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Beitrag FlexStrom: kein Bonus, falsche Abrechnung | Hände weg von FlexStrom!Trotz Gerichtsurteile weiterhin die selbe Masche der Bonusverweigerung
Bedwir ist offline Bedwir


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09.08.2011 18:31 Zum Anfang der Seite springen
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Jahresrechung anfechten?

Hallo Forum,

ich bin ja leider wegen nicht geklappter Kündigung Bestandskunde und ich habe heute die Jahresrechung von FS erhalten.

Endzählerstand natürlich zu hoch „rechnerisch ermittelt“ obwohl ich den definitiv online abgegeben habe. Ich hab sogar noch einen Screenshot von der Eingabe. Ist aber nicht so schlimm, damit wird ja der Verbrauch diese Jahr weniger.

Für meine nächste (hoffentlich letzte) Abrechung: wie übermittele ich den Zählerstand richtig (unzweifelhaft)an FS. Mail mit Zählerstand und Kundennummer im Betreff? Fax? Einschreiben? Oder alle genannten Wege zusammen?
Ist es sinnvoll ein Foto mit Tageszeitung vom Zählerstand zu machen? Gilt da ein Digitalfoto? Soll ich einen Zeugen mit aufs Foto packen?

Außerdem ist eine Tarifänderung (=Preiserhöhung) auf der Abrechung. Übermittelt wurde die am 06/2010 mit dem berüchtigten Flyer.

Der Zählerstand wurde definitiv nicht abgefragt (hab den Flyer noch) und der Zählerstand natürlich zu hoch „rechnerisch ermittelt“.
Ist das O.K. Keine Aufforderung zur Zählerstandsablesung und dann „rechnerisch ermittelt“?

Nun gibt es ja das sicherlich bekannte Urteil vom Landgericht Berlin. Ich habe das geforderte Berichtigungsschreiben nicht erhalten.

Kann ich die Abrechung anfechten? Wie mach ich das am besten?

Kann ich irgendwo melden, dass ich das Berichtigungsschreiben nicht erhalten habe? Beim Landgericht Berlin direkt?

Soll ich die Nachforderung zahlen oder erst mal nicht?

Gruß
Bedwir

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christa080 ist offline christa080 christa080 ist weiblich


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09.08.2011 22:28 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Jahrerechung anfechten?

Hallo Bedwir,

der Stromzähler gehört ihrem örtlichen Versorger.
Er ist Messstellenbetreiber und erhält vom Fremdversorger Gebühren.
Meist einmal jährlich führt er eine Turnusablesung durch und
speichert die Zählerdaten jahrelang.

Bei der Jahresablesung für Flexstrom sollten sie den Stand auch
ihrem örtlichen Versorger mitteilen, für die Schlussrechnung
müssen sie es. Der örtliche Versorger braucht den Stand ja auch für
die anschließende Versorgung.
Jede Zählerstandsmitteilung muss ihr örtlicher Versorger an den Fremdversorger mitteilen.
Siehe dazu auch Flexstrom AGB Punkt 6.1 .
Zur Zählerstandsmitteilung an Flexstrom wäre das Kontaktformular
im Kundenportal, Mail an info(at)flexstrom.de oder die Ablesekarte
abschicken(falls es die noch gibt) eine Möglichkeit.

Da sie den Zählerstand nicht übermittelt haben, sehen sie ja was
passiert ist.
Teldafax hat zB oft davon Gebrauch gemacht und höhere Zählerstände in Rechnung gestellt.
Was dann auch zu höheren Abschlagszahlungen geführt hat. Deswegen immer auch dem örtlichen
Versorger Mitteilung machen.

Übrigens ist es hilfreich den Zählerstand monatlich oder mindestens
vierteljählich aufzuschreiben.

Hier Beispiele wie per Mail von Flexstrom informiert wird.
1. Vertragsverlängerung
__________________________________________________________________
Sehr geehrte Frau .... ,

wieder einmal ist es Zeit für die jährliche Abrechnung Ihres Stromverbrauches.
Hierzu benötigen wir Ihren Stromzählerstand.
Bitte lesen Sie diesen am <AbleseDatum> ab und teilen ihn uns in Ihrem
persönlichen Online-Kundenbereich unter www.flexstrom.de/kundenbereich/mein-vertrag/zaehlerstand.php mit.
____________________________________________________________________
2. Kündigungsbestätigung Auszug:
_________________________________________________________________
Sollten Sie Ihren FlexStrom-Vertrag dennoch beenden wollen, endet dieser voraussichtlich am 30.0...2011. Das tatsächliche Lieferende muss allerdings noch durch den lokalen Netzbetreiber bestätigt werden.
Den Zählerstand zum Vertragsende melden Sie bitte an den örtlichen
Netzbetreiber SWM Infrastruktur GmbH. Bitte beachten Sie, dass eine
Schlussrechnung erst dann erstellt werden kann, wenn der Netzbetreiber uns den Zählerstand bestätigt.

Überzeugen Sie sich selbst davon, dass FlexStrom nach wie vor zu den
günstigsten Energieversorgern in München gehört. Wir freuen uns auf
Ihren Anruf unter 0800 9080407!
_____________________________________________________________________

Wenn Ihre Schlussrechnung falsch ist, schreiben sie einen Widerspruch.
Dazu müssen sie die Gründe angeben die falsch sind.
Am Ende etwa mit - erstellen Sie bitte eine neue Schlussrechnung.

Bis die eintrifft und wieder von ihnen geprüft ist erfolgt keine Nachzahlung ihrerseits.
Würden sie zahlen ist der Fall erledigt und sie haben die Rechnung akzeptiert.

mfg

christa080

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wron65 ist offline wron65


Gelegenheits-User

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10.08.2011 09:36 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Jahrerechung anfechten? Ja!

Hallo Badwir,

zum Zählerstand kann ich mich nur den Ausführungen von christa080 anschließen, an FlexStrom und an den lokalen Netzbetreiber melden, was zawr auch keine Garantie für eine korrekte Abrechnung seitens FlexStrom ist (es war zumindest bei uns so), man kann aber einfacher die unseriösen Abrechnungspraktiken von FlexStrom beweisen.

Der Preiserhöhung mittels des Flyers würde ich definitiv widersprechen. Eigentlich wurde FlexStrom dazu verurteilt, allen Kunden den zu hoch abgerechneten Betrag zu erstatten (siehe auch http://www.vzhh.de/energie/30195/flexstr...erichtigen.aspx), stattdessen versucht die Firma offensichtlich immer noch die Kunden abzuzocken.

Du solltest definitiv auf eine Korrektur der Abschlußrechnung bestehen, und bis dahin keine weiteren Zahlungen leisetn. Da üblicherweise das Geld von FelxStrom abgebucht wird, würde ich an Deiner Stelle den falsch abgebuchten Betrag zurückbuchen lassen (in der Regel hat man dazu 6 Wochen Zeit und funktioniert problemlos) und die erteilte Einzzugsermächtigung widerrufen . Den noch ausstehenden Betrag dann erst überweisen, wenn die Zahlen auf der Endabrechnung stimmen - dabei auch auf jeden Fall auf die Anrechnung des Aktionsbonus bestehen.

Da FlexStrom garantiert auch bei Dir eine weitere Preiserhöhung ankündigen wird, ist das die beste Möglichkeit den Vertrag zu kündigen (Sonderkündigungsrecht) und das dann am besten auf mehreren wegen (Eischreibebrief, Mail, Fax). Dabei unbedingt die Fristen beachten!!!

Die Kommunikation mit FlexStrom würde ich nur mit eMails führen, was Zeit und Kosten spart und im Endergebnis das Gleiche bewirkt. Man erhält aber in der Regel eine Eingangsbestätigun, was definitiv vom Vorteil ist.

Im Übrigen nicht durch etwaige Mahnschreiben oder Zahlungsaufforderungen eines Inkassobüros einschüchtern lassen. Das ist die übliche Masche dieses Unternehmens, um die Kunden einzuschüchtern. Ich blicke in der Zwischenzeit auf über 3 ½ Jahre Erfahrung mit dieser Firma (war Kunde von 01.02.08 bis 31.01.09) und warte immer noch auf eine korrekte Abrechnug. Auf jeden Fall wurde die Preiserhöhung mittels des bekannten Flyers bei mir rückgängig gemacht aber ein paar Korrekturen fehlen immer noch smile

Viel Durchaltevermögen und Gruß!
wron65

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GUMPi1407 ist offline GUMPi1407 GUMPi1407 ist männlich


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11.08.2011 00:12 Zum Anfang der Seite springen
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Rücklastschriften

Hallo,

nachdrücklich rate ich davon ab, dem pauschalen Ratschlag von wron65 zu folgen und Lastschriftabbuchungen zurückzugeben sowie die Abschlagszahlungen einzustellen!

Man macht sich u.U. schadensersatzpflichtig (mind. Rücklastschriftgebühren; lt. FS-AGB ab Stand 18.11.2010 pauschal € 8,-) und setzt sich der Gefahr einer Kündigung wegen Zahlungsverzugs aus. Die Aufrechnung ist vereinbarungsgemäß nur mit unbestrittenen oder rechtskrätig festgestellten Forderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht, hier die Einrede des nichterfüllten Vertrags (§320 BGB), ist dadurch zu verneinen, dass der Kunde vereinbarungsgemäß zur Vorleistung verpflichtet ist.

Rechtlich haften dem o.g. Ratschlag somit einige Fallstricke an, insbesondere bei laufenden Verträgen.

Ich persönlich würde lediglich im Fall einer falschen Schlussrechung bei zuvor entzogener Einzugsermächtigung die Restforderung von FS um den überhöhten Teilbetrag (z.B. nicht gewährter Bonus) kürzen und entsprechend überweisen - nur in diesem Fall.


@ Bedwir: Wie bereits die Vorredner geraten haben, gilt es unverzüglich Widerspruch gegen die Abrechung zu erheben, da die Preiserhöhung ohne ausdrückliche Zustimmung nicht rechtens ist!
Das Berichtigungsschreiben hat vermeintlich niemand (bislang) erhalten, wobei mir auch nicht bekannt ist, ob das Urteil des LG Berlin bereits rechtskräftig ist. Im Zweifel bitte an die Klägerin wenden: www.vzhh.de
Die E-Mail-Korrespondenz mit FS hat sich bislang als recht schnell und zuverlässig erwiesen. Auch wenn sie rein rechtlich aus Beweisgründen nicht optimal ist, ist sie m.E. durchaus empfehlenswert! Nicht zuletzt, da die deutlich rechtssicheren Kommunikationswege (Besonders sicher: Zustellung durch Gerichtsvollzieher / Ferner sicher u.a.: Übergabe gegen Empfangsbestätigung auf Kopie [kann durch FS verweigert werden], pers. Einwurf/Übergabe m. Zeugen in Kenntnis des Inhalts des Briefes & Schreibens) i.d.R. mit hohen Kosten verbunden sind. Der Versand mittels Einschreiben mit Rückschein stellt zwar bei vorliegendem Rückschein den Zugangsnachweis per Urkunde dar, doch ist der Inhalt des Einschreibens auch nur Augenscheinsbeweis wie bei einer E-Mail, wobei der Beweiswert grds. durchaus durch einen Zeugen für den Inhalt gesteigert werden kann. Zudem besteht hier die Gefahr, dass der Zugang mangels Empfang/Abholung durch FS nicht erfolgt.

Grüße aus Berlin


/Tante Edith hasst Flüchtigkeitsfehler, daher Korrektur vorgenommen. Inhalt unverändert.

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

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Bedwir ist offline Bedwir


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Themenstarter Thema begonnen von Bedwir

11.08.2011 07:49 Zum Anfang der Seite springen
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Widerspruch eingelegt

Vielen Dank für die Tipps,

ich habe jetzt per Email Widerspruch gegen die Rechung eingelegt und die Einzugsermächtigung entzogen. Ich habe eine korrigierte Rechung gefordert und wollte eigentlich erst mal nichts zahlen.

@GUMPi1407: ist es besser gleich den richtigen (gekürzten) Betrag zu überweisen? Was mach ich wenn FS trotz entzogener Einzugermächtigung abbucht?


Bei mir klappt das mit den automatischern Antworten auf Emails an info@ nicht (immer)! Ich habe das Gefühl das bestimmte Begriffe im Betreff gefiltert und nicht automatisch beantwortet werden. Zu Beispiel hab ich auf meine versuchte Sonderkündigung mit „Kündigung + Kundennummer“ im Betreff keine automatische Antwort erhalten. Auf eine Mail mit „Widerspruch + Kundennummer“ schon. Auf "Widerspruch Jahresrechnung + KNr" wieder nicht. Hat schon jemand ähnliches Beobachtet und eine Systematik entdeckt?

@GUMPi1407: wie reagiere ich wenn auf eine Email einfach keine Antwort (weder automatisch noch manuell) kommt?

Zu den rechtsicheren Kommunikationswegen: Das gilt doch eigentlich für FS auch. Ich bekomme die Rechungen und Preiserhöhungen (Tarifänderungen) ja auch mit einfachem Brief per Post.

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GUMPi1407 ist offline GUMPi1407 GUMPi1407 ist männlich


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11.08.2011 12:06 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Widerspruch eingelegt

Moin Bedwir,

sofern FS dennoch abbucht: Rücklastschrift wegen fehlender Einzugsermächtigung; für die Folgen einer rechtswirksam entzogenen Einzugsermächtigung ist ein Schadensersatzanspruch auszuschließen.
(Anm.: Entgegen mancher Behauptungen hier und in anderen Foren liegt nach h.M. kein Betrug(sversuch) vor, wenn zuvor eine Einzugsermächtigung bestand bzw. ein laufender Vertrag besteht.)

Ich würde zunächst die Reaktion von FS abwarten, bevor ich überweisen würde. Überweisungen lassen sich nunmal grds. nicht zurückholen. Darüber hinaus macht es natürl. Sinn die berechtigte Forderung zu begleichen.

Sofern keine Antwort erfolgt, ist unbedingt davon auszugehen, dass kein Zugang bei FS erfolgt ist! Der Zugang in den Machtbereich des Empfängers ist jedoch Wirksamkeitsvoraussetzung bei allen empfangsbedürftigen Willenserklärungen (Kündigung, Widerspruch etc.). Die Darlegungs- und Beweislast für den Zugang liegt grds. voll beim Absender. Somit sollte man dann unverzüglich einen neuerlichen Versand vornehmen, ggf. parallel auf verschiedenen Versandwegen, so dass der Zugang noch vor etwaigem Fristablauf erfolgt.

Ja, das gilt selbstverständlich auch für FS. Bei mir kam z.B. eine Preiserhöhung von FS (der "berühmte" Flyer) nicht an, ich entdeckte sie erst auf der Schlussrechung, so dass sie von Anfang an nicht wirksam werden konnte und zurückgenommen werden musste. Die prozentuale Verlustquote im Briefverkehr der Deutschen Post ist zwar äußerst gering, doch gehen täglich unterm Strich mehrere Tausend Briefe verloren. Wichtige und fristwahrende Dokumente sollten auch aus diesem Grund stets möglichst (rechts)sicher zugestellt werden.

Sind die automatischen Rückantworten ggf. im Spamfilter gelandet?
Die von mir an info@FS versendeten E-Mails wurden bislang allesamt, also auch die beiden mit Betreff "Kündigung zu Vertragsnummer..." (zuletzt im Dez. 2010), binnen einer Minute bis maximal 12 Stunden automatisch beantwortet.

Hoffe die Antwort ist hilfreich. Augenzwinkern

Grüße aus Berlin

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

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11.08.2011 14:35 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Widerspruch eingelegt

Hallo GUMPi1407,

Danke für die Antwort

Zitat:
Original von GUMPi1407
Bei mir kam z.B. eine Preiserhöhung von FS (der "berühmte" Flyer) nicht an, ich entdeckte sie erst auf der Schlussrechung, so dass sie von Anfang an nicht wirksam werden konnte und zurückgenommen werden musste.



Akzeptiert FS so eine Aussage? Wie beweißt man dass der Brief nie angekommen ist? Wahrscheinlich muss wohl FS die Ankunft beweißen. Aber ich kann ja immer behaupten nichts bekommen zu haben.

Zitat:
Original von GUMPi1407
Sind die automatischen Rückantworten ggf. im Spamfilter gelandet?


Nein, Nichts im Spamfilter. Das komische ist ja das es manchmal geht und manchmal nicht.
Ich hab das Gefühl FS erschwert einfach den Kommunikationsweg. Fax sperren , keine Rückantwort mehr, Einschreiben mit Rückschein nicht annehmen.

Ich könnte ja auch meinen Briefkasten entfernen oder ein Schild „Bitte keine Post von FS einwerfen“ anbringen.

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11.08.2011 15:00 Zum Anfang der Seite springen
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Hallo,

FS stellte sich zunächst "dumm" und lehnte die Korrektur mit folgender Begründung ab:
"Da wir keine anderslautenden Informationen erhalten haben, gehen wir von einer ordnungsgemäßen Zustellung aus. Die Preisanpassung hat deshalb Bestand, eine Korrektur der Rechnung kann leider nicht erfolgen."
Die "anderslautende Information" hat FS ja von mir erhalten, woher auch sonst bei einem grds. zustellfähigem Brief? Da ich mich nicht derartig für dumm verkaufen lasse, folgte meinerseits ein weiteres Schreiben. Auch dieses Schreiben wurde wiederum nur mit "unsinnigen" Standardsätzen seitens FS beantwortet - inkl. dem "kulanten" Angebot zur nachträglichen Preisgarantie ab Belieferungsbeginn. Es folgte somit ein weiteres Schreiben meinerseits, deutlich schärfer formuliert, welches zu einem Anruf einer Dame vom "Dialogmarketing" führte. Ohne irgendwelche Nachfragen etc. seitens der Dame wurde mir telefonisch sodann, natürl. "aus Kulanz und ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht", die Rücknahme der Preiserhöhung bestätigt. Meine Bitte nach einer schriftlichen Bestätigung wurde ausdrücklich abgelehnt ("das kann ich nicht machen"), jedoch war die Preiserhöhung auf der späteren Schlussrechung nicht enthalten.

Selbstverständlich muss FS als Absender den tatsächlichen Zugang in den Machtbereich des Empfängers (Briefkasten, E-Mail-Fach) beweisen können, wenn es vor Gericht geht, nicht der Kunde als Empfänger den Nichtzugang. Das Absenden eines Briefes oder einer E-Mail ist nicht mit dem Zugang zu verwechseln, wie es FS dem Kunden ggü. darstellt.

Ja, die Kommunikation mit FS ist offenbar insbesondere stets dann schwierig, wenn es um berechtigte Forderungen seitens des Kunden geht (z.B. Bonus, Preiserhöhung, falsche Abrechnung) - es wird offensichtlich standardmäßig zunächst ein- bis mehrmals alles mit vorgefertigten Schreiben abgewiegelt bzw. "Kulanz" vorgegaukelt.

Fazit: Rechtlich ist alles eindeutig, doch FlexStrom betreibt halt durch und durch [Von der Redaktion vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe]!

Grüße aus Berlin

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von GUMPi1407 am 11.08.2011 15:19.

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