Ihr Bonus wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens
mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.
Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres,
es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des ersten
Belieferungsjahres wirksam, das heißt es wird kein Bonus gewährt,
wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird.

Diese Regelung haben Sie mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
auch bereits in Textform vorliegen.Für Ihren FlexStrom-Vertrag gilt die folgende Bonus-Regelung:
Ihr Bonus wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens
mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.
Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres,
es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des ersten
Belieferungsjahres wirksam, das heißt es wird kein Bonus gewährt,
wenn der Vertrag vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird.

Diese Regelung haben Sie mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
auch bereits in Textform vorliegen.
"

Flexstrom bezieht sich einfach auf komplett andere AGB's!!!!

Welche Vorgehensweise wäre sinnvoll für mich?

Vielen, vielen Dank!


Dazu müßte man aber auch wissen, von wann bis wann Sie Kunde waren, denn FS hat am 29. Juni 2011 seine AGB`s u.a. aufgrund einer Unterlassungserklärung (s. Verbraucherzentrale Hamburg) abgeändert. Im Prinzip haben die zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns gültigen AGB`s Bestand. Werden AGB`s im Laufe der Zeit (ab-)geändert, muss dies dem Kunden mitgeteilt werden. Desweiteren muss seine Zustimmung zu der Änderung eingeholt werden. Und schlußendlich dürfen AGB`s auch nicht einseitig zum Nachteil des Kunden verändert werden, wie dies hier ja bei Ihnen der Fall ist.

Gruß
KCH

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Seiten (42): 1415161718»»
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