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Beitrag Marktanteile + zugehörige Durchschnittspreise in Regionen in Deutschland | Flexstrom-Ende vor Mindestlaufzeit möglich?
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Stammgast

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15.07.2012 19:11 Zum Anfang der Seite springen
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Online Mahnantrag

Hallo,

habe mich entschieden die 23 EUR für einen Online Mahnverfahren zu investieren !

Um keinen Formfehler zu begehen, habe ich folgende Fragen, die mir beim Ausfüllen des
Mahnantrags momentan nicht abschliessend möglich machen:


- muss ich einen weiteren gesetzlichen Vertreter erfassen oder reicht es, wenn ich den
Vorstandsvorsitzenden Mundt angebe ?

- nähere Angaben zum Anspruch ? Was muss ich auswählen / eintragen ?
"Rechnung" auswählen oder "verweigerte Bonuszahlung" im Freitext-Feld ?

- was muss bei „Anspruchen vom – bis“ eingetragen werden ?

- Muss ich dem Mahnantrag irgendwelche Anlagen (Rechnung / Vertrag) beifügen ?

- sollte ich im Mahnantrag „Im Falle eines Widerspruchs Durchführung eines steitigen
Verfahrens“ beantragen ?

(habe keine Rechtsschutz-Versicherung, würde im Falle eines Widerspruchs mir wohl einen Anwalt nehmen und die Sache durchziehen)

Reagiert Flexstrom noch auf die Mahnanträge oder legen sie direkt Widerspruch ein und gehen den Klageweg, den dann viele Kunden aufgrund fehlender RSV nicht antreten !?
Wie sind da Eure aktuellen Erfahrungen ???



Wäre Euch für eine Beantwortung meiner Fragen dankbar !

Grüße Gerry

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15.07.2012 21:51 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Online Mahnantrag

Hallo Gerry1000,

Zitat:
Original von Gerry1000
Hallo,

habe mich entschieden die 23 EUR für einen Online Mahnverfahren zu investieren !

Um keinen Formfehler zu begehen, habe ich folgende Fragen, die mir beim Ausfüllen des
Mahnantrags momentan nicht abschliessend möglich machen:


- muss ich einen weiteren gesetzlichen Vertreter erfassen oder reicht es, wenn ich den
Vorstandsvorsitzenden Mundt angebe ?

- nähere Angaben zum Anspruch ? Was muss ich auswählen / eintragen ?
"Rechnung" auswählen oder "verweigerte Bonuszahlung" im Freitext-Feld ?

- was muss bei „Anspruchen vom – bis“ eingetragen werden ?

- Muss ich dem Mahnantrag irgendwelche Anlagen (Rechnung / Vertrag) beifügen ?

- sollte ich im Mahnantrag „Im Falle eines Widerspruchs Durchführung eines steitigen
Verfahrens“ beantragen ?

(habe keine Rechtsschutz-Versicherung, würde im Falle eines Widerspruchs mir wohl einen Anwalt nehmen und die Sache durchziehen)

Reagiert Flexstrom noch auf die Mahnanträge oder legen sie direkt Widerspruch ein und gehen den Klageweg, den dann viele Kunden aufgrund fehlender RSV nicht antreten !?
Wie sind da Eure aktuellen Erfahrungen ???



Wäre Euch für eine Beantwortung meiner Fragen dankbar !

Grüße Gerry


All das wurde hier schon hundertmal beantwortet, also bitte erst lesen, dann frage.
Im übrigen hilft in Sachen "Mahnbescheid" auch Tante Googel.
Gruß
KCH

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15.07.2012 22:25 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Online Mahnantrag

Schade KCH,

in der gleichen Zeit hättest Du vermutlich auch die Antworten unten drunter getippt....

Trotzdem danke für die Rückmeldung

Gerry

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20.07.2012 00:30 Zum Anfang der Seite springen
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Was muss ich im Mahnbescheid als Mitteilungsform eintragen ?

Hallo,

muss jetzt hier nochmals wegen dem Online Mahnantrag was fragen. Will diesen jetzt losschicken, habe aber noch zwei inhaltliche Fragen.

- Sollte ich im Mahnantrag „Im Falle eines Widerspruchs Durchführung eines
steitigen Verfahrens“ beantragen ?

Ich habe jetzt schon die unterschiedlichen Varianten gehört. Die einen sagen auf keinen Fall ankreuzen, die anderen meinen man sollte es unbedingt ankreuzen im die Chancen zu erhöhen.

Was ist der Vorteil / Nachteil wenn ich diese Option ankreuze ??????


- was muss bei der Mitteilungsform eingetragen/ausgewählt werden ???
ist hier die Auswahl "Vertrag" zu nehmen oder eher "sonstiges" und
dann "verweigerte Bonuszahlung" eintragen ??


Wäre schön, wenn hierzu jemand was sagen könnte !


Grüße Gerry

P.S: Seite 1 habe ich gelesen - da geht das nicht so 100%ig draus hervor

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20.07.2012 15:34 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Was muss ich im Mahnbescheid als Mitteilungsform eintragen ?

Zitat:
Original von Gerry1000
Hallo,

muss jetzt hier nochmals wegen dem Online Mahnantrag was fragen. Will diesen jetzt losschicken, habe aber noch zwei inhaltliche Fragen.

- Sollte ich im Mahnantrag „Im Falle eines Widerspruchs Durchführung eines
steitigen Verfahrens“ beantragen ?

Ich habe jetzt schon die unterschiedlichen Varianten gehört. Die einen sagen auf keinen Fall ankreuzen, die anderen meinen man sollte es unbedingt ankreuzen im die Chancen zu erhöhen.

Was ist der Vorteil / Nachteil wenn ich diese Option ankreuze ??????


- was muss bei der Mitteilungsform eingetragen/ausgewählt werden ???
ist hier die Auswahl "Vertrag" zu nehmen oder eher "sonstiges" und
dann "verweigerte Bonuszahlung" eintragen ??


Wäre schön, wenn hierzu jemand was sagen könnte !


Grüße Gerry

P.S: Seite 1 habe ich gelesen - da geht das nicht so 100%ig draus hervor


Auch das wurde hier schon hinreichend beantwortet, aber schön:
Ad1: Überlegen Sie doch mal, was der Passus "Im Falle eines Widerspruchs Durchführung eines steitigen Verfahrens“ beantragen ?"
inhaltlich bedeutet, wenn Sie dies entsprechend ankreuzen. Doch nichts anderes, als dass das Mahngericht im Falle eines Widerspruchs bzgl. des Mahnbescheids seitens FS den Vorgang an das zuständige Amtsgericht weiterleitet, welches Ihnen dann eine Zahlungsaufforderung über 51 EUR zuschickt, wonach dann bei Zahlung Ihrerseits das Mahnverfahren in ein sog. streitiges Verfahren übergeht, heißt, es kommt jetzt zu einem Prozeß mit all den bekannten Umständen und evtl. auch Folgen für beide Streitparteien. Ihren Chancen, den Bonus zu erhalten, erhöhen bzw. schmälern Sie in keinem Falle!
Ad 2: Nehmen Sie "Vertrag", aber auch dies ist nicht zwingend. Der Rechtspfleger am Mahngericht wird dies schon entsprechend korrigieren bzw. gefl. übersehen.

Im übrigen weise ich nochmals eindringlich darauf hin, dass der gerichtliche mahnbescheid nicht die Wunderwaffe schlechthin ist, auch wenn viele Foris damit bei FS Erfolg hatten. Es empfiehlt sich meinerseits, diesen von einem RA erstellen zu lassen, was Formfehler ausschließt, und und gleichzeitig auch Überprüfung der Rechtmäßigkeit beinhaltet. Auch diese Kosten in Höhe von momentan 31 EUR muß FS bezahlen, sofern der Mahnbescheid anerkannt wird.
Gruß
KCH

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02.08.2012 17:15 Zum Anfang der Seite springen
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Mahnbescheid wurde zugestellt

Hallo,

mein Mahnantrag wurde letzte Woche FS zugestellt. Heute bekam ich von meinem zuständigen Gericht den Vordruck für den Vollstreckungsbescheid. Diesen kann ich dann nach Ablauf der 14 Tagesfrist ausfüllen und einreichen - sollte FS bis dahin nicht gezahlt bzw. Widerspruch eingelegt haben.

Und wenn sie meinen Widerspruch eingelegen zu müssen, dann geht der Gerry halt zum Anwalt und lässt den Sachverhalt vom Gericht klären. Will mal sehen, ob man denen nicht beikommt !!

Halte Euch auf dem Laufenden !

Gerry

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Widerspruch

Hallo,

hatte vor kurzem auch einen Mahnantrag gestellt und jetzt den Widerspruch von FS bekommen. Bin nun am überlegen, was ich tun soll. Da ich kein Rechtschutz habe, ist der Weg zum Anwalt evtl. mit weiteren Kosten verbunden.

Wer hat einen Rat ?

Danke !

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Fachmann

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07.08.2012 17:23 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Widerspruch

Hallo Webkater70,

Zitat:
Original von Webkater70
Hallo,

hatte vor kurzem auch einen Mahnantrag gestellt und jetzt den Widerspruch von FS bekommen. Bin nun am überlegen, was ich tun soll. Da ich kein Rechtschutz habe, ist der Weg zum Anwalt evtl. mit weiteren Kosten verbunden.

Wer hat einen Rat ?

Danke !


Lesen, lesen,lesen!
Nee, mal im Ernst: Ihre Informationen sind doch schon etwas zu dürftig, um ins Blaue hinein Ratschläge zu erteilen. Also bitte nachbessern und dann schaun mer mal.
Gruß
KCH

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Webkater70 ist offline Webkater70


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08.08.2012 01:33 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Widerspruch

[/quote]

Lesen, lesen,lesen!
Nee, mal im Ernst: Ihre Informationen sind doch schon etwas zu dürftig, um ins Blaue hinein Ratschläge zu erteilen. Also bitte nachbessern und dann schaun mer mal.
Gruß
KCH[/quote]


Hier also die Fakten:


Auftragseingang bei FS war am 12.11.2010 Ich war Kunde vom 01.02.2011 bis 31.01.2012 mit einem 2400er Paket. beworben wurde das Paket mit 100 Frei-KWh und 200 EUR Bonus. Hatte den Vertrag am 17.10.2011 "zum Ende der 12 Monatigen vertragslaufzeit zum 31.01.2012" gekündigt.

Es gelten somit die AGBs vom 20.05.2010

Darin heißt es unter Pkt. 7.3:

"Wenn Sie als Neukunde einen Vertrag mit FlexStrom schließen, gewährt Ihnen FlexStrom einen einmaligen Bonus.
Dieser wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.
Neukunde ist, wer in den letzten 6 Monaten vor Vertragsschluss in seinem Haushalt nicht von FlexStrom beliefert
wurde. Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird
erst nach Ablauf des ersten Belieferungsjahres wirksam."

Somit sind bei mir alle Voraussetzungen gegeben, die zur Erlangung des Bonus notwendig sind.

In der Schlussrechnung wurden die Frei-KWh zwar verrechnet, aber der Bonus i.H.v. 200 EUR nicht.


Leider hat FS meinem Mahnantrag widersprochen !? Ich frage mich, was das soll und bin nun am überlegen, was ich tun soll ?!

Wer kann mir hierzu einen Rat geben ?

Danke schonmal !

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09.08.2012 11:38 Zum Anfang der Seite springen
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traurig .

Niemand mit nem Tipp ???

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gotti ist offline gotti gotti ist männlich


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09.08.2012 13:22 Zum Anfang der Seite springen
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Re: .

Hallo Webkater70,

diese Entscheidung mußt Du jetzt selbst treffen. Jeder Tip kann zu 100% richtig und auch falsch sein. Wenn bei Dir alle Voraussetzungen zur Erlangung des Bonus gegeben sind, dann gibt es nur den Klageweg. Also auf zu einem Rechtsanwalt und klagen.

gotti

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RE: Widerspruch

Hallo Webkater70,

Zitat:
Original von Webkater70



Auftragseingang bei FS war am 12.11.2010 Ich war Kunde vom 01.02.2011 bis 31.01.2012 mit einem 2400er Paket. beworben wurde das Paket mit 100 Frei-KWh und 200 EUR Bonus. Hatte den Vertrag am 17.10.2011 "zum Ende der 12 Monatigen vertragslaufzeit zum 31.01.2012" gekündigt.

Es gelten somit die AGBs vom 20.05.2010

Darin heißt es unter Pkt. 7.3:

"Wenn Sie als Neukunde einen Vertrag mit FlexStrom schließen, gewährt Ihnen FlexStrom einen einmaligen Bonus.
Dieser wird nach zwölf Monaten Belieferungszeit fällig und spätestens mit der ersten Jahresrechnung verrechnet.
Neukunde ist, wer in den letzten 6 Monaten vor Vertragsschluss in seinem Haushalt nicht von FlexStrom beliefert
wurde. Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird
erst nach Ablauf des ersten Belieferungsjahres wirksam."

Somit sind bei mir alle Voraussetzungen gegeben, die zur Erlangung des Bonus notwendig sind.

[/quote]

So richtig kann ich Ihrer Kausalkette und Logik auf Einforderung des Bonus nicht folgen: unterstellt, die von Ihnen zitierten AGB`s vom 20.05.2010 waren die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen, schreiben Sie doch: "Hatte den Vertrag am 17.10.2011 "zum Ende der 12 Monatigen vertragslaufzeit zum 31.01.2012" gekündigt.".
D.h., Sie waren genau 1 Jahr lang Kunde bei FS.
Andererseits zitieren Sie aus den AGB`s: "Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird
erst nach Ablauf des ersten Belieferungsjahres wirksam."
D.h., der Bonus entfällt nicht, wenn die Kündigung "nach Ablauf des ersten Belieferungsjahres wirksam" wird, also im 2. Belieferungsjahr. Was bei Ihnen ja offensichtlich nicht zutrifft.

Fazit: FS hat in bewährter Manier des Verklausulierens sich um eine klare Regelung, wie bspw. "Den Bonus erhält nur, wer länger als 12 Monate beliefert wurde" herumgedrückt. Was aber ist mit den Kunden, die genau 12 Monate lang beliefert wurden? Und hier, denke ich, ist den Gerichten zu folgen, die diesen Passus (auch in den älteren AGB`s) u.a. als "Bauernfängerei" bezeichneten, und dem "juristisch nicht vorgebildeten Laien" das Recht auf Auszahlung des Bonus zustanden, das dieser im guten Glauben auf die in Werbung und Vetrag gemachten Aussagen, auch wenn diese im gewollten Sinne von FS uneindeutig waren, geltend machte. Zu beachten wäre auch die vom Verbraucherverein Hamburg erwirkte Unterlassungserklärung etc.

Diese Überlegung soll Sie aber nicht von einer eigenen Entscheidung abhalten!
Mein Tipp daher - und da muß ich gotti vollkommen Recht geben - wäre, wenn Sie etwas Aufwand und Zeit investieren wollen: aufgrund des abgelehnten Mahnbescheids Klage einreichen (die vorauslagten 23 EUR werden Ihnen "gutgeschrieben"). Eine vorherige Konsultierung eines RA kann nicht schaden. Da der Streitwert so gering ist, wären die Prozeßgebühren auch nicht übermäßig hoch. Und im Falle der Aussicht einer "Niederlage" sollte ein Vergleich angestrengt werden, wobei jede Partei ihre Kosten trägt. Es empfiehlt sich auch eine Kontakt mit der (örtlichen) Verbraucherschutzzentrale bzw. der in HH.
Ansonsten viel Glück!
Gruß
KCH

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