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Beitrag Ärger mit Felxstrom die xxste /Flexstrom arbeitet Samstags? | Flexstrom Schlussrechnung
redsteve ist offline redsteve


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08.11.2010 21:38 Zum Anfang der Seite springen
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traurig Wechsel von FlexStrom nach TelDaFax geplatzt!

Hallo allerseits,

ich habe mein Erlebnis unter FlexStrom eingeordnet, obwohl auch ein anderer Anbieter - nämlich die TelDaFax Energy - involviert ist.

Am 17.09.2010 erhielt ich von FlexStrom das übliche, jährliche Schreiben über die fällige Abschlagszahlung, die - wenig überraschend - wieder einmal gestiegen ist, auf 894,12 EUR. Die neue Vertragslaufzeit beginnt immer am 01.12., laut den AGB beträgt die reguläre Kündigungsfrist 8 Wochen. Demnach wäre eine Kündigung bis spätestens zum 31.09.2010 fristgerecht gewesen.

Darauf hin habe ich mich noch am selben Tag im WWW nach einem neuen, günstigeren Anbieter umgesehen und bin auf TelDaFax gestoßen - ca. 300 EUR günstiger! Also habe ich noch am 17.09. on-line TelDaFax beauftragt und gleichzeitig auch die Ermächtigung ausgestellt, in meinem Auftrag den alten Vertrag bei FlexStrom zu kündigen.

Kurz darauf kam die Auftragsbestätigung, etwa Mitte Oktober hat TelDaFax die Abschlagszahlung eingezogen, und ich dachte: prima, das geht ja jetzt alles seinen Gang...

Tja, falsch gedacht...denn am vergangenen Samstag, den 05.11., erhielt ich von meinem "alten Anbieter", der FlexStrom GmbH, ein Schreiben: die 1. Mahnung!! unglücklich

Also rief ich bei der Kunden-Hotline von FlexStrom an. Dort erzählte man mir, das die Kündigung seitens TelDaFax zu spät, nämlich erst am 05.10.2010, eingetroffen sei, welche seitens FlexStrom wegen Fristverletzung abgelehnt wurde und wodurch automatisch eine Vertragsverlängerung erfolgt sei.

Anschließend rief ich bei TelDaFax an und fragte, wie denn so etwas passieren konnte? Dort sagte man mir, das Online-Abschlüsse ein 14-tägiges, gesetzliches Widerrufsrecht haben und man daher erst aktiv werden würde, wenn diese Frist abgelaufen ist. Mit anderen Worten: Auftragsdatum 17.09. + 14 Tage = 01.10.2010! Da der 1. Oktober ein Freitag war, hat TelDaFax die Kündigung an FlexStrom wahrscheinlich erst am darauf folgenden Montag abgeschickt - also definitiv zu spät!

Die Call-Center-Agentin bei TelDaFax sagte mir auch noch, dass das bei Auftragseingang eigentlich hätte auffallen müssen, und man mich normalerweise über die Probleme mit den Fristen hätte informieren müssen. Sie versicherte mir, das mir die im voraus bezahlte Abschlagszahlung umgehend zurückerstattet wird und entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten.

Hier nun meine Fragen:


  • Ist die 8-wöchige Kündigungsfrist in den AGB von FlexStrom rechtens? Ich habe gelesen, das nach §25 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) eine 4-wöchige Kündigungsfrist gesetzlich vorgeschrieben ist. Trifft das zu?
  • Gibt es Möglichkeiten, TelDaFax für die versäumte Info über das 14-tägige Widerrufsrecht und den damit verbundenen Problemen mit der Einhaltung der Kündigungsfrist irgendwie zu belangen?
  • Wie sieht es mit dem Sonderkündigungsrecht bei Strompreiserhöhung aus? Hier gilt doch auch 4 Wochen.


Vielen Dank für alle Antworten.

Gruß
Stephan

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klaus49 ist offline klaus49 klaus49 ist männlich


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Achtung Wechsel Flexstrom,Teldafax

Versuch doch einfach mal Teldafax anzuschreiben, ich wette mit Dir, eine Antwort lässt auf sich warten,wenn überhaupt.

Ausserdem geh sofort zu Deiner Bank und hol ganz schnell Deine Lastschrift zurück. Es ist weiss Gott nicht sicher, ob Du sonst so ohne weiteres Dein Geld zurück bekommst,denn der Vertrag ist ja nicht zustande gekommen.
Ich habe die Jahresabrechnung ( Guthaben von fast 150 Euro ) erst nach über drei Monaten mit jede menge Ärger erstattet bekommen.

Schau dich beim Wechsel gut um, billig ist nicht immer gut.

liebe Grüsse Klaus

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Mix ist offline Mix


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09.11.2010 09:15 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Wechsel von FlexStrom nach TelDaFax geplatzt!

Moin redsteve,

zu Deinen Fragen:

Die Kündigungsfrist kann individualvertraglich frei verhandelt und vereinbart werden. Und eine 8wöchige Kündigungsfrist ist gewiß nicht Sittenwidrig. Hier besteht keine Möglichkeit, etwas anzufechten.

Das TDF die Widerspruchsfrist erst verstreichen läßt, ist nachvollziehbar und auch nicht vorzuwerfen. Es wäre zwar auch im Sinne von TDF gewesen, Dich auf das Fristenproblem hinzuweisen. Aber das fällt unter Service und ist nicht einklagbar. Und TDF wird Dir nichts freiwillig geben.

Für Kündigungen wegen Strompreisänderungen gibt es meines Wissens keine fesen Fristen. Es muß dem Kunden die Möglichkeit gegeben werden, sich in angemessener Zeit nach einem anderen Lieferanten umzusehen und einen Vertrag abzuschließen. Hier wäre eine längere Frist also eher Kundenfreundlich.

Also aus DER Nummer kommst Du nicht mehr raus. In diesen Fällen empfielt es sich einfach, sicherheitshalber selbst zu kündigen und das nicht Dritten zu überlassen.

Das ganze ist ein "Fehler", wie er überall vorkommen kann und nicht Flex- oder TDF-spezifisch zu sehen. Aber es gibt sicher Anbieter, bei denen man es eher mit Strom-Fachpersonal und nicht mit Marketingrhetorik-Fachpersonal zu tun hat. Ich empfehle da immer wieder gern die Stadtwerke, die durchaus auch attraktive Tarife haben. Wie Klaus49 schon schreibt: billig hat auch seinen Preis....

So long

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columbus111 ist offline columbus111


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09.11.2010 19:22 Zum Anfang der Seite springen
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Vertragsbedingungen

Hallo,
zum Thema Vertragsbedingungen kann ich mich den genannten Meinungen nur anschließen, es ist offensichtlich alles nach den Regeln gegangen. Ob die einem passen oder nicht.
Die Frist zum kündigen des Vertrages ist festgelegt, normalerweise steht sie als Belehrung am Ende (ganz kleingedruckt) des Preiserhöhungsschreiben, mindestens 14 Tage, eher aber vier Wochen.
Und da beginnt das Dilemma: In dieser Zeit findet man keinen neuen Versorger, weil die Bürokratie langsam arbeitet. Also rutscht meist der Kunde in die Grundversorgung, die richtig teuer ist. Aber da muß man durch.
Und den Hinweis auf eigene Kündigung kann ich nur bekräftigen, vorallen SCHRIFTLICH per Post, möglichst mit Einschreiben und die Zählerstände genau dokumentieren!!! Und auch dem neuen Versorger Beine machen, immer den aktuellen Stand verfolgen und vorher abklären, ob die Versorgung mögich ist. Manchmal geht das gar nicht, dann hängt man noch länger in der Grundversorgung. Alles schon selber erlebt.
Für Stephan heißt das leider, Lehrgeld bezahlt.

Grüße von Hardy

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Frala ist offline Frala


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09.03.2011 22:20 Zum Anfang der Seite springen
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mmm

Hallo,

ich bin selbst Mitarbeiter der TDF und möchte konkret deine Fragen beantworten.


# Ist die 8-wöchige Kündigungsfrist in den AGB von FlexStrom rechtens? Ich habe gelesen, das nach §25 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) eine 4-wöchige Kündigungsfrist gesetzlich vorgeschrieben ist. Trifft das zu?

Ja, Flexstrom hat die 8 Wochen Kündigungsfrist und macht es somit Nachlieferanten schwer die Ummeldung fristgerecht durchzuführen.


# Gibt es Möglichkeiten, TelDaFax für die versäumte Info über das 14-tägige Widerrufsrecht und den damit verbundenen Problemen mit der Einhaltung der Kündigungsfrist irgendwie zu belangen?

Nein, dass ist nicht möglich. Immerhin steht sowas auch in den AGB´s und ist auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Siehe Fernabsatzgesätze.
TDF ist verpflichtet diese Frist abzuwarten und danach kann/darf erst eine Kündigung beim Vorversorger erfolgen.


# Wie sieht es mit dem Sonderkündigungsrecht bei Strompreiserhöhung aus? Hier gilt doch auch 4 Wochen.

Bei TDF gibt es kein grundsätzliches Sonderkündigungsrecht. Bei einigen Kunden wird das aus Kulanz angeboten. Bei anderen gibt es einen Widerruf der Preisanpassung. Und die Kunden erhalten darauf hin ihren alten Arbeitspreis für 6 Monate.

Ich hoffe ich konnte die Fragen klären. Gern stehe ich auch bei anderen Fragen zur Verfügung.

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ligrau ist offline ligrau ligrau ist weiblich


Kenner

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10.03.2011 11:29 Zum Anfang der Seite springen
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RE: mmm

Hallo Frala,
willkommen hier im Forum. Sicher als Ersatz von Frau Tausendschön, oder?

Mir wäre wichtig festzustellen, dass ein "Mitarbeiter" von TDF hier als Helfer in der Not fungieren kann. Hoffen wir also auf eine heilsame Wirkung.
Eine wichtige Frage: Warum verweigert TDF ein gesetzlich garantiertes Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen??? Auf welcher Grundlage wird das dem Kunden verweigert?
Man lese hierzu die einschlägigen Veröffentlichungen der Verbraucher-zentralen.

Gruß

Mancher ist kein Experte, hat aber trotzdem keine Ahnung!
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columbus1111 ist offline columbus1111


Routinier

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10.03.2011 12:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: mmm

Mahlzeit!
Frage zum Vorschreiber:
_________________________________________________________________
Bei TDF gibt es kein grundsätzliches Sonderkündigungsrecht. Bei einigen Kunden wird das aus Kulanz angeboten. Bei anderen gibt es einen Widerruf der Preisanpassung. Und die Kunden erhalten darauf hin ihren alten Arbeitspreis für 6 Monate.
_________________________________________________________________

Und was kommt dann? Eine neue Preiserhöhung, Widerruf, alter Arbeitspreis? Von mir aus könnte das immer so gehen, ist aber wohl betriebswirtschaftlich nicht zu erwarten.
In den AGB vermerkt TDF den Preis als wesentlichen Vertragsbestandteil.
Daher ist es wohl nur verständlich, wenn der Kunde bei Preisanpassung (die meist nach oben geht), den Vertrag kündigt.
Mal sehen, ob sich die juristisch Gebildeten im Forum dazu äußern.
Grüße

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fuxx ist offline fuxx


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10.03.2011 13:53 Zum Anfang der Seite springen
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RE: mmm

# Ist die 8-wöchige Kündigungsfrist in den AGB von FlexStrom rechtens? Ich habe gelesen, das nach §25 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) eine 4-wöchige Kündigungsfrist gesetzlich vorgeschrieben ist. Trifft das zu?

Die NAV gilt nur für das Netzanschlussverhältnis, das zwischen dem Anschlussnehmer und dem Netzbetreiber besteht. Flexstrom ist aber nicht Netzbetreiber, also kann für den Stromlieferungsvertrag auch eine längere Frist festgesetzt werden. http://www.gesetze-im-internet.de/nav/BJNR247710006.html

# Gibt es Möglichkeiten, TelDaFax für die versäumte Info über das 14-tägige Widerrufsrecht und den damit verbundenen Problemen mit der Einhaltung der Kündigungsfrist irgendwie zu belangen?

Ich verstehe nicht, was das mit dem Widerrufsrecht zu tun haben soll.^^ Es geht doch darum, dass TDF für dich kündigen sollte und das nach Ansicht von Flex nicht rechtzeitig gemacht hat. Hier sollte man Schadenersatzansprüche durch einen Anwalt prüfen lassen.

Du solltest dich aber auch mal mit der Frage der Vertragsverlängerung mit Flexstrom auseinandersetzen. Nach meiner Auffassung ist aber schon zweifelhaft, ob der Vertrag bei Flex überhaupt zu den veränderten Bedingungen (teurer Tarif) "einfach so verlängert wurde". Hierfür sehe ich in den AGBs keine wirksame Grundlage, dies ohne deine Zustimmung zu tun. Wenn sich der Vertrag "von allein" verlängert hat (Vorausgesetzt die AGBs sind wirksam, was z.B. die Verbraucherzentrale Hamburg anders sieht), dann wohl nur zu den alten Bedingungen/ Vorjahrespreis, es sei denn Du hast die Preiserhöhung anerkannt und den neuen Vertragsbedingungen zugestimmt (durch Zahlung des neuen Preises).

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Frala ist offline Frala


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Dabei seit: 09.03.2011
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10.03.2011 16:21 Zum Anfang der Seite springen
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RE: mmm

Ich bin und möchte auch kein Nachfolger von irgend jemand sein. Ich möchte nur bestimmte problematiken Aufklären.

Eine wichtige Frage: Warum verweigert TDF ein gesetzlich garantiertes Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen??? Auf welcher Grundlage wird das dem Kunden verweigert?
Man lese hierzu die einschlägigen Veröffentlichungen der Verbraucher-zentralen.

Die Frage kann ich dir beantworten. Ein Sonderkündigungsrecht besteht bei staatlichen Unternehmen oder für die Grundversorgung. Private Unternehmen können es machen, müssen es aber nicht. Ich habe den § aber jetzt nicht im Kopf.
Und die Verbraucherzentralen sind eigentlich eh Halsabschneider mit denen ihren Gebühren. geschockt

@fuxx

natürlich kann er auch das prüfen lassen, aber mit wenig Aussicht auf Erfolg. TDF ist verpflichtet die 14 Tage zu warten, da der Kunde in dieser Frist seinen Vertrag rückgängig machen kann. Danach kann TDF erst aktiv werden. Und da wird die Zeit schon rum gewesen sein. Dann Flexstrom sicherheitshalber selber küdnigen oder rechtzeitig bei TDF melden.

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fuxx ist offline fuxx


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10.03.2011 17:20 Zum Anfang der Seite springen
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RE: mmm

"Ein Sonderkündigungsrecht besteht bei staatlichen Unternehmen oder für die Grundversorgung. Private Unternehmen können es machen, müssen es aber nicht. Ich habe den § aber jetzt nicht im Kopf."

@Frala: Das mögen vielleicht die "privaten Unternehmen" so sehen... Richtig ist zwar, dass ein Sonderkündigungsrecht nur in der StromGVV normiert ist, das heißt aber nicht, dass Kunden privater Stromanbieter keins haben. Es besteht bei Stromverträgen (wie auch bei anderen Dauerschuldverhältnissen) z.B. bei Preiserhöhungen unter bestimmten Voraussetzungen. Ob der "private Stromanbieter" das Sonderkündigungsrecht in den AGBs vorsieht oder nicht, ist für das Bestehen nicht relevant.

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